HP2: Abschnitt 3: S.190 (Kapitel: Der Duellierclub) bis S.273

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Es gibt 81 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Balena.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum dritten Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und die Kammer des Schreckens von S.190 (Kapitel: Der Duellierclub) bis S.273


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder Bänden auftauchen.

  • Ich schreibe schon mal beim Lesen ein paar Sachen auf...

    Auch wenn der Auslöser nicht lustig ist, finde ich die Vorstellung witzig, wie Nick die Treppe hoch gefönt wird ;)


    Schlimm finde ich, wie Harry hier zum Verdächtigen wird. Klar,er spricht mit der Schlange, das ist total unheimlich. Aber er hat sich den anderen gegenüber immer korrekt verhalten und seine beste Freundin ist mugglestämmig!

  • Auch wenn der Auslöser nicht lustig ist, finde ich die Vorstellung witzig, wie Nick die Treppe hoch gefönt wird ;)

    :lachen: Das macht mit den Reiz der Bücher aus - in "comic relief" (gibt's dafür eigentlich einen schönen deutschen Begriff? :gruebel: ) ist Rowling richtig klasse.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Argus Filch Kwikzauberkurs hat mich beim allerersten Lesen schon sehr belustigt. Weil da eben diverse Werbesendungen perfekt parodiert werden! Ich frage mich immer wieder, wer solche Werbeslogans glaubt. Vielleicht Hermann und seine Frau?;)


    Jim Kays Illustration des Todestagsfeier-Kapitels ist großartig: weiße Schrift auf schwarzem Grund, durchscheinende, kopflose Geister und verdorbene Buffet. Nach wie vor wünsche ich mir ja ein Harry Potter Comic bzw einen Zeichentrickfilm...



    Und natürlich die maulende Myrthe - sie ist ein wirklich schräger Charakter im Potter'schen Universum!


    Auch wenn der Auslöser nicht lustig ist, finde ich die Vorstellung witzig, wie Nick die Treppe hoch gefönt wird ;)

    Ich war immer erstaunt, wie jemand auf eine derart logische und trotzdem unkonventionelle Idee kommen konnte! So etwas bewundere ich :*


    Ich fürchte ich bin mit den Kapiteln bzw den Abschnitten etwas durcheinander gekommen - in den neuen, von Kay illustrierten Büchern, sind die Seitenzahlen anders.... entschuldigt!

  • Schlimm finde ich, wie Harry hier zum Verdächtigen wird.

    Dass er verdächtigt wird, ist eigentlich logisch weil er ein Parselmund ist. Aber wie sich die Sache entwickelt, finde ich sehr schlimm. Denn er wird schnell zu einem Außenseiter, dem man ohne nachzudenken alle Schuld zuschieben kann.


    Seine Unterhaltung mit Nick fand ich übrigens klasse. Ich hatte den Geist immer als sehr oberflächlich in Erinnerung und jetzt ist mir aufgefallen, dass er die gleichen Probleme und Gefühle hat wie ein Lebendiger auch. Die Unterhaltung macht Harry klar, dass er nicht der Einzige mit Problemen ist. Er versucht direkt, Nick zu helfen. Das zeigt wieder einmal, was für ein feiner Mensch Harry ist.


    Das ist auch wieder eines der Dinge, die mir beim ersten und zweiten Lesen nicht aufgefallen sind. Deshalb lese ich die Bücher so gerne, ich entdecke immer etwas Neues.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Myrthe finde ich sehr anstrengend. Irgendwie kann ich kein Mitleid mit ihr haben. Sie sitzt da jahrelang in ihrem Klo und bemitleidet sich selbst.. Trotz der Zeit, die seit ihrem Tod vergangen ist, ist sie innerlich kein Stück reifer geworden, sondern immernoch der hässliche, gemobbte Teenager. Dabei stünde ihr als Geist die ganze Welt offen.

  • Wieder so ein nettes Detail: nach der Verwandlung mit dem Vielsafttrank sagte Ron zu Harry, es wäre merkwürdig, Goyle denken zu sehen. ^^

    Ja, herrlich :lachen:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Myrthe finde ich sehr anstrengend. Irgendwie kann ich kein Mitleid mit ihr haben. Sie sitzt da jahrelang in ihrem Klo und bemitleidet sich selbst.. Trotz der Zeit, die seit ihrem Tod vergangen ist, ist sie innerlich kein Stück reifer geworden, sondern immernoch der hässliche, gemobbte Teenager. Dabei stünde ihr als Geist die ganze Welt offen.


    Ist nicht genau das eine Art "Markenzeichen" der Geister? Dass sie stehenbleiben, sich nicht weiter entwickeln? Professor Cuthbert Binns ist ja auch so ein Beispiel für die Unveränderlichkeit

    Die Maulende Myrthe hat ihre Bosheit auch als Geist nicht ablegen können. Aber die Idee, einen Geist in einer Toilette leben zu lassen, wo sie immer wieder dramatisch in eine Klomuschel abtauchen kann, finde ich witzig!

    Wieder so ein nettes Detail: nach der Verwandlung mit dem Vielsafttrank sagte Ron zu Harry, es wäre merkwürdig, Goyle denken zu sehen. ^^

    Das gehört eindeutig zu den denkwürdigen Zitaten! Es ist einfach großartig!

  • ysa : ich hatte auch immer eher den Eindruck, dass sich die Geister eben nicht charakterlich weiterentwickeln. Ich mag Myrthe als Figur total gerne, wenngleich sie mir als Person schon öfter mal auf den, äh, Geist geht.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Myrthe finde ich so schön fies :lachen: Mein Lieblingsgeist würd ich sagen.


    Sir Nicholas: Diesen Teil der Handlung vergesse ich immer, weil er im Film total ausgespart wird. Aber ich finde es super, das hier die Geister mal auch eine Rolle spielen und man mehr über ihr "Leben" in Hogwarts erfährt.


    Ehrlich gesagt fand ich immer, das es bescheuert ist das Harry verdächtigt wird. Klar er ist ein Parselmund, aber er hat erstens eine Muggelstämmige als beste Freundin und dazu meiner Meinung nach immer wieder gezeigt das er vertrauenswürdig ist. Aber natürlich wird es dadurch erst wirklich spannend.

    Ich liebe übrigens das Duell - Lockhart und Snape, das ist eine meiner Lieblingsstellen in Band zwei :err:

  • Ich schreibe es jetzt mal hier, weil ich nicht sicher bin, in welchem Abschnitt das war. Das Spiel "Snape explodiert" finde ich immer lustig. Als Kind habe ich mir vorgestellt, man müsste ein Kartenhaus in Form von Snape bauen oder so ^^ Und dann habe ich irgendwann gelesen, dass es auf Englisch ganz anders heißt und nichts mit Snape zu tun hat 8o

  • Ich hab mir aus irgendwelchen Gründen immer so ein Spiel wie das Zahnarztspiel das es mal gab, vorgestellt. (das war so ein Krodilkopf dem man die Zähne ziehen musste, verloren hat der, bei dem es dann geschnappt hat) Also das man reih um ihn berührt und irgendwann explodiert er dann. :lachen:

  • Auch wenn der Auslöser nicht lustig ist, finde ich die Vorstellung witzig, wie Nick die Treppe hoch gefönt wird ;)

    Die Stelle ist echt witzig. Man kann es sich richtig vorstellen, wie er entschwebt. :)



    Wieder so ein nettes Detail: nach der Verwandlung mit dem Vielsafttrank sagte Ron zu Harry, es wäre merkwürdig, Goyle denken zu sehen. ^^

    Auch so eine Stelle, die im Gedächtnis bleibt. Charakterisiert Goyle gleich treffend.



    Ich mag Myrthe als Figur total gerne, wenngleich sie mir als Person schon öfter mal auf den, äh, Geist geht.

    Wie man da doch unterscheiden kann. ^^ Wäre Myrthe nicht so wie sie ist, wäre die Figur nur halb so interessant. Vielleicht zeigt sie sich doch noch von einer anderen Seite. Vom Fast Kopflosen Nick fühlte ich mich öfter genervt, aber als er dann Harry sein Leid klagte, kam ein ganz anderes Wesen zutage.



    Eine bemerkenswerte Frage, ob Geister sich weiterentwickeln können oder nicht. Oftmals liest man in Geistergeschichten ja, dass dieses solange nicht ihre Ruhe finden, bis etwas gesühnt ist. Meist ein Vergehen, für das sie nach ihrem Tod noch bestraft werden indem sie spuken müssen, bis sie von anderen oder durch eigenes Verhalten erlöst werden. Das setzt doch dann voraus, dass sich ein Geist/Gespenst ändern kann und das wiederum setzt voraus, dass sie sich noch weiterentwickeln können. Sonst könnten sie ja nicht zur Einsicht kommen, dass ihr Verhalten falsch war.



    Schlimm finde ich, wie Harry hier zum Verdächtigen wird.

    Dass er verdächtigt wird, ist eigentlich logisch weil er ein Parselmund ist. Aber wie sich die Sache entwickelt, finde ich sehr schlimm. Denn er wird schnell zu einem Außenseiter, dem man ohne nachzudenken alle Schuld zuschieben kann.

    Ich denke, dass viele erst gar nicht nachdenken, sondern, noch das Geschwätz Dracos noch im Ohr haben, sehen und hören was passiert und darauf hin in Panik verfallen und nachplappern was andere vorsagen. Der ein oder andere wird sicher mal ins Grübeln kommen, aber ob dann auch Position bezogen wird, glaube ich eher nicht.

    Da kommt meiner Meinung nach auch dieses Konkurrenzdenken zwischen den Häusern ins Spiel.

    Und wenn es wirklich so selten ist, dass jemand ein Parselmund ist, stellt man automatisch eine Verbindung zu einem anderen bekannten Parselmund her und das war nun einmal der Gründer von Slytherin.

    Man weiß ja auch nicht, wie die Kinder und Jugendlichen in ihrem Elternhaus beeinflusst werden. Und wie Harry an einer Stelle anmerkt, er weiß eigentlich nichts über die Familie seines Vaters. Gab es da vielleicht schon Spannung, die sich nun auf ihn übertragen?

    Dass es nach dem Vorfall Tagesgespräch ist, ist nicht verwunderlich. Ich hätte gedacht, dass sich jemand aus der Lehrerschaft oder sogar Dumbledore um den Vorfall kümmern würde. Mit Harry sprechen oder mit den Beteiligten. Aber es kann sein, dass das noch kommt.


    Nun stellt sich die Frage, hat Draco gemerkt, dass seine Freunde nicht sie selbst waren. Viel erfahren haben Harry und Ron ja nicht. Hermine hat echt Pech gehabt. Da werden sie wohl oder über Farbe bekennen müssen, zumindest vor Madam Pomfrey. Und wer weiß, wie viele Minus-Punkte es da wieder hageln könnte. :ohnmacht:

    Zumindest Myrthe hat da ihren großen Tag.

  • Zank Manchmal merkt man echt, das die Übersetzungen schnell gehen mussten. In meiner eigenen Ausgabe ist es auch mit Zaubererschnippschnapp übersetzt. Aber ich weiß, in den Ausgaben die ich aus der Bücherei hatte auch Snape explodiert.

  • Ist nicht genau das eine Art "Markenzeichen" der Geister? Dass sie stehenbleiben, sich nicht weiter entwickeln?

    Interessanter Einwurf, ysa - ja, auch mMn ist das so.. sie sind ja quasi nur ein Schatten oder Echo der ehemaligen Persönlichkeit, keine eigene.


    Und genau darum müssen ja etwaige "Untaten" durch das Eingreifen Anderer gesühnt werden, yanni?!

  • Kann Myrte ihre Toilette eigentlich verlassen? Natürlich bewegen sich die anderen Geister frei im Haus, aber weil sie durch einen bösen Zauber zu Tode gekommen ist, bin ich mir bei ihr nicht sicher. Auf jeden Fall muss es ziemlich öde sein, wenn nie jemand zu Besuch kommt. Daran ist sie wohl selbst schuld, wenn sie im Leben genauso maulig war wie sie jetzt ist. Einen netten Geist besucht man einfach viel lieber.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Alice Ihr habt recht, im allgemeinen ist das so. Ich habe mich da von Geschichten beeinflussen lassen, die ich mal gelesen habe und die da vom üblichen Schema abgewichen sind.


    Bei mir im Hörbuch heißt das Kapitel "Das streng geheime Tagebuch" "Der sehr geheime Taschenkalender". Da wurde die Übersetzung dann verbessert, da das Hörbuch schon älter ist.

    Tom Riddle, der Name passt ja wunderbar zu seinem Tagebuch. :) Und nun hat sich die Strafarbeit, die man ihnen aufgebrummt hatte, wenigstens als hilfreich gezeigt. Als Harry dann herausfand, wie man mit dem Tagebuch umgehen muss, war ich sehr erstaunt. Das sind doch mal lebendige Aufzeichnungen.

    Harry war für alle unsichtbar, weil es ihn zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab. Es wäre gewesen, wenn es jemand "gelesen" hätte, der damals schon lebte? Auch unsichtbar, sichtbar oder vielleicht als durchscheinender Geist?


    Riddle verdächtigt Hagrid. Man hat ihn anhand der Beschreibung ja gleich erkannt. Aber ich glaube nicht, dass er es war. Ich kann mich nicht erinnern, aber dass Hagrid in Slytherin war, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Dass er irgend ein Monster befreit und gehätschelt hat, glaube ich sofort. :breitgrins:

    War die Verdächtigung der Anlass, dass er aus Hogwarts geworfen wurde? Wenn er aber die Kammer geöffnet hätte, hätte Dumbledore ihn doch nie als Wildhüter eingestellt.


    Nein, Hagrid war es nicht! Aber warum bekam Riddle dann eine Auszeichnung dafür, dass er Hagrid als Schuldigen darstellte? Oder waren die besonderen Dienste gar nicht die Ergreifung von Hagrid?

    Andere Frage: Wo kam dieses Tagebuch eigentlich plötzlich her? Und was steht da noch alles drin?


    Äußerst peinlich für Harry waren die Valentinsgrüße. :breitgrins: Die armen Zwerge, die Lockhart dafür engagiert hat. Hermine hat ihm natürlich auch eine Karte geschrieben. Unverbesserlich die junge Dame.


    Da ist sie endlich von ihren Haaren befreit und schon muss es sie erwischen. War die Vertrauensschülerin aus Ravenclaw nur zufällig am gleichen Ort oder haben die beiden mit dem Taschenspiegel ein Experiment gemacht.


    Und schon steht Hagrid wieder unter Verdacht und soll nach Askaban gebracht werden. Zudem wird Dumbledore als Schulleiter entlassen. Was bezweckt Malfoy damit? Oder besser, wer steht hinter Malfoy?

    Hagrids Aussage, die Harry und Ron gilt, dass man auf die Spinnen achten müsse, bedeutet, dass er etwas weiß. Das seltsame Verhalten der Spinnen ist mindestens einmal im Buch beschrieben worden.

    Wo wird Dumbledore hingehen, wenn er seine Räume in Hogwarts räumen muss? Hat er irgendwo ein Zuhause? Da sind wir dann wieder bei der Frage, was machen die Lehrer in den Ferien. :zwinker: