04 - Kapitel 18 bis zum Ende

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kessi69.

  • Hier könnt Ihr zum vierten Abschnitt (Kapitel 18 bis zum Ende) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

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  • Boa, der doofe Rektor hat doch glatt versucht das Ganze als seine Idee zu verkaufen. Ich krieg gleich die Krise und weiß nicht soll ich lachen oder mich ärgern. :cursing:


    Ansonsten lief alles so, wie ich es mir gewünscht habe.

    Lene und Paul - hach was für ein tolles Paar. Ein bisschen überrascht war ich zwar, dass er so ansatzlos und 100 % er die Kurve gekriegt hat. Gerne hätten die beiden da noch genauer drüber reden sollen, warum er erst so negativ reagiert hat und was er überhaupt so denkt. Lene meint zwar, so wären halt die Männer und die Beziehung zwischen Mann und Frau wäre voller unausgesprochener Dinge. Aber gesund ist das nicht und es geht hier ja auch um Grundsätzliches. Aber er zeigt ihr natürlich, dass er zu ihr und ihren Ansichten steht.


    Die Szene bei der Versammlung im Rathaus war natürlich Klasse, wie erhofft. Lene hat Mut und Charisma bewiesen. Und die Darbietung der Schülerinnen, die ja ein großes Rätsel war, konnte ich richtig mitsummen. Glorreich umgedichtet, liebe Silke. Ich nehme mal an, das ist aus Deiner Feder entstanden?

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  • Guten Morgen zusammen


    Ich bin auch durch. Am Ende ging alles sehr schnell, mir schon fast zu schnell und zu glatt. Aber ich freue mich sehr, sowohl darüber dass Lene und Paul wieder zueinander gefunden haben als auch darüber dass das Lehrerinnenzölibat aufgehoben wurde. Auch wenn meiner Freude durch das Nachwort schon ein gedämpft wurde, denn es wurde ja wieder eingeführt.


    Die Szene bei der Versammlung im Rathaus war natürlich Klasse, wie erhofft. Lene hat Mut und Charisma bewiesen. Und die Darbietung der Schülerinnen, die ja ein großes Rätsel war, konnte ich richtig mitsummen. Glorreich umgedichtet, liebe Silke. Ich nehme mal an, das ist aus Deiner Feder entstanden?

    Ja, das hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Ich konnte mir das auch richtig vorstellen, tolle Idee.



    Boa, der doofe Rektor hat doch glatt versucht das Ganze als seine Idee zu verkaufen. Ich krieg gleich die Krise und weiß nicht soll ich lachen oder mich ärgern. :cursing:

    Er muss ja irgendwie das Gesicht behalten, wie soll er denn sonst aus der Sache irgendwie hoch erhobenen Hauptes herauskommen. Ärgerlich ist es schon aber auch irgendwie verständlich.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Was für ein Finale. Lene hat es geschafft sich mit Paul auszusprechen. Paul war mit seinem Freund bei seinem Onkeln und Tante in Neuruppin. Die Zeit hat ihm gut getan, er konnte viel nachdenken und Herman hat ihm auch einen Schups gegeben. Er hat dafür gesorgt, dass Paul den Rollstuhl zurück lässt.

    Lene hat sich ein Herz gefasst und geht noch einmal zu Paul. Vieles unausgesprochene konnte gesagt werden, ohne das es Streit gab. Paul hat eine Aufgabe für sich gefunden und unterstützte nun auch Lenes Interessen.

    Wow, wie akribisch, und vor allem heimlich, die Lehrerinnen alles für die öffentliche Versammlung vorbereitet hatten. Das wurde am Ende mehr als belohnt. Ich wusste es, der unbekannte Mann im Magistrat war der Bürgermeister. Ich musste so schmunzeln, als Lene ihm angeboten hat, sich zu ihr zu setzen.


    Der Direktor und sein alter Freund waren ja wohl der Knaller. Denen hätte ich gerne mal Bescheid gegeben. Wie abschätzig die sich geäußert haben. Schreckliches Männervolk.

    Und dann, als es positiv für die Lehrerinnen entschieden wurde, schmückt er sich mit fremden Lobeeren. So ein Idiot:cursing:



    Nun konnten Paul und Lene endlich heiraten. Am meisten habe ich mich für die beiden gewollt, da so viele Gratulanten gekommen sind. Viele Freundschaften sind entstanden und wenn der Krieg dann vorbei ist, muss es endlich weiter aufwärts gehen.

    Lene, Fräulein Muthesius und Marianne Mütze sind beim »Frauenwohl« dabei. Mich würde interessieren, was sie noch alles erreichen.

    Paul schreibt auch wieder Gedichte, die Gespräche beim Bibelunterricht hilft ihm den Krieg ein wenig zu verarbeiten.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen, es gab keine bösen Überraschungen und auch wenn es einen Hungerwinter gab, ist es gut ausgegangen.

    Mir hat die Geschichte um Lene richtig gut gefallen, hätte gerne noch mehr davon:)



    Eigentlich gibt es genug Stoff bis hin zum zweiten Weltkrieg oder direkt der zweite Weltkrieg. Dann haben Lene und Paul schon Kinder, die mit Problemen kämpfen müssen, wie ihre Eltern im ersten Weltkrieg, nur anderer Art.

    Silke34 , wäre das nicht etwas für ein neues Buch?


    Das ist übrigens Minna Cauer, die den Verein Frauenwohl gegründet hat.

  • Die Szene bei der Versammlung im Rathaus war natürlich Klasse, wie erhofft. Lene hat Mut und Charisma bewiesen. Und die Darbietung der Schülerinnen, die ja ein großes Rätsel war, konnte ich richtig mitsummen. Glorreich umgedichtet, liebe Silke. Ich nehme mal an, das ist aus Deiner Feder entstanden?

    Auf die Versammlung und wie Lene sich schlagen wird, habe ich am meisten hin gefiebert. Aber das sie es so glamouröse meistert, hat mich dann doch überrascht. Ich dachte sie lässt sich, wie immer vom Direktor, einschüchtern oder ganz aus der Bahn bringen. Aber dann diese Reaktion?? Das nenne ich couragiert.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Wie schön, dass Kessi69 ein Bild von Minna Kauer herausgesucht hat. Wie schön, dass die Frauen von damals jetzt noch einmal erinnert und lebendig werden.

  • Die Szene bei der Versammlung im Rathaus war natürlich Klasse, wie erhofft. Lene hat Mut und Charisma bewiesen. Und die Darbietung der Schülerinnen, die ja ein großes Rätsel war, konnte ich richtig mitsummen. Glorreich umgedichtet, liebe Silke. Ich nehme mal an, das ist aus Deiner Feder entstanden?


    Liebe gagamaus, ja, der Text ist von mir - d.h. natürlich eigentlich von Lene und ihren Kolleginnen. Wenn ich so etwas schreibe, bin ich in der Situation drin und verschwinde ein wenig hinter meinen Figuren. Klingt schizophren, ist aber so ....

  • Liebe gagamaus, ja, der Text ist von mir - d.h. natürlich eigentlich von Lene und ihren Kolleginnen. Wenn ich so etwas schreibe, bin ich in der Situation drin und verschwinde ein wenig hinter meinen Figuren. Klingt schizophren, ist aber so ....

    Ich schätze mal, genau so sollte es einem guten Schriftsteller gehen, wenn er in seinem Buch drin ist. :)

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  • Liebe Leserundlerinnen, ich weiß gar nicht, ob noch welche lesen oder alle schon fertig sind? Denn:ich möchte mich hier von ganzem Herzen für Eure tollen Kommentare und Ausführungen bedanken. Das war eine super Runde und eine so schöne Zeit mit Euch! Ich bin ganz beseelt von Eurer Empathie, Eurem Verständnis und freue mich vor allem, dass Ihr mit Lene und ihrem Paul mitgefiebert, gelacht und geweint habt. Und ja, die Geschichte von Hanna Lehmann ist noch nicht auserzählt ... vielleicht kommt da ja mal noch etwas?

    Ich versuche später noch einmal auf einzelne Kommentare einzugehen - für jetzt noch einmal ein riesiges Dankeschön. Ich wünschte, ich könnte Euch alle einmal persönlich kennenlernen ....vielleicht klappt das ja bei irgendeiner Lesung!! Sehr herzlich: Eure Silke Schütze

    PS Ein besonderes Dankeschön an gagamaus, die diese Runde initiert und organisiert hat!!

  • Liebe Silke34, ich hab mich gefreut, dass Du so spontan zugesagt hast und jetzt freue ich mich, dass es Dir gefallen hat - wie uns allen, denke ich - und das wir so eine schöne spannende Geschichte gemeinsam erleben durften. Und das ich eine "neue" Autorin entdeckt habe. Am Samstag sind "Kleine Schiffe" und "Links und rechts vom Glück" bei mir eingezogen. 8o


    Es würde uns wahnsinnig freuen, wenn wir aus dem Lehmann-Universum wieder etwas lesen dürfen. Gib gerne hier Bescheid, falls Du Genaueres weißt. Da trifft sich unser Runde sicher mit Vergnügen wieder.


    Falls Du mal eine Lesung im Süden machst - oder vielleicht nächstes Jahr in Leipzig bist - man weiß ja nie - ja, es wäre toll Dich persönlich kennen zu lernen. :*


    Liebe Grüße und einen sonnigen Wochenstart

    Claudia

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  • Ich hatte zwar nicht so viel Zeit am Wochenende, aber konnte die Zeit trotzdem nutzen, um das Buch zu beenden. Was mir sehr gut gefallen hat, dass das Buch spannend und interessant war, und dabei ganz ohne große Dramen auskam. Diese sind mir in Büchern dieser Zeit und mit ähnlichen Themen immer noch viel zu häufig!


    Der Rektor ist wirklich der Wahnsinn. Wie ein Fähnlein im Winde und völlig unreflektiert! Zuerst lacht er Lene mit ihrem Vorhaben aus und dann verkauft er die ganze Geschichte so, als ob er sie in die Wege geleitet hätte. Der Mann hat wirklich Schneid so falsch zu spielen.


    Paul und Lene finden dann auch noch zusammen, so wie ich es mir auch gedacht habe. Die Beiden sind schon für einander geschaffen, auch wenn die Versöhnung wirklich recht fix ging. Aber beide konnten wohl in der getrennten Zeit merken, was sie aneinander haben und füreinander fühlen. So unaufgeregt kann es manchmal auch einfach gehen und ist wohl auch gesünder. Dadurch dass Paul auch wieder einen wirklichen Lebensinhalt mit seiner politischen Arbeit hat, kann ich mir auch gut vorstellen, dass das Leben für ihn wieder einfacher ist und er nicht denkt, dass es an ihm vorüber zieht, während alle anderen um ihn herum mittendrin stehen.


    Die Magistratratsszene hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Lene hat den richtigen Mix aus persönlichen Worten und Fakten gefunden und die Aufführung der Schülerinnen war richtig gelungen. Der Zeitungsartikel dazu war großartig - sowas würde man heute wohl eher selten finden. Schade eigentlich!

  • Kessi69

    Danke für das Bild - immer wieder spannend zu sehen, was man sich selbst so vorgestellt hat und wie die Realität dann aussieht. :D


    Silke34

    Vielen Dank auch an dich für die schöne Begleitung! Es ist doch immer etwas Besonderes im Kontakt mit der Autorin zu stehen, wenn man das Buch liest.

  • Kessi69

    Danke für das Bild - immer wieder spannend zu sehen, was man sich selbst so vorgestellt hat und wie die Realität dann aussieht. :D


    Silke34

    Vielen Dank auch an dich für die schöne Begleitung! Es ist doch immer etwas Besonderes im Kontakt mit der Autorin zu stehen, wenn man das Buch liest.

    Hier schließe ich mich gerne in beiden Punkten an :)

  • "Heilig, heiliger, am heiligsten" ...


    Mal wieder ein Roman, bei dem als Frau sofort denkt: „Wie gut, dass ich nicht vor 100 Jahren gelebt habe.“ Auch als Mann könnte man diesen Gedanken hegen, denn vor 100 Jahren, genauer gesagt vor 102 Jahren, im Jahr 1916, stecken die meisten von ihnen in einem fürchterlichen Krieg, der vor keiner Grausamkeit halt machte. So geht es denn auch Paul, der innerlich geschädigt und äußerlich versehrt aus genau diesem heimkehrt. Heim zu seiner Verlobten, der jungen Lene Lehmann, die nicht bereit ist, ihr Schicksal einfach so zu akzeptieren. Sie kämpft um Anerkennung, Gleichberechtigung aber auch um Liebe. Wird sie diesen mutigen Kampf an allen Fronten gewinnen? Fast glaubt man als Leser dabei direkt an ihrer Seite zu stehen. Die bekannte Autorin Silke Schütze, die sich mit diesem Buch das erste Mal auf das Gebiet der historischen Romane vorgewagt hat, vermittelt einem das Gefühl der Zugehörigkeit. Die Trauer über den Verlust geliebter Menschen, der nagende Hunger, als das scheint so echt. Aber auch die kurzen Ausflüge ins bessere Berliner Leben im frühen 20sten Jahrhundert machen Spaß. Ich habe dieses Buch in vier Abschnitte aufgeteilt in einer Leserunde gelesen und war überrascht und fast ein wenig enttäuscht, dass es schon so schnell vorbei war. Aber vielleicht hören wir ja bald noch mehr den Familien Lehmann und Krause? Ich wäre auf jeden Fall wieder dabei.

  • Ich ebenso!

    Leider konnte ich jetzt im letzten Abschnitt nicht mehr so mitmachen, mein Mittlerer fand es eine gute Idee in seinem Zimmer Fußball zu spielen. Leider war das Bett im Weg. Und deshalb saß ich jetzt eine ganze Ecke bei allen möglichen Ärzten. Wenigstens ist nur der Zehen kaputt:boahnee:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Ich weiß jetzt gerade nicht wohin damit, da es nichts für den Rezensions Link gibt.


    Hier meine Rezensionen

    Literaturschok Forum


    Liebe Silke, danke für die schöne Leserunde und das du uns mit Hintergrundwissen bereichert hast. Mir hat dein Buch sehr gefallen, gerne würde ich wieder etwas historisches von dir lesen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich weiß jetzt gerade nicht wohin damit, da es nichts für den Rezensions Link gibt.

    Da es ja eine freie Runde ohne FEs ist, habe ich keinen extra-Thread dafür angelegt. Aber Silke freut sich sicher, wenn wir unsere Rezis streuen. Ich mache auch allerorten Werbung dafür. :):thumbup:

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  • Ich streue auch fleißig:)

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle