04: Kapitel 3 (S. 233 bis 301)

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Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von anschu74.

  • So, nun sind beide Ottajaskos in Fasar angekommen und hocken sich quasi wieder auf der Pelle - mal sehen, wie gut oder nicht das diesmal klappt. Immerhin macht Beorn Phileasson gegenüber keinen Hehl daraus, dass er ihm die Silberflamme wieder abnehmen will.

    Und der dicke Habled soll ihm dabei helfen - da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickeln wird.


    Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben oder nicht? Ich glaube, ich habe eher mit dem armen Kamel Mitleid ^^ Ich muss ja schon immer grinsen, wenn erwähnt wird, wie unwohl sie sich fühlt. Aber die Kamelfaust gefällt ihr ja ganz gut ^^


    Ich muss gestehen, Pardona wird für mich gerade etwas interessanter, ihre innere Zerrissenheit, was einerseits ihren Gehorsam gegenüber dem Namenlosen und andererseits ihrer Sehnsucht, die untergegangene Elfenstadt nochmal zu sehen angeht, finde ich ziemlich spannend.

    Geht es in Silas Prophezeiung eigentlich auch um den Namenlosen? Im Moment würde ich mal darauf tippen. Und auch, dass das alles irgendwie mit der Wettfahrt zusammenhängen könnte.


    Nazanin und Leif genießen ihre Flitterwochen ja in vollen Zügen :evil: Ich musste allerdings auch bei der Szene lachen, als Beorn wegen dem "Lustgreis" so prusten musste :D


    Dieses Ding in Fasar, dass die Erhabenen per se über allen und allem anderen stehen und auf ihre Umwelt runtersehen, ist natürlich so gar nichts für unsere freiheitsliebenden Thorwaler, zumal, wenn man doch schon so berühmt ist.


    Dieser Habled ist ganz schön schwer zu durchschauen und ich war im ersten Moment wirklich überrascht, dass er so schnell bereit war, Beorn dabei behilflich zu sein, die Silberflamme von Phileasson zu stehlen. Ich weiß nicht, ob ich mir wünschen soll, dass sie damit Erfolg haben oder nicht. Einerseits würde ich es Galayne ja schon gönnen, dass er wieder mehr von den Anderen akzeptiert wird, aber wäre das wirklich der Fall? Oder würde man ihm nicht vielmehr das Schwert vorenthalten, weil er es ja schon einmal verloren hat? Ich tendiere dazu, dass Salarin eher Lailaths Willen ausführen wird. Wenn ich es richtig verstanden habe, will Habled wohl schon in Fasar den Versuch starten, den Foggwulf und seine Leute zu beklauen.


    Die Gegenleistung, die Habled allerdings für seine Dienste haben möchte, ist ganz schön krass. Nun bin ich sehr gespannt, um wen es eigentlich konkret geht und ob Beorn dann wirklich auch der Meinung ist, dass dieser Al'Anfaner den Tod verdient hat.


    Bei Azrubat dachte ich im ersten Moment, ob sie zu Hableds Leuten gehört, die bereits auf die Silberflamme angesetzt wurden, aber das ist nicht der Fall. Wie auch Nazanin ist sie überhaupt nicht mit der Wahl ihres Ehemannes einverstanden - in beiden Fällen ist "Wahl" wohl auch das falsche Wort, denn freiwillig war es in beiden Fällen nicht.

    Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen udn somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat?


    Die aufschlussreichsten Gespräche werden doch immer in Bädern oder Saunen besprochen ^^


    Die beiden Prophetinnen könnten nicht unterschiedlicher sein: die eine erscheint wie eine Bettlerin, die andere dagegen elegant, aber blind. Die Frage ist, ob beide ihr Handwerk verstehen oder nicht? Die abgerissene Prophetin spricht zwar arg in Rätsel, aber sie erkennt zielsicher Zidaines dunkles Geheimnis. Spannend war in dem Zusammenhang auch, dass wir nun etwas darüber erfahren haben, welche Auswirkungen das Gespräch zwischen ihr, Tylstyr und Praioslob im Totenmeer auf sie hatte. Es hätte mich auch gewundert, wenn das völlig spurlos an ihr vorübergegangen wäre.


    Das, was Sila von sich gibt, passt besser zu der ganzen Wettfahrt und erscheint auch ein wenig klarer - aber den Preis, den die Prophetin für die Reise in die Wüste verlangt, ist schon etwas extrem. Kein Wunder, dass sich niemand gemeldet hat, sie zu begleiten.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben.

    Also mir hat sie ein wenig leid getan. Das Meer wäre mir auch lieber als dieses Gewusel. Ich stelle sie mir von der Statur vor wie diese Brienne Ritterin in GoT mit noch ein wenig mehr Muckies.:P

  • Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen und somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat.


    Die beiden Prophetinnen könnten nicht unterschiedlicher sein: die eine erscheint wie eine Bettlerin, die andere dagegen elegant, aber blind. Die Frage ist, ob beide ihr Handwerk verstehen oder nicht? Die abgerissene Prophetin spricht zwar arg in Rätsel, aber sie erkennt zielsicher Zidaines dunkles Geheimnis.


    Das, was Sila von sich gibt, passt besser zu der ganzen Wettfahrt und erscheint auch ein wenig klarer - aber den Preis, den die Prophetin für die Reise in die Wüste verlangt, ist schon etwas extrem. Kein Wunder, dass sich niemand gemeldet hat, sie zu begleiten.

    Ich finde auch das Azrubat gut in die Ottajasko passt. Besser als zu diesem Ehemann und sie kennt sich bestimmt auch in der Wüste aus. Ja und mit einer Waffe kann sie auch umgehen.:autsch:


    Das mit den beiden Prophetinnen ging mir irgendwie etwas zu schnell, auch wenn die Geschichten der Beiden ganz gut ins Geschehen passen. Aber ich glaube so einfach ist es nicht. Es gibt doch tausende Propheten in Fasar. Und Blind mit Silas durch die Wüste? Nee echt nicht.:|

  • Das mit den beiden Prophetinnen ging mir irgendwie etwas zu schnell, auch wenn die Geschichten der Beiden ganz gut ins Geschehen passen. Aber ich glaube so einfach ist es nicht. Es gibt doch tausende Propheten in Fasar.

    Das hat mich auch stutzig gemacht, ob sie tatsächlich schon direkt an den oder die richtige Propheten/Prophetin rangetappt sind.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben oder nicht? Ich glaube, ich habe eher mit dem armen Kamel Mitleid

    Die Beschreibung wie das Kamel umkippt, war der Knaller. Ich musste so lachen, auch wenn es strenngenommen nicht lustig ist, aber die Situationskomik war unschlagbar.

    "Lustgreis"

    Es ist zwar ziemlich frech, aber eigentlich nicht so weit hergeholt :totlach:

    Das hat mich auch stutzig gemacht, ob sie tatsächlich schon direkt an den oder die richtige Propheten/Prophetin rangetappt sind.

    Ich glaube nicht, das wäre zu einfach

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • So nun hab ich, nach zwei Tagen Ferienausflügen mit meiner Tochter wieder etwas Zeit für die Leserunde. Das Kapitel hab ich ich seit zwei Tagen fertig, nur keine Zeit zum Posten gehabt.


    Nun sind wir in Fasar angekommen. Eine interessante Stadt, mit einer strengen Hierarchie, die unseren Thorwalern wohl eher nicht zusagt. Mal sehen, was da so noch für Erlebnisse auf die Ottajaskos draufzukommen.

    Beorn verliert keine Zeit und schmiedet gleich mal Pläne für die Rückgewinnung der Silberflamme. Hablet ist mir nicht sonderlich sympathisch und ich denke auch, dass er sehr gefährlich ist. Er wirkt, durch sein Äußeres schwach, aber das kommt ihm nur zugute, so wird er schnell mal unterschätzt. Ich bin gespannt, wer da ermordet werden soll, als Gegenleistung für die Hilfe und ob Beorn das wirklich macht. Allerdings, sollte er sich weigern, wird ihm das sicher sehr schlecht bekommen. Obwohl ich aus dem Gespräch der beiden keine direkte Zusage von Beorn bezüglich der "Gegenleistung" mitbekommen habe. Oder ist mir was entgangen? :/


    Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben oder nicht? Ich glaube, ich habe eher mit dem armen Kamel Mitleid ^^ Ich muss ja schon immer grinsen, wenn erwähnt wird, wie unwohl sie sich fühlt. Aber die Kamelfaust gefällt ihr ja ganz gut ^^

    Also mit dem Kamel hatte ich auf jeden Fall Mitleid.

    Ich stelle sie mir von der Statur vor wie diese Brienne Ritterin in GoT mit noch ein wenig mehr Muckies. :P

    Ja das passt ganz gut.



    Ich musste allerdings auch bei der Szene lachen, als Beorn wegen dem "Lustgreis" so prusten musste :D

    Ja diese Szene fand ich auch lustig. :D

    Einerseits würde ich es Galayne ja schon gönnen, dass er wieder mehr von den Anderen akzeptiert wird, aber wäre das wirklich der Fall? Oder würde man ihm nicht vielmehr das Schwert vorenthalten, weil er es ja schon einmal verloren hat?

    Wenn die Silberflmme wieder in Beorns Besitz übergeht wird das für Galayne wahrscheinlich nichts an seinem Stand in der Ottajasko ändern. Ich denke auch nicht, das Beorn ihm die Silberflamme nochmal anvertraut. Sollte Beorn das Schwert mit Hilfe von Hablet wieder zurückbekommen war das ja nicht Galaynes Verdienst, also warum sollte sich die Mannschaft dann ihm gegenüber anders verhalten? Wenn allerdings Galayne die Silberflamme zurückbringen würde sähe es wahrscheinlich anders aus.


    Phileasson bezieht im Tempel der Rahja Unterkunft und nicht in der Karawanserei von Hablet. Das finde ich schon mal gut. Azrubat mag ich. Und sie scheint eine gute Hilfe zu sein.


    Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen udn somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat?

    Da bin ich auch gespannt. Ich würde mich freuen, wenn sie sich der Ottajasko anschließt. Ich finde sie interessant und würde gern mehr von ihr lesen.


    Das, was Sila von sich gibt, passt besser zu der ganzen Wettfahrt und erscheint auch ein wenig klarer - aber den Preis, den die Prophetin für die Reise in die Wüste verlangt, ist schon etwas extrem. Kein Wunder, dass sich niemand gemeldet hat, sie zu begleiten.

    Das mit den beiden Prophetinnen ging mir irgendwie etwas zu schnell, auch wenn die Geschichten der Beiden ganz gut ins Geschehen passen. Aber ich glaube so einfach ist es nicht. Es gibt doch tausende Propheten in Fasar. Und Blind mit Silas durch die Wüste? Nee echt nicht. :|

    Ja was ich von den beiden Propheten halten soll weiß ich auch noch nicht so recht. Ich denke nicht, dass einer der beiden es schon die bzw. der eine Prophet der die Wahrheit spricht ist. Ich frage mich auch, ob es nur ein Prophet für beide Ottajaskos ist oder pro Ottojasko einer. Was wenn es nur einer ist? Dann geht der andere wohl leer aus und kann die Aufgabe nicht erfüllen? Oder müssen beide nur dem Propheten zuhören ohne dass der Prophet die Recken führen muss? Oder müssen etwas Phileasson und Beorn dem einen Prophten dann zusammen in die Wüste folgen? :/

    Auf jeden Fall würde ich Sila schon mal nicht begleiten. Blind durch die Wüste und dann die restliche Wettfahrt noch absolvieren. Das geht gar nicht.


    Wie geht es wohl mit Pardona weiter? Anscheinend wird der Namenlose jetzt doch etwas ungeduldig. Er will, dass Pardona zurückkommt und setzt einen Atzlan auf sie an. Was das wohl für ein Wesen ist? Und warum soll Pardona zurückkommen? Geht es wirklich darum, dass sie die Elfenstadt nicht betreten soll oder steckt da noch mehr dahinter? Wenn ja, warum soll Pardona Tie'Shianna nicht betreten? Hat er Angst, dass Pardona sich dann von ihm abwenden könnte und wieder zu den "guten Hochelfen" überläuft? Kann sie das überhaupt?

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Wenn die Silberflmme wieder in Beorns Besitz übergeht wird das für Galayne wahrscheinlich nichts an seinem Stand in der Ottajasko ändern. Ich denke auch nicht, das Beorn ihm die Silberflamme nochmal anvertraut. Sollte Beorn das Schwert mit Hilfe von Hablet wieder zurückbekommen war das ja nicht Galaynes Verdienst, also warum sollte sich die Mannschaft dann ihm gegenüber anders verhalten?

    Eben, das kann ich mir nämlich auch nicht vorstellen, dass es dann für Galayne besser läuft.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wenn die Silberflmme wieder in Beorns Besitz übergeht wird das für Galayne wahrscheinlich nichts an seinem Stand in der Ottajasko ändern. Ich denke auch nicht, das Beorn ihm die Silberflamme nochmal anvertraut. Sollte Beorn das Schwert mit Hilfe von Hablet wieder zurückbekommen war das ja nicht Galaynes Verdienst, also warum sollte sich die Mannschaft dann ihm gegenüber anders verhalten?

    Eben, das kann ich mir nämlich auch nicht vorstellen, dass es dann für Galayne besser läuft.

    Erstmal muss Beorn sie wieder haben, diesem schmierigen Typ ist bestimmt nicht zu trauen. Vielleicht hat Galayne ja noch die Möglichkeit sich zu beweisen. Sonst sehe ich für ihn schwarz, dass er die Klinge jemals wieder anfassen darf.

  • So wie es aussieht ist Beorn von Fasar genauso verwirrt wie ich: "Nehmen wir die Karawanserei Habled Ben noch was"

    Bei den ollen Ferkinas blicke ich immer noch nicht durch Wer wessen Frau wem geraubt geheiratet ermordet verschleppt oder was auch immer hat.


    Wir erfahren aber auch eine Menge zusätzlichern Elemente. Sowohl die Charakterisierung mancher Perspektivfiguren wie auch eine Reihe von weiteren Informationen und Perspektiven. Ich kann das hier auf dem Tablet nicht alles ausbreiten, aber mich würde mal interessieren welche Aspekte jenseits von reinem Plotting der Leserschaft besonders eindrücklich waren.

    Kleiner Hinweis noch zu dem Propheten. Fasar ist berühmt oder vielleicht eher berüchtigt für seine Propheten. Sowohl was die Zahl als auch das Ausmaß des Spinnertums angeht. Die Suche nach dem einen (?) Propheten, der die Wahrheit sagt ist damit eine wahrhaft herkulische Aufgabe.

  • Ja, mittlerweile gibt es soviel Informationen auch schon in den ersten sechs Bänden dass es unmöglich ist, den Überblick zu behalten.

    In diesem Band haben mich zwei Figuren überrascht.

    Die eine ist Mirandola nun gut, alles zum Thema Pferde ist für sie und Praioslob auch die ideale Spielfläche.

    Sie ist die ganze Zeit, für mich, immer mehr im Hintergrund mitgelaufen. Ich habe sie überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt. Dabei ist sie ja schon eine ganze Weile Mitglied in der Ottajasko. Das sie sich für Magie interessiert war mir nicht so bewusst, auch das sie ein Auge auf Praioslob geworfen hat und er da blockiert ist, sie kann einem schon ein wenig Leid tun.


    Auch Tylstyrs Veränderung nach dem Totenmeer finde ich spannend. Ich glaube der Showdown mit Zidaine wird kommen, dass ist ihm klar geworden. Da gibt es keine Liebe mehr. Sie ist Geisteskrank, dass sie Beorn Favoritin ist steigert es sogar noch. Da er sie schützt, sonst wäre sie aus der Ottajasko längst rausgeflogen.

    Tylstyr hadert mich sich, er fühlt sich schuldig. Aber ich glaube nicht, dass er von Zidaine getötet wird. Ich bin sicher, er kann sich gegen sie wehren und dem Spuk ein Ende machen. Er ist endlich aufgewacht.

    Hoffentlich😐

  • Na, wer hätte es gedacht. Nach all dem Hickhack um sein Schiff, Leif und die Schlangenzahnwaffen ist es doch Beorn, der als erster in Fasar eintrifft. Trotzdem ist es Asleif, der bei der Suche nach dem Propheten, der wahr spricht, die Nase vorne hat. Wenn auch nur um wenige Minuten. Ob es so klug ist, beim ersten Anzeichen von Spannung gleich das Feld zu räumen und es Beorn zu überlassen, sich mit Sila auseinanderzusetzen? Anscheinend wusste Beorn von Silas Bedingung und ist trotzdem zu ihr gekommen... Der Inhalt ihrer Prophezeiungen macht, wenn man sich etwas in der Geschichte von DSA auskennt, ziemlich klar, dass es sich hier um die richtige Prophetin handeln muss.


    Fasar ist schon eine krasse Stadt. So ein bisschen geordnetes Chaos. Keine Zentralgewalt, aber eine herrschende Klasse, die jedoch durchaus durchlässig ist. Wer engagiert (und skrupellos) genug ist, kann in den Kreis der Erhabenen aufsteigen. Während die normale Bevölkerung wie ein Ameisenhaufen vor sich hinwuselt. Allerdings immer darauf bedacht, die Regeln des jeweiligen Erhabenen tunlichst zu beachten. Und da platzen die beiden Thorwaler mit ihrer direkten Art mitten rein. Beorn durschschaut die Spielregeln zu spät und schmiedet einen nicht so astreinen Pakt mit Habled. Asleif durchkreuzt zwar die Pläne, indem er im Rahjatempel Quartier nimmt, zieht dabei aber sicherlich den Zorn von Habled auf sich. Und dass der nicht zimperlich ist, ist offensichtlich... mal schauen, wer am Ende alles Fasar mit noch heiler Haut wieder verlassen kann und wer dann die Silberflamme in Besitz hat. Immerhin hat Phileasson Azrubat als Führerin durch die fremde Stadt. Das ist sicherlich von Vorteil, wenn es darum geht, möglichst wenigs anzuecken.


    Propheten mit besonderer Gabe scheint es in Fasar ja wirklich mehrere zu geben. Ich frage mich, warum die sich alle an einem Ort tummeln und nicht über Aventurien verteilt sind. Auch Zidaine macht ihre Bekanntschaft und versucht danach krampfhaft ihr bröckelndes Weltbild zu retten. Wie erfolgraich sie damit wohl auf Dauer sein wird? Und was passiert mit ihr, wenn sie es nicht ist? Vermutlich muss sie einen Anschlag auf Tylstyrs Leben begehen, um an ihren alten Überzeugungen festhalten zu können. Und das kann natürlich nicht gut ausgehen - auf die eine oder andere Art. Jedenfalls würde ich mir wünschen, dass die Zidaine-Story bald mal zu einem Abschluss kommt.


    Die Szene im Rahja-Bad war interessant... und irgendwie befremdlich. OK, es ist ein Rahjatempel (für den es in unserer Welt keine Entsprechung gibt) und die meisten Mitbadenden sind Thorwaler, die ohnehin ein recht freizügiges Leben führen. Aber mit dem unbekannten Kaufmann und dem seltsamen Magier zugegen wäre es mir nie in den Sinn gekommen, mich derart zu vergnügen. Schon gar nicht wenn sich neben mir das Gespräch um den Himmelsturm dreht. Thomeg Atherion... irgendwo ist der mir schon mal untergekommen. Ich glaube in der Galotta-Trilogie. Muss ich noch mal nachschauen...

    Die Hochgeweihte der Rahja muss ja eine imposante Erscheinung sein, Ohms Reaktion nach zu urteilen. Und auch an ihrer Beschreibung merkt man, dass man nicht zu einer Erhabenen wird, wenn man einfach nur lieb und nett ist. Aber sie ist blind... das heißt, sie könnte von Sila geführt werden. Vielleicht ließe sich da ja was arrangieren, Sila führt die Hochgeweihte und Phileassons Ottajasko reist in ihrem Gefolge... :/


    So oft wie das Pferderennen in diesem Kapitel erwähnt wurde, glaube ich nicht, dass die Wettstreiter Fasar bis dahin schon wieder verlassen haben. Ob dieses Ereignis noch irgendeine besondere Rolle spielt? Vielleicht gewinnt Nazanin, obwohl sie nicht dürfte, und dann bekomme Beorn ein echtes Problem?


    Schade, dass ansonsten kein Wort über die Reise verloren wurde. Es hätte mich interessiert, wie Phileassons Leute, insbesondere die Magiebegabten, die Nähe der Gorischen Wüste empfunden haben.

  • Geht es wirklich darum, dass sie die Elfenstadt nicht betreten soll oder steckt da noch mehr dahinter? Wenn ja, warum soll Pardona Tie'Shianna nicht betreten? Hat er Angst, dass Pardona sich dann von ihm abwenden könnte und wieder zu den "guten Hochelfen" überläuft? Kann sie das überhaupt?

    Richtig, Pardona hatte ich völlig vergessen. Ich frage mich auch, was der Namenlose jetzt genau von ihr will. Hat es wirklich mit der Wettfahrt, vielleicht gar konkret mit Tie'Shianna zu tun, oder hat er nur irgendwelche anderen Aufträge für sie, die er umgehend erledigt haben will?

  • Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben oder nicht? Ich glaube, ich habe eher mit dem armen Kamel Mitleid ^^

    Also als erstes habe ich mal mit dem Kamel Mitleid, das arme Tier wusste ja gar nicht wie ihm geschieht. Die Situation an sich fand ich allerdings urkomisch.

    O.k. Eilif tut mir auch ein wenig leid, sie ist an sich ja recht eindimensional, aber irgendwie auch sehr amüsant in ihrer Art. Und dass sie sich nicht wohl fühlt, ist klar. Ich befürchte da das Schlimmste für den weiteren Aufenthalt in Fasar.

    Ich muss gestehen, Pardona wird für mich gerade etwas interessanter, ihre innere Zerrissenheit, was einerseits ihren Gehorsam gegenüber dem Namenlosen und andererseits ihrer Sehnsucht, die untergegangene Elfenstadt nochmal zu sehen angeht, finde ich ziemlich spannend.

    Ich finde das auch ausgesprochen spannend, dass sie sich dem Namenlosen widersetzt. Ich glaube auch, dass es mit der alten Elfenstadt irgendwie zu tun hat. Was passiert mit Pardona, wenn sie dort ankommen sollte? Weckt das eventuell alte Erinnerungen und Kräfte? Ich bin auf diese sSzenen sehr gespannt.

    Ich tendiere dazu, dass Salarin eher Lailaths Willen ausführen wird.

    Ich glaube tatsächlich auch, dass Salarin der eigentliche Besitzer des Silberschwertes sein sollte, schon allein deshalb, weil ihn ihm eine alte Seele wohnt und er der alten Elfen-Zivilisation am nächsten ist. Ich befürchte allerdings, dass Beorn keine Ruhe geben wird, bevor er das Schwert wieder in seinem Besitz weiß

    Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen udn somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat?

    Ich könnte mir das auch sehr gut vorstellen. Sie wäre bestimmt eine Bereicherung für die Ottajasko.

    Die aufschlussreichsten Gespräche werden doch immer in Bädern oder Saunen besprochen ^^

    So ist es. Es sind immer einer der besten Szenen, die einem in Erinnerung bleiben.

    Das mit den beiden Prophetinnen ging mir irgendwie etwas zu schnell, auch wenn die Geschichten der Beiden ganz gut ins Geschehen passen. Aber ich glaube so einfach ist es nicht. Es gibt doch tausende Propheten in Fasar. Und Blind mit Silas durch die Wüste? Nee echt nicht.

    Mir auch. Ich habe das ehrlich gesagt auch gar nicht so schnell geschnallt, wer da mit wem und warum überhaupt. Irgendwie glaube ich auch noch nicht, dass sie den richtigen Propheten getroffen haben.

    Hablet ist mir nicht sonderlich sympathisch und ich denke auch, dass er sehr gefährlich ist. Er wirkt, durch sein Äußeres schwach, aber das kommt ihm nur zugute, so wird er schnell mal unterschätzt.

    Das denke ich auch. Er ist überhaupt nicht zu unterschätzen und ich bin mir sicher, dass er sich auch um Berühmtheiten wie Beorn der Blender wenig schwert, wenn er nicht seinen Willen bekommt. Da muss Beorn gewaltig aufpassen.

    Ich frage mich auch, ob es nur ein Prophet für beide Ottajaskos ist oder pro Ottojasko einer. Was wenn es nur einer ist? Dann geht der andere wohl leer aus und kann die Aufgabe nicht erfüllen? Oder müssen beide nur dem Propheten zuhören ohne dass der Prophet die Recken führen muss? Oder müssen etwas Phileasson und Beorn dem einen Prophten dann zusammen in die Wüste folgen? :/

    Das ist eine interessante Theorie. Eigentlich spricht ja nur einer wahr in Fazar.

    Wie geht es wohl mit Pardona weiter? Anscheinend wird der Namenlose jetzt doch etwas ungeduldig. Er will, dass Pardona zurückkommt und setzt einen Atzlan auf sie an. Was das wohl für ein Wesen ist? Und warum soll Pardona zurückkommen? Geht es wirklich darum, dass sie die Elfenstadt nicht betreten soll oder steckt da noch mehr dahinter? Wenn ja, warum soll Pardona Tie'Shianna nicht betreten? Hat er Angst, dass Pardona sich dann von ihm abwenden könnte und wieder zu den "guten Hochelfen" überläuft? Kann sie das überhaupt?

    Ich habe mich auch gefragt, was ein Atzlan ist. Auf jeden Fall hat er irgendetwas mit Spiegel bzw. Spiegelbild zu tun.

    Ob sie überläuft und es überhaupt könnte, ist eine interessante Frage. Eigentlich gibt es doch die Hochelfen nicht mehr oder sie leben im Untergrund. Das kann ich mir bei Pardona allerdings nicht vorstellen. Dass sie diesbezüglich eine starke Leidenschaft hat, kam schon früher immer wieder durch. Ich habe ein wenig Angst, dass ihre Entscheidungen Lenya gefährden könnten. Denn immerhin hängen beide derzeit zusammen.

    Der Inhalt ihrer Prophezeiungen macht, wenn man sich etwas in der Geschichte von DSA auskennt, ziemlich klar, dass es sich hier um die richtige Prophetin handeln muss.

    Ist das so? Für mich als NICHT-DSAler sind das erst mal zwei von vielen. Magst Du uns das erklären oder würde das zu sehr spoilern?

    Asleif durchkreuzt zwar die Pläne, indem er im Rahjatempel Quartier nimmt, zieht dabei aber sicherlich den Zorn von Habled auf sich. Und dass der nicht zimperlich ist, ist offensichtlich... mal schauen, wer am Ende alles Fasar mit noch heiler Haut wieder verlassen kann und wer dann die Silberflamme in Besitz hat.

    Ich befürchte Beorn. Wenn die zwei sich zusammen tun, wird Asleif ein Problem bekommen. Ich hoffe aber natürlich noch darauf, dass er die Gefahr rechtzeitig bemerkt.

    Aber sie ist blind... das heißt, sie könnte von Sila geführt werden. Vielleicht ließe sich da ja was arrangieren, Sila führt die Hochgeweihte und Phileassons Ottajasko reist in ihrem Gefolge... :/

    Das ist allerdings eine gute Idee. Warum nicht.



    Sehr lachen musste ich übrigens, dass Ohm doch sehr dankbar dafür war, dass aus dem Penis kein Wasser lief.


    Ich habe mich gefragt, wer die Fremden im Bad sind und ob sie im weiteren Verlauf der Geschichte noch eine Rollen spielen werden.


    Und dann treffen die beiden Kontrahenten wieder aufeinander. Das war doch bisher gar nicht so oft oder? Kann sich noch jemand daran erinnern, in welchen Situationen das war?

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Eilif tut mir auch ein wenig leid, sie ist an sich ja recht eindimensional

    Mich erinnert sie immer an Obelix :totlach:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Sehr lachen musste ich übrigens, dass Ohm doch sehr dankbar dafür war, dass aus dem Penis kein Wasser lief.

    Männeken Pis :totlach:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Ist das so? Für mich als NICHT-DSAler sind das erst mal zwei von vielen. Magst Du uns das erklären oder würde das zu sehr spoilern?

    Ich glaube nicht, dass das zu viel spoilern würde. Mit der Phileasson-Saga haben diese späteren Ereignisse, über die Sila spricht, nicht direkt zu tun und wenn man kein DSA-Spieler ist kann ich auch nichts aus irgendwelchen Abenteuern verraten. Wer Bedenken hat er könnte gespoilert werden möge an dieser Stelle nicht weiterlesen... ;)


    "Einer wird kommen, der wird die Welt verheeren!" - Damit ist Borbarad gemeint, der vor 500 Jahren bereits einmal gelebt hat, besiegt und in den Limbus verbannt wurde, und knapp 10 Jahre nach der Wettfahrt wiederkehrt. Mit seinen schwarzen Horden fällt er von Maraskan aus ins Mittelreich und Aranien ein (darauf beziehen sich auch die Prophezeiungen, die die Mhaharani erhalten hat). Das Land wird verwüstet und dämonisiert. Wer dazu mehr lesen will, dem sei Roberts Isenborn-Tetralogie empfohlen.


    "Die alten Feinde deines Volkes..." "schon bald werden die schwarzen Horden nach Süden fluten..." - Der Aikar Brazoragh eint die Stämme des Orklandes und fällt etwa 5 Jahre nach der Wettfahrt in die Menschenreiche ein. Sie kommen bis Gareth, werden aber zurückgeschlagen, bevor sie die Hauptstadt des Mittelreiches einnehmen und verüsten können. Eine zentrale Rolle in diesem Krieg spielt auch die Stadt Greifenfurt, dazu sind die "Das Jahr des Greifen"-Bücher von Bernhard sehr zu empfehlen.


    "Ein volles Jahr des Schreckens wird kommen!" "...wenn eine ganze Stadt aus den Wolken stürzt.." - etwa 20 Jahre nach der Wettfahrt kommt es im "Jahr des Feuers" zur erneuten Invasion des Mittelreiches durch die Nachfolger Borbarads (jener selbst ist bis dahin besiegt). Höhepunkt ist der Absturz der fliegenden Festung des Dämonenkaisers Galotta auf Gareth.


    "...wenn die Sterne vom Himmel fallen!" "dann wird eine Kraft aus dem Himmel eine ganze Stadt der Menschen zerstören" - da kommen wir in die aventurische "Gegenwart". Die Stadt Arivor wird gute 30 Jahre nach der Wettfahrt durch einen vom Himmel fallenden Stern zerstört. Die Zeit des sogenannten Sternenfalls.


    "Allein du, Freund Elf, magst ein wenig Hoffnung schöpfen. Ein Stern wird niedergehen, und das wird eine Rückkehr sein." "Weit im Westen leuchtet ein Licht der Hoffnung" - Ich tippe, dass sich dies auf die aventurische "Zukunft" bezieht, nämlich auf die bevorstehende Veröffentlichung der Sternenträger-Kampagne für das Rollenspiel. Diese Abenteuerserie soll thematisch auch mit der Phileasson-Saga verbunden sein, weshalb ich mich sehr auf sie freue.


    Also bei allem was ich deuten kann, hat Sila eine Trefferquote von 100% bei ihren Voraussagen. Daher würde ich denken, dass sie diejenige ist, die "wahr spricht". Vielleicht kann Krassling mich noch korrigieren oder ergänzen, der hat ja noch deutlich mehr Ahnung... :)



  • Röllchen hat hier schon sehr zutreffend die Sprüche gedeutet, auch wenn Ereignisse, die noch in der (irdischen) Zukunft liegen natürlich immer schwer zu deuten sind. Allerdings muss unseren Abenteurern das wohl eher wie das wirre Geschwafel einer völlig Verrückten vorkommen. Die meisten dieser Ereignisse liegen noch sehr weit in der Aventurischen Zukunft.

    Daraus den Schluss zu ziehen, dass die betreffende Person auch die Person aus der Aufgabe der Wettfahrt wäre, ist aber womöglich doch etwas voreilig.

  • Danke Röllchen für die ausführliche Erklärung. Das hat mir, was die Zuordnung betrifft, ein wenig geholfen. Ich bin gespannt, wer es dann tatsächlich ist. Vielleicht wollen die Autoren auch wieder nur eine falsche Fährte auslegen. Und vielleicht entscheiden sich auch beide falsch und es gibt mal keinen Punkt?

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Ein imnteressantes Kapitel, das auf mich aber trotz der lauten Stadt eher ruhiger wirkte. Ich dachte so an die nächtlichen Basare in Agypten und die haben mir sehr gefallen. Dabei sind die Märkte für Touristen noch geordneter als die für die Einheimischen. Dass sich Eilif nicht wohl fühlt, kann ich mir vorstellen und mir tut sie leid, denn sie wird es am schwersten haben, diese Gesellschaft zu verstehen. Warum man ihr den Stierkampf versagt, verstehe ich nicht. Immerhin hätte bei Fäusten der Stier doch eine ÜBerlebenschance.

    Beorn hat es nun gut, mit gleich zwei Leuten seiner Otta, die sich in den Gepflogenheiten auskennen. Da wird er in einige Fettnäpfchen weniger reintreten als Phileasson.

    Die Gegenleistung, die Habled allerdings für seine Dienste haben möchte, ist ganz schön krass. Nun bin ich sehr gespannt, um wen es eigentlich konkret geht und ob Beorn dann wirklich auch der Meinung ist, dass dieser Al'Anfaner den Tod verdient hat.

    Ich tippe jetzt mal auf Khordad? 'Würde mir gefallen. Auf alle Fälle ist es sehr gewagt, sich auf so eine ungenaue Aussage einzulassen.

    Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen udn somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat?

    Im Moment sehe ich in ihr die einzige Überlebenschance für Phileassons weitere Pläne. Sie bewundert ihn zwar, aber er weiß ja nicht wen er sich da zum Feind gemacht hat. Möglicherweise steht er schnell ohne alles da und vielleicht wird auch ein wenig gemeuchelt.

    Die abgerissene Prophetin spricht zwar arg in Rätsel, aber sie erkennt zielsicher Zidaines dunkles Geheimnis. Spannend war in dem Zusammenhang auch, dass wir nun etwas darüber erfahren haben, welche Auswirkungen das Gespräch zwischen ihr, Tylstyr und Praioslob im Totenmeer auf sie hatte. Es hätte mich auch gewundert, wenn das völlig spurlos an ihr vorübergegangen wäre.

    Ich wundere mich, dass Zidaine da erst etwas dazu denken muss. Das war doch deutlich zu spüren. Nun sehe ich eine Chance für sie. Ob das klappt? Ich würde mich so freuen, wenn diese Prophezeiung wirklich zuträfe.

    Hat er Angst, dass Pardona sich dann von ihm abwenden könnte und wieder zu den "guten Hochelfen" überläuft? Kann sie das überhaupt?

    Ich glaube schon, dass Pardona auch in der Tiefe ihrer Existenz die Sehnsucht nach der Schönheit ihrer Rasse hat und sie gern wieder so leben würde, aber es ist scheinbar Bedingung ihrer Existenz sich von dem allen loszusagen.

    . OK, es ist ein Rahjatempel (für den es in unserer Welt keine Entsprechung gibt)

    Gibt es die wirklich nicht? Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich kenne nicht alle Tempel, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so was nicht gibt. Ohne den Namen Tempel sowieso.

    Mir auch. Ich habe das ehrlich gesagt auch gar nicht so schnell geschnallt, wer da mit wem und warum überhaupt. Irgendwie glaube ich auch noch nicht, dass sie den richtigen Propheten getroffen haben.

    Also ich glaube, die Autoren wollten es uns ersparen, die langweilige Suche mitzuerleben. Außerdem werden sicher die Leute auch ihre Favoriten haben. Ich denke schon, dass sie die richtigen Propheten getroffen haben, die Frage ist nur, wie geht es weiter. Will Beorn es mit Gewalt probieren? Oder engagieren sie eine Blinde? Wobei ich glaube, es reicht nicht, eine Blinde dabei zu haben.

    Das ist eine interessante Theorie. Eigentlich spricht ja nur einer wahr in Fazar.

    Ich habe es nicht so eineindeutig im Gedächtnis. Warum soll es nicht mehrere geben?