HP2: Abschnitt 2: S.90 (Kapitel: Gilderoy Lockhart) bis S.189

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 55 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Beruhigend, dass ihr auch nicht gleich auf Dobby gekommen seid. Den hatte ich einfach aus dem Gedächtnis gestrichen und war dann echt erstaunt ihn wieder zu treffen.


    @Holden Muss ich mich bis Band 7 gedulden oder, ich trau mich kaum zu fragen, schon in diesem? :sabber:

  • Wisst ihr was mir in diesem Teil aufgefallen ist? Colin xD Colin, der Nervbold, der immer mit dem Fotoapperat hinter Harr herdackelt. Es war nur ein Nebensatz, aber für mich hat er die Art von Colin recht gut erklärt. Wenn sein Vater ein Muggel ist, ein einfacher Arbeiter, hat er sicherlich nie eine solche Laufbahn für ihn im Kopf gehabt. Natürlich möchte Colin ihm da alles zeigen und erklären und demonstrieren. Für ihn ist das ja eine völlig neue, völlig aufregende Welt! Und er will, dass auch sein Vater (und sein jüngerer Bruder) die Welt mit ihm entdeckt =) Eigentlich eine schöne Geste - wenn auch auf eine ziemlich nervige Art xD

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ja! Solche Szenen gefallen mir auch immer besonders gut - und sie sind ja zahlreich in Rowlings Büchern! Sie hat sich ja wirklich jede Kleinigkeit und jede Nebensächlichkeit in den Büchern genau überlegt bzw irgendwie passend mit Mythen verknüpft.

    Da merkt man einmal mehr, wie sehr sich Rowling doch in diese Bücher hereingedacht hat. Eine eigene wunderbare Welt! Und so schön =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ja, diese Hinweise finden sich und sie werden im Laufe der Bücher ja noch deutlicher. Obwohl ich glaube, dass JK Rowling einmal meinte, dass diese Bezüge nicht absichtlich, sondern zufällig waren. Aber so ganz kann ich mir das dann doch nicht vorstellen! :huh:

    Es gibt viele Anlehnungen an die wirkliche Welt, wie ich finde - und wenn man die Bücher mal darauf liest, wird es noch deutlicher.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Lockhardt hat nur eine einzige Affäre, nämlich mit sich selbst!

    Ich dachte tatsächlich eher an genervte Ehemänner, die seine Dummheiten irgendwie bloßstellen wollen. Und eben von allen anderen Opfern seiner Verblendung.


    Egal...

    Oh ja! er ist so egozentrisch, dass er andere Leute gar nicht wahrnimmt, als diejenigen, die sie wurklich sind. Er nimmt nur Bewunderung und Verehrung wahr. Wie er durch die Gegend stiefelt und gute Ratschläge verteilt, finde ich echt widerwärtig!

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Er nimmt nur Bewunderung und Verehrung wahr.

    Und das macht er selbst dann, wenn er weder bewundert noch verehrt wird. Manchmal genügt ja schon ein Blick in seine Richtung :rolleyes:

    Funny how those once so close and now gone still so affect our lives.

  • Colin finde ich irgendwie niedlich, obwohl er so nervig ist. Und dass sein Muggle-Papa sich vor Staunen nicht mehr einkriegen wird, wenn er sich bewegende (!!) Fotos von ihm geschickt bekommt, kann ich mir auch lebhaft vorstellen :)

    Ja <3 Ich finde, so erklärt sich auf Colins "Wahn" ein bisschen besser. Irgendwie doch niedlich.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Colin xD Colin, der Nervbold, der immer mit dem Fotoapperat hinter Harr herdackelt. Es war nur ein Nebensatz, aber für mich hat er die Art von Colin recht gut erklärt. Wenn sein Vater ein Muggel ist, ein einfacher Arbeiter, hat er sicherlich nie eine solche Laufbahn für ihn im Kopf gehabt. Natürlich möchte Colin ihm da alles zeigen und erklären und demonstrieren. Für ihn ist das ja eine völlig neue, völlig aufregende Welt! Und er will, dass auch sein Vater (und sein jüngerer Bruder) die Welt mit ihm entdeckt =) Eigentlich eine schöne Geste - wenn auch auf eine ziemlich nervige Art xD

    Natürlich ist Colin auf den ersten Blick mal richtig nervig, aber wenn man versucht, seine Handlungsweise zu verstehen, dann findet man eigentlich einen netten und neugierigen kleinen Menschen vor, der seine Erlebnisse mit seiner Familie teilen will. Und das ist ja eigentlich wirklich nett!

    Außerdem


    Und der liebe Gilderoy...

    Er nimmt nur Bewunderung und Verehrung wahr. Wie er durch die Gegend stiefelt und gute Ratschläge verteilt, finde ich echt widerwärtig!

    Vor allem, weil kein Mensch diese Ratschläge haben will. Ich hasse solche Typen!<X:kotz:

  • Ich kann verstehen das Harry von Colin genervt ist :lachen: aber ich gebe euch recht. Colin ist irgendwie auch liebenswert in seinem Fan-Boysein.


  • Professor Binns hat übrigens in diesem Abschnitt seinen einzigen großen Auftritt, als Hermine ihn während des Unterrichts über die Kammer des Schreckens interviewt. Ich finde es so herrlich, wie der tüttelige Geist-Prof sich nie die Namen seiner Schüler merken kann: Zu Hermine sagt er "Miss Grant", zu Seamus Finnigan "Flaherty" und zu Parvati Patil "Miss Pennyfeather". :elch:

  • Ich finde es so herrlich, wie der tüttelige Geist-Prof sich nie die Namen seiner Schüler merken kann: Zu Hermine sagt er "Miss Grant", zu Seamus Finnigan "Flaherty" und zu Parvati Patil "Miss Pennyfeather". :elch:

    Die Namen haben ja zumindest noch Ähnlichkeit ^^ Ich hatte mal einen Lehrer, der mich konsequent "Barbara" genannt hat (und so heiße ich absolut nicht!). Am Ende wollte er mir eine schlechte mündliche Note geben, weil ich mich ja nie gemeldet hätte. Die Klasse konnte ihn dann aber überzeugen, dass "Barbara" und ich ein und dieselbe Person sind.