Wolfgang Hohlbein - Kevin von Locksley [Reihe]

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Autor: Wolfgang Hohlbein

    Reihentitel: Kevin von Locksley

    Bände:

    1. Kevin von Locksley
    2. Der Ritter von Alexandria
    3. Die Druiden von Stonehenge
    4. Der Weg nach Thule

    Erschienen: 1994-1995




    Klappentext für die gesamte Reihe laut Amazon:


    Eines Tages taucht ein seltsamer junger Mann in den Wäldern um Nottingham auf. Er nennt sich Kevin von Locksley und behauptet, der leibhaftige Halbbruder des legendären Robin Hood zu sein. Niemand glaubt ihm, doch Kevin kann seine Behauptung mit Brief und Siegel belegen - und er weiß etwas, das sonst niemand im Lande weiß: Der tapfere König Richard soll Opfer einer dunklen Verschwörung werden. Robin entsendet seinen Halbbruder schließlich auf eine riskante Mission: Kevin soll zum Retter von Richard Löwenherz werden. Und so beginnt eine tollkühne Reise durch ganz Europa bis ins heilige Land ...

  • Meine Meinung zu Band 1: Kevin von Locksley


    Ich habe das Buch angefangen, ohne zu wissen, um was es geht. Schnell wird einem beim Lesen jedoch klar, dass dieser erste Band nichts anderes ist als die Vorgeschichte von Robin Hood. Wie wurde er zum legendären Helden des Sherwood Forrest?


    Die Geschichte wird aus der Perspektive von Robins Halbbruder Kevin erzählt. Kevin ist jung, naiv und gutgläubig, aber hat das Herz am rechten Fleck. Ich freue mich schon darauf, seine charakterliche Entwicklung in den nächsten Bänden mitzuerleben.


    Der Schreibstil ist gewohnt hohlbeintypisch-routiniert und das Buch laut Verlag ab 12 Jahren empfohlen. Dem stimme ich zu, aber auch für Erwachsene ist es nicht zu kindlich.


    Eine Rattenbewertung werde ich erst am Ende der Reihe vornehmen.

  • Als Teenie der 90er^^ hab ich die Reihe ziemlich verschlungen. Schade fand ich, das sie dann ja leider nicht mehr fortgesetzt wurde. Mich würde interessieren, ob Du am Ende auch das Gefühl hast, das es nicht abgeschlossen ist. So hab ich das zumindest noch in Erinnerung.

  • Meine Meinung zu Band 2: Der Ritter von Alexandria


    Kevin und Susan begeben sich ins Heilige Land, um König Richard vor einer Verschwörung zu warnen. Doch dort geraten sie von einem Kampf in den nächsten und machen Bekanntschaft mit allerlei fremdartigen Menschen und Dingen – Assassinen, sind das exotische Tiere?


    Susan begleitet Kevin zwar, doch da die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird, liegt der Fokus auf Kevin. Als geübte Hohlbein-Leserin komme ich nicht umhin festzustellen, dass hier einige alte Bekannte auftauchen – historische Figuren, an die sich Hohlbein schon in anderen Werken angelehnt hat (z.B. in der Templerin-Reihe oder in „Das Siegel“): Sultan Saladin; Hasan as Sabah, der Alte von Berg; Sarim de Laurec; …Das finde ich an sich nicht schlimm, vor allem da es sich hier ja um historische Romane handelt. Dennoch wünscht man sich etwas mehr Abwechslung. So habe ich immer wieder das Gefühl, Hohlbein hat ein bisschen recherchiert und versucht seine Erkenntnisse nun parallel in möglichst vielen Büchern zu verarbeiten (Aus Gründen der Zeitersparnis? Oder weil er diese Figuren tatsächlich so spannend findet?).


    Nachdem ich mich schon den gesamten Band über sehr an „Das Siegel“ erinnert gefühlt habe, wird am Ende tatsächlich in einem Nebensatz Ulrich (dessen Protagonist) erwähnt. „Das Siegel“ ist einige Jahre vor der Kevin-Reihe erschienen. Diesen „Cameo“-Auftritt fand ich doch irgendwie ganz charmant.

  • Meine Meinung zu Band 3: Die Druiden von Stonehenge


    Kevin ist wieder in England und auf dem Weg zu seinem Bruder Robin. Unterwegs trifft er auf Räuber, ein merkwürdiges Dorf und letztendlich die titelgebenden Druiden.


    Ich muss sagen, dass ich diesen Band bisher am schwächsten fand. Da mich Stonehenge schon lange fasziniert, hätte ich mir gewünscht, dass es mehr als nur eine Kulisse in der Geschichte ist. Auch fand ich alles recht verworren und warum nun ausgerechnet Kevin in alles hineingezogen wurde, hat sich mir nicht ganz erschlossen.

  • Meine Meinung zu Band 4: "Der Weg nach Thule" + Reihenfazit


    Da Kevins Freund Arnulf in Sterben liegt, versucht Kevin ihn in dessen Heimat Thule zu bringen. Doch der Weg ist weit und voller Gefahren. Und niemand weiß, ob es Thule überhaupt gibt...


    Nachdem Hohlbein in dieser Reihe schon Robin Hood, Templer und Druiden untergebracht hat, geht es nun um Wikinger. Da es auch hierbei nicht das erste Mal ist, dass er sich diesem Thema widmen, kam mir wieder vieles bekannt vor - sowohl aus der Mythologie der Wikinger als auch aus anderen Büchern Hohlbeins (von Hugin bis zur Nagelfahr). Vor allem an "Thor" und "Die Tochter der Midgardschlange" musste ich oft denken.


    Der Versuch, alle Bände irgendwie zu verknüpfen (abgesehen vom Protagonisten), ist meiner Meinung nach zu simpel und deshalb fehlgeschlagen. Wie Kevin es in seiner wirklich kurzen Zeit bei seinem Halbbruder Robin in Band 1 gelernt haben soll ebenso gut wie dieser zu schießen, erschließt sich mir auch nicht. Das Ende scheint wie bei den vorherigen Bänden auf einen Folgeteil hinzuweisen - den es jedoch nicht gibt.


    Insgesamt kann ich so für die Reihe nur mittelmäßige 2ratten + :marypipeshalbeprivatmaus: vergeben.

  • Ja, nach einigen Bänden Hohlbein merkt man, warum er es schafft so viel zu schreiben... er klaut ständig bei sich selbst :lachen:

    Als Teenie fand ich die Reihe toll. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich grade erst mit Hohlbein angefangen. Ich denke Hohlbein ist auch ein bissl auf den ganzen Robin Hood Zug aufgesprungn, weil der Film mit Kevin Costner noch nicht so lange her war und dort auch ein jüngerer Bruder auftauchte.