So küsse meine zarten Lippen und lasse mich erbeben - Nackenbeißerlesewochenende 15.2 - 17.2.19

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 77 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kiba.

  • Ich lese dann einfach mal los und halte euch auf dem laufenden:


    Wir beginnen in England, 1825. Jason, der "älteste von vier Brüdern" (neuer Satz) "hatte seine Brüder ... und seine kleine Schwester großgezogen." Naja, so eine Schwester muss man auch wirklich nicht gleich mit erwähnen. Ist mehr so ein Anhängsel.


    Ansonsten bin ich völlig überfordert, von den ganzen Leuten, die im ersten Kapitel alle auftauchen und mit ihrer Familienzugehörigkeit und ihrem Aussehen detailliert beschrieben werden. Keiner von ihnen wurde im Klappentext erwähnt - sie interessieren mich nicht! Ich will den groben Nicolai, die schöne Anastasia und Sir Christopher kennenlernen! :pueh:

  • Seite 36 und der erste Liebesakt :boff: :schweinskram:


    Der Leser ahnt inzwischen (ja,wird seeehr subtil angedeutet), dass Jason und seine riesige Familie die Nachfahren von Klappentext-Anastasia und mutmaßlich Sir Christopher sind. Die Familie weiß aber noch nichts von der Schande, eine Zigeunerin als Ahnin zu haben. Außerdem wissen sie nichts davon, dass Jason und seine Haushälterin seit 30 Jahren eine Affäre (und ein Kind haben). Also das Kind kennen sie schon, aber es scheint sich nie jemand gefragt zu haben, wo das herkommt :schulterzuck:


    Ohne es zu wollen erfahren wir nun, dass Haushälterin Molly sofort nach dem Aufwachen "bereit" für Jason ist. "Sie war immer bereit für ihn. [...] Wenn er sie liebte, dann nie zurückhaltend, sondern immer ausschweifend und unendlich befriedigend - wie auch heute."


    Na dann euch allen gute Träume und bis morgen :elch:

  • Ich steige jetzt mit ein. Bei mir geht es in diesem Jahr weiter mit dem Cynster-Clan

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    Klappentext:

    Blitze zucken, Donner grollt, die Hufe eines mächtigen schwarzen Hengstes verfehlen sie nur um Haaresbreite – was allein der meisterhaften Beherrschung des pechschwarz gekleideten Reiters zuzuschreiben ist. Die achtzehnjährige Honoria Wetherby ist überzeugt, vom Satan persönlich gerettet worden zu sein. Dabei wollte sie doch gerade selbst einem jungen, verletzten Mann helfen, den sie am Wegesrand entdeckt hatte. Ohne jegliche Debatten übernimmt der unheimliche Mann mit den merkwürdig grün schimmernden Augen das Kommando – und bringt Honorias ehrenvolles Leben gewaltig durcheinander. Ihren derzeitigen Beruf der Gouvernante betrachtet sie zwar selbst nur als Zwischenlösung, bis sie als Abenteuerin die Welt erobern wird, doch nun kommt das Abenteuer früher, als ihr lieb ist. Dummerweise kompromittiert dieser umwerfende Fremde sie nämlich, indem er sie in die trockene Wärme eines einsamen Häuschens mitnimmt – schlimm genug. Doch was nun folgt, läßt Honoria aus allen Wolken fallen: Nicht nur, daß dieser sinnliche Kerl niemand anderer ist als der berüchtigte Frauenheld Devil Cynster – er will sie zudem auch noch zu seiner Frau machen! Honoria kann sich nicht entscheiden zwischen ihrem Freiheitsdrang und dem verlockenden Angebot …



    Na da bin ich mal gespannt, ob Honoria das verlockend Angebot annimmt :sabber:


    :biene:liest !

    SUB: 01.01.2019: 246

    SLW 2019: 09/10

    gelesen:48/50

  • Ansonsten bin ich völlig überfordert, von den ganzen Leuten, die im ersten Kapitel alle auftauchen und mit ihrer Familienzugehörigkeit und ihrem Aussehen detailliert beschrieben werden. Keiner von ihnen wurde im Klappentext erwähnt - sie interessieren mich nicht! Ich will den groben Nicolai, die schöne Anastasia und Sir Christopher kennenlernen! :pueh:

    Kein Wunder, dein Buch ist Teil einer Serie, vermutlich ist die ganze Familie so fi... äh, leidenschaftlich. :boff:

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Och, Nackenbeißer-WE, und ich bin immer noch nicht mit dem Krimi fertig von Frau George. Wie ärgerlich. Watt nu?


    Ich wollte hier eigentlich mitlesen, und zwar das hier:


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    Wobei ich eine andere Ausgabe habe.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • ok, meine Protagonisten heißen Cammie und Reid, und bisher gab es heiße Küsse. Mehr davon morgen...

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Letztendlich habe ich mich für Julia Quinn - The Viscount who loved me/ Wie bezaubert man einen Lord? entschieden.


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    Vom Cover her kein echter Nackenbeißer, präsentiert Mrs Quinn einen historischen Liebesroman im modernem Kleid. Held und Heldin haben beide genug am eigenen Binkerl zu tragen, um zwar nahezu, aber doch nicht 100% perfekt zu sein. Er sieht umwerfend aus, sie ist zum Unterschied keine(!) atemberaubende Schönheit, allerdings auch keine graue Maus. Die beiden müssen keiner lebensbedrohenden Gefahr begegnen, sofern man den britischen ton, heiratswütige Mütter und schadenfrohe Brüder nicht als solche bezeichnen möchte. Statt dessen erwartet die Leserin eine heitere Liebesgeschichte, die screwballartige Elemente aufweist und zum Schmunzeln einlädt.


    Aber nun zum Inhalt. Anthony Bridgerton, der älteste von Lady Bridgertons Kindern, gilt als echter Draufgänger. Er lässt nichts anbrennen und frönt Wein, Weib und Gesang. Das sei ihm auch vergönnt, immerhin musste er im zarten Alter von 18 die Rolle als Familienhaupt übernehmen, als sein von ihm grenzenlos bewunderter Vater plötzlich an einem Bienenstich verstarb und ihn, seine hochschwangere Mutter und sechs weitere Geschwister zurück ließ. Während der gute Anthony einerseits sein Leben in vollen Zügen genoß, hat er andererseits großes Verantwortungsgefühl und ein Talent für Finanzen bewiesen und das ohnehin schon beträchtliche Familienvermögen weiter ausgebaut, sodass alle seine Geschwister ordentlich versorgt sein werden. Nun im fortgeschrittenem Alter von über dreißig hat er zur Überraschung aller plötzlich beschlossen, zu heiraten und für einen Erben zu sorgen. Viel Zeit hat er dafür nicht mehr, ist er doch von der fixen Idee überzeugt, wie sein Vater, der es immerhin nur auf 38 Lenze brachte, jung zu sterben. Als Braut hat er sich die junge Schönheit Edwina Sheffield ausgesucht. Sie ist zwar nahezu mittellos, aber der Star der diesjährigen Saison. Obwohl diese kaum begonnen hat, wird ihr schon jetzt eine glänzende Partie prophezeit.


    Die Sache hat nur einen Haken (oder derer eigentlich mehrere, aber dazu später). Die entzückende gerade mal 17jährige Edwina hat geschworen, nur den Mann zu ehelichen, der den Segen ihrer älteren Schwester Kate bekommt. Kate, mit 21 Jahren fast eine alte Jungfrau, hatte gleichzeitig mit Edwina ihr Debüt, mehr gab das Familienvermögen nunmal nicht her. Der guten Kate ist bewusst, dass sie sich keinen Ehemann wird angeln können - verglichen mit Edwina ist sie ein Ladenhüter. Deswegen hat sie geschworen, die Verehrer ihrer kleinen Schwester auf Herz und Nieren zu prüfen. Nur ein anständiger Mann, der ihre Edwina aufrichtig liebt und sie glücklich machen kann, kommt in Frage. Damit ist Viscount Bridgerton aus dem Spiel - bestens informiert durch Lady Whistledowns Tratsch und Klatsch-Blatt kommt er für Kate einfach nicht in Frage.

    2 Mal editiert, zuletzt von dodo ()

  • Das Mittagessen köchelt in der Pfanne vor sich hin, also habe ich etwas Zeit zu berichten, wie es meinem Viscount auf Freiersfüßen so geht.


    Hereingelegt durch seinen jüngeren Bruder Colin glaubt er bei der guten Kate ein leichtes Spiel zu haben. Er hält sie für eine leicht einfältige knapp vor der Reservebank stehende Jungfer, die schon in ihn verknallt ist, bevor sie ihn zum ersten Mal gesehen hat. Man muss ihm seine Arroganz verzeihen - die weibliche Welt Londons, sofern es sich nicht um seine Mutter oder seine Schwestern handelt, ist in ihn verknallt. 🥰 Keine kann seinem Aussehen gepaart mit unglaublichen Charme widerstehen. So beleidigt er beim ersten Kennenlernen sofort ihre Intelligenz, indem er ihr sie als ebenso schön wie die Schwester preist. Mehr hat es nicht gebraucht, um ihr Temperament zu wecken und von nun an beginnen beide wie Hund und Katz zu streiten. Ein Schlagabtausch folgt dem anderen, keine Begegnung läuft ohne Reibereien ab. Man muss der Autorin lassen, dass sie es versteht, die Dialoge spritzig zu gestalten und sie in amüsante (wenn auch manchmal etwas stark konstruierte) Situationen zu verfrachten.


    Langsam beginnt es den beiden zu dämmern, dass sie bei aller gegenseitiger Abneigung doch nicht voneinander lassen können. Er ist ihr Lieblings-Aufregungsthema und sie geisterte bereits in einem (nicht näher beschriebenen) erotischen Traum von ihm herum. Begeistert sind beide nicht davon und noch wehren sie sich mit Händen und Füßen gegen das am Horizont dräuende schreckliche Schicksal, das ihrer da harren möge.


    Anders als bei Zank geht es bis jetzt noch sehr schicklich zu - ich bin 6ten Kapitel und es gab noch nicht einmal einen Kuss. Das stört mich überhaupt nicht, denn ich amüsiere mich königlich über Anthonys und Kates unfreiwilliges Balzverhalten. Julia Quinn erfindet das Rad mit diesem Thema keineswegs neu - aber sie setzt es in meinen Augen sehr gut um.

  • Sehr schöne Zusammenfassung soweit dodo  ^^ Ich bin ja schon sooo gespannt, ob sich da etwa doch noch etwas zwischen Kate und Anthony entwickeln wird. Man kann es sich kaum vorstellen :P


    Ich habe noch ein bisschen weitergelesen, mich aber vor allem um mein nörgelndes, da krankes, Kind gekümmert. Bisher nur langweilige Familiengespräche und -streitereien.

  • Gestern konnte ich ein paar Kapitel lesen und habe mich dabei prächtig amüsiert.


    Lesen tue ich dieses hier: Eine wagemutige Lady von Megan Grace


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    Meine Heldin heißt Helena Seymour, Tochter vom Earl of Winston und alle Welt, besonders der Londoner Ton, hält sie für recht speziell. Denn sie ist fast volljährig und immer noch nicht verheiratet. Dabei verbringt sie schon ihre dritte Saison in London.

    Sie bekommt zwar eine Menge Heiratsangebote, allerdings nur von üblen Gecken die es auf ihre Mitgift abgesehen haben. Außerdem wartet sie sehnsüchtig auf die Rückkehr des Nachbarn Jeremy, der seinen Militärdienst in Ägypten verrichtet. Den will sie nämlich heiraten, obwohl er unter ihren Stand wandelt.

    Helenas Vater verliert die Geduld und stellt ihr ein Ultimatum. Entweder entscheidet sie sich für einen Kandidaten und verlobt sich bis zum Ende der Saison, oder sie muss denjenigen heiraten, den ihr Vater sich dann für sie aussucht.

    In ihrer Verzweiflung behauptet sie dann, bereits verlobt zu sein. Sie nennt dann den Namen von Nicholas Montgomery, ein adeliger Abenteurer der auf Forschungsreise in Ägypten weilt, und praktischerweise seit einigen Wochen als verschollen gilt.

    Natürlich kehrt dieser ein paar Wochen später doch zurück und wundert sich, dass er wohl verlobt sein soll.


    Das Buch finde ich bis jetzt ganz unterhaltsam. Helena kriegt natürlich fast einen Anfall als plötzlich Montgomery vor der Tür steht. So wurde er von ihr beschrieben:

    Zitat

    Wild, männlich, gefährlich, genau das waren die Adjektive, die ihr zuerst bei seinem Anblick in den Sinn kamen. Nicht attraktiv, kultiviert und gebildet.

    Aus "Eine wagemutige Lady" von Megan Grave. Kapitel 4

    und etwas weiter...

    Zitat

    ... Er wirkt übermächtig und ganz wie ein griechischer Gott. Seine beigefarbenen Pantalons umspannten seine Oberschenkel und ließen unter dem Leder feste Muskeln erkennen. Seine Waden, die ebenso sehr ausgeprägt waren, steckten in hochglänzenden schwarzen Stiefeln. Stiefel, die sich so eng anschmiegten, dass sein Diener einige Mühe haben musste, ihn daraus zu befreien. ...

    Aus "Eine wagemutige Lady" von Megan Grave. Kapitel 4


    Natürlich hat es Ärger zwischen Helena und Nicholas gegeben, aber wenig später geht ihm auf, wie praktisch eine Verlobte wäre. Da er so super aussieht und der Traum aller Schwiegermütter ist, wird er ständig von allen Seiten mit heiratswilligen Jungfrauen bombardiert. Der Ärmste.

    Also lässt er sich mit Helena auf einen Deal ein, solange den Verlobten zu mimen bis Helenas Jeremy zurück ist.


    Die Autorin kannte ich bis jetzt noch nicht und bin positiv überrascht. Der Stil toll: Es gibt Situationskomik, spritzige Dialoge und interessante Figuren.

    Ich lese gerne weiter...

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Ich finde über die Jahre merkt man das sich diese Art von Romane verändert haben. Ich lese später auch mit. Natürlich ist ein Schotte dabei. ^^ ich glaub sie letzten drei Jahre hatte ich immer Highlander im Nackenbeißer ^^^^

  • Ich bin heute leider noch nicht weit gekommen.

    Honoria war mit ihrem Pferdewagen unterwegs, als sie plötzlich eine scheinbar leblose Gestalt auf dem Boden liegen sah. Ganz brav hielt sie trotz Gewitter an, band ihr Pferd an und ging zu dem Verletzten. Bei nächsten Donner, riss sich ihr Pferd los und verschwand in der Dunkelheit. Hätte sie ihn mal besser angebunden und nicht nur an einem Gebüsch.

    Sie versuchte die Blutung des bewusstlosen Mannes zu stillen, ohne Erfolg. Als sie Hufgetrappel hörte, sprang sie ganz todesmutig auf den Weg um den Reiter anzuhalten. Scheint ein lecker Kerlsche zu sein, düster dreinblickenden aber mit faszinierend grünen Augen.

    Er half Honoria den Verletzten in eine nahe gelegenen Hütte zu bringen, aber er nachdem er sein Hemd opferte um die Blutung zu stoppen diesmal mit einem Druckverband, das hat das liebe junge Fräulein nämlich versäumt... Druck auszuüben.

    Also der Reiter trug den armen Verletzten Mann, Honoria lief hinter ihnen her und beobachtete wie ein Schweißtropfen an dem muskulösen Rücken hinunter gleitet in den Hosenbund hinein..., uuuuuuh verwegen diese Honoria

    :biene:liest !

    SUB: 01.01.2019: 246

    SLW 2019: 09/10

    gelesen:48/50

  • mehr ist bisher nicht passiert.

    Wie, mehr ist noch nicht passiert?

    Honoria befindet sich in Gegenwart gleich zwei männlicher Gestalten, wobei der eine nicht nur lebendig ist, sondern auch noch halbnackt vor sich her schwitzt.

    Mich wundert es, dass Honoria nicht schon längst einen Schwächeanfall hatte.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.