02 - Kapitel 3 + 4

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Es gibt 23 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kessi69.

  • Natürlich habe ich jetzt auch weiter gelesen.

    Rebecca bereut jetzt doch, dass sie so unversöhnlich war. Ich hoffe nur, sie kann es mit Konstantin klären. Insgesamt bekommt sie jetzt doch noch andere Eindrücke vom Adel, da Katharina ihr hilft.


    Adolphis bekommt einen merkwürdigen Brief vom Waisenhaus und fährt dahin, um es aufzuklären. Erst als er wieder geht, dämmert es ihm, dass er selbst einen Sohn gezeugt hat. Da weiß selbst Alexander mehr, der das Tagebuch der Oma gefunden hat.

    Ich frage mich jetzt, ob Albert den Brief, den er erhalten hat, in eine Umschlag gesteckt und an Adolphis geschickt hat? Das ist zumindest mein Eindruck.


    Ich hoffe, Wittekind kriegt jetzt endlich sein Fett weg -- aber vermutlich ist Adolphis gar nicht in der Position, Wittekind unter Druck zu setzen.


    Ich bin gespannt, ob Katharina es schafft, sich mit Julius Mutter zu treffen.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Albert hat einen gefälschten Brief an Adolphis geschickt im Namen dieser Oberin des Waisenhauses, so habe ich das auch verstanden. Es zeigt auch, wie gebildet und sprachbegabt er ist, denn er imitiert den verschwurbelten Tonfall perfekt, der in diesen Kreisen üblich war. Sein Schicksal in diesem Waisenhaus ist wie eine offene Wunde in seiner Seele und er wird nie innerlich Ruhe finden und verzeihen können, wenn er diese Fragen nicht lösen kann. Hat sein Vater damals überhaupt von seiner Existenz erfahren? Wer ist seine Mutter und wie ist die Rolle von Wittkind zu bewerten? Albert hat einen hohen Anspruch auf persönliche Integrität und Loyalität - und zwar was ihn selber betrifft wie auch andere.

  • Albert hat einen gefälschten Brief an Adolphis geschickt im Namen dieser Oberin des Waisenhauses, so habe ich das auch verstanden.

    Nein, so habe ich es nicht verstanden. Er hat doch einen Brief bekommen. Ich denke, er hat einfach diesen Brief an Adolphis weitergeleitet. Immerhin hatte er sich bei seiner Anfrage als Adolphis Vater ausgegeben.

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  • Hmm - das habe ich irgendwie anders gelesen. Albert hat die Unterlagen zu seiner Zeit im Waisenhaus bei Wittekind geklaut. Daher wusste er von den Unterschlagungen und dass Donatus die Sache in die Wege geleitet hatte. Dann hat er irgendwann diesen gefälschten Brief geschrieben, der angeblich so lange unterwegs war und an Donatus adressiert, wohl wissend, dass er ohnehin bei Adolphis landen würde. Er hofft wahrscheinlich, dass der Graf jetzt irgendwas unternimmt und endlich Licht in die Angelegenheit kommt. Im Grunde wünscht sich Albert einfach nur einen Vater, eine Familie, sowas wie Heimat und Geborgenheit. Das hat er sein Leben lang schmerzlich vermisst.

  • Emmy Hmm, da kannst du recht haben. Das muss ich noch mal nachlesen. Das würde auch erklären warum kein Brief im Nachlass der Oberin gefunden wurde. :bang:

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Nun bekommen wir eine bessere Einsicht in Rebeccas Gefühlswelt und ich fange an, sie zum einen mehr zu verstehen und zum anderen ihr "zu vergeben". Sie ist einfach immer noch gekränkt und sehr verletzt. Wahrscheinlich hat sie vorher noch nie einem Menschen so sehr vertraut, wenn man merkt, dass dieses dann ausgenutzt wird, kann man schon mal sehr hart und unversöhnlich sein. Mittlerweile bereut sie das ja selbst. Sie freut sich immer über Konstantins Briefe und falls er heimkehren sollte, wird es sicherlich nochmal eine Aussprache zwischen den Beiden geben. Ich denke aber auch, dass ihr der Kontakt zu Katharina ein wenig die Augen geöffnet hat. Zum einen weil sie merkt, dass auch Katharina nett ist und zum anderen weil sie durch sie Kontantins Welt mehr begreifen kann und sieht, wie er aufgewachsen ist.


    Katharina macht sich außerdem wirklich gut. Sie reift richtig an ihrer Liebe zu Julius und auch an dem Krieg. Sie findet eine Beschäftigung, die ihr Spaß macht und durch Rebecca als Vorbild fängt sie an, nochmal ganz anders über ihr Leben und ihre Zukunft nachzudenken. Ob sie wirklich später mal studieren möchte? Archäolgie könnte ich mir für sie beispielsweise wirklich gut vorstellen.


    Das Geheimnis rund um Alberts Geburt nimmt immer mehr Formen an und fängt an, gelüftet zu werden. Alberts Idee einen Brief an Donatus zu schreiben, der dann Adolphis in die Hände fällt, war wirklich gut. So bringt er einen Stein ins Rollen und Adolphis versteht langsam aber sicher, wer wirklich der Vater dieses ominösen Kindes ist. Aber nicht nur Adolphis fällt es wie Schuppen von den Augen, auch Alexander kommt dem Geheimnis auf die Spur. Das kann auf jeden Fall noch spannend werden.

    Erschrocken war ich, wie viel Geld Wittekind unterschlagen hat. Zuerst 200 Mark und später sogar die kompletten 300 Mark und wahrscheinlich hat Donatus das Geld noch acht bis elf Jahre weiter gezahlt. Das ist wirklich ungeheuerlich!

  • Ich frage mich jetzt, ob Albert den Brief, den er erhalten hat, in eine Umschlag gesteckt und an Adolphis geschickt hat? Das ist zumindest mein Eindruck.

    Ich habe es auch wie Emmy verstanden, dass der Brief aus Alberts Feder stammt.


    Ich bin gespannt, ob Katharina es schafft, sich mit Julius Mutter zu treffen.

    Ah ja, das war ja auch noch. Eine Kontaktaufnahme gelingt Katharina sicherlich, sie ist ja ein paar Wochen da. Aber was wird sie erfahren? Ich bin auf jeden Fall immer wieder erstaunt, wie sehr Julius' Mutter den Beiden hilft. Zudem tat sie mir sehr Leid, wie sie von Katharinas Mutter und der anderen Gräfin abgekanzelt wurde. So arrogant, was im Endeffekt nur der Neid um das Geld der Industriellen ist...


    Es zeigt auch, wie gebildet und sprachbegabt er ist, denn er imitiert den verschwurbelten Tonfall perfekt, der in diesen Kreisen üblich war.

    Das wird ja auch nochmal durch Matthis' Beobachtung deutlich. Albert ist nicht nur gebildet und kann Sachlagen gut in eigene Worte fassen, er hat auch ein Gespür für die Menschen und ihre Gefühle.

  • Katharina macht sich außerdem wirklich gut. Sie reift richtig an ihrer Liebe zu Julius und auch an dem Krieg. Sie findet eine Beschäftigung, die ihr Spaß macht und durch Rebecca als Vorbild fängt sie an, nochmal ganz anders über ihr Leben und ihre Zukunft nachzudenken. Ob sie wirklich später mal studieren möchte? Archäolgie könnte ich mir für sie beispielsweise wirklich gut vorstellen.

    Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit Katharina weitergeht. Jetzt ist Alexander ja nicht mehr da, um ihr zu helfen. Aber wer weiß, vielleicht wird er bald nach Hause geschickt, weil die Schule nicht mehr weitergehen kann solange der Krieg andauert?

    Erschrocken war ich, wie viel Geld Wittekind unterschlagen hat. Zuerst 200 Mark und später sogar die kompletten 300 Mark und wahrscheinlich hat Donatus das Geld noch acht bis elf Jahre weiter gezahlt. Das ist wirklich ungeheuerlich!

    Das habe ich mir gar nicht ausgerechnet. Er muss jetzt sehr vermögend sein -- was er mit dem ganzen Geld wohl gemacht hat? Für die Armen hat er es sicher nicht ausgegeben.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Alexander und Katharina nehmen sich den Brief, den Nikolaus geschrieben hatte. Adolfphis hat nur einen Teil daraus vorgelesen. Sicher aus Rücksicht auf die restliche Familie. Was mich wunderte, interessiert sich Feodora nicht weiter dafür? Denn wenn sie von Fjodor gewusst hätte, wäre ihre Stimmung mit Sicherheit anders gewesen.

    Auch wenn Alexander und Katharina bestürzt und traurig über die Nachricht sind, ich glaube nicht, dass sie das volle Ausmaß des Krieges schon erkennen können. Anders wäre es wahrscheinlich wenn sie in ärmlichen Verhältnissen leben würden.


    Albert hat es gewagt und hat Adolphis einen gefälschten Brief von dem Waisenhaus zukommen lassen. Ich habe ein wenig von Adolfphis Unwissenheit geahnt, aber das er so gar nichts wusste ist erschütternd. Er weiß gar nicht Recht worum es gehen soll und benötigt unbedingt mehr Informationen.


    Rebecca hat einen emotionalen Brief von Konstantin erhalten, doch anscheinend kann nichts ihr Herz vollends zum erweichen bringen. Sie behart auf ihren Stolz und Verletztheit, doch das alles liegt doch nun schon eine ganze Weile zurück. Ich verstehe ihr folgendes Verhalten, den Brief in den Ofen zu schmeißen, nicht mehr. Da fehlt es mir an Verständnis.


    Wieder einmal hat mich Feodora sprachlos gemacht. Nicht das ich etwas andere von ihr erwartet hätte, doch mit ihrem Verhalten übertrifft sie sich immer wieder selber. Aber endlich hatte einmal ihr Mann ein Machtwort ergriffen als die Frau Geheimrat auf das Gut gekommen war, um dann um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Richtig getroffen, mehr Ignoranz kann man nicht mehr an den Tag legen. In dem Moment ergreift Katharina ihre Chance um der häuslichen Aufsicht zu entfliehen.

    Rebecca ist ganz angetan von Katharina und endlich regt sich etwas ihn ihr. Durch das Gespräch,welches die beiden führen, kommt es vielleicht zu einem Umdenken bei Rebecca. Nur, wird es ausreichen, um sich doch noch mit Konstantin zu versöhnen?


    Für Alexander kommt endlich der Moment dem Elternhaus zu entkommen. Er darf nach Stettin aufs Gymnasium um sein Abitur zu machen. In seiner Freude, zieht er sich noch ein letztes Mal an seinen Lieblingsplatz zurück. In einem Moment der Nostalgie setzt es sich in den alten Sessel seiner Großmutter, und was er da findet verschlägt ihm die Sprache. Nun ist er derjenige der mehr über diese ganze Sache weiß als Albert oder sein Vater. Ich traue ihm auch zu, dass er es noch irgendwann als Druckmittel oder ähnliches einsetzten wird.

    Etwas traurig war ich über sein Verhalten gegenüber Katharina, als diese äußerte sich auch weiter bilden zu möchten. Das hätte ich von ihm nicht gedacht.


    Und dann der Schreck und Verdacht von Adolfphis.....er besucht das Waisenhaus in Kolberg. Während des Gesprächs mit der Oberin rechnet er neun Monate zurück und hat nun einen bösen Verdacht. Es könnte also möglich sein, einen anderen Erstgeborenen zu haben, aber er hat nie darüber nachgedacht. Er hat sich nicht einmal große Gedanken gemacht, als das Mädchen damals nicht mehr im Dienst des Hauses stand. Nun kann er erst einmal schön grübeln. Diese Familie lebt nur in der Oberflächlichkeit, nichts ist tiefgründig oder von ernsthafter Bedeutung. Jeder denkt an seine Vorteile, nur nicht weiter denken.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Zitat

    Er hat sich nicht einmal große Gedanken gemacht, als das Mädchen damals nicht mehr im Dienst des Hauses stand. Nun kann er erst einmal schön grübeln. Diese Familie lebt nur in der Oberflächlichkeit, nichts ist tiefgründig oder von ernsthafter Bedeutung. Jeder denkt an seine Vorteile, nur nicht weiter denken.

    Ich habe das Gefühl, die wurden nicht zum denken erzogen, sondern lediglich dazu, Regeln zu befolgen -- im Grunde also nicht anders, als die niederen Schichten.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Diesen kleinen Einblick, den Rebecca jetzt bekommt, ist gar nicht so verkehrt. So " muss" sie endlich umdenken. Sie hat sich glaube ich, total negativ auf den Adel eingefahren. Angeblich hat sie so viel über ihre Zeit mit Konstantin nachgedacht. War alles nur Lüge?? Aber wenn sie das getan hätte, müsste ihr doch aufgefallen sein, was Konstantin in manchen Gesprächen gesagt hat......das er eben nicht ihrem Bild des üblichen Adels entspricht.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Katharina macht sich außerdem wirklich gut. Sie reift richtig an ihrer Liebe zu Julius und auch an dem Krieg. Sie findet eine Beschäftigung, die ihr Spaß macht und durch Rebecca als Vorbild fängt sie an, nochmal ganz anders über ihr Leben und ihre Zukunft nachzudenken.


    Das Geheimnis rund um Alberts Geburt nimmt immer mehr Formen an und fängt an, gelüftet zu werden. Alberts Idee einen Brief an Donatus zu schreiben, der dann Adolphis in die Hände fällt, war wirklich gut.


    Erschrocken war ich, wie viel Geld Wittekind unterschlagen hat. Zuerst 200 Mark und später sogar die kompletten 300 Mark und wahrscheinlich hat Donatus das Geld noch acht bis elf Jahre weiter gezahlt. Das ist wirklich ungeheuerlich!

    Ja Katharina wird immer mehr von einem Naivchen zu einer jungen nachdenklichen jungen Fräulein. Gut das sie nun die Möglichkeit hat sich mit Rebecca zu unterhalten. So bekommt sie einen Einblick was eine Frau vielleicht doch erreichen könnte. Obwohl es für sie natürlich sehr schwer werden wird. Und ganz wichtig ist natürlich, kann sie sich gegen die Entscheidung ihrer Eltern stellen.


    Ich bin immer wieder über Albert erstaunt. Er handelt in allem nie unüberlegt, sonder ist sehr vorsichtig um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen.


    Bei Wittekind bin ich gespannt ob er das Geld noch hat, oder ob er alles ausgegeben hat. Das ist unglaublich das er sich auf Kosten eines bedürftigen Kindes bereichert hat. Und dann noch in dieser Höhe

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Es zeigt auch, wie gebildet und sprachbegabt er ist, denn er imitiert den verschwurbelten Tonfall perfekt, der in diesen Kreisen üblich war.

    Das wird ja auch nochmal durch Matthis' Beobachtung deutlich. Albert ist nicht nur gebildet und kann Sachlagen gut in eigene Worte fassen, er hat auch ein Gespür für die Menschen und ihre Gefühle.

    Genau das ist es für mich was ich an Albert so mag. Er war schon im ersten Teil mein Liebling^^

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Rebecca . Insgesamt bekommt sie jetzt doch noch andere Eindrücke vom Adel, da Katharina ihr hilft.

    Diesen kleinen Einblick, den Rebecca jetzt bekommt, ist gar nicht so verkehrt. So " muss" sie endlich umdenken. Sie hat sich glaube ich, total negativ auf den Adel eingefahren. Angeblich hat sie so viel über ihre Zeit mit Konstantin nachgedacht. War alles nur Lüge?? Aber wenn sie das getan hätte, müsste ihr doch aufgefallen sein, was Konstantin in manchen Gesprächen gesagt hat......das er eben nicht ihrem Bild des üblichen Adels entspricht.

    Das sehe ich auch so wie ihr - ich hoffe sehr, dass der nähere Kontakt mit Katharina bei Rebecca ein Umdenken bewirkt und sie die Menschen nicht mehr nach ihrer Abstammung be - oder verurteilt. Wenn dieser furchtbare und verlustreiche Krieg irgendetwas Positives in Gang gesetzt hat, dann ist es die allmähliche Auflösung des Standesdenkens . Wenn eine Situation so katastrophal ist und viele Menschen hungern und leiden, ist es wichtig, dass man zusammenhält und sich gegenseitig hilft. Dabei spielen die Standesunterschiede keine Rolle mehr und irgendwann wird sich keiner mehr wundern, wenn Adlige, Bürger, Handwerker und Bauern gemeinsam daran arbeiten, das Überleben zu sichern und die Zukunft zu gestalten.

  • Auch an der Front müssen sich die Grenzen doch irgendwie aufweichen, auch wenn dort teils sehr getrennt wird. Aber im Endeffekt ist am Ende des Tages auch nur jeder ein Soldat, der um sein Leben fürchtet.

  • Auch an der Front müssen sich die Grenzen doch irgendwie aufweichen, auch wenn dort teils sehr getrennt wird. Aber im Endeffekt ist am Ende des Tages auch nur jeder ein Soldat, der um sein Leben fürchtet.

    Das traf sicherlich für einige zu - Adligen wie Konstantin traue ich nicht zu, dass er seine Leute ins Trommelfeuer schickt, während er hinter den Linien auf Beobachtungsposten bleibt. Aber es gab sicherlich Unterschiede in der Verpflegung und medizinischen Betreuung und andere Privilegien für die Offiziere, die meistens aus höheren Ständen kamen.

  • Aber wenn sie das getan hätte, müsste ihr doch aufgefallen sein, was Konstantin in manchen Gesprächen gesagt hat......das er eben nicht ihrem Bild des üblichen Adels entspricht.

    Aber da er sie so lange angelogen hat, kann sie doch unmöglich wissen, ob das seine ehrliche Meinung ist.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Aber wenn sie das getan hätte, müsste ihr doch aufgefallen sein, was Konstantin in manchen Gesprächen gesagt hat......das er eben nicht ihrem Bild des üblichen Adels entspricht.

    Aber da er sie so lange angelogen hat, kann sie doch unmöglich wissen, ob das seine ehrliche Meinung ist.

    Ja, eben und dann kann ich ihre Zurückhaltung gut verstehen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • ch frage mich jetzt, ob Albert den Brief, den er erhalten hat, in eine Umschlag gesteckt und an Adolphis geschickt hat? Das ist zumindest mein Eindruck.

    Ja, meiner auch. Und das war eine wirklich gute Idee von Albert, denn so geht Adolphis der Sache nach bzw. wird darauf aufmerksam gemacht, aber es ist keine bösartige Rache am Pfarrer, das hatte ich nämlich schon befürchtet, dass Albert sich da von seinen Gefühlen leiten lässt. Ich wünsche ihm, dass er die Anerkennung bekommt, die er sich wünscht, irgendwo dazugehört.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel: