04 - Seite 272 bis Seite 359 (Kapitel 15 bis einsch. Kapitel 19)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 41 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Hildegards Verhalten wird verurteilt -- vermutlich, weil es eben nicht 'weiblich' ist. Würde ein Mann das so machen, würde kaum jemand ein Wort darüber verlieren, da man sowas von einem Mann ja fast erwartet.

    Glaubst Du das wirklich? Ich hab die ganze Zeit das Gefühl, dass sich Hildegard gegenüber den Menschen, die sie als weniger intelligent und weniger gebildet einschätzt, genau so verhält, wie sich Männer oft gegenüber Frauen verhalten haben (oder die Mönche gegenüber Nonnen): bestimmend ohne das Gegenüber in die eigenen Überlegungen miteinzubeziehen, auf den eigenen Vorteil bedacht. Sie hätte ja ihre Intelligenz dazu einsetzen können um Seyfried davon zu überzeugen, dass eine Zusammenarbeit die einzige Möglichkeit zur Rettung Elsbeths wäre.

    Vernunft, Vernunft...

  • ysa Ich sage ja nicht, dass ich das gut finde, nur, dass sie sich genauso verhält wie ein männlicher Zeitgenosse es getan hätte. Natürlich hätte sie es mit Überzeugen versuchen können, aber das hätte länger gedauert und der Ausgang wäre ungewiss gewesen.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Anna tötet Theobald nun nicht – da sieht man, dass sie das Herz hat, dass ihm fehlt. Also begeben sich sie, Jasper und wohl auch Colére auf die Flucht.

    Hannes überrascht mich – wenn Anna ihn gesehen hat, muss er sie ja eigentlich auch gesehen haben. Wieso hält er dicht? Hat er ein Auge auf Anna geworfen und/oder merkt er, was für ein Scheusal sein Herr ist?

    Annas Ächtung überrascht dann auch wenig – ich hoffe nur, sie sind bei Niklaus sicher.

    Bei der Verlesung von Hildegards Brief fühlte ich mich unangenehm an mein Studium erinnert – wie auch Kuno richtig erkennt, das ist wirklich nichts zum mal nebenbei lesen...

    Schön auch, wie man durch Corinna mehr über Hildegard erfährt, so lernt man noch mal eine neue Facette von ihr kennen.

    Hildegard handelt weiter mit Seyfried, aber leider hat sie wohl recht: Es war naiv zu glauben, dass sie den Tod von Elsbeth verhindern kann. Hoffentlich tut das dann Friedrich an ihrer Stelle.

    Hmm, offensichtlich hat Hannes doch nicht gesehen oder ich verstehe ihn nicht. Und wieder rettet ein Hund Anna und Jasper. Ich glaube langsam, die Hunde sind die wahren Helden dieses Romans :-)


    Sogar Hildegard selber zweifelt an ihrem Einfluß auf den Abt. Hätte sie das Seyfried nicht vorher sagen sollen?


    Hätte sie wohl, es wäre aber taktisch aus meiner Sicht unklug, weil sie dann Seyfried abgewiesen und somit verärgert hätte. Das zu sagen, wenn sie ihn in der Hand hat ist wohl der bessere Weg. Zudem musste Hildegard wohl auch schauen, ob sie Seyfried vertrauen kann.
    Man könnte Hildegard sogar durch die Taktik unterstellen, dass sie nie vorhatte, Seyfried abzuweisen, gleichzeitig aber wusste, dass ihr Wort nichts bewirken wird.


    Ich sehe gerade, das hat in anderen Worten schon Gagamaus geschrieben, ich schließe mich daher mal der Meinung an :-)


    Hildegards Vergangenheit fand ich spannend. Ist diese so überliefert, Ralf H. Dorweiler ?


    Laut Personenverzeichnis ist Corinna keine historische Person, Richardis aber schon, an die erinnere ich mich dunkel vom Film "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen." Die tiefe Freundschaft zwischen Richardis und Hildegard muss tatsächlich historisch belegt sein.

  • ysa Ich sage ja nicht, dass ich das gut finde, nur, dass sie sich genauso verhält wie ein männlicher Zeitgenosse es getan hätte. Natürlich hätte sie es mit Überzeugen versuchen können, aber das hätte länger gedauert und der Ausgang wäre ungewiss gewesen.

    Ich bin auch deiner Ansicht. Das Gehabe der Kirchenmänner war viel despotischer und überheblicher. Hildegard wirkt meist einfach überarbeitet oder mit anderem "Wichtigerem" beschäftigt. Und Seyfried ist für sie ja wirklich unter ihrem Stand - ohne das abzuwerten. Sie muss anschaffen - und ist das auch gewohnt. Wenn man sieht, dass sie ja in den eigenen Reihen Frauen hat, die auch gegen sie agieren würden, wenn sie könnten, dann ist klar, dass sie nur mit strenger aber gerechter Hand das Kloster führen, gegen die Männerwelt bestehen und auch noch ein neues Kloster bauen kann. Die hat sicher von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang gearbeitet. Dazu kam ja auch noch das ganze Beten etc. ^^

    :lesen:





  • Die hat sicher von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang gearbeitet. Dazu kam ja auch noch das ganze Beten etc. ^^

    Ohne das strenge beten hätten sie sicher viel mehr Zeit gehabt xD

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ach du Sch..., was für eine Entwicklung, damit hätte ich ja nie und nimmer gerechnet =O


    Ich war froh, dass Anna Theobald nicht erstochen hat, aber wie groß ihre Wut und ihr Frust über den Ritter sind, zeigt ihre Kurzschlusshandlung, als sie ihm den Weinkrug über den Schädel zieht.


    Wahnsinn, dass sie danach dann so einen kühlen Kopf behält und nicht einfach davonläuft, sondern Theobald zuerst noch fesselt, Jasper sucht und noch die Geistesgegenwart besitzt, die Hunde freizulassen, um allgemeines Chaos zu stiften. Wobei sie damit aber auch in Kauf nimmt, dass unschuldige Menschen von den Hunden ggflls. angegriffen werden.


    Aber was bedeutet das alles nun für Elsbeth? Gottfried wird sie doch sicherlich dafür büßen lassen und ich bin mir nicht sicher, ob er (und Eberhard) bereit sind, auf das Aufschubgesuch von Hildegard einzugehen. Und selbst wenn, wird Gottfried Anna niemals verzeihen, was sie getan hat; sie darf nicht mehr auf der Bildfläche erscheinen, ansonsten sitzt sie als nächstes im Kerker.


    Gibt es denn überhaupt noch eine Möglichkeit, dass Gottfried sie nicht verurteilen würde? Es kann eigentlich nur etwas sein, das Theobald derart in Ungnade fallen lässt, dass Annas Tat dagegen unwichtig erscheint. Aber was könnte das sein? Dass Theobald tatsächlich gegen seinen Burgherrn arbeitet? Das halte ich eher für unwahrscheinlich, auch wenn er diese Lügen über Anna und ihrem angeblichen Komplott verbreitet. Dass Theobald doch der Vater von Fronikas ungeborenem Kind war und er sie womöglich vergewaltigt hat? Aber wie sollte diese Wahrheit ans Licht kommen? In diesem Abschnitt dachte ich - wie Anna -, dass Hannes der entscheidende Schlüssel sein könnte, so als Knappe könnte er ja über das eine oder andere Geheimnis seines Ritters informiert sein. Aber anscheinend hat sich nicht nur Anna in ihm gründlich getäuscht - sehr schade :(


    Karl ist dagegen ein ganz toller Freund, auf den sie sich wirklich verlassen kann. Ich hoffe sehr, er gerät nicht auch noch in den Fokus von Theobald oder Gottfried. Wie kaltblütig Theobald den armen Niklaus in seinem eigenen Meiler verbrennen lässt, ist absolut grausam :cursing: Dem Typen traue ich inzwischen echt alles zu.


    Wenn Seyfried wüsste, was zuhause für ein Chaos herrscht, er würde garantiert verzweifeln, weil sein Leben und das seiner Familie gerade den Bach runtergeht.


    Hildegard ist es also doch nicht so egal, was mit Elsbeth ist, so wie es bisher den Eindruck machte, vielmehr sieht sie die Sache deutlich realistischer. Ich muss gestehen, ich habe mich schon die ganze Zeit gewundert, dass Hildegard so viel Macht haben soll, dass sie als Frau tatsächlich ein Urteil umstoßen könnte? Aber wie Seyfried habe ich es einfach glauben wollen, denn welche Hoffnung hätte er sonst noch?


    War ihr Auftrag, ihn mit Adelheyd zu Abt Kuno zu schicken, eine Art Test, um zu sehen, wie er sich schlägt?


    Seyfrieds Dialoge mit Adelheyd haben mir gut gefallen, sie sind beide sehr kluge Menschen und auch wenn mir Adelheyd leid tut, dass sie nun am nächsten Tag schon wieder auf den Beinen sein muss, bin ich froh, dass sie dabei ist.


    Als Seyfried Adelheyds Hand nimmt, um ihr zu helfen, erschrickt sie und zuckt zurück - ich bin sicher, das hat etwas mit ihrem Geheimnis und ihrem Onkel zu tun.

    Auch über Seyfrieds Vergangenheit erfahren wir etwas mehr: sein Vater scheint Demenz/Alzheimer gehabt zu haben und muss in einem Feuer grausam umgekommen sein. Und sein Vater war wohl auch ein Zeidler.


    Hildegard hat ja ihre wahre Freude mit der Reaktion der Brüder auf ihre beiden Briefe ^^ Mit Worten kann sie tatsächlich umgehen, sie ist sehr gut darin, Dinge durch die Blume zu sagen, die man tatsächlich nicht gleich beim ersten Mal kapiert.


    Cornelia hat mir aber auch gefallen, wie sie Seyfried anblafft, dass er endlich nach oben kommen soll - und das, wo er dachte, er wäre so lautlos in die Klause geschlichen. Die gemeinsame Geschichte der beiden Frauen war spannend zu erfahren und zeigt auch, dass auch Menschen wie Hildegard und überhaupt Nonnen ihre menschlichen Schwächen haben. Ich bin gespannt, ob wir noch erfahren werden, wie sich Cornelia schlussendlich entschieden hat.


    Nun bin ich gespannt, wie das Gespräch zwischen Hildegard und Friedrich verlaufen wird und ob Seyfried seinen Freibrief bekommen wird. Und ob der dann überhaupt noch etwas nutzt.

    Mensch, ist das spannend, ich will jetzt echt wissen, wie das Buch ausgeht.


    Und ich bin natürlich auch gespannt, welches Versteck Anna im Kopf hat, das ihr so eine Gänsehaut beschert.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich seh schon Elsbeth und über ihr den Henker und dann kommt Seyfried abgehetzt auf einem Pferd an. Als Retter in letzter Sekunde. :zwinker:

    Ich auch!


    Das sie ihm nochmal entrinnt liegt nur an dem großen Hund. Der das mit dem Leben bezahlen muss.

    Ohja, ich war auch sehr traurig über Colères Tod, er war neben Karl ein weiterer wahrer Freund.


    Man das war so spannend, da kann man ja Herzrasen bekommen :huh:;)

    Du sagst es!


    Sicher kann Hitze vieles bewirken und man bekommt bei der Kleidung auch schnell darunter einen Hitzestau, aber dieses einmalige Erbrechen macht mich stutzig. Hat das etwas mit ihrem Geheimnis zu tun?

    Bei der Szene bin ich auch hellhörig geworden - war das wirklich nur die Hitze?


    Würde die Begnadigung nur bedeuten, dass sie nicht geköpft wird, aber im Kerker bleiben muss? Ich dachte sie ist dann frei.

    Und wäre dann auch die ganze Familie wieder frei und würde ihr Zuhause behalten? Wobei die Eskalation um Anna nun sicher noch mal alles über den Haufen geworfen hat.


    Hätte sie das Seyfried nicht vorher sagen sollen?

    Ich glaube, das wäre auch nicht sehr klug gewesen. Welche Möglichkeiten hatte Hildegard, um Seyfried zu helfen?

    Sie hätte ihm den Brief schreiben und ihn nach Hause schicken können, in dem sie ihn in dem Glauben gelassen hätte, mit ihrem Brief etwas bewirken zu können, obwohl sie wusste, dass er damit auf falsche Hoffnungen gesetzt hätte.

    Dass sie das nicht getan hat, rechne ich ihr hoch an.


    Sie hätte ihm sagen können, dass es keinen Unterschied macht, ob sie das Urteil bestätigt oder nicht, weil man auf sie als Frau doch nicht hören wird - und was dann? Seyfried wäre wahrscheinlich in seiner Ungeduld so schnell wie möglich nach Hause zurückgekehrt, mit leeren Händen. Er hätte dann doch auf nichts mehr gehört, was Hildegard noch zu ihm gesagt hätte.


    Ich denke - oder vielmehr möchte ich es glauben -, dass es Hildegard nicht egal ist, was mit Elsbeth und der Zeidlerfamilie passiert, sondern sie die ganze Zeit nach einem Weg oder Plan gesucht hat, wie sie sowohl ihre eigenen Ziele als auch Seyfrieds Ziele verbinden kann.

    Für Hildegard wäre es sicherlich bequemer, wenn sie Friedrich nur mit ihren einen Plänen behelligen müsste, aber sie ermöglicht auch Seyfried, bei ihm vorzusprechen.


    Hitze und Anstrengung können schon sehr viel anrichten, aber hier in diesem Zusammenhang und weil Adelheyd ja ein Geheimnis hütet, vermute ich wirklich, dass sie schwanger ist.

    In die Richtung gingen meine Überlegungen auch.


    Da steht leider nichts davon, was passiert, wenn die Äbtissin das Urteil NICHT bestätigt...

    Ihr habt recht ... das ist mal wieder das berühmte Kleingedruckte.


    Doch nicht nur Colère hat sein Leben gelassen, viel mehr hat mich das Schicksal von Nikolaus mitgenommen. Ein wirklich sehr netter Mann, auch wenn wir ihn nur wenige Seiten kennen lernen durften.

    Ohja, Niklaus' Schicksal hat mich ebenfalls sehr erschüttert, ich fand es so rührend, wie er ohne viele Worte und Fragen die beiden so selbstverständlich bei sich aufgenommen und willkommen geheißen hat. Echt, diesem Theobald wünsche ich inzwischen die Pest an den Hals!


    Ich hab es erst garnicht kapiert, wer dieser König jetzt ist. Erst als die Rede vom roten Bart war, ging mir ein Licht auf :pling:

    Oh man, das mit dem roten Bart habe ich vor lauter Spannung völlig überlesen bzw. gar nicht registriert. Gut, dass ihr aufmerksamer seid. Und da ich das eBook lesen, habe ich auch keinen Klappentext ^^

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wenn Seyfried wüsste, was zuhause für ein Chaos herrscht, er würde garantiert verzweifeln, weil sein Leben und das seiner Familie gerade den Bach runtergeht.

    Gut dass er es nicht weiß und sich deshalb auf das eine Ziel fixieren kann. Damit ist er schon schwer beschäftigt. Ich dachte ja am Anfang mal er sollte Theobald im Kampf begegnen. Ist aber natürlich Quatsch, schließlich ist Seyfried nur ein Zeidler und kein Ritter. Aber irgend einer sollte dem Theobald mal den Marsch blasen. :evil:

    :lesen:





  • Oh man, das mit dem roten Bart habe ich vor lauter Spannung völlig überlesen bzw. gar nicht registriert. Gut, dass ihr aufmerksamer seid. Und da ich das eBook lesen, habe ich auch keinen Klappentext ^^

    König und rothaarig/rotbärtig ist bei mir auch so ein Signal. Wie Übelkeit am Morgen. :D

    :lesen:





  • ch glaube, das wäre auch nicht sehr klug gewesen. Welche Möglichkeiten hatte Hildegard, um Seyfried zu helfen?

    Sie hätte ihm den Brief schreiben und ihn nach Hause schicken können, in dem sie ihn in dem Glauben gelassen hätte, mit ihrem Brief etwas bewirken zu können, obwohl sie wusste, dass er damit auf falsche Hoffnungen gesetzt hätte.

    Dass sie das nicht getan hat, rechne ich ihr hoch an.

    Ich dachte ja auch nicht, dass sie ihm einfach sagen soll, dass sie eigentlich nicht an einen positiven Effekt eines Schreibens ihrerseits glaubt um ihn dann mit so einem Schreiben loszuschicken. Aber sie hätte ihm die Sache erklären können und offen und ehrlich mit ihm reden. Nein das hätte nicht viel Zeit beansprucht - Seyfried ist wenig gebildet, aber intelligent und zu allem bereit, um seine Familie zu retten. Er hätte verstanden, dass sie ihm einen fairen und stabileren Strohhalm anbietet!

    Sie hat sicher recht mit ihren Überlegungen, aber dass sie ihn zur Marionette macht, das kann ich nicht für gut befinden. :gruebel:


    Ralf H. Dorweiler

    Nur irgendwie nebenher, weil es eigentlich nicht wichtig ist....in allen Texten, die ich über Hildegard von Bingen jetzt nachgelesen habe, wird der Schreiber als Mönch Vollmar bezeichnet. Du hast immer Volmar geschrieben. Warum?

    Vernunft, Vernunft...

  • Gut dass er es nicht weiß und sich deshalb auf das eine Ziel fixieren kann. Damit ist er schon schwer beschäftigt. Ich dachte ja am Anfang mal er sollte Theobald im Kampf begegnen. Ist aber natürlich Quatsch, schließlich ist Seyfried nur ein Zeidler und kein Ritter. Aber irgend einer sollte dem Theobald mal den Marsch blasen. :evil:

    Hahaha xD zum Glück gab es da noch keine modernen Kommunikationsmittel. Ich glaube, da wäre die Geschichte weniger fokussiert und ganz anders abgelaufen *kringel vor lachen*

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Nur irgendwie nebenher, weil es eigentlich nicht wichtig ist....in allen Texten, die ich über Hildegard von Bingen jetzt nachgelesen habe, wird der Schreiber als Mönch Vollmar bezeichnet. Du hast immer Volmar geschrieben. Warum?

    Hallo ysa,

    es gibt beide Schreibweisen. Allerdings wird er in fast allen meiner Quellen nur mir einem L geschrieben. Daran habe ich mich gehalten. Ich glaube auch, dass bei Hildegard selbst nur ein L genutzt wurde. Ich kann das aber gerade nicht verifizieren...

    Viele Grüße, Ralf

  • Hahaha xD zum Glück gab es da noch keine modernen Kommunikationsmittel. Ich glaube, da wäre die Geschichte weniger fokussiert und ganz anders abgelaufen *kringel vor lachen*

    ich kringel mich auch grade... Bei Elsbeth hätte ich wenigstens noch den Dreh gehabt, dass sie im tiefen Kerker keinen Handyempfang hat. Oder nur einen Balken, wenn sie sich nach oben streckt... :D
    Hildegard hätte Abt Kuno ihre Briefe einfach als Mail geschickt und mit "mfg Hildegard" unterschrieben.
    Und Barbarossa hätte die Kinderlosigkeit in google recherchiert und festgestellt, dass er Krebs im Endstadium, einen Schlaganfall und Pseudokrupp gleichzeitig haben muss...

    :D

  • Hahaha xD zum Glück gab es da noch keine modernen Kommunikationsmittel. Ich glaube, da wäre die Geschichte weniger fokussiert und ganz anders abgelaufen *kringel vor lachen*

    ich kringel mich auch grade... Bei Elsbeth hätte ich wenigstens noch den Dreh gehabt, dass sie im tiefen Kerker keinen Handyempfang hat. Oder nur einen Balken, wenn sie sich nach oben streckt... :D
    Hildegard hätte Abt Kuno ihre Briefe einfach als Mail geschickt und mit "mfg Hildegard" unterschrieben.
    Und Barbarossa hätte die Kinderlosigkeit in google recherchiert und festgestellt, dass er Krebs im Endstadium, einen Schlaganfall und Pseudokrupp gleichzeitig haben muss...

    :D

    :D:D:D

    Und Anna hätte erst ihrem Vater per Whatsapp von dem fiesen Theobald geschrieben. Und Seyfried hätte zurückgetextet: :abinsbett:

    Und dann hätte Anna ihn auf Instagram so richtig in die Tonne gekloppt. Mit unvorteilhaften Fotos von seinem kaputten Auge. :autsch:

    :lesen:





  • Sie hat sicher recht mit ihren Überlegungen, aber dass sie ihn zur Marionette macht, das kann ich nicht für gut befinden. :gruebel:

    Damit hast du recht, es hätte evtl. auch andere Wege gegeben.


    ich kringel mich auch grade... Bei Elsbeth hätte ich wenigstens noch den Dreh gehabt, dass sie im tiefen Kerker keinen Handyempfang hat. Oder nur einen Balken, wenn sie sich nach oben streckt... :D
    Hildegard hätte Abt Kuno ihre Briefe einfach als Mail geschickt und mit "mfg Hildegard" unterschrieben.
    Und Barbarossa hätte die Kinderlosigkeit in google recherchiert und festgestellt, dass er Krebs im Endstadium, einen Schlaganfall und Pseudokrupp gleichzeitig haben muss...

    :D:D:D

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ihr habt ja lustige Überlegungen, WhatsApp, Instagram und co?????

    Wir sehen wie es ohne funktioniert hat, ach was für eine Anstrengung und Qual das war.

    :mail: Wo es doch so einfach geht, das hätte so manchen einiges erspart:D. Bei solchen Gedanken kann man sich nur schlapp lachen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Hildegards Verhalten wird verurteilt -- vermutlich, weil es eben nicht 'weiblich' ist. Würde ein Mann das so machen, würde kaum jemand ein Wort darüber verlieren, da man sowas von einem Mann ja fast erwartet.

    Glaubst Du das wirklich? Ich hab die ganze Zeit das Gefühl, dass sich Hildegard gegenüber den Menschen, die sie als weniger intelligent und weniger gebildet einschätzt, genau so verhält, wie sich Männer oft gegenüber Frauen verhalten haben (oder die Mönche gegenüber Nonnen): bestimmend ohne das Gegenüber in die eigenen Überlegungen miteinzubeziehen, auf den eigenen Vorteil bedacht. Sie hätte ja ihre Intelligenz dazu einsetzen können um Seyfried davon zu überzeugen, dass eine Zusammenarbeit die einzige Möglichkeit zur Rettung Elsbeths wäre.

    Ja, eben. Kein Mensch hätt was Negatives gesagt, wenn sie ein Mann gewesen wäre.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Ihr habt ja lustige Überlegungen, WhatsApp, Instagram und co?????

    Wir sehen wie es ohne funktioniert hat, ach was für eine Anstrengung und Qual das war.

    :mail: Wo es doch so einfach geht, das hätte so manchen einiges erspart:D. Bei solchen Gedanken kann man sich nur schlapp lachen.

    Oder es hätte gerade deshalb Missverständnisse gegeben: #bienentod ….wer ist jetzt gemeint? Die Bienen oder junge Mädels? Und Anna postet ein Foto von sich mit dem Krug in der Hand, infernalisches Grinsen und Theobald liegt ko hinter ihr :breitgrins: Was für einen # nehmen wir jetzt?

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel: