07 - Kapitel 13 + 14

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Vorleser.

  • Die letzten Seiten mussten nun auch gelesen werden. Uff, wann erscheint Band 3? Immerhin empfand ich die Cliffhanger nicht allzu gemein wie beim letzten Mal, auch wenn gefühlt immer noch gar nichts geklärt ist und alles beim Alten bleibt. Aber der Reihe nach.


    Feodora zeigt zum ersten Mal Mitgefühl, in dem sie russische adlige Flüchtlinge aufnimmt. Ein bisschen können sie einem Leid tun, denn auf sie wird ein völlig anderes Leben zu kommen. Zum ersten Mal müssen sie etwas für ihr Geld tun. Ob sie das schaffen werden?

    Was mich an der ganzen Situation gefreut hat, dass Alexander endlich zu sich findet. Wie vermutet schlägt sein Herz für Männer und der jugen Musiker vermag es zu öffnen und ihm zudem eine Zukunftsperspektive zu geben. Adolphis hält natürlich gar nichts davon. Manchmal frage ich mich, ob er selbst von seinem Schicksal so gebeutelt ist, dass er seinen Kindern deswegen kein besseres Leben gönnt? Eigentlich würde man doch sagen, da es ihm so mies ergangen ist und nicht selbstbestimmt leben durfte, sollte er es wenigstens seinen Kindern ermöglichen? Egal, Alexander sucht sich andere Möglichkeiten und auch wenn er Katharina ziemlich bedrängt, kann ich seine Not nachvollziehen und ihm das verzeihen. Ich denke, dass Katharina Alexander sicherlich helfen wird, wenn sie es in ihrer Macht irgendwann mal stehen sollte.


    Aber erstmal missglückt ihre Flucht. Ihr Vater zieht sie mit dem bösesten Worten aus dem Zug! Er hat verliert wirklich den Verstand. Alexander hat er bereits gestanden, dass er keine Medikamente mehr nimmt und die Syphilis zu weit fortgeschritten ist. Oh je. Ob Julius noch andere Wege finden wird für Katharina? Ein wenig verwirrt hat mich der Klappentext vom dritten Band.


    Rebecca kann sich noch nicht zu Konstantin bekennen und es fällt ihr sogar schwer, das Geschenk anzunehmen. Ich fürchte ja fast, dass die Beschuldigungen von Wittekind bzgl. der Affäre zu Matthis sie noch vorsichtiger hat werden lassen. Verständlich, für sie steht immerhin sehr viel auf dem Spiel. Ich bin gespannt, wie sich das mit den Beiden noch entwickelt, denn vor Konstantin stehen auch unbestimmte Zeiten bevor mit dem Gut etc.

    Aber erstmal wird er sich von den Stichwunden erholen müssen. Adolphis mal wieder... Wie kann er das Staatsgeheimnis seines Sohnes Feodora verraten? Sie hatte wohl nichts Besseres zu tun, als es ihren Flüchtlingen zu erzählen, die sich dann an Konstantin rächen. :cursing:


    Zuguterletzt kriegt Albert noch einen Korb. Wer hätte das gedacht? Aber sehr klug von Ida nicht gleich auf die erstbesten Avancen 'reinzufallen. Für Frauen stand immerhin wesentlich mehr auf dem Spiel und solange man nicht weiß, wo das hinführt. Albert hat sich aber auch nicht so klug verhalten, in seinem Annäherungsversuch. Einen Gang ins Dorf etc., um ein wenig zu plaudern, wäre vielleicht der bessere Weg gewesen.

  • ich bin noch nicht ganz fertig, habe mich aber sehr über den 'schneidigen' Wind amüsiert. ^^

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • In den letzten Kapiteln verdichten sich die Konflikte noch mehr und die unterschiedlichen Charaktere und Lebensentwürfe treten scharf konturiert hervor, wie befreit von Konventionen und gesellschaftlicher Heuchelei. Jetzt ist irgendwie keine Zeit mehr für Lügen und Verstellungen um des lieben Friedens willen. Der Krieg hat wohl allen deutlich und bewußt gemacht, dass jedes Leben endlich ist und wie schnell alles verloren sein kann, was vorher so greifbar und mühelos erreichbar erschien. Alexander erkennt endlich, warum er sich schon immer so anders und als Außenseiter empfunden hat. Mit César erlebt er seine erste Leidenschaft und zugleich öffnet sich endlich eine Perspektive für seine Zukunft. Ich hoffe, es wird klappen mit seinen Plänen für das Musikstudium und alles andere wird sich finden. Sehr dramatisch verläuft der Fluchtversuch von Katharina und Julius -jetzt wird es schwierig werden für die beiden,mit der Geheimhaltung ist es jetzt vorbei. Der Mordanschlag auf Konstantin kam ja völlig unerwartet -mit so einer Tat hätte ich nie gerechnet. War es einer der geflohenen Russen oder doch jemand, den er auf seiner Reise nach St.Petersburg getroffen hat? Sollte wirklich Feodora dahinter stecken, ihren eigenen Sohn ermorden lassen zu wollen, dann muss das Konsequenzen haben und Adolphis sollte sich von ihr scheiden lassen.

  • Schon interessant, dass drei der fünf Kinder deutlich mit den herrschenden Konventionen brechen wollen und wie verzweifelter Feodora und Adolphis sich dafür an ihr altes Leben klammern. Ich denke, die beiden werden noch ganz schön zu knabbern haben, an dem was ihnen bevor steht.


    Konstantins Mordanschlag habe ich so verstanden, dass es einer von den geflohenen Russen war. Aber ja, es könnte natürlich auch irgendwer anders sein.

  • Schon interessant, dass drei der fünf Kinder deutlich mit den herrschenden Konventionen brechen wollen und wie verzweifelter Feodora und Adolphis sich dafür an ihr altes Leben klammern. Ich denke, die beiden werden noch ganz schön zu knabbern haben, an dem was ihnen bevor steht.


    Konstantins Mordanschlag habe ich so verstanden, dass es einer von den geflohenen Russen war. Aber ja, es könnte natürlich auch irgendwer anders sein.

    Das ist auch sehr wahrscheinlich, dennoch wäre es sehr hinterhältig, den Sohn der Familie zu ermorden, die den eigenen Leuten und deren Kindern ein Dach über dem Kopf anbietet und sie alle in jeder Hinsicht versorgt. Soviel Hass bestürzt mich immer, aber es ist vermutlich so gewesen. Ich hoffe, dass Rebecca ihm helfen kann und er sich wieder erholt. Ich hatte Angst, Konstantin könnte sterben, das wäre so traurig. Ich wünsche ihm , dass Rebecca ihm endlich verzeiht und sie nach dem Krieg in eine gemeinsame Zukunft starten können.

    Stimmt genau - die fünf Kinder spiegeln individuell in ihren Wesen die Zeit und ihre Umbrüche wider, in der sie leben. Während Nikolaus und Anastasia in ihrer feudalen, privilegierten Welt verharren und jede Veränderung ablehnen, die ihren Status bedrohen könnte, sind Konstantin, Alexander und Katharina bereits Kinder einer neuen und befreiten Weltsicht, in denen das Recht auf Verwirklichung der persönlichen Lebensvorstellungen über die Zwänge der Konventionen und Erwartungen der Familie gestellt wird - zumindest in Gedanken. Das macht Hoffnung auf die Zukunft und ich wünsche ihnen gutes Gelingen.:thumbup:

  • So, jetzt muss ich erst mal mit Hanna schimpfen: wieso ist Adolphis in Stettin? Er kann es unmöglich gewusst haben? Ich hatte gehofft, Katharina würde entkommen.


    Und Konstantin? Ich hoffe, das ist nur Dramaturgie, damit Rebecca endlich begreift, was sie wirklich will!


    Der Russe, der Konstantin erstochen hat ist bestimmt einer der 'Gäste'. Ich traue es Feodora zu, dass sie ihren eigenen Sohn angeschwärzt hat!


    Ich bin ziemlich empört. :-D


    Wann kommt Band drei raus?

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Feodora zeigt zum ersten Mal Mitgefühl, in dem sie russische adlige Flüchtlinge aufnimmt.

    Schreckliche Frau! Für ihre eigenen Kinder hat sie nicht einen Funken von Gefühl, aber für zum Teil wildfremde Menschen!

    Was mich an der ganzen Situation gefreut hat, dass Alexander endlich zu sich findet. Wie vermutet schlägt sein Herz für Männer und der jugen Musiker vermag es zu öffnen und ihm zudem eine Zukunftsperspektive zu geben.

    Ich drücke Alexander die Daumen. Mit seiner Sexualität ist er natürlich in großer Gefahr, da das strafbar ist. Keine Ahnung ob es in Frankreich strafbar war, aber in Deutschland und England schon, und zwar für sehr lange Zeit. Selbst Alan Turing, der nachweislich sein Land gerettet hat im 2. Weltkrieg, wurde vom Gesetz verfolgt und beging schlussendlich Selbstmord.

    Ihr Vater zieht sie mit dem bösesten Worten aus dem Zug! Er hat verliert wirklich den Verstand.

    Oh, er weiß genau was er tut. Er kann doch die Gans, die goldene Eier legen soll, nicht einfach so entkommen lassen. Mir ist nur gar nicht klar, wie er von der Flucht erfahren hat und so schnell nach Stettin gekommen ist.

    Ich hoffe, Albert hilft Katharina.

    Zuguterletzt kriegt Albert noch einen Korb. Wer hätte das gedacht? Aber sehr klug von Ida nicht gleich auf die erstbesten Avancen 'reinzufallen.

    Ach richtig, Albert. In meiner Entrüstung über die Entwicklung der Dinge habe ich ihn ganz vergessen.

    Wie schön für ihn, dass er nun eine liebende Familie hat -- nach der langen Zeit!

    Bei Ida denke ich, dass da etwas anderes dahinter steckt, sie scheint Albert doch eigentlich auch zu mögen.

    Sollte wirklich Feodora dahinter stecken, ihren eigenen Sohn ermorden lassen zu wollen, dann muss das Konsequenzen haben und Adolphis sollte sich von ihr scheiden lassen.

    Das wird er sicher nicht tun, er hat doch bislang kein Rückgrat gehabt, wo sollte das denn plötzlich herkommen?

    Schon interessant, dass drei der fünf Kinder deutlich mit den herrschenden Konventionen brechen wollen und wie verzweifelter Feodora und Adolphis sich dafür an ihr altes Leben klammern. Ich denke, die beiden werden noch ganz schön zu knabbern haben, an dem was ihnen bevor steht.

    Davon bin ich auch überzeugt.

    Konstantins Mordanschlag habe ich so verstanden, dass es einer von den geflohenen Russen war. Aber ja, es könnte natürlich auch irgendwer anders sein.

    So habe ich es auch verstanden, aber dem hat bestimmt Feodora den Floh ins Ohr gesetzt.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • So, jetzt muss ich erst mal mit Hanna schimpfen: wieso ist Adolphis in Stettin? Er kann es unmöglich gewusst haben? Ich hatte gehofft, Katharina würde entkommen.

    Vielleicht hat er den Brief von Julius gefunden? Ich hoffe mal nicht, dass Alexander sie verraten hat, wäre aber natürlicha uche ine Option...

  • Auf dem Gut geht es zu wie im Taubenschlag. Immer mehr Verwandte kommen und erzählen schreckliche Dinge über Russland und wie sie dann flüchten mussten. Einige von ihnen sind in der Kleidung der Dienstboten geflohen, um auf ihrem Weg nicht erkannt zu werden. Viele haben fast alles verloren und versuchen nun bei ihren weit verstreuten Verwandten unter zu kommen.

    Ob Feodora begreift,auch wenn sie es vermutet, was es für sie bedeuten kann. Nach Russland zu ihren Verwandten können sie nicht mehr, wo also sollten sie hin? Aber ihr sollte mehr als klar sein, dass es dem Adel im deutschen Reich ebenso ergehen kann.


    An allem , so scheint es, gibt Feodora Konstantin die Schuld. Sie hat offen geäußert, dass Konstantin nicht mehr ihr Sohn ist und ignoriert ihn seid dem. Was für eine schreckliche Frau sie doch ist.


    Nun haben die Dienstboten alle Hände voll zu tun. Wie affig es da von Nikolaus gewesen ist, sich von Ottilde bedienen zu lassen, als wenn es nichts wichtigeres gibt. Ich hatte ja ein wenig Hoffnung, ihn mehr mögen zu können, aber das ist wieder vorbei.

    So ist es natürlich nachvollziehbar, wenn das Personal immer mehr auf die Herrschaften schimpft.


    Alexander hat nach wie vor große Schmerzen und es ist nicht mehr an Morphium ran zu kommen. Das kann schwierig für ihn werden, denn es bedeutet ein heftiger Entzug. Nun glaubt er , dass es eine dumme Idee war.

    HAB ICH ES NICHT GEAHNT???? Alexander ist schwul. Cesar Chanteleus, ist der jenige, der der Auserwählte ist. Er ermutigt Alexander, unbedingt Musik zu studieren und kann es kaum glauben, dass Alexander sich fast alles alleine beigebracht hat. Das Lob von Cesar ist Labsal für Alexander seine geschundene Seele. Ich hoffe, dass er im dritten Band seinen Traum in die Realität umsetzen kann.

    Endlich konnte er erfahren was es heißt zu lieben. Ich freue mich so für ihn. Vor allem aber auch, weil er nun ganz genau weiß, was er für seine Zukunft plant. Er möchte an die Musikhochschule. Dafür fordert er nun die Gegenleistung von Katharina ein. Mh, ich finde es nur fair, denn ohne ihn hätte sie kaum Möglichkeiten gehabt, einen so regen Austausch mit Julius und Frau Urban zu betreiben.

    Aber was Alexander noch vorher von seinem Vater erfährt, gerade als er diesen seinem Wunsch erzählt, macht ihn sprach und fassungslos. Das Gut hoch verschuldet und sein Vater, an Syphilis erkrankt.

    Stimmt es, dass er dann wahnsinnig ( irre, verrückt) wird????


    Konstantin hatte schon wieder etwas mehr Verantwortung für das Gut und dann kam der Schock. Wieder einmal hat er versucht mit Rebecca ins reine zu kommen. Ihre Sturheit macht mich allmählich richtig wütend.

    Als er enttäuscht den Heimweg angetreten hat, wird er hinterhältig überfallen und schwer verletzt. Mit allerletzter Kraft, schafft er es bis zu Rebecca zurück. Natürlich ist sie entsetzt und erschrocken, aber das ist der Moment an den ich immer gedacht habe. Nun ist er gekommen, Konstantin kann sterben und sie hat sich nicht mit ihm ausgesprochen und versöhnt.

    Was allerdings der Vater damit zu tun hat, wirft einige Fragezeichen auf. Sicher, es ist besser wenn der Täter glaubt, Konstantin sei tot. Aber warum weiß Adolphis, was zu tun ist?


    Nun war der Moment für Katharina ihrer Flucht gekommen. Julius und ihr gelingt es nach Stettin zu gelangen und saßen schon im Zug. Und dann, wie aus dem Nichts, erscheint Adolphis. Hallo????? Wie ist das möglich???? Wie konnte so schnell gemerkt werden, dass Katharina nicht mehr auf dem Gut ist???? Und woher wusste Adolphis, dass sie ausgerechnet nach Stettin sind. Ich hoffe es nicht, aber für mich gibt es nur eine Erklärung...... Alexander hat sie verraten.

    Was nun wohl mit Katharina geschieht? Auf jeden Fall, wird es sehr schwer für sie werden.


    Ach.....und dann noch die Familien Zusammenführung von Albert, seiner Mutter und seiner Tante. Das erste Gespräch zwischen Albert und Therese hat mich sehr berührt, aber gleichzeitig habe ich mich gefreut, dass die Heimlichkrämerei nun ein Ende hat. Und was wichtig ist, er kennt nun die Wahrheit.

    Nur mit Ida ist es nicht so gelaufen. Stimmt etwas mit Ida nicht, denn so ganz konnte ich ihre Reaktion nicht verstehen. Es kann doch nicht nur die Angst um ihre Anstellung gewesen sein, dass sie ihn so vehement ablehnte. Sie hatte ihm doch auch schöne Augen gemacht.


    Am liebsten würde ich gleich weiter lesen. Aber lange dauert es ja nicht mehr.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • So, jetzt muss ich erst mal mit Hanna schimpfen: wieso ist Adolphis in Stettin? Er kann es unmöglich gewusst haben? Ich hatte gehofft, Katharina würde entkommen.

    Vielleicht hat er den Brief von Julius gefunden? Ich hoffe mal nicht, dass Alexander sie verraten hat, wäre aber natürlicha uche ine Option...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Brief hat liegen lassen. Da muss es einen anderen Hinweis gegeben haben.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Der Russe, der Konstantin erstochen hat ist bestimmt einer der 'Gäste'. Ich traue es Feodora zu, dass sie ihren eigenen Sohn angeschwärzt hat!




    Wann kommt Band drei raus?

    Ach du meine Güte, meinst du, Feodora würde so weit gehen? Wenn ich an einiges gedacht habe, aber auf so einen Gedanken bin ich tatsächlich nicht gekommen. Oh, wenn dem so ist, wäre das unfassbar.


    Also ich habe mir Band drei als E-Book vorbestellt, und dass bekomme ich am 1. Februar.:banane:

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Vielleicht hat er den Brief von Julius gefunden? Ich hoffe mal nicht, dass Alexander sie verraten hat, wäre aber natürlicha uche ine Option...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Brief hat liegen lassen. Da muss es einen anderen Hinweis gegeben haben.

    Öhm, ja soll ich euch denn wirklich was verraten?


    Aber es war Stargard, der nächstgelegene Bahnhof. Oder steht bei euch irgendwo Stettin? Das wäre ein Fehler, den ich berichtigen müsste.

    Ich entführe euch in eine andere Zeit, in eine andere Welt, in ein anderes Leben.

  • Schon interessant, dass drei der fünf Kinder deutlich mit den herrschenden Konventionen brechen wollen und wie verzweifelter Feodora und Adolphis sich dafür an ihr altes Leben klammern. Ich denke, die beiden werden noch ganz schön zu knabbern haben, an dem was ihnen bevor steht.


    Konstantins Mordanschlag habe ich so verstanden, dass es einer von den geflohenen Russen war. Aber ja, es könnte natürlich auch irgendwer anders sein.

    Es war eine Zeit des Umbruches. Vorher ging es den nachgebornen Kindern von Adeligen ja auch nicht unbedingt besser. Aber plötzlich gab es mehr Möglichkeiten. Eben für Frauen die Möglichkeit, zu studieren. Die Durchlässigkeit der Stände wurde größer. Adelige heirateten Bürgerliche. Das hatte natürlich Auswirkungen auf den gesamten Stand.

    Und auch der Gottesglaube, dass die Adeligen von Gott bevorzugt worden waren, ließ auch nach. Und dem wurde auch kräftig nachgeholfen, weil durch den Aufschwung der Presse die breite Öffentlichkeit, oft auch über Landesgrenzen hinweg, das "liderlichen" Verhalten einiger Adeligen mitbekamen. Das konnte schlechterdings Gottes Wille sein.

    Es lag wohl in der Luft, dass es nicht mehr ewig so weitergehen konnte.

    Ich entführe euch in eine andere Zeit, in eine andere Welt, in ein anderes Leben.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Brief hat liegen lassen. Da muss es einen anderen Hinweis gegeben haben.

    Öhm, ja soll ich euch denn wirklich was verraten?


    Aber es war Stargard, der nächstgelegene Bahnhof. Oder steht bei euch irgendwo Stettin? Das wäre ein Fehler, den ich berichtigen müsste.

    Nei Stargard, das habe ich verwechselt. Das ist wenn man etwas durcheinander bringt,:D da ja nicht selten auch Stettin erwähnt wird


    Und bitte nichts verraten:) ich bekomme mein dritten Band am 1. Februar. So lange halte ich noch aus;)

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Aber es war Stargard, der nächstgelegene Bahnhof. Oder steht bei euch irgendwo Stettin? Das wäre ein Fehler, den ich berichtigen müsste.

    Meinetwegen auch Stargard, ich habe kein gutes Namensgedächtnis. Die Frage ist aber doch auch da, wie Adolphis da so schnell hingekommen ist.


    Also ich habe mir Band drei als E-Book vorbestellt, und dass bekomme ich am 1. Februar.

    Gut zu wissen, da müssen wir dann nicht mehr lange warten. :)

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • Das wäre ein Fehler, den ich berichtigen müsste.


    Musst du nicht, aber das mit dem schneidigen Wind vielleicht...


    Nei Stargard, das habe ich verwechselt. Das ist wenn man etwas durcheinander bringt, :D da ja nicht selten auch Stettin erwähnt wird

    Das war mein Fehler, ich habe damit angefangen. :D

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.&nbsp; - Albert Einstein

  • An allem , so scheint es, gibt Feodora Konstantin die Schuld. Sie hat offen geäußert, dass Konstantin nicht mehr ihr Sohn ist und ignoriert ihn seid dem. Was für eine schreckliche Frau sie doch ist.

    Ich befürchte ja fast, dass Feodora das noch irgendwann bereuen wird. Noch würde Konstantin ihr vielleicht verzeihen, aber je länger und vehementer sie diese Einstellung einnimmt, desto mehr wird auch Konstantin ihr das übel nehmen. Außerdem macht Feodora es sich einfach zu einfach. Ob Konstantin den Auftrag nun ausgeführt hätte oder nicht - es hätte einfach nichts geändert, außer dass Kontantin noch gesund ist und lebt.


    Stimmt es, dass er dann wahnsinnig ( irre, verrückt) wird????

    Eine nicht behandelte Syphilis befällt alle inneren Organe und irgendwann auch das Gehirn, was zu Demenz etc. führen kann. Der Wikipedia-Artikel ist ziemich gruselig.

  • Hab jetzt auch Mal bei Wikipedia gelesen. Das ist ja echt gruselig wie der Körper zerfällt.

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  • Die letzten Seiten mussten nun auch gelesen werden. Uff, wann erscheint Band 3? Immerhin empfand ich die Cliffhanger nicht allzu gemein wie beim letzten Mal, auch wenn gefühlt immer noch gar nichts geklärt ist und alles beim Alten bleibt.

    So ging es mir auch, beim ersten Band war das viel fieser. Trotzdem: Bald ist Februar, hurra!

    Die Frage ist aber doch auch da, wie Adolphis da so schnell hingekommen ist.

    Ich hätte ihm am liebsten gekillt,echt, erst hat er keinen Arsch in der Hose und dann auf einmal macht er einen auf Retter der Witwen und Waisen.

    Es lag wohl in der Luft, dass es nicht mehr ewig so weitergehen konnte.

    Und diese Veränderung hast du echt toll dargestellt.

    Ach du meine Güte, meinst du, Feodora würde so weit gehen? Wenn ich an einiges gedacht habe, aber auf so einen Gedanken bin ich tatsächlich nicht gekommen. Oh, wenn dem so ist, wäre das unfassbar.

    Ich würde ihr ja auch alles mögliche zutrauen, aber das? Hm, kann ich mir nicht vorstellen. Es reicht ja auch, wenn das ein Doppelspion war um seinen Arsch zu retten. Dann wusste er Bescheid. Und wenn er nur bei Lenin mitgemacht hat, um noch zu retten, was geht, aber eigentlich hinter dem Zar stand? Ich meine den Attentäter. Ohje, das war jetzt etwas wirr.

    Stimmt es, dass er dann wahnsinnig ( irre, verrückt) wird????

    Ja, das war möglich. Allerdings dauert das ein paar Jahre. Die neurologische Syphilis ist das letzte Stadium von dreien. Und Adolphis hatte doch gerade erst das syphilitische Geschwür, also noch ganz frisch. Aber das nenne ich doch auch irgendwo Gerechtigkeit: Bis er an der Syphilis gestorben ist, gibt es fast schon ein Heilmittel, das kann sich nur noch um kurze Zeit handeln.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel: