HP3: Abschnitt 4: S.263 (Kapitel: Gryffindor gegen Rawenclaw) bis S.344

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 32 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum vierten Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und der Gefangene von Askaban von S.263 (Kapitel: Gryffindor gegen Rawenclaw) bis S.344


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder Bänden auftauchen.

  • Dieser Abschnitt hat es ja ganz schön in sich.


    Die vermeintlichen Dementoren schaltet Harry gekonnt aus. Wie habe ich das Malfoy gegönnt. Ich hoffe, sie haben nicht nur eine saftige Strafe sondern auch richtig Punktabzug bekommen.


    Der arme Tropf Neville! Ausgerechnet seine Aufzeichnung ermöglichten Black den Zugang zum Turm. Wenn dieser komische Kauz, ich weiß den Namen nicht mehr, nicht ständig die Passwörter geändert hätte, dann... aber das bringt nichts. Passiert ist passiert. Ich kann auch seine Oma verstehen, aber leid tat mir Neville doch.

    In dem Zusammenhang fällt mir Harrys Traum ein, als Wood ihn rief: Wo steckst du? Statt deiner mussten wir Neville nehmen! :totlach: Nicht gegen den Jungen, aber er zieht das Pech an, wie Licht die Motten.


    Dass die Bestrafung Nevilles zur Folge hatte, dass auch er nicht nach Hogsmeade durfte, wäre Harry ja bald zum Verhängnis geworden. Dass dieser vermaledeite Snape aber auch immer im falschen Augenblick auftauchen muss. Klar, dass er dann erst recht misstrauisch war. Und Neville blieb wieder auf der Strecke, während Harry und Ron sich vergnügten.

    Es war schon gewagt von Harry Malfoy so einen Streich zu spielen. Manchmal fühlt er sich einfach zu sicher. Auch Tarnumhänge sind nicht 100%ig sicher.


    Dass er es überhaupt schaffte rechtzeitig zurück nach Hogwarts zu kommen! Als Snape ihm das Pergament wegnahm, dachte ich, so das war's. Aber das Ding war doch glatt gesichert. :err: Flohpulver in den Kamin und man hat eine Leitung zu Lupin. Ulkig. Der schafft es wirklich die beiden aus der Schusslinie von Snape zu bekommen. Die anschließende Standpauke von Lupin hat ihm hoffentlich gut getan. Da hatte sogar Snape mit seinem beißenden Kommentar vorher recht gehabt. Da merkt man ihm die noch fehlende Reife wieder an. Etwas, das Hermine nicht passiert wäre. Sie ist von den dreien die reifere.


    Die Hersteller der Karte wollten Harry laut Lupin aus Hogwarts herauslocken. Aber wie hätten die denn wissen können, dass die Zwillinge ihm die Karte geben würden? :gruebel:


    Die Prüfungen sind in Hogwarts nicht anders als in anderen Schulen. Jeder büffelt was er kann, außer Hermine, die versucht Unmögliches. Ich bin immer noch nicht dahinter gekommen, wie sie es macht, dass sie all das bewältigen kann. An zwei Orten gleichzeitig sein. Aber es gibt Ausfälle - plötzlich ist sie verschwunden oder taucht unerwartet wieder auf.

    Liegt es nun an dem übermäßigen Stress, den sie hat, oder macht auch sie eine Veränderung durch. Ihre aggressive Haltung gegenüber Professor Trelawny passt gar nicht zur alten Hermine. Die Ohrfeige für Malfoy ist gerechtfertigt, aber sonst hatte sie sich immer in der Gewalt und hätte dies eher verbal ausgefochten.


    Oh je, Hagrid und sein Seidenschnabel, das wird nicht gut enden. Norbert konnten sie damals ja noch gut "entsorgen", aber mit Seidenschnabel wird das nicht klappen. Was für ein Name für einen Hippogreifen. :elch:

    Es ist schon beängstigend wie beherrscht Hagrid in dieser Situation ist. Als hätte er völlig aufgegeben. :(


    Und dann taucht Rons Ratte wieder auf! Ich fasse es nicht. Ausgerechnet in Hagrids Milchkrug. Wie ist er da nur hingekommen? Dass sie sich weigert von Ron mitgenommen zu werden, ist verständlich. Ich hätte an ihrer Stelle auch keine Lust auf Krummbein. Warum kann er das Vieh nicht in Ruhe lassen. Andere scheint er ja nicht zu jagen. :gruebel:


    Uah! :entsetzt: Muss das Kapitel so gruselig enden? :entsetzt: Armer Hagrid! Armer Seidenschnabel! ;(

  • Der Name "Seidenschnabel" ist bescheuert. Im Original heißt er "Buckbeak".

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Der Name "Seidenschnabel" ist bescheuert. Im Original heißt er "Buckbeak".

    Diesmal finde ich die Übersetzung des Namens nicht so schlimm. Hagrid liebt auch die übelsten Kreaturen und gibt ihnen dazu noch seltsame Namen. Und den Spitznamen Schnäbelchen fand ich sehr süß.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Schnäbelchen ist tatsächlich süß, aber ich habe immer noch nicht verstanden, was die Seide damit zu tun hat.


    Buckbeak wäre allerdings im Deutschen als "Krummschnabel" übersetzt worden, was sich nicht mit "Krummbein" gebissen hätte.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Dieser Abschnitt hat es ja ganz schön in sich.

    Oh ja, das finde ich auch. Das Buch nimmt in der zweiten Hälfte nochmal richtig Fahrt auf. Vorher konnte man die Zeit in Hogwarts eigentlich ziemlich genießen... Hach!


    Als Snape ihm das Pergament wegnahm, dachte ich, so das war's. Aber das Ding war doch glatt gesichert. :err:

    Einer meiner Lieblingsszenen der ganzen Reihe! Wie herrlich Snape beleidigt wird - und wie gerne hätte man ihm das alles schon selbst mal gesagt? Diese Karte ist einfach feierlich!


    Die Hersteller der Karte wollten Harry laut Lupin aus Hogwarts herauslocken. Aber wie hätten die denn wissen können, dass die Zwillinge ihm die Karte geben würden? :gruebel:

    Vielleicht meinte er es allgemein. Die Karte ist ja für Tunichtgute und Rumtreiber, also für alle, die sich nicht gerne an Regeln halten und auf Abenteuer aus sind. Natürlich soll man die eher außerhalb Hogwarts finden.


    Liegt es nun an dem übermäßigen Stress, den sie hat, oder macht auch sie eine Veränderung durch.

    Sowohl als auch. Durch den Stress ist ihr Nervenkostüm nicht so stark und sie macht (dadurch bedingt?) eine Veränderung durch und überdenkt ihre Prioritäten. Ich liebe Hermine hier sehr! Aber diesen Elan hat sie öfter, wenn sie erstmal in Fahrt kommt. Dann setzt sie sich über alle Regeln hinweg - ähnlich wie beim Vielsafttrank im letzten Band!


    Der Name "Seidenschnabel" ist bescheuert. Im Original heißt er "Buckbeak".

    Ich muss sagen, dass mir Seidenschnabel sogar besser als Buckbeak gefällt. Eben weil er noch etwas Poetisch-Schönes hat und nicht so böse klingt. Außerdem ist diese S-Sch-Kombination sehr wohlklingend in meinen Ohren.

  • Ansonsten muss ich mich gerade sehr zurückhalten mit weiteren Kommentaren, denn Rowling bereitet hier toll das Showdown vor, was natürlich unweigerlich kommen wird. Aber selbst nach meinem gefühlten 20. Reread fand ich es jetzt schwer, das Buch erstmal wieder auf Seite zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht, obwohl ich weiß. :D Diesen Sog hatten die ersten beiden Bücher bei mir noch nicht. Ich freue mich auch wahnsinnig auf die anderen Büchern noch - noch mehr nach meinem gestrigen Kinobesuch. Ich bin wieder voll im Harry-Potter-Modus! :love:

  • Der Name "Seidenschnabel" ist bescheuert. Im Original heißt er "Buckbeak".

    Diesmal finde ich die Übersetzung des Namens nicht so schlimm. Hagrid liebt auch die übelsten Kreaturen und gibt ihnen dazu noch seltsame Namen. Und den Spitznamen Schnäbelchen fand ich sehr süß.

    Jaaaa, Hagrid und sein Schnäbelchen! Da schmelze ich auch jedes Mal dahin! :herz:

  • Hagrid und sein Schnäbelchen sind ein tolles Team! Mir gefällt einfach Hagrids Liebe zu fast allen Lebewesen - egal was die gesamte Zaubererwelt sagt! Aber das ist ja auch so ein wichtiges Detail dieser Serie: auch die Zauberer sind oft leichtgläubig und lassen sich zu Vorurteilen verführen. Diesbezüglich sind sie den Muggeln ja auch nicht ganz unähnlich8o


    Valentine - Stimmt! "Seidenschnabel" ist keine gute Übertragung. Leider fällt mir nix besseres ein, denn Krummschnabel finde ich zwar korrekt übersetzt, aber trotzdem nicht gut genug für Schnäbelchen. Außerdem glaube ich doch, dass es mit Krummbein und Krummschnabel zu viel Krummheiten gegeben hätte. Hast Du eine Idee für einen besser passenden Namen? Ich überlege mir das seit gestern - aber mir fällt nichts wirklich gutes ein.


    iesen Sog hatten die ersten beiden Bücher bei mir noch nicht. Ich freue mich auch wahnsinnig auf die anderen Büchern noch

    Da kann ich Dir voll und ganz zustimmen: ich freue mich schon wahnsinnig auf die folgenden Bücher! Den 4. Band schätze ich ja besonders!


    Die Hersteller der Karte wollten Harry laut Lupin aus Hogwarts herauslocken. Aber wie hätten die denn wissen können, dass die Zwillinge ihm die Karte geben würden? :gruebel:

    Ich habe das eher als Charakterisierung der Hersteller der Karte gelesen, dass die eben Harry auch aus Hogwarts hätten herauslocken wollen. Teils aus Leichtsinn und Abenteuerlust, teils aufgrund der Tatsache, dass so das Leben einfach interessanter wird. Aber nicht aus Bosheit!

    Die Zwillinge sind den Herstellern der Karte relativ ähnlich in puncto Abenteuerlust!
    ;)

  • Mir fällt auch kein besserer Name ein. Wahrscheinlich ging es dem Übersetzer genauso :breitgrins:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Inzwischen bin ich auch endlich in diesem Abschnitt. Mir fehlt momentan komplett die Zeit zum Lesen, deshalb bin ich froh über das Hörbuch und schaffe zumindest jeden Tag ein bisschen was beim Kochen. Ich genieße die Geschichte und die Stimme, aber ich merke, dass ich wenig dazu schreiben kann.. Den nächsten Band werde ich wieder versuchen selbst zu lesen.


    Hermine tut mir leid. Allerdings hätte sie sich zumindest dafür entschuldigen können, dass Krummbein Krätze gefressen hat. Am Ende wissen wir ja, dass es nicht so war, aber es deutete alles darauf hin.


    Und dass Harry und Ron so sehr auf sich bezogen sind, dass sie Hagrid vergessen haben, ist auch sehr schade. Klar, sie sind erst dreizehn und es ist viel los, aber trotzdem.

  • Hermine tut mir leid. Allerdings hätte sie sich zumindest dafür entschuldigen können, dass Krummbein Krätze gefressen hat. Am Ende wissen wir ja, dass es nicht so war, aber es deutete alles darauf hin.

    Ich denke, dass sie zu dem Zeitpunkt schon so angenervt war von Ron Gemecker, dass sie sich aus Trotz schon nicht entschuldigen wollte.

  • Ich finde den Namen Seidenschnabel wunderschön. Okay, mit dem Original hat er nichts zu tun (wusste ich gar nicht), aber ich mag ihn. Das klingt so, wie Hagrid ein potentiell gefährliches, aber beeindruckendes Tier nennen wurde.

    Das ist natürlich wahr :) Siehe auch Fluffy, der Höllenhund :elch:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Endlich habe ich den Abschnitt geschafft.

    Ich fand die Prüfungen wirklich gut gemacht, auch wenn sie nur kurz angeschnitten wurden. Am besten hat mir die von Hagrid gefallen 8o und natürlich die von Lupin. Sehr cool und mal was anderes! Snape gibt Harry zwar keine Punkte, aber er hat sich dieses Mal ja auch wirklich nicht gut angestellt. Also ist das fast die erste faire Bewertung, die wir bei Snape erleben :D

    Beim Wahrsagen denke ich mir ja immer: Es gibt sicherlich Leute, die dafür eine Begabung haben. Aber können die anderen das tatsächlich lernen? Sowas sollte vielleicht eher eine AG als ein Schulfach sein. Wer sich dafür wirklich interessiert und merkt, dass er in diese Richtung Talente hat, könnte so gefördert werden, aber außerhalb des "Lehrplans". In der Klasse sieht man ja auch ganz gut, dass offenbar nur die zwei Mädels hellsichtige Fähigkeiten haben (es sei denn, Trelawney irrt sich).

  • Zank Beim Wahrsagen gebe ich dir recht. Das ist mehr eine Gabe als etwas, das man erlernen kann. Wenn man die Veranlagung dazu hat, kann die sicherlich gefördert werden. Aber lernen kann man das sicher nicht.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.