HP4: Abschnitt 4: S.301 (Kapitel: Die Eichung der Zauberstäbe) bis S.402

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Es gibt 29 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Balena.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum vierten Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und der Feuerkelch von S.301 (Kapitel: Die Eichung der Zauberstäbe) bis S.402


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder Bänden auftauchen.

  • Schade, dass außer Hermine und Hagrid nicht bedenkenlos an Harry Unschuld glauben. Naja, vielleicht Dumbledore noch.


    Dass Ron ihm nicht glaubt, ist für Harry echt schlimm. Er kann sich aber auch nicht in Ron hineinversetzen. Hermine durchschaut die Sache wesentlich besser. So fühlt Harry sich in dieser Situation recht allein gelassen. Jeder stichelt und stellt sich öffentlich gegen ihn. Dazu kommt, dass er das ja nicht freiwillig macht. Also wird er dementsprechend auch Angst haben. Darauf scheint kaum einer zu kommen.


    Die Kontrolle oder Eichung hieße es ja der Zauberstäbe hat ihn vor einem gräslichen Experiment verschont, aber ob Rita Kimmkorn viel besser war, ist noch die Frage. Schön war es Ollivander mal wiederzulesen.


    Dass er mit der Mitteilung Sirius natürlich in Alarmbereitschaft versetzt ist klar. Und er warnt Harry vor Karkaroff, der also ein Todesser war. Der war mir von Anfang an nicht geheuer. Und auch er vermutet, dass Moody wegen des Trimagischen Turniers angestellt wurde. Ein Mist, dass er nicht mehr dazu kam, Harry mehr zu erzählen. Man wie habe ich mich über Rons Auftauchen geärgert.


    Aber statt vernünftig miteinander zu sprechen, zicken sie sich an.


    Ich habe ja den Verdacht, Hagrid hat ein Auge auf Madame Maxime geworfen. Dass er so weit geht und ihr, naja auch Harry, die Drachen zeigt, ist ein Stück. Sicher kann ich verstehen, dass ein Mann wie Hagrid unbedingt von diesen tollen Tieren erzählen muss, aber doch nicht den Gegner!


    Hochanständig fand ich Harrys Gespräch mit Cedric, als er ihm sein Wissen mitteilt. Der wäre ja der einzige gewesen, der nichts davon gewußt hätte. Als Moody ihn in sein Zimmer bittet, weil er das Gespräch belauscht hatte, habe ich sicher nicht mit dessen Reaktion gerechnet. Ja, spielt den da überhaupt einer fair? Klar für Harry ist es gut, aber es scheint ja nur gemogelt zu werden.


    Geschafft habe es alle und die Beurteilungen waren auch nicht verwunderlich. Das Beste daran war noch die Versöhnung von Ron und Harry. Jetzt heißt es herauszubekommen, was in den Eiern steckt. Mal sehen, ob Hermine da wieder erfolgreich helfen kann.


    Als einer der Weasleys erzählte, dass er die Sachen aus der Küche geholt hätte, war doch klar, dass Hermine rausfinden musst, wie man dorthin kommt. Was die da dann entdeckt hat, damit hätte ich nicht gerechnet. Eher vermutete ich, dass sie versuchen würde dort Reden zu halten und Ron und Harry als Unterstützung dabei haben wollte. Aber auf Dobby und Winky wäre ich nicht gekommen. Die beiden sind ja völlig unterschiedlich. Dobbys Kleidergeschack ist ja schauderhaft.

    Wenn Hermine gerechte Behandlung der Hauselfen erreichen will, muss sie aber noch viel Geduld, besonders mit den zu Befreienden, haben.


    Jetzt bin ich gespannt auf die zweite Aufgabe. Das Geheule, dass aus dem Ei kam, war nicht hilfreich. Zumindest bisher. Vielleicht lässt es sich wiederholen und Hagrid hat eine Idee dazu.

  • Die Rumzickerei zwischen Ron und Harry find ich immer wieder schlimm. Egal wie oft ich das Lese. Aber ich finde das eigentlich auch ziemlich realistisch. Es ist echt nicht so einfach, einen Freund zu haben der alle Aufmerksamkeit auf einen zieht. Gerade wenn man selbst mit den ein oder andern Komplexen kämpft. Grade Ron weiß mit Sicherheit das Harry soetwas nie tun würde - und wenn, dann nur wenn er vorher mit ihm darüber gesprochen hat. Aber durch die ganze Situation und das Harry eben auch noch Harry Potter ist, ich denke in dem Moment war das für Ron erstmal zu viel. Ich bin sicher, das ihm eigentlich schnell klar war, was er für einen Bockmist verzapft hat, dann aber nicht mehr zurück konnte. Es ist nämlich auch nicht besonders einfach, zu seinen eigenen Fehlern zu stehen, grade als Teenager.

  • Bei Ron kann ich es ja noch verstehen, aber dass auch Harry, als er bei dem Gespräch mit Sirius gestört wurde, Ron so angefahren hat, war echt blöd. Klar, er war enttäuscht wegen der Störung, aber Ron konnte doch nicht wissen, wer sich dort aufhält. Und wenn Harry Ron von der Gespräch erzählt hätte, wäre doch alles gut gewesen, denke ich. Aber nein, da muss sich der auch auf stur stellen. Dann haben sie sich halt hochgeschaukelt und das war's dann.

  • Hermine ist hier wirklich ziemlich toll, sehr aufmerksam und sensibel.

    Ich hab mal in einem Interview mit JKR gelesen, dass sie wohl in gewisser Weise eine Art Alter Ego von ihr selbst zur Schulzeit ist..

  • Ja ich finde es an sich rein für die Geschichte auch gut das man mal nur Harry und sie als Freunde sieht. Ich finde grade im vierten Band versteht man weshalb Hermione und Harry so gute Freunde sind.

  • Die Rumzickerei zwischen Ron und Harry find ich immer wieder schlimm. Egal wie oft ich das Lese. Aber ich finde das eigentlich auch ziemlich realistisch.

    Geht mir ganz genauso. Ich könnte sie alle beide schütteln, aber wenn ich daran denke, wie ich selber als Teenager war, finde ich die Darstellung gelungen (und viel authentischer, als wenn sie alle ganz furchtbar viel Verständnis füreinander hätten - so läuft das in dem Alter einfach nicht).

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Aber statt vernünftig miteinander zu sprechen, zicken sie sich an.

    Es sind eben Teenager, die denken nicht vernünftig. Eigentlich denken sie überhaupt nicht.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Und man darf auch nicht vergessen, Harry hat Rons verhalten verständlicherweise sehr verletzt. Immerhin ist er sein bester Freund. Das dann ausgerechnet dieser sich so verhält, das ist doch klar, das da eine Gegenreaktion kommt.

  • Die erste Aufgabe hat es wirklich in sich: das goldene Ei aus dem Drachengelege holen. Ohne die Vorbereitung bzw die Hilfe von Hagrid, Mad-Eye und Hermine hätte Harry nicht die geringste Chance gehabt. Ich vermute allerdings, dass auch Cedric, Fleur und Victor gescheitert wären!

    Dass Harry Cedric verraten hat, worum es bei dieser Aufgabe gehen wird, ist richtig fair von ihm.


    Endlich versöhnen sich Harry und Ron auch wieder. So ätzend dieser Streit auch war - es war ziemlich realistisch. Und mit der Versöhnung beweisen beide Charakter!


    Nervig, wenn auch wichtig ist die Gestalt der Rita Kimmkorn. Wie seltsam - auch für die Zaubererwelt - ist dieses Interview in der Besenkammer. Und die Flotte-Schreibe-Feder... manchmal hab ich ja den Eindruck, dass viele ? (ich mag sie nicht Journalisten nennen, mir fällt aber auf die Schnelle kein passender Begriff ein) so eine Feder besitzen!:entsetzt:


    Dumbledores Reaktion auf Rita ist wirklich bezeichnend für ihn: höflich, dabei immer ehrlich und strikt. Er lässt sich von ihr nicht beeindrucken. Egal wie bösartig ihre Artikel ausfallen.


    Der Ausflug in die Küche ist auch interessant. Dobby wird immer sympathischer. Nur Winky geht es immer schlechter - sie ist anscheinend wirklich eine typische Hauselfe. Loyal, auch wenn der Meister grausam ist und ihr Kleidung geschenkt hat.


    Hagrid und seine knallrümpfigen Kröter....:aaa:So liebenswert Hagrid auch ist (und ich mag seine Liebe zu allen Geschöpfen, egal wie sie aussehen oder welchen Ruf sie haben), aber als Lehrer ist er doch eher eine zweifelhafte Besetzung.... aber als Freund ist er ganz große Klasse!:herz:

  • Nur Winky geht es immer schlechter - sie ist anscheinend wirklich eine typische Hauselfe. Loyal, auch wenn der Meister grausam ist und ihr Kleidung geschenkt hat.

    Müssen Hauselfen, wenn sie ein Kleidungsstück bekommen haben, das Haus verlassen und wenn ja, welche Möglichkeiten haben sie dann.

    Kleider bekommen ist also dann eher ein Rauswurf, als eine Belohnung, oder?

    Mir tut Winky sehr leid. Für sie ist ihre ganze Welt zusammengebrochen, fast so, als wäre sie verwaist.


    Wenn sich einige zusammen täten, dann könnten sie doch unheimlichen Erfolg haben, indem sie ein Restaurant eröffneten. Gut, schnell, billlig. Da könnten dann vielleicht sogar die Weasleys mal hingehen.

  • yanni Genau. Wenn sie richtige Kleidung geschenkt bekommen ist das ihr Rauswurf. So kommt ja Dobby in die Freiheit. Mir tut Winky auch total leid. Ich finde aber hier auch die andern Hauselfen so witzig. Wie sie sich verhalten und fast schämen und dann vor allem von Dobby und Winky distanzieren. Im Buch wird ja auch deutlich das Hauselfen hier gerne arbeiten und grade auch Dobby für einen komischen Kauz halten. Sie normale Hauselfe kommt gar nicht auf die Idee ihr Haus zu verlassen.

  • "Knallrümpfige Kröter"

    finde ich übrigens eine ziemlich passende Übersetzung für

    "blast-ended skrewts"..


    Beide Ausdrücke sind ziemlich klasse.. ^^

  • "Knallrümpfige Kröter"

    finde ich übrigens eine ziemlich passende Übersetzung für

    "blast-ended skrewts"..


    Beide Ausdrücke sind ziemlich klasse.. ^^

    Danke! Ich wollte noch nachsehen, wie diese Kröter im Original genannt wurden! Und auch wenn mir die Namen gefallen, so stelle ich mir doch recht gruselige Wesen vor. Ganz ehrlich - ich möchte ihnen nicht begegnen. Und es ist typisch Hagrid, dass er sie für passende Unterrichtsobjekte hält:tse:

  • ^^ Ich finde es von Dumbledore ja an sich gut das er Hagrid die Chance gibt. Vorallem wenn man bedenkt das Hagrid ja zu Unrecht von der Schule geflogen ist. Aber als Lehrer nun ja eigenwillig ^^

  • HoldenCaulfield

    Damit hast Du eigentlich auch Recht - aber Hagrid war ja auch als Wildhüter schon recht glücklich.

    Andererseits ist sein Unterricht eine gute Vorbereitung auf alles mögliche Unmögliche:err:

    Dumbledore ist ein wirklich gütiger Mensch, er hat tatsächlich auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und einen manchmal schrägen Humor...

  • HoldenCaulfield Das stimmt. Gerade die seltsamen Bemerkungen, die er manchmal macht, gibt es im Film nicht. Deshalb wirken die beiden Dumbledores auf mich so unterschiedlich.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Die Knallrümpfigen Kröter finde ich auch klasse übersetzt :lachen:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)