Anna Quindlen - Unsere Jahre in Miller’s Valley

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Anne.

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    Originaltitel: Miller’s Valley


    Miller‘s Valley, hier wächst „Mimi“ auf, ihr Vater bewirtschaftet die kleine Farm und repariert alle mechanischen Geräte der Umgebung, ihre Mutter ist Krankenschwester, sie hat zwei ältere Brüder und ihre Tante wohnt im Nachbarhaus, das sie aber nie verlässt. Mimi ist Mitte der 1950er Jahre geboren und weiß von Anfang an, dass die Regierung versucht, die Grundstücke im Tal aufzukaufen und es in einen Stausee zu verwandeln. Überschwemmungen sind normal und der Grundwasserspiegel wird mit Pumpen beherrscht. Unter dieser Bedrohung der Endlichkeit wächst sie auf.


    Das Buch fühlte sich für mich eine einzige lange Einleitung zur richtigen Geschichte an, nur dass diese niemals kommt. Man sollte sich von vorneherein bewusst machen, dass das Buch gar nicht versucht eine Geschichte zu erzählen, sondern einfach nur das Leben.


    Das ist, so betrachtet, auch nicht langweilig oder eintönig, es wird so einiges thematisiert: Ungeplante Schwangerschaften, der Vietnamkrieg und seine Folgen, familiäre Unglücksfälle, Zukunftsplanung (besonders für Frauen). So bekommt man einen guten Überblick, was den Alltag und das Leben in ländlichen Gegenden der USA ausmachte.


    Mit den passenden Erwartungen begonnen ein angenehmes, unaufgeregtes Buch.


    4ratten

    Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. (Friedrich Nietzsche)

  • Das subt bei mir noch, aber ich freue mich schon darauf, es zu lesen. Ich mag Quindlens Bücher sehr.

  • Ich hab die Rezi auch gerade gelesen und mir das Buch notiert.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst