Lesezeit, verschwendete Zeit? Von Zeitmanagement, Prioritäten und Vorurteilen gegenüber Bücherwürmern

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 89 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Herzblatt.

  • Da fällt mir mein Lieblingszitat aus "To Kill a Mockingbird":


    "Until I feared I would lose it, I never loved to read. One does not love breathing."

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • (Viel)Lesen passt bei manchen in die Lebensplanung, bei anderen nicht.

    Und manchmal ändert sich das im Lauf des Lebens auch.

    Früher habe ich viel mehr gelesen als jetzt, während eine Freundin von mir erst im Alter zum Bücherwurm geworden ist. Sie übertrifft mich mittlerweile bei weitem mit der Anzahl an gelesenen Büchern.

    Wir haben aber beide keinen Stress damit, sondern eben nur andere Prioritäten. "Verschwendet" ist für mich nur die Zeit, in der ich gezwungen bin, etwas zu tun, dass mir sinnlos erscheint.

  • "Verschwendet" ist für mich nur die Zeit, in der ich gezwungen bin, etwas zu tun, dass mir sinnlos erscheint.

    Seh ich auch so.


    Ich habe in den letzten Jahren vor allem die Zeiten und Orte verändert, wo und wann ich lese. Das liegt daran, das ich total gerne im Zug oder in der Straßenbahn lese und inzwischen dort fast noch lieber und auch konzentrierter manchmal, als zu Hause. Gleichzeitig sorgt das aber auch dafür, das ich eine Mindestlesezeit am Tag entwickelt habe. Also in etwa 2 Stunden sind es dann pro Tag unter der Woche auf jeden Fall. Dafür kann es dann sein, das ich sonst den restlichen Tag gar nichts mehr lese, selbst wenn ich dann abends Zeit dafür hätte. (Gemeint ist hier alles was ich privat lese und nicht für die Uni)