07: Kapitel 6 (S. 463 - 548)

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Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rhea.

  • Was für ein Abschnitt!!! Ich bin noch ganz durcheinander, berührt, traurig.

    ;(;(;(

    Praioslob, der mir von Band zu Band besser gefiel, ist dieser kranken Zidaine zum Opfer gefallen. Im Totenmeer hatte ich noch kurz Hoffnung, dass sie vielleicht zur Einsicht kommt. Jetzt ist aber eindeutig und ohne Zweifel klar, dass sie zur gefährlichen Psychopathin geworden ist und damit nicht mehr zurechnungsfähig. Schon ihre vorherigen Morde waren unentschuldbar, unabhängig davon, was ihr widerfahren ist. Aber das ist die absolute Krönung ihres kranken Gehirns. Da kann sie noch so viele Kinder retten wollen. Da gibt es keine Wiedergutmachung.


    Der arme Praioslob, da hat er endlich die Chance bekommen, von Shulinai in einer wunderbaren Szene Abschied nehmen zu können. Und entdeckt, dass Mirandola doch sehr nett ist. Ich bin mir sicher, dass da was gegangen wäre. Ich bin gespannt, wie Mirandola das wegsteckt.


    Die Beschreibung der Bestattung war mega. So eine einfühlsame wunderschöne Szene (mal das Stören von Azrubat abgegesehen, das fand ich eher unschön, auch wenn das die Einführung in die Otta bedeutet). Und auch die Geste, dass jeder dem Toten etwas auf seine Reise mitgibt, fand ich unglaublich schön. Wieso gibt es sowas nicht bei uns? Eine bessere Verabschiedung vom Toten gibt es doch nicht. Einfach eine klasse Szene.


    Galandel macht für sie das einzig richtige und geht zurück zu ihren Schneeschraten und wird auch direkt wieder jünger. Ich finde das gut, mir wäre ehrlich gesagt kein anderes Lebensziel eingefallen. Galayne öffnet sich ja nicht direkt, auch wenn er offensichtlich immer wieder ihre Nähe sucht. Aber sie hat dieses Fläschen, ich bin gespannt, ob sie es jemals öffnen wird. Irgendwie sind die beiden mein heimliches Traumpaar. Ich würde mir wünschen, dass es zum Ende der Sage wenigstens ein Happy End geben wird. Nur enttäuschte Liebe und Totschlag gibt es im Leben nicht, es gibt auch Happy Ends und große Liebe (Appell an die Autoren).<3<3<3


    Das Pferderennen war wirklich spannend und Phileasson wird langsam echt zum Diplomaten, so dass sogar der ärgste Intrigant fast zum "Freund" wird. Das ist schon ziemlich stark.


    Azrubat ist nun in der Ottajasko. So wie sie ihren Ehemann abgesäbelt hat, scheint sie ein Naturtalent im Kämpfen zu sein. Das kann die Gruppe sicherlich gut gebrauchen, auch wenn nun ein Besonnener wie Praioslob oder auch Galandel fehlen wird.


    Jetzt geht es endlich in die Khôm. Da habe ich schon die ganze Zeit drauf gewartet.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • So ich glaube, das war das Hammer Kapitel in diesem Buch. Dramatischer kann es wohl nicht mehr werden.

    Man könnte meinen, dass es wirklich nicht dramatsischer werden kann. Wer unsere Autoren kennt, weiß aber auch, dass sie immer wieder einen drauf setzen. Oder hat irgendjemand damit gerechnet, dass man Praioslob opfert und auch Lenya steht ja immerhin kurz vor dem Exitus.


    Das Ende wird hier wohl ein Showdown zwischen Tylstyr und ihr sein und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das beide nicht überleben. Oder glaubt jemand jetzt noch, dass Zidaine dieses Abenteuer bis zum Ende überstehen kann?

    Ich hoffe nicht. Die Dame geht mir langsam mächtig auf den Zeiger. Das hatte ich schon im letzten Band und auch davor schon geschrieben, dass die Geschichte mal langsam zum Ende kommen soll. Wenn man sonst sehr konsequent Figuren sterben lässt, die ihr Ziel erfüllt haben, so sollte das auch langsam mit Zidaine sein.

    Alles sehr traurig ;( das Schicksal des einen lag im Feuer und das seiner Elfenkameradin liegt im Eis. Gute Reise :winken: . Ich hoffe bei Galandel auf ein Wiedersehen.

    Das hoffe ich auch sehr. Oder zumindest zum Abschluss eine Nachricht, wie es ihr geht. Ich stelle mir gerade so eine Schlussszene vor, wie Galayne im Schnee auf Galandel und ihre Schneeschrate schaut und langsam zu ihr runtergeht.... Abspann.... So ungefähr <3

    So was wie in der Art, dass Tylstyr mal ganz schnell durch Praioslobs Augen sehen würde, weil sie ja zu dem Zeitpunkt den Verdacht hatten, sein und Alriks Verschwinden könnte zusammenhängen.

    Das hatte ich ehrlich gesagt auch gehofft, dann hätte man ihn vermutlich auch noch retten können. Aber leider....

    Und wie Phileasson dann, als er erkannte, dass sich Praioslob brennend auf der Sonnenfackel befindet, so schnell wie möglich auf den Weg gemacht hat und alles daran gesetzt hat, seinen Kameraden zu befreien ... und auf dem Weg zurück nicht wahrhaben wollte, dass Praioslob nicht mehr lebt ;(

    Oh ja, da hatte ich richtig Gänsehaut und war doch sehr betroffen.

    Nur gut, dass Leomara mit ihrer Vision direkt verraten hat, wer hinter dem feigen Mord an Praioslob steckt.

    Das fand ich auch eine gute Lösung. Dabei fällt mir auf, das Leomaras Visionen doch auch oft die bösen Gedanken wiederspiegelt, oder?

    Nun ist Praioslobs Geschichte zu Ende. Ich bin zufrieden mit dieser Entscheidung. Er hat die Dynamik im Zidaine-Strang erheblich befeuert, er hat die Wettfahrt und viele der teilnehmenden Figuren in seinem ganz speziellen Licht gezeigt. Nun hat er einen würdigen Abgang erhalten, der ihn im Gedächtnis halten wird (hoffe ich).

    Die Geschichte von Praioslob war für mich noch nicht zu Ende. Besonders jetzt, wo er sich von Shulinai verabschiedet hat und Mirandola mit anderen Augen sah. Außerdem wäre er noch ein wichtigter Gesprächspartner für Tylstyr geworden. Ich kann die Idee durchaus nachvollziehen, kam mir persönlich aber zu früh.

    Im Gedächtnis wird dieser Abgang auf jeden Fall bleiben. Würdig vielleicht, weil er sich seinem Gott nahe fühle. Aber trotzdem ein grausiger Tod, auch wenn die Krebse noch schlimmer gewesen wären.

    Mir hat an Praioslob seine Hellsicht gefallen und seine Bereitschaft, über Dinge, die die Praioskirche eigentlich ablehnt, nachzudenken und nicht von vornherein abzulehnen. Er ist kein verbohrter religiöser Eiferer und hat oftmals (auch bei mir) neue Gedankengänge eröffnet.

    Das hat mir an Praioslob auch gut gefallen. Er war irgendwie der Ruhepol in der Ottajasko und alles abgewägt. Das wird fehlen.

    Sie ist auch nicht besser als ihre Peiniger von damals. Und denen könnte man mit viel gutem Willen noch ihre Jugend, ihre Erziehung und Gruppenzwang mildernd anrechnen. Zidaine weiß genau was sie tut, sie ist kaltblütig und berechnend.

    Deshalb gab es ja schon im ersten Band die Diskussionen, ob das gerecht ist, was Zidaine macht bzw. ob man es nachvollziehen kann. Die Grenze, bis wann man da noch wenigstens ansatzweise Verständnis aufbringen kann, hat sie meiner Meinung nach schon sehr lange überschritten (eigentlich schon im ersten Band). Man neigt dazu, immer noch dieses missbrauchte Mädchen zu sehen. Das ist sie aber schon lange nicht mehr, sondern eine erwachsene Frau, die genau weiß, was sie tut.

    Praioslobs Tod war grausam. Lebendig verbrannt. In der Fackel des Sonnengottes. Wie stark Praislob doch war. Er hat während dessen noch zu seinem Gott gebetet und sogar gesungen. Ich hoffe seine Seele ist jetzt an einem schönen Ort, vielleicht bei Shulinai.

    Das ist wahr. Er war wirklich eine unglaublich starke Person. Demnach war sein Abgang würdig und stark.

    Lieber Bernd,

    vielen Dank für die Erläuterungen zu Praislobs Tod. Das ist interessant und tröstet ein bißchen. Ich finde es auch sehr schön zu lesen, wie Bernhard und du als Team funktioniert. Man merkt, dass ihr zwei sehr gut miteinander harmoniert. Das macht die Bücher auch so gut.

    Das kann ich nur unterschreiben. Selten habe ich ein Autorenduo so gut harmonisieren sehen. Da haben sich wirklich die richtigen gesucht und gefunden. Und ich hoffe sehr, dass es auch nach der Phileasson-Saga irgendwann wieder zu gemeinsamen Projekten kommen wird.


    Was sich aus meiner Sicht geändert hat ist, dass es sich bei Praioslob nicht um einen ihrer Vergewaltiger gehandelt hat. Er war ein Richter, der sie aber nicht verurteilen wollte, sondern Zweifel bei ihr gesät hat.

    Wenn die Reaktion dann so ausfällt, dass man ihn deshalb ermordet. Ist dass schon was Neues.

    Ja, die Motivation ist eine Neue, das verändert schon etwas. Allerdings sind die vorherigen Morde nicht weniger grausam und kaltblütig und zeigen eine eiskalte Mörderin und Psychopathin.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • ZIDAINE 😡 diese kranke Schwertschwingerin auf der Bildfläche erschienen wäre. Ich habe es ja geahnt, dass sie es auf Praioslob abgesehen hat. Die Art und Weise ist absolut widerwärtig. Nur um sich eine Rechtfertigung zu holen, wenn Praioslob Recht mit seinem Urteil über sie gehabt hätte, hätte ihn sein Gott ja gerettet. Damit ist mein Mitleid und Verständnis für sie am Ende.

    Ich stimme dir absolut zu. Ich habe mich bei dem Gedanken erwischt, dass ich sie da am liebsten selbst in die Finger bekommen hätte. Ich glaube, ich hätte sie erwürgt :cursing:

    Emotional fand ich dagegen Praioslob Beerdigung. Erst dachte ich jetzt kommt halt noch so eine Pflichtübung, da muss ich halt durch. Aber dann wird es eine der besten Szenen der ganzen Saga. Respekt.

    Das war die erste Szene in einem Buch, wo ich echt weinen musste. Das war so toll geschrieben und so emotional....;(

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Welcher Zug hat Euch an ihm am besten gefallen?

    Seine Liebe zur Gerechtigkeit. Seine Fähigkeit, sich in andere hineinzudenken und mitzuberücksichtigen. Er war fähig, sich auch die guten Seiten der anderen, die sein Gott eigentlich verachtet, zu respektieren oder gar zu schätzen.

    Eine der Szenen( dramatisch natürlich), die sein Vertrauen zeigt, ist das mit den Eiswürmern, die von dem Licht vernichtet wurden. Aber auch, dass er bei jedem noch etwas Liebenswertes fand, wie zum Beispiel bei dem Gespräch mit Zidaine.

    Es waren so viele Kleinigkeiten und mir ist diese Figur so ans Herz gewachsen, dass es wirklich schade um ihn ist.

    Ich vermute (hoffe), dass sich jetzt die Endlosgeschichte mit Zidaine dem Ende zu neigt. Ich hoffe, aber auch, dass es nicht heißt, dass Zidaine stirbt. Aber an eine glückliche Beziehung mit Tylstyr glaube ich endgültig nicht mehr. Ich glaube, er kann von Glück reden, wenn er das halbwegs heil überlebt. Zidaine ist einfach völlig außer Kontrolle.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Ja, die Motivation ist eine Neue, das verändert schon etwas. Allerdings sind die vorherigen Morde nicht weniger grausam und kaltblütig und zeigen eine eiskalte Mörderin und Psychopathin.

    Naja, bisher konnte man sich einreden, dass man es versteht bzw. irgendwo nachvollziehen kann. Aber eine völlig unbeteiligte (an den Vergewaltigungen) Person so grausam( ok, Mord ist irgendwo immer grausam) zu töten, dass hat schon eine neue Qualität.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • So, ich habe es auch endlich mal bis hierher geschafft... tja, was soll ich sagen. Ein eigentlich sehr spannendes Kapitel, in dem die Seiten dahinflogen wie die Pferde auf der Rennbahn (obwohl ich generell mit Pferdesport so gar nichts anfangen kann), wird stark überschattet.


    Nicht durch den Fakt, dass Praioslob tot ist. Auch liebgewonnene Recken können sterben, das ist kein Problem. Er hatte in diesem Buch noch mal seinen großen Auftritt und dann ist es auch ok, wenn er nun abtritt. Die Ottajasko konnte sich in Würde von ihm verabschieden, und die Autoren haben es meisterhaft verstanden, es bis zum Ende spannend zu halten. Besonders die Szene im Zelt der Tänzerin, als Praioslob anscheinend endlich über Shulinais Tod hinwegkommt und plötzlich bemerkt, dass es in der Welt um ihn herum auch noch andere Frauen gibt. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht damit gerechnet, dass der Anschlag auf sein Leben erfolgreich sein würde. Ich hatte das Gefühl, da muss noch was kommen. Dann die verzweifelte Rettungsaktion von Phileasson, der sein eigenes Leben riskiert um den Gefährten zu retten, und erst die nüchterne Feststellung von Salarin zerstört die letzte Hoffnung, dass Praioslob es vielleicht doch noch geschafft haben könnte. Das alles hat mir sehr gut gefallen, großes Lob an die Autoren für diesen gesamten Erzählstrang! Ich wusste wirklich bis zum Ende nicht, ob er nun stirbt oder nicht. Ich werde seine besondere Sicht auf die Dinge sicherlich vermissen, aber auch ich kann mich in Würde von ihm verabschieden.


    Dabei bin ich froh und etwas irritiert zugleich, dass ich das so sagen kann. Schon beim letzten Kapitel hatte ich angemerkt, dass es mich ziemlich nerven würde, wenn Zidaine es schaffen sollte, Praioslob zu töten. Jetzt wo es tatsächlich so gekommen ist, ist "von der Zidaine-Story genervt sein" fast eine zu nette Umschreibung dafür. Mit der großen Offenbarung im letzten Band, dass sie gar keine echte Paktiererin ist, schien ein Umbruch und Bewegung in die Sache zu kommen. Stattdessen hält sie verzweifelt an ihrer alten Überzeugung fest und zieht weiter mordend durch die Gegend. Da helfen auch ihre Zweifel und die Gedanken nicht, die sie sich macht, oder der Heiratsantrag an Beorn. Für mich bewegt sich definitiv zu wenig und die alten, inzwischen abgenutzten Muster bleiben noch immer erhalten. Das Zwischenhoch am Ende von Totenmeer ist also bei mir ziemlicher Ernüchterung gewichen und ich wünsche mir mehr denn je einen schnellen Abschluss des ganzen Themas. Vielleicht habe ich ja Glück, und Phileassons Ottajasko schafft es noch in diesem Band, sie zur Rechenschaft zu ziehen. So recht daran glauben mag ich indes nicht...


    Ich hatte ganz vergessen, mich im letzten Kapitel zu Galandel zu äußern. Für mich war es wenig überraschend, dass sie die Gruppe verlässt. Auf die eine oder andere Weise war seit längerem damit zu rechnen, bzw. habe ich sie schon immer eher als Nebendarstellerin empfunden, die für den Verlauf der Geschichte weniger wichtig war als andere Figuren. Am meisten haben mich an ihrer Geschichte die "technischen Details" interessiert. Dass Elfen altern und sterben, wenn sie kein Lebensziel haben (sei es, dass sie es erfüllt oder aus den Augen verloren haben). Dass Elfen sich -bewusst oder unbewusst- von ihrem Lebensziel abwenden können, oder selbst nicht wissen, was ihr Lebensziel ist. Da frage ich mich wiederum, wer denn die Lebensziele der Elfen festlegt? Hat Pardona ein Lebensziel? Oder wie hat sie es geschafft, ohne ihr eigentliches Lebensziel zu verfolgen, nicht zu altern und zu sterben? Gab es ein solches an ein Ziel oder eine Aufgabe geknüpftes Leben bei den Hochelfen vielleicht noch nicht? Auch sehr interessant, dass Elfen ihre Jugend wiedererlangen, wenn sie ihr altes Lebensziel wiederfinden. Die Rückkehr zu den Schraten habe ich als eine gute Lösung empfunden, sie hätte für meinen Geschmack aber auch schon zwei Bände früher kommen können.


    Hier passt der Abschied von Galandel natürlich gut, weil so Galayne, der in diesem Band stark ausgebaut wird, noch die Möglichkeit für sein Abschiedsgeschenk hat. Das bringt die Sache zwischen den beiden zu einem runden Abschluss und Galayne noch etwas mehr Profil, insbesondere da er offensichtlich extra für diesen Zweck in Fasar zurückgeblieben ist. Etwas schmunzeln musste ich über die Anrede "Meine Dame". Das hätte ich eher bei einem mittelreichischen Ritter erwartet, der seiner Auserwählten die Aufwartung macht, als zwischen einem Feylamia und einer Elfe. Aber irgendwie passte es in dieser Szene.


    Azrubat schließt sich wie erwartet der Ottajasko an, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass ihr Weg zu Phileasson so blutig sein wird. Auf jeden Fall ist sie nicht zimperlich. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie sich mit Irulla gut verstehen könnte.


    Asleif hat zum Glück durchschaut, wie die Dinge in Fasar angegangen werden, und schafft es tatsächlich erfolgreich in dem Spiel mitzumischen. Angesichts der beträchtlichen "Kollateralschäden", die bei diesem Spiel auf allen Seiten entstehen, kann ich die Äußerung, dass Asleif und Habled sowas wie Freunde geworden sind, allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr...

    Nun geht es endlich raus aus dieser schrecklichen Stadt. Die Khom kann nicht schlimmer sein, als Fasar. Da weiß man wenigstens vorher, worauf man sich einlässt...

  • Hat Pardona ein Lebensziel? Oder wie hat sie es geschafft, ohne ihr eigentliches Lebensziel zu verfolgen, nicht zu altern und zu sterben? Gab es ein solches an ein Ziel oder eine Aufgabe geknüpftes Leben bei den Hochelfen vielleicht noch nicht?

    Vergiss nicht, dass Pardona ein künstliches Lebewesen ist. Sie wurde von Pyrdakor für einen bestimmten Zweck geschaffen. Für Sie gelten gewiss etwas andere Regeln, als für "normale" Hochelfen.

    Asleif hat zum Glück durchschaut, wie die Dinge in Fasar angegangen werden, und schafft es tatsächlich erfolgreich in dem Spiel mitzumischen. Angesichts der beträchtlichen "Kollateralschäden", die bei diesem Spiel auf allen Seiten entstehen, kann ich die Äußerung, dass Asleif und Habled sowas wie Freunde geworden sind, allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr...

    Eine Freundschaft soweit sie eben unter Männern mit solchem Ehrgeiz möglich ist. Ich war ein wenig überrascht, aber letztlich doch recht einverstanden mit dieser Aussage.

  • Liebe Otta, ich muss mich an der Stelle erst einmal verabschieden. Ich habe im Moment wirklich keine Lust mehr weiter zu lesen. Mal sehen, ob ich allein irgendwann weiter rudere und wieder zu euch stosse, aber es war ja fast klar, dass es so kommt. Ja, jetzt ist also Zidaine endgültig zur wahnsinnigen serienmörderin geworden und ich sehe für sie keine Chance mehr. Trotzdem tut sie mir leid und Praioslob, der sich gerade entwickelt hat. Ich hatte bis hierher Hoffnung, dass es wirklich eine interessantere Lösung gibt als Zidaine den endgültigen Schubs zu geben.


    Phileasson ist bereit zu betrügen für seine "Ehre" und dann darf wohl Mirandola reiten um zu verlieren.

    Ich bin da erst mal zum erholen raus, brauche ne Pause.