05: Kapitel 4 (S. 302 bis 382)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rhea.

  • Bin ich Deiner Meinung. Ihre guten Taten wiegen aber mittlerweile ihre Morde nicht mehr auf, finde ich.

    Nein, das sehe ich auch so.

    Mhm, gute Taten? Helft ihr mir auf die Sprünge? Was sind noch mal Zidaines gute Taten?


    Philosophischer Satz von Tylstyr fand ich gut:"Nirgendwo werden stärkere Ketten geschmiedet als in unseren Köpfen". Leider trifft das auch im vollen Umfang auf Zidaine zu.

    Für mich klang das eher so, als meinte er seinen eigenen Kopf.

  • Ein Sehr spannendes Kapitel und natürlich habe auch ich die Szene wieder erkannt. Der Weg zu den Magiern war dadurch für mich nicht so langweilig, weil ich Mirandola mag und es war schön, mit ihr den Turm zu besteigen. Schließlich muss sie hier über sich selbst hinauswachsen -kräftemäßig.

    allerdings fand ich die Verhandlung über die Bereitstellung von Wissen kurzweiliger und von vielen interessanten Denkanstößen begleitet. Leider wird wohl alles nichts nutzen, da das Altern ja mit dem Lebensziel zusammenhängt.

    Da wirkt tanzen schon eher, denn das ist eigentlich reine Lebensfreude. Natürlich nicht, wenn man beginnt zu lernen. Da ich selber Boogie tanze und dies ein Tanz ist, bei dem der Oberkörper völlig ruhig gehalten werden sollte, weiß ic wieviel Übung dazu gehört und ich würde mir nicht zutrauen, mit Wassergläsern auf der Schulter zu tanzen. Alle Achtung! Schön, dass in dieser Szene wiedermal das Kind in Leomara kurz zum Vorschein kommen darf. die Szene war kurz sehr niedlich.

    Leider kam hier die Prophezeiung etwas spät. Schade.

    Die Verfolgungsszene gab dann Irulla wieder einen schönen Auftritt und ich an Stelle von Azrubat hätte vermutlich dafür gesorgt, dass mein Besitzer niemanden mehr besitzen kann.

    Irgendwie kommt Beorn immer mehr in den Vordergrund. Während man bei Phileasson das Gefühl hat, dass in aller Ruhe nach dem Propheten gesucht wird und ansonsten viel anders im Vordergrund steht, läßt Beorn keine Luft ran und kämpft mit allen Mitteln. Diese Aufgabe, die Kinder zu befreien, bringt wieder viele Pluspunkte auf sein Konto. Allerdings frage auch ich mich, was eigentlich dahinter steht. Konkurrenz? Oder sitzt der eigentliche Feind höher und es wurde damit nur erreicht, das Beorn vielleicht gezwungen wird noch jemanden umzubringen?


    Bei Zidaine gehen wiedermal eure Meinungen und meine auseinander, aber das ist nicht neu. Dabei bin ich noch gemäßigt. Eine Bekannte von mir hat in Totenmeer nur die Szenen mit Zidaine gelesen und dann wütend nicht mehr. sie ist mindestens so wütend auf Praioslob wie Zidaine und hat ihn da schon als selbstgerechten Menschen beschimpft, während ich das Gespräch ziemlich positiv gesehen habe. Jetzt beim Lesen dieses Abschnittes hat mir Zidaine wieder so leid getan. Ich kann nicht im mindesten nachfühlen, was sie erlebt hat also ist das Echo, welches ich beim Lesen empfinde weniger und reicht bei mir doch aus, dass ich keinem verzeihen könnte, der da mitgemacht hat. Keiner hat versucht, irgendwas wieder gut zu machen. Sie haben einfach so weiter gelebt, als ob sie ein Recht dazu hätten. die Männer, die diese Kinder gequält haben, sie hatten Glück, dass sie im Kampf sterben durften bzw. einen schnellen Tod erhielten. Mir wäre es recht gewesen, wenn sie selbst mal so hätten leiden müssen wie diese Kinder. Es gibt einfach keine Strafe, die da ausreicht.

  • Aber ich konnte nicht mehr vor Lachen, als Salarin mit rotem Lendentuch, das er auch noch hochhält, im fast Adamskostüm angeschwebt kommt und seinem König den Diebstahl meldet. 😂🤣

    Ich fand es gar nicht so lustig. Für den Elfen muss es eine demütigende Situation im doppelten Sinne gewesen sein. Bisher scheint es im aber besser zu gehen als Galayne, denn es macht ihm keine einen Vorwurf.

    Das fassungslose Gesicht von Phileasson und dem Rest der Truppe konnte ich mir so richtig gut vorstellen. Statt einem Wutausbruch, der nichts gebracht hätte, wollte Phileassons sich erstmal so richtig besaufen :trinken: . Fand ich Klasse und ist eine der besten Szenen in dem Buch, bis jetzt

    Ja, passt wohl zu Phileasson, einem Ottaführer, der nicht auf so ein wichtiges Artefakt acht gibt. Wieso war es so einfach zu stehlen?

    Praioslob und Vascal haben leider auch kein Glück in ihrer Bemühung Hilfe für Galandel zu finden. Die Diskussion und das Feilschen um Geheimnisse war spannend, da wurde viel zwischen den Zeilen gesagt.

    Ja, diese Szene hat viel Inhalt und hat mir auch sehr gefallen. Da gab es einen feinen Humor, den ich mag.

    Beorn als Auftragskiller. Sein Kampf gegen Sklaverei ist allseits bekannt und in diesem Fall kann ich es verstehen, dass er es nicht ablehnt.

    Nicht nur nicht ablehnt. Er hätte das auch gemacht ohne Auftrag.

    Die Befeiung der Kinder bringt Beorn und Co. wieder Sympatiepunkte bei mir ein. Echt übel was Leute alles für Geld tun.

    Aber sso was von Sympathie, allerdings sind die Helden hier der kleine Junge, der Elf und Zidaine! Be3orn hat es angeregt, aber er war ja nun nicht dabei.

    Salarin nimmt den Diebstahl anscheinend nicht so schwer?

    Ich denke er nimmt ihn schwerer als Galayne, denn er hat seinen König enttäuscht. Während es Galayne um seinen Stolz geht und vielleicht auch um die Anerkennung der Mannschaft. Aber nach außen wirkt es leichter, weil Phileasson sich scheinbar nicht so viel daraus macht. Der geht lieber saufen.

    Ich nehme an, dass legendäre Pferderennen kommt jetzt auch noch. 🐎🐎🐎

    Ja, die nächste Kapitelüberschrift läß darauf hoffen! Und ich hoffe, dass der Verlust des Geldes dazu führt, dass Mirandola doch reiten darf oder die Ferkina?

    Aber der Dschinn war ja ein Flaschengeist wie aus dem Bilderbuch ^^

    Das war er wohl auch, erinnert mich sehr an den Geist aus Aladdin.

    Cazila ist mir - wie Thomeg - auch nicht sehr sympathisch, ihre Gier erinnerte mich ebenfalls am Ometheon und da wissen wir, dass nichts Gescheites dabei rauskam

    Ja, da sind wieder die unterschiedlichen Denkweisen. Wenn ich eine Figur spiele, dann habe ich immer den Nachteil Neugier dabei, weil Neugier für mich das treibende Element der Erkenntnis ist und das Streben nach Erkenntnis den Menschen besser antreiben könnte, als Egoismus und Mangel.

    Lachen musste ich beim Tanzunterricht von Mirandola

    Ja, der war toll. Eine schöne Idee, die hat mir schon bei den Türmen von Taladur gefallen. Da weiß Bernd auch wovon er schreibt, der tanzt nämlich toll.

    on der "Puffmutter" verführen zu lassen und damit Selflanatil unbeaufsichtigt zu lassen

    Zu der blinden Elfe Puffmutter zu sagen gefällt mir weniger. Es zieht den Sex wieder in die Gosse, aus der er dort eigentlich rausgeholt wird. Ohne Prüderie genießen finde ich schon toll.

    Ich nehme es Habled nicht ab, dass er nur aus Mitleid mit den armen Kindern diese Typen hat ermorden lassen. Dafür hätte er schließlich auch seine eigenen Leute darauf ansetzen können

    Ja, das hat er sicher nicht, obwohl es auch solche Leute geben soll, die Grenzen setzen.

    Zidaines innerer Kampf bei dem Durchqueren der engen Felsspalten fand ich sehr gut beschrieben, ich war hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Abscheu.

    Ich fand es toll, wie sie sich für die Kinder einsetzt, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ihr Hass sie verstandstechnisch allmählich ziemlich fehlleitet.

    Ich habe mit ihr und den Kindern gelitten.

    Bislang war sie davon ausgegangen, dass ihr Patron ihr lästerliches Verhalten deckt und sie vor dem strafenden Einfluss der Götter schützt.

    Nein sie ist nicht davon ausgegangen, dass er ihr Verhalten deckt, sondern, dass er es erwartet und ihr dafür Schutz gewährt. Sie glaubt fest daran, dass der Rachegott den Tribut von ihr fordert. Wenn das nicht stimmt, dann ist ihre Rache eben nicht mehr als Vertrag gerechtfertigt und das würde bedeuten, dass ihr Leben bisher falsch war und sie keinen göttlichen Schutz genießt, aber auch ihre Rache nicht gefordert wurde. Also eine Wegnahme des Sinns, des bisher einzigen Sinns ihres Lebens.

  • Übrigens gehe ich konform mit Krassling, Rollenspieler hätten die Silberflamme nicht unbeaufsichtigt gelassen. Ich hatte lange Zeit ein lila Cape und weil ich damit herumstolziert bin, wenn es sich ergab, war es ein eine ständige Herausforderung meiner Mitspieler, mir das Cape zu klauen. Eine hatte dann lila Haare, aber es ist ihnen nicht geglückt.

  • Bei Zidaine gehen wiedermal eure Meinungen und meine auseinander,

    Das gefällt mir gut. Zidaine hat verschiedene Facetten und eine wechselvolle Geschichte, von daher ist es nur natürlich, dass man sie unterschiedlich wahrnehmen kann. Das hängt davon ab, was man stärker und was man schwächer gewichtet - was wiederum auch damit zu tun hat, was man selbst als Leserin oder Leser als Erfahrungshintergrund einbringt.

  • Die Verfolgungsszene gab dann Irulla wieder einen schönen Auftritt und ich an Stelle von Azrubat hätte vermutlich dafür gesorgt, dass mein Besitzer niemanden mehr besitzen kann.

    Vielleicht hatte sie Gründe, das nicht zu tun. Vielleicht war sie klug genug über die Konsequenzen nachzudenken. Oder denkst du es hat keine Konsequenzen wenn man seinen Ehemann und Tempelwächter umbringt? Schauen wir mal, was die weitere Entwicklung bringt.

    Ich fand es gar nicht so lustig. Für den Elfen muss es eine demütigende Situation im doppelten Sinne gewesen sein. Bisher scheint es im aber besser zu gehen als Galayne, denn es macht ihm keine einen Vorwurf.

    Ich fand es auch nicht so lustig. Eher ziemlich traurig.

    Bei Zidaine gehen wiedermal eure Meinungen und meine auseinander, aber das ist nicht neu.

    Ich hatte bislang nie das Gefühl, du wärst mit deiner Meinung allein.


    Beorn keine Luft ran und kämpft mit allen Mitteln. Diese Aufgabe, die Kinder zu befreien, bringt wieder viele Pluspunkte auf sein Konto. Allerdings frage auch ich mich, was eigentlich dahinter steht. Konkurrenz? Oder sitzt der eigentliche Feind höher und es wurde damit nur erreicht, das Beorn vielleicht gezwungen wird noch jemanden umzubringen?

    Wir können jedenfalls mal mit Sicherheit davon ausgehen, dass Habled nicht aus reiner Nächstenliebe handelt.

    Aber sso was von Sympathie, allerdings sind die Helden hier der kleine Junge, der Elf und Zidaine! Be3orn hat es angeregt, aber er war ja nun nicht dabei.

    Hm. Irgendwie komisch. Ich fände es weniger beunruhigend, wenn Sympathien hier nicht so oft darauf gründen würden, dass man mal wieder jemanden umgebracht hat. Ich würde mich von solchen Sympathen jedenfalls mal fernhalten.