John Berendt - Midnight in the garden of good and evil

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!
  • Zu diesem Buch gibt es hier schon einen kurzen Thread, in dem aber nicht auf das Buch direkt eingegangen wird. Allerdings steht der meiner Meinung nach im falschen Board (Gegenwartsliteratur und Zeitgenössisches), deshalb habe ich einen neuen aufgemacht.


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    Inhalt

    1981 erschießt der Antiquitätenhändler James Williams seinen Angestellten Danny Hansford. Williams behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben. Aber die Beweise sprechen gegen ihn. Im Lauf der Ermittlungen kommen noch andere Tatsachen ans Licht und plötzlich wird aus einem vermeintlichen Todschlag ein Mord. Williams wird verurteilt, aber er erkennt das Urteil nicht an und geht in Berufung.


    Meine Meinung

    Damit ist die Handlung eigentlich schon zusammengefasst. Aber auf fast 400 Seiten ist natürlich noch mehr passiert, auch wenn es sich nicht so angefühlt hat. Zwei Drittel des Buchs sind Beschreibungen der Gesellschaft von Savannah, einer sehr oberflächlichen und deshalb langweiligen Gesellschaft. Ich hatte das Buch nach dem ersten Anlesen zur Seite gelegt und ein paar Tage später neu angefangen in der Hoffnung, es würde mir besser gefallen. Das hat es nicht wirklich, aber wenigstens hat es mir einmal ein Lächeln entlockt: als sich herausstellte, dass die bildschöne Begleiterin des Erzählers von ihrer Mutter einen Männernamen bekommen hat. Warum wohl? Davor und danach war alles sehr eintönig. Aber wenigstens habe ich eines gelernt: wenn man genug Geld hat, kann man in den USA so oft vor Gericht gehen, bis man das Urteil bekommt, das man will.

    2ratten


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.