02 - Seite 87 bis Seite 174 (Kapitel 12 - 23)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 46 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von LorenzStassen.

  • Hier könnt Ihr zu den Kapiteln 12 - 23 (Seite 87 bis Seite 174) im Buch Blutacker von Lorenz Stassen diskutieren.

    :lesen: Der träumende Krieger - Bernhard Hennen



  • Es wird immer spannender. Das Kernthema scheint wohl dieses ominöse Grundstück zu sein. Was kann wohl diesen großen Wert ausmachen? Gold, Diamanten und Erdöl gibt es ja in Deutschland nicht.

    Und dann noch das Autorennen. Könnte der Baron der Auftraggeber sein, der sich um Meller kümmern wollte?

    Dass Nina etwas mit einem anderen Mann hat, denke ich nicht. Auch wenn sie Meinungsverschiedenheiten mit Meller hat ist sie eher der Typ, der es frei heraus sagt und ihn nicht heimlich hintergeht. Vielleicht macht sie einen speziellen Kurs für Behinderte zur Selbstverteidigung oder ähnliches, um ihre Ängste seit damals in den Griff zu bekommen.

  • Ich kann leider nicht auf eure Hypothesen antworten, weil die Spoilergefahr zu groß wäre. Aber ich verfolge gespannt eure Gedankengänge. Weiter so.

    Der Autor

  • Es wird immer spannender. Das Kernthema scheint wohl dieses ominöse Grundstück zu sein. Was kann wohl diesen großen Wert ausmachen? Gold, Diamanten und Erdöl gibt es ja in Deutschland nicht.

    Und Häuser darf man dort auch nicht bauen, da es sich um Überschwemmungsgebiet handelt.

    Hatte ich schon erwähnt, dass es den Acker wirklich gibt? Er befindet sich an Rheinkilometer 673. Auf meiner Facebookseite habe ich ein Video dazu gedreht. Auch die Versteigerung hat im September 2016 tatsächlich stattgefunden. Der echte Acker, der einen Schätzwert von 185.000 Euro hatte, kam für 900.000 Euro unter den Hammer! Keiner weiß, wieso dieses Grundstück in der Sürther Aue, nördlich des Godorfer Hafens, am Rande einer stinkenden Raffinerie so viel wert sein soll. ... Ich habe mir die Antwort auf die Frage im "Blutacker" selbst gegeben.

    Viel Spaß beim Lesen.

  • Spannend finde ich ja die Geschichte mit dem Grundstück. Wer gibt für so ein Stück Land so viel Geld aus? Irgendwas ist angeblich auf dem Stück Land – nur was? Nina und Nicholas sind bei der Auktion dabei. Lustig dieses Erschleichen eines Parkplatzes einschließlich Autopolitur. Mit gefällt das, dass bei aller Spannung auch der Humor nicht zu kurz kommt.


    Eine Einladung zum Baron mit vorherige Benimm-Schulung. Ich verstehe Nina, dass ihr das nicht gefällt. Aber dann ist ihr Interesse doch geweckt.


    Der Baron ist ein ziemlicher Draufgänger. Dieses Rennen muss er gewinnen und er gefällt sich nur in der Rolle des Jägers.


    Nicholas hat von seinem Bewacher erfahren, dass Nina sich mit einem Mann getroffen hat. Es stört ihn, aber noch kriegt er die Zähne nicht auseinander. Ich glaube nicht, dass das der „Neue“ von Nina war.

  • Hatte ich schon erwähnt, dass es den Acker wirklich gibt? Er befindet sich an Rheinkilometer 673. Auf meiner Facebookseite habe ich ein Video dazu gedreht. Auch die Versteigerung hat im September 2016 tatsächlich stattgefunden. Der echte Acker, der einen Schätzwert von 185.000 Euro hatte, kam für 900.000 Euro unter den Hammer! Keiner weiß, wieso dieses Grundstück in der Sürther Aue, nördlich des Godorfer Hafens, am Rande einer stinkenden Raffinerie so viel wert sein soll. ... Ich habe mir die Antwort auf die Frage im "Blutacker" selbst gegeben.

    Viel Spaß beim Lesen.

    Ich liebe es, wenn in Thrillern reale Sachverhalte vorkommen. Das erhöht die Spannung! 😊

  • Also, das wird ja echt alles immer mysteriöser, ich habe immer weniger den Durchblick, wie das alles zusammenhängen könnte und wem man eigentlich noch trauen kann. Sehr gut gemacht, Lorenz.


    Dass der Baron Nicholas und Nina einen Benimmkurs für das Wochenende ans Herz legt, ist ja schon etwas schräg. Ich kann Nina verstehen, dass sie auf so einen Pinkel keine Lust hat, aber Reinicken kann sie dann ja doch noch umstimmen.


    Als Franka ihren Auftritt hat, habe ich mich gefreut, war aber leider auch ziemlich schnell ernüchtert, da sie so gar nicht glücklich ist. Einerseits würde ich es ja toll finden, wenn sie Nicholas' Anwaltskanzlei verstärken würde, da sie auch bereit ist, in ungewöhnliche Richtungen zu denken, aber andererseits ist das zusammen mit Nina wahrscheinlich keine so gute Idee.

    Ich fand es ja toll, dass Nina Nicholas vertraut und nichts dagegen hat, dass er bei Franka ist, wenn deren Exmann heiratet - bis wir erfahren, dass sie sich selbst ebenfalls mit jemanden trifft, den sie vor Nicholas verheimlicht. Wobei ich erstmal nicht davon ausgehe, dass die beiden was miteinander haben, die beiden können sich von wo weiß her kennen.


    Was zum Geier ist so besonders an dem Grundstück vom Bauer Hinrichs, das eigentlich nicht mal zum Bauland taugt? Mir geht es übrigens wie Nicholas und Nina: hinter der Brandstiftung bei der Scheune stand doch von Anfang der Plan, dass Hinrichs dieses Grundstück verliert. Und bei der Zwangsversteigerung liefern sich Reinicken und Berlinghausen ein ziemliches Bieter-Duell und sind bereit, für das Grundstück richtig Geld zu zahlen. Ey, ich habe echt überhaupt keinen blassen Schimmer, warum das Grundstück so wichtig ist. Und was das alles mit Steinke zu tun hat, der wiederum mit Berlinghausen in Verbindung steht.


    Wenn Nicholas mit seinem Gefühl recht haben sollte, dass sich Reinicken und Berlinghausen kennen und diese gegenseitige Überbieterei womöglich Absicht war, dann bin ich noch verwirrter. Normalerweise erwartet man ja nicht, dass man gemeinsam den Preis künstlich derart in die Höhe treibt, eher im Gegenteil.

    Nicholas' Schuss ins Blaue, als er Berlinghausen damit konfrontiert, dass ein Mensch umgebracht wurde, war ziemlich clever. Ich bin gespannt, ob er sich bei Meller melden wird. Falls Tarek ihn nicht vorher erwischt, aber der ist hoffentlich erstmal damit beschäftigt, Steinke ausfindig zu machen.


    Dass Steinke (vorerst) am Leben bliebt, und das auch noch mit allen Gliedmaßen, und es ihm sogar gelingt, seinen Peinigern zu entkommen, damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Und er agiert ja ziemlich clever, um Tarek zu entkommen; dass er dazu noch in der Lage war!


    Angeblich ist Steinke auf Nicholas gekommen, weil er dessen Name aus der Zeitung kennt - aber bin immer noch misstrauisch, ob das wirklich der einzige Grund ist.


    Es hat mich ja schon stutzig gemacht, dass Steinke sich nach seiner Flucht nicht bei dem Baron oder sonst jemand Vertrautem Zuflucht sucht, sondern sich unter die Obdachlosen mischt - ich hätte damit gerechnet, dass er den Baron aufsucht, nachdem dieser ihn aus Moskau herausgeholt hat. Aber nachdem wir nun erfahren haben, dass die beiden eigentlich ziemlichen Zoff hatten und dann noch Nicholas' Erlebnis mit dem Baron auf der Rennstrecke, misstraue ich dem Adeligen inzwischen. Ich glaube, er spielt gegenüber Nicholas nicht mit offenen Karten. Ist er vielleicht der Auftraggeber von Tarek und Kushtrim und hat Steinke aus Moskau rausgeholt, um sicher zu sein, dass er nicht irgendwas an falscher Stelle ausquatscht? Seltsam ist doch auch Reinickens Reaktion auf Nicholas' Frage, wo denn Steinke sei.


    Dann wird alles noch verwirrender, als wir erfahren, dass Veronika mit Steinke ein Verhältnis hatte. Entweder ist der Künstlicher tatsächlich bi oder er war noch nie schwul und der Baron hat hier gelogen.


    Ich muss gestehen, bei dem Rennen hatte ich ein wenig die Befürchtung, dass irgendwer vielleicht Nicholas' Porsche manipuliert hat, von wegen versagende Bremsen oder ähnliches. Das war zwar nicht der Fall, aber der Verhalten des Barons ist schon sehr seltsam.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Vielleicht macht sie einen speziellen Kurs für Behinderte zur Selbstverteidigung oder ähnliches, um ihre Ängste seit damals in den Griff zu bekommen.

    Das ist ein guter Gedanke, dass es so etwas in der Richtung sein könnte.


    Hatte ich schon erwähnt, dass es den Acker wirklich gibt? Er befindet sich an Rheinkilometer 673. Auf meiner Facebookseite habe ich ein Video dazu gedreht. Auch die Versteigerung hat im September 2016 tatsächlich stattgefunden. Der echte Acker, der einen Schätzwert von 185.000 Euro hatte, kam für 900.000 Euro unter den Hammer! Keiner weiß, wieso dieses Grundstück in der Sürther Aue, nördlich des Godorfer Hafens, am Rande einer stinkenden Raffinerie so viel wert sein soll. ... Ich habe mir die Antwort auf die Frage im "Blutacker" selbst gegeben.

    Echt jetzt? Das ist ja auch sehr mysteriös. Das Video habe ich mir eben angesehen. Hm, mein Bruder hat darüber vielleicht auch was mitbekommen, er lebt mit seiner Familie in Bornheim, das ist ziemlich in der Nähe.


    Lustigdieses Erschleichen eines Parkplatzes einschließlich Autopolitur. Mit gefälltdas, dass bei aller Spannung auch der Humor nicht zu kurz kommt.

    Ja, da musste ich auch lachen :D

    Liebe Grüße

    Karin

  • Es hat mich ja schon stutzig gemacht, dass Steinke sich nach seiner Flucht nicht bei dem Baron oder sonst jemand Vertrautem Zuflucht sucht, sondern sich unter die Obdachlosen mischt - ich hätte damit gerechnet, dass er den Baron aufsucht, nachdem dieser ihn aus Moskau herausgeholt hat.

    Das hätte ich auch gedacht. Das zeigt doch eigentlich, dass Steinke dem Baron misstraut. Im Moment wird der Baron immer verdächtiger. Wahrscheinlich ist der Baron auch gar nicht Steinkes Geliebter, wie Lorenz uns glauben lässt !

  • Das hätte ich auch gedacht. Das zeigt doch eigentlich, dass Steinke dem Baron misstraut. Im Moment wird der Baron immer verdächtiger. Wahrscheinlich ist der Baron auch gar nicht Steinkes Geliebter, wie Lorenz uns glauben lässt !

    Das würde mich zwischenzeitlich auch nicht mehr wundern.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Achso, angenommen, der Baron ist der Auftraggeber hinter Tarek und Kushtrim, dann wusste er auch von dem Paket, welches an Nicholas unterwegs war, was dann wiederum garantiert der Grund war, weshalb er Nicholas "angeheuert" hat, um Steinke in Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Achso, angenommen, der Baron ist der Auftraggeber hinter Tarek und Kushtrim, dann wusste er auch von dem Paket, welches an Nicholas unterwegs war, was dann wiederum garantiert der Grund war, weshalb er Nicholas "angeheuert" hat, um Steinke in Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

    Und damit erklärt sich auch die Einladung ins Schloß und sein komisches Verhalten beim Autorennen! Er will Nicolas unter Kontrolle halten! :/

  • Und damit erklärt sich auch die Einladung ins Schloß und sein komisches Verhalten beim Autorennen! Er will Nicolas unter Kontrolle halten! :/

    Genau, das würde in der Tat passen.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich würde gerne was zu den vielen Kommentaren schreiben, aber ich darf nicht. Spoilergefahr. Erst am Schluss äußere ich mich.

    Das stelle ich mir bei Krimis und Thrillers echt immer schwierig vor, mitten in der Handlung nichts schreiben zu dürfen, weil man sonst zu viel verrät ^^

    Liebe Grüße

    Karin

  • Achso, angenommen, der Baron ist der Auftraggeber hinter Tarek und Kushtrim, dann wusste er auch von dem Paket, welches an Nicholas unterwegs war, was dann wiederum garantiert der Grund war, weshalb er Nicholas "angeheuert" hat, um Steinke in Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

    Und damit erklärt sich auch die Einladung ins Schloß und sein komisches Verhalten beim Autorennen! Er will Nicolas unter Kontrolle halten! :/

    Dem Baron traue ich tatsächlich auch nicht über den Weg. Wie überhaupt der ganzen feinen Gesellschaft. Ich hoffe mal, Nicolas merkt noch, dass man da nicht unbedingt dazugehören muss. Er passt doch da gar nicht rein. Klar, er muss Geld verdienen und kann es sich nicht leisten idealistisch zu sein. Aber trotzdem wünsche ich mir, dass er es ein bisserl ist.

    :lesen: Der träumende Krieger - Bernhard Hennen



  • Dass Steinke (vorerst) am Leben bliebt, und das auch noch mit allen Gliedmaßen, und es ihm sogar gelingt, seinen Peinigern zu entkommen, damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Und er agiert ja ziemlich clever, um Tarek zu entkommen; dass er dazu noch in der Lage war!

    Da hätte ich auch nicht damit gerechnet, dass er noch so gut laufen kann. Weglaufen. Entweder war die Dosis für ihn zu gering, oder die Todesangst hat ungeahnte Kräfte freigesetzt.

    :lesen: Der träumende Krieger - Bernhard Hennen



  • Dann wird alles noch verwirrender, als wir erfahren, dass Veronika mit Steinke ein Verhältnis hatte. Entweder ist der Künstlicher tatsächlich bi oder er war noch nie schwul und der Baron hat hier gelogen.

    Irgend jemand lügt auf jeden Fall. Veronika traue ich auch keinen Steinwurf weit (und das ist wirklich nicht sehr weit, denn ich bin eine miserable Werferin. :D)

    :lesen: Der träumende Krieger - Bernhard Hennen



  • Dass Steinke (vorerst) am Leben bliebt, und das auch noch mit allen Gliedmaßen, und es ihm sogar gelingt, seinen Peinigern zu entkommen, damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Und er agiert ja ziemlich clever, um Tarek zu entkommen; dass er dazu noch in der Lage war!

    Da hätte ich auch nicht damit gerechnet, dass er noch so gut laufen kann. Weglaufen. Entweder war die Dosis für ihn zu gering, oder die Todesangst hat ungeahnte Kräfte freigesetzt.

    Es ist tatsächlich so, dass die Wirkung von Narkotika von manchmal seltsamen Faktoren abhängig ist. Der Überlebenstrieb, Adrenalinpegel und Drogenerfahrung spielen da mit rein. Außerdem muss er ja nur den Rückwärtsgang einlegen. Naja, und weglaufen.