HP4: Abschnitt 3: S.203 (Kapitel: Mad-Eye Moody) bis S.300

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 37 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • Kurz gestockt habe ich beim Lesen weil "Dumbledore musste sich kaum bücken, um sie zu küssen" - sollte Madame Maxime nicht größer sein als er?

    Ich dachte auch immer, dass Dumbledore deutlich kleiner ist als Madame Maxime...

    Kannst Du Dich noch an die Seite erinnern? Irgendwie kann es sich da ja fast nur um einen Tippfehler handeln!

    :winken:

  • Abgesehen davon, dass Dumbledore wirklich nicht gerade klein, wenn auch natürlich kein Riese ist, kann es auch gut sein dass sie gesessen oder tiefer gestanden ist als er. Aber ich bin auch neugierig, wie es zu diesem Satz gekommen ist.

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.

  • Hmm, oder es könte bedeuten, dass er ihre Hand geküsst hat? Bei ihrer Größe wäre die ja vermutlich eher auf Augenhöhe, wenn beide stehen...:gruebel:

    Es geschah kurz nach Anbruch des neuen Jahres, zu einem Zeitpunkt,

    als die violetten und gelben Blüten der Mimosenbäume rings um die Ambulanz

    aufgesprungen waren und ganz Missing in Vanilleduft gehüllt war.


    Abraham Verghese – Rückkehr nach Missing

  • Hoppla... ich habe noch mal nachgesehen und ihr habt natürlich Recht - es war tatsächlich ein Handkuss. Da hab ich komplett drüber hinweg gelesen :redface:


    Direkt bei der Begrüßung nachdem die Kutsche ankam.

    In der Taschenbuch-Ausgabe von Carlsen ist es übrigens S.257. "... sie schritt auf Dumbledore zu und streckte ihm ihre funkelnde Hand entgegen. Dumbledore, der selbst nicht gerade klein war, musste sich kaum bücken, um sie zu küssen."

    Also "sie" ist die Hand, da war ich wohl zu unkonzentriert und dachte damit wäre Madame Maxime gemeint.

  • MatildaDean Jetzt überlege ich mir doch, wie groß Madame Maxime ist, wenn Dumbledore sich bei einem Handkuss kaum bücken muss. Das ist ja schon fast... riesig ;-)

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.

  • Interessant, dass Mad-Eye Moody nun Lehrer an Hogwarts ist. Inzwischen weiß ich auch was ein Auror ist und meine damit ist er auf jeden Fall qualifiziert gerade dieses Fach zu unterrichten. Warum er sich allerdings von Dumbledore überreden ließ es zu tun habe ich mich erst gefragt. Das hängt wohl mit diesem Trimagischen Turnier zusammen.

    Zum einen das und Sirius erwähnt in seinem Brief ebenfalls merkwürdige Vorfälle. Die wird Dumbledore sicherlich auch gehört haben und ist deswegen sicherlich auch nochmal besorgter und versucht für mehr Sicherheit zu sorgen.


    Auch hier frage ich mich mal wieder, warum Prof. Trelawney immer noch unterrichtet. Gibt es auch hier keinen anderen Lehrer für die Stelle?

    Nun ja, Trelawney hat ja bereits zwei echte Vorhersagen getroffen. Bei einer war Harry dabei, von der anderen berichtete Dumbledore im letzten Jahr. Außerdem scheint mir Dumbledore im allgemeinen etwas speziell in seiner Lehrerauswahl - wir mögen uns nur an Prof. Binns, den Geist, erinnern oder auch - bei aller Liebe zum Charakter - Hagrid... Auch bei Snape könnte man sich die Frage stellen, was ein solch sadistisch-veranlagter Lehrer in Hogwarts zu suchen hat. Aber Dumbledore sieht wohl etwas in diesen Personen, das uns verschlossen bleibt.

    Wenn man sich die Magische Welt anschaut, ist sie sehr rassistisch eingestellt, auch wenn sie das selbst nicht oft reflektiert.

    Es mag ja sein, dass die Elfen gerne dienen und sich mit "ihren" Familien stark verbunden fühlen. Sie sind auch magische Wesen, werden aber von der Zauberergesellschaft in ihren Rechten beschnitten und das fängt schon damit an, dass man ihnen den Umgang mit Zauberstäben untersagt. Warum?!

    Die beiden Zitate lasse ich mal hintereinander stehen, weil sie ziemlich genau die Antwort ist. Es gibt wohl Gesetze, die bestimmen, wer zaubern darf - diese Gesetze kommen von den Menschen. Aber es gibt auch andere magische Geschöpfe, die magische Kräfte haben, wie bspw. die Elfen, die aber massiv in ihren Rechten von den magischen Menschen beschnitten werden. Wir werden später noch mehr darüber erfahren, wenn es um Zentauren geht. Also da steckt ziemlich deutlich rassistisches Gedankengut dahinter, verwoben damit wer fähig sein sollte, zaubern zu dürfen.


    Nebenbei, wie alt werden eigentlich Zauberer? Sind reinrassige Zauber langlebiger als Mischlinge?

    Älter als Muggel in jedem Fall, aber nicht unsterblich. Dumbledore ist im vierten Band 113 Jahre alt. Prof. McGonagall ist derzeit 60 Jahre alt.


    Rons Reaktion auf Harrys Teilnahme bei dem Turnier ist leider verständlich. Er ist ja tatsächlich immer irgendwo im Hintergrund, neben dem "Held". Und es ist sicher nicht immer leicht, Harrys Freund zu sein!

    Verständlich, ja, aber wie du auch gesagt hast, ist es ziemlich hart, Harry nicht zu glauben, dass er nicht selbst seinen Namen in den Kelch geworfen hat und ihn so auch überhaupt nicht unterstützt, sondern zusätzlich noch Kummer bereitet. :( Der Streit zwischen Ron und Harry tut mir jedes Mal in der Seele weh.


    Interessant fand ich immer die Ergänzung, dass die Schüler die Flüche zwar gegen ihn verwenden könnten, aber sie nichts bewirken wenn nicht der Wille dahinter ist.

    Jap, das wird später auch nochmal wichtig und interessant. Man merkt schon, dass dunkle Magie zu benutzen nicht einfach ist. Da steckt mehr dahinter, als Zaubersprüche zu lernen und sie mit exakten Bewegungen auszuführen. Ansonsten würde es auch keine mehr oder weniger begabte Hexen und Zauberer geben, denn ich denke mal, das Gleiche gilt auch für andere Zaubersprüche der hohen Magie. Und die unverzeihlichen Flüche sind wohl schon ein anderes Level an Magie.



    Was würde denn passieren wenn Harry nicht teilnimmt?

    Wird irgendwo mehr erwähnt außer der ominöse bindende magische Vertrag? Was genau heißt das? Was würde denn passieren wenn die Delegationen (weil sie halt zornig sind) einfach mit dem Champion abreisen? Es heißt er "muss" teilnehmen, aber was wenn nicht?

    DAS habe ich mich auch gefragt. Bindender magischer Vertrag... Was heißt das? Hat man wie beim Imperius-Fluch keinen freien Willen mehr? Irgendwie hätte ich mir hier noch eine Erklärung gewünscht, was passieren sollte, wenn man doch einfach geht.


    MatildaDean Jetzt überlege ich mir doch, wie groß Madame Maxime ist, wenn Dumbledore sich bei einem Handkuss kaum bücken muss. Das ist ja schon fast... riesig ;-)

    Oh ja, das ist sie!



    Noch zu Moody:

  • Außerdem scheint mir Dumbledore im allgemeinen etwas speziell in seiner Lehrerauswahl - wir mögen uns nur an Prof. Binns, den Geist, erinnern oder auch - bei aller Liebe zum Charakter - Hagrid... Auch bei Snape könnte man sich die Frage stellen, was ein solch sadistisch-veranlagter Lehrer in Hogwarts zu suchen hat. Aber Dumbledore sieht wohl etwas in diesen Personen, das uns verschlossen bleibt.

    Dumbledore hat (wie man später erfährt) Gründe die eine oder andere Person in Hogwarts zu behalten. Trotzdem ist die Besetzung der Lehrstellen meiner Meinung nach im Allgemeinen eher fragwürdig. Sehr unterschiedliche und interessante Charaktere für die Geschichte natürlich und es trägt auch zur Handlung und Stimmung bei. Mal langweilt man sich als Leser zusammen mit Harry, oder regt sich über die Punktevergabe auf etc. Aber die Lehrer selbst müssen anscheinend nur Wissen über ihr jeweiliges Gebiet aufweisen, pädagogische Voraussetzungen scheint es kaum zu geben.

  • Naja ich finde es ist in etwa gleichgewichtet. Z.B kennen wir den Lehrer für Arithmanthik nur über Hermione, die das Fach belegt. Alte Runen wird ja auch nicht näher betrachtet und zumindest Hermione beschwert sich nicht. Madame Pompfrey, Flitwick, McGonogall. Das sind ja alles Lehrer*innen die vernünftigen Unterricht anbieten und auch nicht negativ in Erscheinung treten. Ich denke bei Binns, nun ja, ich könnte mir tatsächlich vorstellen das ein Geist einfach praktisch ist.

    Binns hat ja einfach weiter gemacht^^ warum ihm seine Berufung nehmen? Im Handyspiel ist der Unterricht bei ihm übrigens total witzig, weil die Schüler einfach machen was sie wollen und nur deshalb einigermaßen mitkommen, weil es eine Schülerin gibt, die der Klasse immer mal eine Zusammenfassung gibt, damit sie zumindest durch die Abschlussklausuren kommen :lachen:


    Und ich glaube beim Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste stellt sich ja auch die Frage ob einem nicht langsam die Bewerber flöten gehen, wenn man ständig den Lehrer wechselt...

  • Die Besetzung des Lehrkörpers ist doch genau wie im richtigen Leben. Da sind auch nicht immer alle pädagogisch gleich gut aufgestellt, manche sind Fachidioten, manche zu streng, manche zu lasch und manche richtig toll.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Und ich glaube beim Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste stellt sich ja auch die Frage ob einem nicht langsam die Bewerber flöten gehen, wenn man ständig den Lehrer wechselt...

    Es ist einfach ein gefährliches Fach. Und wenn man sich in den dunklen Künsten wirklich auskennt, hat man bestimmt schon Bekanntschaft mit ihnen gemacht. Egal, von welcher Seite aus.

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.

  • Die Besetzung des Lehrkörpers ist doch genau wie im richtigen Leben. Da sind auch nicht immer alle pädagogisch gleich gut aufgestellt, manche sind Fachidioten, manche zu streng, manche zu lasch und manche richtig toll.

    Ich hoffe ehrlich gesagt, dass Lehrer wie Snape, der seine Schüler wirklich hart schikaniert nicht an jeder Schule zu finden sind.


    Ansonsten magst du aber sicher recht haben.

  • Das hoffe ich natürlich auch - ich wollte auf die gemischte Qualität hinaus. Durchwachsene Lehrer gibt's wohl überall und den einen oder anderen richtig schlechten wahrscheinlich sogar auch.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Gemischte Qualität - da stimme ich euch zu, wie man es aus dem echten Leben wohl auch kennt.


    HoldenCaulfield Dass das Verhältnis der Lehrer in etwa gleichgewichtet ist, da gebe ich dir natürlich Recht. Ich habe mit meinem Kommentar, dass die Besetzung der Lehrstellen eher fragwürdig ist, hauptsächlich auf Avila ´s Beitrag zuvor geantwortet (eben Binns, Snape, Hagrid).

    Hagrid war Wildhüter und wird einfach mal zum Lehrer befördert. Ich glaube nicht, dass er zuvor einen Pädagogik-Crashkurs absolvieren musste ;) Aber ich liebe Hagrid so oder so.

    Snape als Lehrer ist nun wirklich ein eigenes Kapitel... Immerhin ist Dumbledore Schulleiter und hätte meiner Meinung nach (wenn er in Hogwarts bleiben soll) zumindest eingreifen können. Wie er Harry und zum Beispiel auch Neville drangsaliert ist wirklich heftig. Im ersten Band sind sie gerade mal 11 Jahre alt.

    Die Tatsache, dass Binns sich nicht mal durch seinen Tod davon abhalten ließ weiter zu unterrichten, finde ich lustig. Ich persönlich fands nur schade, dass er ausgerechnet Geschichte der Zauberei unterrichtet. Man könnte da so viel mehr daraus machen - kritisches Denken fördern, Umstände hinterfragen etc. und nicht nur Fakten auswendig lernen und wiedergeben. Ich denke es hätte eigentlich ganz gut zu Dumbledore gepasst hier einen Lehrer zu wählen, der ein bisschen mehr reflektiert.


    Ansonsten lese ich wahnsinnig gern über die Unterrichtsstunden! Ich hab schon ein paar Mal erwähnt wie sehr mir die kleinen Anekdoten zum Beispiel aus McGonagalls gefallen.


    Holden, die Beispiele vom Handyspiel klingen übrigens seeehr cool!

  • Ich denke es hätte eigentlich ganz gut zu Dumbledore gepasst hier einen Lehrer zu wählen, der ein bisschen mehr reflektiert.

    Vielleicht ist der Stellenmarkt in der Zauberwelt auch manchmal schwierig :breitgrins:


    Was sich Dumbledore bei Hagrid gedacht hat, habe ich mich allerdings auch schon gefragt. Er müsste dessen Liebe zu gefährlichen Viechern und seinen Hang zu Missgeschicken doch im Kopf gehabt haben. Dass Hagrid formal kein Lehrer ist, finde ich hingegen gar nicht so problematisch, grundsätzlich kennt er sich mit Tieren aus als Wildhüter. Und in Berufsschulen dürfen hier ja auch Leute mit Praxiserfahrung in bestimmten Bereichen unterrichten, auch wenn sie kein Lehramtsstudium haben.

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    (Agnès Varda)

  • Das kann natürlich auch sein, an den Stellenmarkt in der magischen Welt hatte ich nicht gedacht ^^

    Wobei wie lange ist Binns schon da? Ziemlich lange... da hätte sich möglicherweise doch jemand gefunden. Vielleicht hat es Dumbledore nicht übers Herz gebracht es Binns zu sagen. Was sollte er denn dann machen?


    Ja Hagrid und seine lieben Tiere. Vielleicht war das schlicht und einfach eine Bauchentscheidung von Dumbledore :/

  • Ich glaub nach wie vor es war die Entschuldigung für den Schulrauswurf und weil Hagrid vom Ministerium nicht rehabilitiert wurde. Er hätte nie von der Schule geworfen werden dürfen, aber nur wenige wissen das Tom dafür verantwortlich war.