Amos Oz ist verstorben

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tina.

  • Amos Oz ist seinem Krebsleiden erlegen.


    http://www.spiegel.de/kultur/l…-gestorben-a-1245738.html


    Amos Oz ist einer der Autoren, von dem ich mir schon lange vornehme, endlich was zu lesen. Vor Jahren habe ich "Plötzlich tief im Wald" von ihm gelesen, kann mich aber nicht mehr an den Inhalt erinnern. Vielleicht sollte ich diese traurige Nachricht zum Anlass nehmen, wieder etwas von Amos Oz zu lesen.

  • Bin auch schon eewig am überlegen, ob seine Bücher etwas für mich wären. Vielleicht hast Du ja mal Zeit und Lust auf eine Leserunde?

    Ich hab es vorhin zufällig auf Facebook gelesen. Im Studium begegne ich Oz immer mal wieder eher am Rande (Jüdische Studien im Beifach) als jemanden der immer mal wieder aneckte und Israel immer Kontrovers diskutiert war.

  • Ach neee :heul: - das ist ja wirklich eine schlimme Nachricht so zum Jahresende. Ich liebe Amos Oz' Bücher, habe viele von ihnen gelesen und freue mich auf die noch ungelesenen. Und ich hoffte auf noch einige neue Bücher aus seiner Feder - und dass er mal den Nobelpreis für Literatur bekommen würde. Aus der Traum. RIP!

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Ich musste auch gleich dran denken, dass das mit dem Nobelpreis jetzt nichts mehr wird :traurig: Gelesen habe ich keines seiner Bücher (bzw. mal vor längerer Zeit eins abgebrochen), aber seine "Geschichte von Liebe und Finsternis" als Film gemocht.


    RIP!

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Amos Oz hat mich mein ganzes literarisches Leben begleitet. Von keinem Autoren habe ich so viele Bücher gelesen, wie von ihm. Ich mag seine Themen welche natürlich immer wieder Israel und die Lage im Fokus haben, aber auch das Leben des einzelnen Menschen. Er schreibt vielschichtig, seine Beschreibungen lassen Bilder vor dem eigenen Auge entstehen und er bringt mich immer wieder zum nachdenken, vor allem auch, was meine eigenen Sandpunkte gegenüber israelischer Politik anbelangen. Vor allem das Buch Judas, hat mich sehr nachhaltig beschäftigt und beeindruckt.