03 - Kapitel 5 + 6

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Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • Rebecca trifft Konstantin und stößt ihn nicht mehr zurück, aber sie will sich auf gar keinen Fall mehr auf ihn einlassen. Ganz unverständlich finde ich das nicht, immerhin besteht der Standesunterschied momentan ja noch genauso wie vorher. Aber es lässt doch hoffen für nach dem Krieg, falls Konstantin da lebend raus kommt.

    Er ist verwundet, scheint aber Glück gehabt zu haben.


    Nikolaus kämpft mit Zweifeln an dem Krieg, bildet sich aber ein, alles 'abwaschen' zu können als er endlich mal ein heißes Bad nehmen kann. Ich bin gespannt, wie lange das anhält.


    Katharina macht eine furchtbare Entdeckung. Die Ärmste kriegt es aber auch von allen Seiten.


    Ich frage mich allerdings, ob Julius genauso denkt wie seine Mutter, oder ob er Katharina um ihrer selbst willen mag.


    Jedenfalls hat Katharina jetzt die Faxen endgültig dicke, und will unabhängig werden.


    Rebecca verspricht, ihr dabei zu helfen, sich aufs Abitur vorzubereiten.


    Ich bin beeindruckt, schließlich ist Katharina erst 14 -- aber ihre Einführung bei Hofe droht, und Feodora will sie immer noch mit diesen Vergewaltiger verheiraten.


    Ich frage mich überhaupt, welches Interesse Ludwig an ihr hat?

    Albert macht nicht wirklich Fortschritte. Adolphis hat sich nach dem ersten Schreck wieder eingekriegt und will jetzt immerhin der Mutter seines Kindes Geld zukommen lassen. Ob Wittekind die ganze Summe hatte?


    Eugen macht Wiebke schöne Augen, aber die erkennt das nicht, und ihr ist es auch unangenehm. Das kann noch für Spannungen sorgen, denke ich.


    Clara hat ein Techtelmechtel mit Ceynova und träumt davon, ihn zu heiraten -- auch da bin ich mal gespannt.


    Übrigens, diese Szene in Bad Homberg, mit dem Typ, der Adolphis riet, Kriegsanleihen zu kaufen: da habe ich gedacht: hoffentlich tut er es nicht.


    Einer meiner Urgroßväter hat das damals gemacht (man war ja patriotisch), und natürlich alles verloren. Er war bankrott, als der Krieg vorbei war.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Rebecca trifft Konstantin und stößt ihn nicht mehr zurück, aber sie will sich auf gar keinen Fall mehr auf ihn einlassen. Ganz unverständlich finde ich das nicht, immerhin besteht der Standesunterschied momentan ja noch genauso wie vorher.

    Unabhängig davon hat er ihr Vertrauen missbraucht. Wenn das überhaupt noch mal was wird, dann braucht es sicherlich Zeit. Da muss er sich einfach gedulden.

    Ich frage mich allerdings, ob Julius genauso denkt wie seine Mutter, oder ob er Katharina um ihrer selbst willen mag.

    Das frage ich mich auch. Ich hoffe ja, dass die Mutter nur für sich spricht. Ich denke aber auch, das Katharina uns alle noch überraschen wird. Ich frage mich mittlerweile auch, ob Ludwig nicht nur mit ihr spielt. Mit ein bisschen Glück fällt er noch im Krieg, auch wenn er ja eher ein Feigling zu sein scheint. Aber wenn das einer verdient, dann er!

    Clara hat ein Techtelmechtel mit Ceynova und träumt davon, ihn zu heiraten -- auch da bin ich mal gespannt.

    Das hat sich ja schon im ersten Band angedeutet. Vielleicht wird sie ja diesesmal glücklich, wenn Bertha ihr schon die erste Chance versaut hat, die doofe Nuss

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Einer meiner Urgroßväter hat das damals gemacht (man war ja patriotisch), und natürlich alles verloren. Er war bankrott, als der Krieg vorbei war.

    Das tut mir leid für deinen Urgroßvater. Das ist damals sehr vielen so gegangen.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Albert kennt nun also auch seine Mutter und sie scheint irgendwie mit der Köchin verwandt zu sein. Bisher scheint Adolphis nicht allzu viele Nachforschungen zu seinem Sohn zu stellen, aber wer weiß, ob er es nicht doch tut. Da Albert kaum noch chauffiert, bekommt er nicht mehr so viel von Adolphis' Leben mit, so dass ich mir schon vorstellen könnte, dass er sich mit der Sache beschäftigt. Das zeigt schließlich auch, dass er das Geld an seine Mutter weiterleitet. Ich bin gespannt. Aber ich habe auch das Gefühl, dass Albert selbst gar nicht mehr weiß, was er überhaupt will. Auf der einen Seite will er sich rächen, auf der anderen Seite will er einfach nur eine Familie haben. Ein sehr verständlicher Wunsch, aber ich denke auch, dass er das eher bei seiner Mutter als bei seinem Vater bekommen wird.


    Als Katharina das Gespräch von Julius' Mutter mit anhört, war ich wenig überrascht. Ich habe im letzten Buch schon Überlegungen diesbezüglich angestellt, allerdings kamen mir Julius' Absichten dann doch auch ehrlich vor. Er bemüht sich wirklich sehr um Katharina und wer weiß, ob da nicht dennoch auch Zuneigungen eine Rolle spielen? Auf der anderen Seite ist er mittlerweile schon so lange so weit weg, dass sich auch das abgekühlt haben muss, wo die Beiden jetzt auch nicht so eine intensive Zeit miteinander verbindet. Gut finde ich auf jeden Fall, dass Katharina erstmal nach sich gucken will, bevor sie weiter auf Julius baut. Das ist in jedem Fall die bessere Entscheidung und selbst wenn Julius' Absichten sich als ernsthaft herausstellen sollten, kann sie immer noch umlenken - wenn sie es dann will.


    Das Wiedersehen von Rebecca und Konstantin war eine Annäherung! Ich habe Hoffnung für die Beiden. Auch wenn Rebecca sich noch immer ein wenig sträubt, so ist ihr Widerstand schon dabei zu bröckeln. Aber erstmal muss Konstantin seine Verletzung überstehen. Ob er danach wirklich wieder für kriegstauglich erklärt wird und zurück an die Front muss? Und was war das für ein konspiratives Treffen im Schützengraben vor dem Unfall? Ob Konstantin da noch in etwas Gefährliches hineingeraten wird?


    Eugen hat sich in Wiebke verliebt, aber sie ist viel zu unschuldig, um das zu bemerken. <3 Das ist wirklich herrlich niedlich!

  • Nikolaus kämpft mit Zweifeln an dem Krieg, bildet sich aber ein, alles 'abwaschen' zu können als er endlich mal ein heißes Bad nehmen kann. Ich bin gespannt, wie lange das anhält.

    Eine schöne Szene! Bei Nikolaus kann ich mir wirklich vorstellen, dass er geläutert aus dem Krieg wiederkommt und eine 180 Grad-Wende macht. Er war vorher wirklich unausstehlich, aber in diesem Band kann ich so sehr mit ihm fühlen. Er merkt nun, was Krieg wirklich bedeutet und wofür das Militär im Endeffekt steht. Ein wenig Schade ist natürlich nur, dass er es auf diese harte Tour lernen musste.


    Ich frage mich überhaupt, welches Interesse Ludwig an ihr hat?

    Das frage ich mich auch immer wieder. Ich habe fast das Gefühl, dass sein Jagdinstinkt einfach geweckt ist. Er findet es ja auch erregend, wenn Frauen sich beim Sex wehren. Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass Katharina durch ihre bockige Art ihn immer mehr noch anfacht. Sobald er sie dann endlich hat, wird er sie sicherlich links liegen lassen oder gar noch schlimmeres. Das würde für mich auch erklären, warum ihm der Standesunterschied so egal ist.


    Übrigens, diese Szene in Bad Homberg, mit dem Typ, der Adolphis riet, Kriegsanleihen zu kaufen: da habe ich gedacht: hoffentlich tut er es nicht.

    Das habe ich mir auch gedacht. Aber bei Adolphis kann man nie wissen. Er ist ein Spieler und unberechenbar. Zudem habe ich das Gefühl auch leicht beeinflussbar.


    Ich frage mich mittlerweile auch, ob Ludwig nicht nur mit ihr spielt. Mit ein bisschen Glück fällt er noch im Krieg, auch wenn er ja eher ein Feigling zu sein scheint. Aber wenn das einer verdient, dann er!

    Nein, er wird nicht im Krieg fallen und das hat auch nicht viel mit Feigheit zu tun. Keiner wird ihn aufgrund seiner Stellung in Gebieten einsetzen, die wirklich gefährlich sind. Ich glaube, dass für ihn in keiner Sekunde auch nur ernsthafte Gefahr droht.

  • Übrigens, diese Szene in Bad Homberg, mit dem Typ, der Adolphis riet, Kriegsanleihen zu kaufen: da habe ich gedacht: hoffentlich tut er es nicht.


    Einer meiner Urgroßväter hat das damals gemacht (man war ja patriotisch), und natürlich alles verloren. Er war bankrott, als der Krieg vorbei war.

    Tja ... ich will ja nicht vorgreifen. ;-)

    Ich entführe euch in eine andere Zeit, in eine andere Welt, in ein anderes Leben.

  • Nein, er wird nicht im Krieg fallen und das hat auch nicht viel mit Feigheit zu tun. Keiner wird ihn aufgrund seiner Stellung in Gebieten einsetzen, die wirklich gefährlich sind. Ich glaube, dass für ihn in keiner Sekunde auch nur ernsthafte Gefahr droht.

    Ganz sicher nicht. Diese hohen Herren waren geschützt.

    Ich entführe euch in eine andere Zeit, in eine andere Welt, in ein anderes Leben.

  • Sobald er sie dann endlich hat, wird er sie sicherlich links liegen lassen oder gar noch schlimmeres. Das würde für mich auch erklären, warum ihm der Standesunterschied so egal ist.

    Er wollte sie ja im ersten Band schon vergewaltigen, danach wäre er an einer Heirat nicht mehr interessiert gewesen -- man muss also mit dem schlimmsten rechnen. Aber jemanden zu heiraten,nur, damit man ihm (bzw ihr) dann Gewalt antun kann? Ich könnte mir vorstellen, dass er nur Interesse vortäuscht, um dann eine Gelegenheit zu bekommen, mit Katharina allein zu sein.


    Bei Nikolaus kann ich mir wirklich vorstellen, dass er geläutert aus dem Krieg wiederkommt und eine 180 Grad-Wende macht.

    Das kann man nur hoffen. Ich bin mir aber bei ihm ganz und gar nicht sicher, wenn es nur eines heißen Bades bedarf, damit er all die schlimmen Dinge für nicht mehr schlimm hält...


    Das habe ich mir auch gedacht. Aber bei Adolphis kann man nie wissen. Er ist ein Spieler und unberechenbar. Zudem habe ich das Gefühl auch leicht beeinflussbar.

    Momentan scheint ihm seine Schweinezucht zu reichen. Und das kann er noch nicht mal mehr in klingende Münze umwandeln, sondern nur noch in Papiergeld.


    Tja ... ich will ja nicht vorgreifen.

    Ich befürchte das schlimmste.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Übrigens, diese Szene in Bad Homberg, mit dem Typ, der Adolphis riet, Kriegsanleihen zu kaufen: da habe ich gedacht: hoffentlich tut er es nicht.


    Einer meiner Urgroßväter hat das damals gemacht (man war ja patriotisch), und natürlich alles verloren. Er war bankrott, als der Krieg vorbei war.

    Tja ... ich will ja nicht vorgreifen. ;-)

    Leider hat Adolphis die Tendenz, seine Zerstreuungen mit sehr viel Leichtsinn zu verbinden. Es ist bei ihm eine Art Flucht aus der bedrückenden Realität, wenn er um Geld spielt oder riskante Investitionen wagt. Er scheint das Schicksal auch herauszufordern in der fatalen Hoffnung, dass er sicher ist vor möglichen Rückschlägen. Er besucht Bordelle - auch nicht ganz ohne Risiko, wenn man an Geschlechtskrankheiten denkt, er verpulvert das Familienvermögen ohne für die Zukunft zu planen, die sicher nicht einfach sein wird. Konstantin ist viel klüger und vorsichtiger in diesen Dingen. Für ihn steht das Gut und eine moderne, effektivere Landwirtschaft im Zentrum seiner Pläne, falls er diesen furchtbaren Krieg überlebt. Bei Adolphis ist das zweitrangig - ich vermute, dass er gewisse persönliche Defizite unbewußt zu kompensieren versucht mit dieser angeberischen, verschwenderischen Attitüde und dieser aufgesetzten Männlichkeit. Vielleicht ist es seine unglückliche Ehe mit Feodora, die ihn innerlich fliehen lässt in oberflächliche Zerstreuungen ?

  • Persönliche Defizite hat er als Zweitgeborener bestimmt. Ich weiß nicht, ob man seine Ehe dafür verantwortlich machen kann. Er scheint ja schon vorher ein nicht verantwortungsbewusster Bruder Leichtfuß gewesen zu sein -- das Resultat ist zum Beispiel Albert.

    Ich vermute, er hat nur eine oberflächliche Erziehung erhalten, schließlich war er ja nicht der designierte Erbe.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Persönliche Defizite hat er als Zweitgeborener bestimmt. Ich weiß nicht, ob man seine Ehe dafür verantwortlich machen kann. Er scheint ja schon vorher ein nicht verantwortungsbewusster Bruder Leichtfuß gewesen zu sein -- das Resultat ist zum Beispiel Albert.

    Ich vermute, er hat nur eine oberflächliche Erziehung erhalten, schließlich war er ja nicht der designierte Erbe.

    Die ewigen Spannungen und Streitereien mit Feodora scheinen ihn aber schon zu ärgern und auch richtig zu nerven. Er muss sich zuhause immer sehr beherrschen, um nicht aus der Haut zu fahren. Vielleicht ist seine Fremdgeherei auch eine Art Ventil für diesen Frust. Die Affäre mit diesem jungen Dienstmädchen damals war vielleicht aus seiner Sicht nicht so dramatisch, weil er ja die Folgen nicht kannte. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sich Adolphis verhalten hätte, wenn er gewußt hätte, dass sie schwanger wurde und er einen unehelichen Sohn hat? Seine Kinder scheint er alle zu mögen und er wirkt auch viel weniger streng als Feodora.

  • Die ewigen Spannungen und Streitereien mit Feodora scheinen ihn aber schon zu ärgern und auch richtig zu nerven. Er muss sich zuhause immer sehr beherrschen, um nicht aus der Haut zu fahren. Vielleicht ist seine Fremdgeherei auch eine Art Ventil für diesen Frust. Die Affäre mit diesem jungen Dienstmädchen damals war vielleicht aus seiner Sicht nicht so dramatisch, weil er ja die Folgen nicht kannte. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sich Adolphis verhalten hätte, wenn er gewußt hätte, dass sie schwanger wurde und er einen unehelichen Sohn hat? Seine Kinder scheint er alle zu mögen und er wirkt auch viel weniger streng als Feodora.

    Ehrlich gesagt, ist das zu einfach. Wenn jeder fremd ginge, weil die Ehe nicht so läuft... Für mich ist das keine Entschuldigung. Und er hat sich über das Dienstmädchen auch sehr abschätzig geäußert. Ich denke nicht, dass e sie in irgendeiner Form unterstützt hätte, hätte er gewusst, dass sie schwanger ist.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Was für eine Spannung. Albert gerät in ein Wechselbad der Gefühle. Erst war er voller Genugtuung und Hoffnung, dass Adolphis nun alles weiß, oder zumindest einen Verdacht hat. Doch als der Graf ihm alles erzählt hatte und dann alles wieder weg wischte, schlug Albert seine Freude in Wut um. Also steht er immer noch am Anfang. Was er nun weiß, seine Mutter wahr ein Dienstmädchen und keine Dirne. Aber er wäre nie auf die Idee gekommen, dass sein Vater nichts von ihm wusste.

    Was Adolphis nun mit Sicherheit weiß, Wittekind hat das Geld, welches für Albert bestimmt war, unterschlagen und in die eigene Tasche gesteckt.


    Das es im ersten Weltkrieg Badezüge gab, wusste ich gar nicht. Nikolaus kam in den Genuss, diesen zu nutzen. Er stellt sich immer noch die Frage, ob es sein Krieg sei.


    Wie hatte Alex zu Katharina gesagt.....ich würde mich nicht wundern, wenn Papa das Gut verhökert oder ruiniert. Wie kann Adolphis in Zeiten des Krieges sich noch dem Glücksspiel hingeben. Ich sehe schon wie das enden könnte. Mein Gott, so viel Verantwortungslosigkeit.


    Rebecca ist nun doch heilfroh Konstantin lebend wieder zu sehen. Er erzählt ihr, wie sehr er die Gedanken an sie brauchen, um diese schlimmen Tage und Wochen zu überstehen. Und dann müsste er auch wieder zurück an die Front, aber eine große Versöhnung gab es immer noch nicht.


    Katharina tat mir so leid als sie das Gespräch von Frau Urban belauscht hat. Wie bitter böse diese Erkenntnis sein musste als sie erfährt, dass sie wieder nur benutzt wird. Obwohl ich mich gefragt habe, ob Frau Urban diese Dinge über Katharina nur gesagt hat um ihrer Gesprächspartnerin etwas vor zu machen. Sie weiß doch wie sehr die beiden sich môgen.

    So schließt Katharina einen Entschluss, sie wird ihren Weg gehen und lässt sich von keinem mehr benutzen.


    Immer mehr Männer werden im Krieg benötigt, zu groß sind die Verluste. So machen die Einberufungsbefehle auch nicht vor den Bediensteten auf dem Gut halt. Für Albert ist es aber wichtig, sich für die Arbeiten von Waldner anzubieten. Er macht sich dadurch unabkömmlich und kann so vielleicht dem Krieg entgehen. Ich sag ja, er ist einer der ganz schnell die Situation erfasst und sie dann für sich zu nutzen.


    Konstantin muss an der Front die Hölle erleben. Sie geraten in ein Trommelfeuer und dann ist es mit einem Mal dunkel um ihn.

    Als Adolphis Wittekind aufsucht, geht es laut her. Nun ist Wittekind dran, er wird das Geld zurück zahlen müssen. Wenigstens eine kleine Genugtuung für Albert. Doch dann kam das Telegramm mit der Nachricht über Konstantin seine Verletzungen. Es scheint ihn heftig erwischt zu haben. Ich hoffe nur, dass Konstantin nicht am Kriegszittern leiden wird und er so traumatisiert ist, dass er ein seelisches Wrack ist.


    Als sich beim spielen zwei Jungen böse verletzten und Katharina besonnen Hilfestellung gibt, macht Rebecca den Vorschlag, sie könne doch auch Ärztin werden. Rebecca erzählt Katharina, dass es die Möglichkeit des Eigenstudiums gibt und sie so Abitur machen könnte. Und sie kann sogar Unterlagen von Rebecca bekommen. Das ist etwas worauf sie sich konzentrieren kann, nicht Männer die sie nur ausnutzen oder für die sie einen Zweck erfüllen muss. Sie will Julius schreiben und alles beenden. Ein wenig habe ich allerdings meine Zweifel, dass Julius genau wie seine Mutter denk. Ich glaube schon das seine Absichten ehrlich waren.


    Ach noch etwas . Albert weiß nun wer seine Mutter ist, zumindest den Namen. Er soll dort Geld hinbringen. Sie hat den selben Nachname wie die Köchin. Ich kann mich noch daran erinnern, wie die Köchin Hindemith ihre Schwester mal besuchte oder sie an sie gedacht hatte. Die wollten doch eine kleine Pension aufmachen.

    Dann wäre die Köchin ja Albert seine Tante.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Rebecca fand ich toll, als sie Katharina ihre Hilfe angeboten hat.


    Diese blöde Einführung bei Hofe, ab da an wird es ernst für sie. Ich denke Ludwig hat nur so lange an Katharina interesse, so lange sie jung ist und märchenhaft wirkt. Ich glaube der steht auf kleine Mädchen.


    Ach die arme Wiebke, sie ist so unbeholfen und schüchtern. Aber ich glaube Eugen und sie währen ein schönes Paar.


    Kriegsanleihen, Aktien oder sonst etwas, ich habe die Befürchtung das Adolphis das Gut in den Ruin steuert.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Kriegsanleihen, Aktien oder sonst etwas, ich habe die Befürchtung das Adolphis das Gut in den Ruin steuert.

    Ja, aber vielleicht kann Konstantin das schlimmste verhindern. Er müsste als Rekonvaleszenter doch sicher nach Hause kommen.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Die ewigen Spannungen und Streitereien mit Feodora scheinen ihn aber schon zu ärgern und auch richtig zu nerven. Er muss sich zuhause immer sehr beherrschen, um nicht aus der Haut zu fahren. Vielleicht ist seine Fremdgeherei auch eine Art Ventil für diesen Frust. Die Affäre mit diesem jungen Dienstmädchen damals war vielleicht aus seiner Sicht nicht so dramatisch, weil er ja die Folgen nicht kannte. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sich Adolphis verhalten hätte, wenn er gewußt hätte, dass sie schwanger wurde und er einen unehelichen Sohn hat? Seine Kinder scheint er alle zu mögen und er wirkt auch viel weniger streng als Feodora.

    Ehrlich gesagt, ist das zu einfach. Wenn jeder fremd ginge, weil die Ehe nicht so läuft... Für mich ist das keine Entschuldigung. Und er hat sich über das Dienstmädchen auch sehr abschätzig geäußert. Ich denke nicht, dass e sie in irgendeiner Form unterstützt hätte, hätte er gewusst, dass sie schwanger ist.

    Ich glaube fast, das es mit zum guten Ton der Männer im Adel gehörte, fremd zu gehen. Und als junge Männer haben sie sich nur ihren Gelüsten hingegeben. Und um das zu bekommen, haben sie den Mädchen wahrscheinlich alles mögliche versprochen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Und um das zu bekommen, haben sie den Mädchen wahrscheinlich alles mögliche versprochen.

    Wenn sie ihnen überhaupt etwas versprochen haben. Immerhin waren die Bediensteten in einer sehr untergeordneten Position und hatten kaum eine Möglichkeit, sich Avancen zu erwehren.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Nein, er wird nicht im Krieg fallen und das hat auch nicht viel mit Feigheit zu tun. Keiner wird ihn aufgrund seiner Stellung in Gebieten einsetzen, die wirklich gefährlich sind. Ich glaube, dass für ihn in keiner Sekunde auch nur ernsthafte Gefahr droht.

    Ganz sicher nicht. Diese hohen Herren waren geschützt.

    Wie schade, denn darauf habe ich auch schon gehofft^^ dummerweise habe ich schon den Klappentext von dritten Band gelesen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • dummerweise habe ich schon den Klappentext von dritten Band gelesen.

    Tsk! :-D

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein