Sam Feuerbach - Der Totengräbersohn Buch 2

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Inhalt:

    Der Totengräbersohn - Sein Geheimnis behält er für sich - es würde ohnehin niemand glauben.
    Die neue Mittelalter-Fantasy-Saga von Sam Feuerbach und Kindle Storyteller Finalist 2017
    Den Totengräbersohn ereilen traurige Nachrichten. Farin reist in sein Heimatdorf zurück, um seinen Vater zu beerdigen. Bei der Gelegenheit trifft er seine große Liebe, die für ihn jedoch in immer weitere Ferne rückt.
    Zurück in der Burg von Ritter Emicho konzentriert er sich darauf, ein guter Knappe zu werden. Beim bedeutendsten Ritterturnier des Weltenreiches übernimmt er Verantwortung und darf deshalb seinen Herrn auf einen Eroberungszug ins Weltenreich begleiten. Mit von der Partie ist sein stets unberechenbares, geheimes Anhängsel.
    Von der Stadtwache in Nabenstein gejagt, steigt die Kopfprämie für das geflohene Waisenmädchen Aross Woche für Woche. Im Hafen freundet sie sich mit dem Künstler Ki an, der sie künftig auf ihren Abenteuern begleitet. In der Kathedrale kommt es zum entscheidenden Kampf der Unterwelt und Aross steckt zwischen den Fronten.


    Meine Meinung:


    In diesem Teil der Geschichte lichten sich nun der Nebel ein wenig und auch offene Fragen aus dem ersten Teil werden beantwortet. Jedenfalls einige der Fragen.

    Für mich ist in diesem Teil des Hörbuches eindeutig zu erkennen gewesen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

    (Altersempfehlung lt. Verlag ab 14 Jahre)

    Die Handlung ist daher in gewisser Weise für mich sehr vorhersehbar.

    Dies ergibt sich aber nicht alleine aus der Tatsache das es sich um ein Jugendbuch handelt, sondern auch aus einigen Handlungen und Szenen in diesem Buch.

    Beim zuhören des ersten Teils haben sich mir schon Parallelen zum >Kleinen Hobbit< aufgedrängt und in diesem Teil zeigen sich nun deutliche Parallelen zum Herr der Ringe. Diese Parallelen beziehen sich jedoch mehr auf die Abenteuer die Farin und Aross bestehen müssen und auf die Ähnlichkeiten bei den Beschreibungen der Handlungsorte. Da erinnert einfach vieles an die Bücher von J.J.R. Tolkien.

    Anders verhält es sich jedoch bei der Entwicklung der Charakter und auch bei der Sprache. Hier zeigt Sam Feuerbach, dass er sehr tiefsinnige und facettenreiche Charakter zeichnen kann, mit sanften Humor und Gefühl. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Die Handlungsstränge sind in diesem Buch auch nicht mehr so verwirrend und der übertriebene Witz, bzw. Humor aus dem ersten Teil, wandelt sich hier ein wenig in einen ernsteren, manches mal auch feinsinnigen Humor.

    Farin ist jedoch weiterhin in seinem Denken und Handeln seinem Ritter treu ergeben und Aross entwickelt sich zu einer cleveren Überlebenskünstlerin.

    Die neue Figur, der Künstler Ki, ist noch etwas geheimnisvoll, aber sympathisch in seiner Art.

    Wie gesagt, so in etwa weiß ich jetzt schon wo die Reise mit Farin und Aross enden wird, aber ich habe so viel Spaß beim Zuhören, dass ich wohl alle Bücher hören werden.

    Das Ende dieses Buches war auch wieder kurz und knapp, aber nicht ganz so fies wie beim ersten Teil.

    Über den hervorragenden Sprecher, Robert Frank brauche ich gar keine großen Worte mehr verlieren. Er lässt jeden einzelnen Charakter lebendig werden und zaubert tolle Bilder vor das innere Auge des Zuhörers.


    Handlung: 4ratten+:marypipeshalbeprivatmaus:

    Sprecher: 5ratten