HP2: Abschnitt 4: S.274 (Kapitel: Aragog) bis Ende

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Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von LizzyCurse.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum vierten und letzten Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und die Kammer des Schreckens von S.274 (Kapitel: Aragog) bis Ende


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Bänden auftauchen.

  • Einen Satz aus diesem 2. Band finde ich wirklich zitatwürdig - er fasst für mich, so allgemein gefasst er auch erscheint, die Moral zusammen, die J.K. Rowling auch mit den folgenden Bänden ihrer Jugendbuchreihe immer transportieren wird.

    Auf den allerletzten Seiten legt sie ihn Albus Dumbledore in den Mund:


    "Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, Harry, die zeigen, wer wir wirklich sind."

    (S. 343 der deutschen Originalausgabe)

  • Ich bin ja ein riesiger Aragorg Fan :err: vor allem in der Kombination mit Hagrid und der Frage, ob er Harry und Ron fressen wird. So genial, erst beantwortet er all ihre Fragen und dann werden sie als Nahrung wieder interessant :lachen: Ron tut mir schon leid, seine Phobie ist dadurch sicher noch mal schlimmer geworden.

    Außerdem finde ich es so bezaubernd das der Weasleywagen nun im verbotenen Wald lebt und wild geworden ist :totlach:

  • Außerdem finde ich es so bezaubernd das der Weasleywagen nun im verbotenen Wald lebt und wild geworden ist :totlach:

    Ja, das ist wirklich süß!

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Aragog macht es sich sehr einfach, finde ich. Hagrid ist für seine Kinder tabu, aber Hagrids Freunde nicht. Denkt er nicht daran, dass der bestimmt nicht glücklich darüber ist, wenn Aragogs Kinder seine Freunde verspeisen?


    Diese Szenen sind übrigens die einzigen, die mein Mann nicht mag. Ihm geht es ähnlich wie Ron ;-)

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Ich habe nichts gegen Spinnen, aber in so ein riesiges Nest verschleppt zu werden, wäre nun nicht gerade mein Wunschtraum. Schade, dass man nicht erfährt, was Hagrid dazu sagt, dass Aragog seiner Sippe Harry und Ron zum Abendessen überlassen wollte.

    Informativ war der Ausflug allemal.


    Außerdem finde ich es so bezaubernd das der Weasleywagen nun im verbotenen Wald lebt und wild geworden ist :totlach:

    Ja, das war witzig. Und so lange er dort keinen Blödsinn macht ...


    Als Aragog erzählte, dass das Mädchen damals in den Toilettenräumen getötet wurde, dachte ich gleich an die Maulende Myrte. Mensch, das ist ein Ding! So oft ging sie uns auf die Nerven und dabei hätte sie schon längst etwas Licht in die Angelegenheit bringen können.


    Schlapp gelacht habe ich mich, als die Lehrerschaft beschlossen hat, Lockhart sollte endlich seine Chance bekommen und darf es mit dem Monster aufnehmen. :totlach:

    Leider ist der Anlass nicht so lustig. Die arme Ginny! Nun wurde sie entführt und kam nicht mehr dazu Harry ihr Geheimnis anzuvertrauen.

    Auch Harry und Ron können ihre neuen Erkenntnis nicht mehr so weitergeben wie sie wollten. Lockhart, dieser Feigling, will sich doch glatt aus den Staub machen! War ja nicht anders zu erwarten. Aber er war zu langsam. :teufel:


    Es geschieht ihm ganz recht, dass er Rons Zauberstab für seine Zwecke missbrauchen will und selbst zum Opfer wird. Hoffentlich weiß Madam Pomfrey keinen Gegenzauber!


    Nun wiederholt sich ein wenig das Szenario aus dem ersten Teil. Harry macht sich wieder auf um allein gegen die bösen Mächte anzutreten.

  • @Lockhart als Lebensretter totlach Ich find das genial wie auch das Gespräch darumherum ist. Da wird schon klar, das niemand von den Lehrern ernsthafte Ergebnisse erwartet. Eigentlich denke ich mir immer an der Stelle, sie haben nur einen Grund gebraucht um ihn aus dem Weg zu haben, damit er erstmal nicht stört.

    Aber Lockhart geschiehts am Ende so Recht - und endlich weiß man weshalb Rons Zauberstab kaputtgehen musste. Immerhin rettet ihn dieser Umstand.^^ Meine Lieblingszene ist ja, als er dann erstmal fragt ob Ron in diesem Gang wohnen würde :lachen:


    Zu Dumbledore und der Einstellung Lockharts: Ich habe immer das Gefühl das Dumbledore dachte, der SCharlatan wird sich schon noch selbst entlarven.


    Zu Ginny: Ich fand es damals total interessant das ausgerechnet Ginny benutzt wurde. Bisher hatte man sie ja von Band 1 und 2 nicht so sehr auf dem Schirm. Klar sie war da, aber nur so am Rande.

  • Schade, dass man nicht erfährt, was Hagrid dazu sagt, dass Aragog seiner Sippe Harry und Ron zum Abendessen überlassen wollte.

    Er hätte bestimmt eine gute Erklärung gefunden. Eines muss man Hagrid lassen: er steht zu seinen Monstern.


    Schlapp gelacht habe ich mich, als die Lehrerschaft beschlossen hat, Lockhart sollte endlich seine Chance bekommen und darf es mit dem Monster aufnehmen.

    Endlich! Das hat er mehr als verdient und er kann sich auch nicht herauswinden. Wahrscheinlich haben alle nur auf so eine Gelegenheit gewartet.


    Streicht man das magische an der Geschichte, ist Ginnys Erlebnis eine Warnung: ein Mädchen das ich ein bisschen wie eine Außenseiterin fühlt, findet einen Freund der geheim bleiben will und sie zu Dingen überredet, die sie eigentlich nicht will. Das kommt leider viel zu oft vor, nicht nur in Hogwarts :-(

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Kirsten Ja wobei das bei Ginny glaub eher Liebeskummer ist und sicher auch die neue Situation in Hoghwarts. Weil Freunde hat sie ja schon. Aber ich denke sie muss in diesem Band noch ihren Platz ein bisschen finden. - Ansonsten stimme ich Dir aber zu, das geht so leicht und schnell. Interessanterweise bei uns heutzutage übers Internet und damit auch einem Ort - wie dem Tagebuch im Roman - an dem alles mögliche Geheim stattfinden kann. Ich würd ja z.b nicht die Whatsappnachrichten meiner Kinder kontrollieren oder so, aber z.B. einen Messenger wählen, der mehr Sicherheit für Kinder anbietet. (Meine Nichte hat so einen der mal als recht sicher eingestuft wurde, ihre ganze Klasse nutzt den).

  • Er hätte bestimmt eine gute Erklärung gefunden. Eines muss man Hagrid lassen: er steht zu seinen Monstern.

    So wird es wohl sein. ^^



    So, ich bin durch.

    Dass Riddle der junge Voldemort ist, da wäre ich nicht drauf gekommen. 8| Und Ginny als Öffnerin der Kammer genau so wenig. Was muss das arme Mädchen durchgemacht haben, nachdem es gemerkt hat, was für ein Spiel Riddle mit ihr führt.


    Fawkes' Hilfe war bitter nötig, sonst wäre Harry diesmal nicht so glimpflich davon gekommen. Da hat Dumbledore gut gewählt! Und Harry kann sich nun endlich sicher sein, dass er ein Gryffindor ist.


    Dobby gehört Malfoy! Ich fasse es nicht. Wie ist er nur darauf verfallen, Harry zu retten? Wie konnte er sich immer wieder von seinem "Arbeitsplatz" entfernen, um all die Dinge einzufädeln?

    Und nicht wirklich zufrieden bin ich mit der Wendung am Ende. Naja, dass Dobby frei kommt schon, aber nicht wie es dargestellt wurde. Malfoy hat Dobby weder die Socke geschenkt, noch hat er sie ihm doch zugeworfen. Er hat sie einfach nur weggeworfen und Dobby hat sie aufgefangen. Ich hatte erwartet, dass Harry davon ausgeht, dass Malfoy die stinkende Socke samt Inhalt Dobby in die Hand drückt. Das wäre für mich dann in Ordnung gewesen. Aber so bin ich nicht zufrieden. :pueh: Wenn es so einfach wäre, dann hätte Dobby doch bestimmt schon eher mal die Gelegenheit gehabt ein Kleidungsstück "aufzufangen".

  • yanni Ja das Riddle Voldi ist, das find ich richtig cool. Vor allem weil Harry ja selbst auch auf ihn hereinfällt. Das finde ich aber gut gemacht, Harry hinterfragt ihn und seine Absichten nicht, weil er so plausibel argumentiert und blendet. Das gibt einen sehr interessanten Einblick in die Persönlichkeit beider. Außerdem weiß ich noch, das ich beim Film schauen auch mit drauf reingefallen bin. Klar man kann sich denken, irgendwas ist mit ihm, aber das er sogar Voldi ist, das fand ich spannend eingebunden.


    Zu Dobby:

    Im Film wird das ganze Tatsächlich etwas besser gelöst, da wird der Socke in das zerrstörte Tagebuch gesteckt, das ja aus Malfoys Besitz stammt. Dieser drückt das Buch dann gelangweilt Dobby in die Hand und der findet dort dann die Socke. In meiner Erinnerung - weil ich auch den zweiten Film sehr sehr oft gesehen habe - vergesse ich das immer und wundere mich dann immer, wenn ich im Buch an diese Stelle komme.

    Da Rowling die Filme beraten hat, kan nich mir sogar vorstellen das sie selbst diese Szene angepasst hat.


    Ich finde Fawkes und auch die Idee mit dem Schwert echt super. Allein weil Harry ja irgendwann wirklich sehr verunsichert ist und grade für das, was noch kommt nun doch anders gewappnet ist als vorher.

  • Ich bin ja ein riesiger Aragorg Fan :err: vor allem in der Kombination mit Hagrid und der Frage, ob er Harry und Ron fressen wird. So genial, erst beantwortet er all ihre Fragen und dann werden sie als Nahrung wieder interessant :lachen:

    Im Buch finde ich Aragorg auch großartig, ebenso im Film. Allerdings würd ich ihn dann doch nicht so gerne bei mir im Wohnzimmer haben:entsetzt:

    Hier hat mir dann vor allem der Wagen gefallen - ein wild gewordener Wagen, der den Wald als seine Heimat aussucht!


    Lockhart, dessen Vergessenszauber sich gegen ihn richtet und sein Gedächtnis verschwinden lässt! Danach wird er richtig nett!


    Die Art, wie Dobby zu seiner wichtigen Socke kommt, hat mir auch nicht wirklich gefallen. Das war einfach nicht logisch! Malfoy hat gar nichts geschenkt. Aber ihr habt Recht: im Film ist das besser gelöst worden.

    Und Dobby wendet sich sofort gegen Malfoy - das hat mir dann wieder richtig gut gefallen. Überhaupt ist erst so nach und nach offensichtlich geworden, dass die Hauselfen weit größere magische Kräfte haben als anfangs vermutet! Auch wenn Rufus Becks Stimme ein wenig nervt - ich mag Dobby richtig gern!

  • Dobby ist wirklich toll, ich hatte mir in Band eins überhaupt gar keine Gedanken gemacht über Hauselfen, das war ja da auch kein wirkliches Thema. Aber durch den zweiten Band hat man ja über verschiedene nicht menschliche Wesen weitere Einblicke in die magische Welt.

  • Ich bin gerade an der Stelle, als Lockhardt in der Kammer seinen Vergessenszauber auf Harry und Ron anwendet (bzw. es versucht). Diesen Abschnitt höre ich als Hörbuch, gelesen von Felix Manteuffel. Ich muss sagen: Wow! So sehr mich Rufus Beck enttäuscht hat (die Lesung war mir ja viel zu übertrieben. Als Kind mochte ich das.), so positiv bin ich von Manteuffel überrascht. Er liest ganz toll, sehr ruhig, aber dennoch betont, aber ohne zu schauspielern. Da macht das Wäsche aufhängen gleich viel mehr Spaß :)

    "Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, Harry, die zeigen, wer wir wirklich sind."

    Ein ganz wundervoller Satz, in dem so viel Wahrheit steckt! Den habe ich auch schon als Zitat auf Geburtstagskarten verwendet <3

    Außerdem finde ich es so bezaubernd das der Weasleywagen nun im verbotenen Wald lebt und wild geworden ist

    Mir gefällt daran vor allem, dass der Wagen eine richtige Persönlichkeit entwickelt hat und z.B. gerne "Offroad" den Wald erkundet. Außerdem scheint er nicht sehr nachtragend zu sein - er hätte ja auch noch wütend auf Harry und Ron wegen des Unfalls mit der Peitschenden Weide sein können. Aber er ist offenbar froh, dass er dadurch "befreit" wurde.

    Schlapp gelacht habe ich mich, als die Lehrerschaft beschlossen hat, Lockhart sollte endlich seine Chance bekommen und darf es mit dem Monster aufnehmen. :totlach:

    Wundervoll, wie die gesammelte Lehrerschaft Lockhardt einfach auflaufen lässt :D

  • Diesen Abschnitt höre ich als Hörbuch, gelesen von Felix Manteuffel. Ich muss sagen: Wow!

    Wenn mir die Lesung von Manteuffel mal über den Weg läuft, muss ich unbedingt reinhören. Dass Rufus Beck bei Kindern mit seiner Lesung gut ankommt, kann ich gut nachvollziehen. Aber mir ist er auch oft zu übertrieben.

  • Ich mag beide Lesungen. Ist eben eine andere Interpretation. Und bei Manteuffel stört mich z.B auch manchmal wie er die Namen einiger Figuren ausspricht. Da zum Zeitpunkt der Produktion seiner Lesung schon ein gewisser Common Sense bestand, find ich es da nicht so gelungen, das er es einfach irgendwie liest. Aber ich kann mir schon vorstellen, das wenn man Becks Lesung nicht so mag, mit seiner mehr anfangen kann.


    Zank Der Wagen scheint sich ja irgendwie auch als Beschützer der Jungs zu sehen, immerhin ist Ron ja ein Weasley. Im Film wirkt es für mich immer so als ob der Wagen leicht genervt beschließt, naa gut Jungs, dann helf ich euch halt. :lachen:

  • Den Rest des Abschnitts habe ich gerade selbst gelesen und deshalb Manteuffels Malfoy verpasst ^^ Aber das wird bestimmt nicht der letzte Teil gewesen sein, den ich von ihm gehört habe und dann achte ich mal drauf.


    Das Ende vom Buch finde ich wieder so nett - mit der Feier in den Schlafanzügen und dass sogar die Lehrer jubeln, weil Lockhart nicht zurückkommen wird.