03: Kapitel 2 (S. 155 - 232)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Krassling.

  • Na, für Beorn läuft es gerade aber echt nicht rund: die Zorganer spielen doch ein rundum falsches Spiel, weil sie an die Schlangenzähne kommen wollen. Dass sich Leif und seine Ottajasko als Gefangene ebenfalls in bzw. unter der Stadt befinden, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Nur gut, dass sich Beorn von Dolorita hat überzeugen lassen, auf Worte statt auf Waffen zurückzugreifen.

    Leif hat sich allerdings auch dämlich verhalten, als er auf seinen überzogenen Forderungen weiterhin bestanden hat - tja, das hat er nun davon, nun ist er verheiratet.


    Wobei mir die Braut deutlich mehr leid tut, denn Nazanin ist ja echt nur ein Spielball und muss das tun, was die Anderen sagen. Zuerst muss sie von ihren Eltern aus einen ihr völlig unbekannten Mann heiraten, den sie erst am Tag der Hochzeit kennenlernen würde; dann, nach dem Reitunfall, muss sie für eine Lüge herhalten, um den "Schaden" gering zu halten und gleichzeitig die Intrige der Maharani aufzubauen und danach muss sie dann noch Leif heiraten, damit sie als Spion Beorn auf seiner Wettfahrt begleiten kann!

    Als sie verstoßen und dann von der Maharani abgefangen wurde, dachte ich wirklich, dass sie Nazanin nun köpfen lässt, für etwas, für das das Mädchen überhaupt nichts kann, denn sie wurde ja von Pardona ganz schön gelinkt.


    Überhaupt Pardona, sie hätte ruhig noch länger an ihrem Schwächeanfall zu knabbern haben können. Wahrscheinlich ging es ihr wegen dem Sikaryan besser, welches Galayne dem Neugeborenen abgezapft hatte. Nachdem wir nun Galaynes Vorgeschichte kennen, tut er mir noch mehr leid, dass er von Beorn und dem Rest der Ottajasko so geschnitten wird, weil der die Silberflamme verloren hat. Das treibt ihn nur wieder zu Pardona zurück.


    Dolorita ist wirklich sehr geschickt im Umgang mit juristischen Dingen - und dass ihr Pardona unheimlich ist, ist auch besser so ... wenn sie wüsste, welche Rolle diese an Orelios Tod gespielt hat.


    Währenddessen beweist Ohm, dass er ein wahrer Freund ist und ergreift die Initiative, indem er das Versteckspiel von Phileasson vor Brunylda beendet. Aber musste Brunyldas Mann ausgerechnet in dem Moment hinzukommen, als Ohm das Geheimnis um Gildas Tod lüften wollte?

    Was die Liebe zwischen dem Foggwulf und Brunylda angeht, war das weniger spektakulär, als ich gedacht hatte, aber jetzt hat es Asleif wohl endlich auch begriffen und vor allem akzeptiert. Ich finde es gut, dass sie bei ihrer Familie bleiben will, auch wenn sie kampftechnisch der Ottajasko sicherlich gut getan hätte.


    Und zum Schluss taucht wieder die Kröte auf - ich musste schon ein paar Mal an sie denken, ob sie immer noch hinter Beorn her ist. Für Zidaine muss es aber tatsächlich so aussehen, als ob ihr Liebhaber einfach nur eine Ausflucht gesucht hat, um ihr eine Antwort schuldig zu bleiben.


    Nun ist auch Beorn neben Galayne wild entschlossen, die Silberflamme wieder an sich zu bringen.

    Liebe Grüße

    Karin

  • die Zorganer spielen doch ein rundum falsches Spiel, weil sie an die Schlangenzähne kommen wollen.

    Naja, wenn sich Beorn die Gelegenheit bieten würde, hätte er doch auch gleich mitgemacht.

    Wobei mir die Braut deutlich mehr leid tut, denn Nazanin ist ja echt nur ein Spielball und muss das tun, was die Anderen sagen

    Wobei ich sagen muss, dass ich Nazanin trotzdem nicht mag, auch wenn ich ihr Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Freiheit total verstehen kann.

    wenn sie wüsste, welche Rolle diese an Orelios Tod gespielt hat

    Ich glaube, dann würde Dolorita Pardona unvernünftigerweise abmurksen. Kann Pardona eigentlich sterben? :/

    Ich finde es gut, dass sie bei ihrer Familie bleiben will, auch wenn sie kampftechnisch der Ottajasko sicherlich gut getan hätte.

    Ich auch! Das wäre so …..aufgewärmt....gewesen. Und ob sich Brunylda überhaupt darauf hätte einlassen können? Von Kindern und Mann getrennt?

    Und zum Schluss taucht wieder die Kröte auf - ich musste schon ein paar Mal an sie denken, ob sie immer noch hinter Beorn her ist.

    Die Stelle fand ich ziemlich spannend! Schnappt sie sich jetzt jemand? Diesmal ging es ja noch gut aus, aber da kommt bestimmt noch was.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Leiff ist wirklich ein Idiot. Der hat irgendwie nichts dazugelernt. Und da sieht man mal wieder, dass Beorn durchaus ein Gewissen hat und seinen Freund nicht einfach da lässt. Denn er hätte ja gehen können. Dolorita hat die Sache wirklich sehr gut gemanagt, auch wenn das nicht auf thorwalsche Art war. Einige aus der Ottajasko werden das sicherlich nicht verstehen können, aber immerhin haben sie mehr oder weniger die Füße still gehalten. Interessant fand ich, wer bei dieser Schuldknechtschaft zu Leiff hielt. Sein Sohn war es nicht.


    Nazarin ist mir auch nicht sonderlich sympathisch. Die Hochzeit mit Leiff hat sie aber dennoch nicht verdient. Aber immerhin besser als kopflos durch die Gegend zu rennen. Mal sehen, was Bernhard aus dieser Figur noch macht. Die Mhaharani ist wirklich eine harte Regentin. Sicherlich zum Teil auch verständlich, sie möchte ihr Volk schützen und sich in dieser Welt positionieren. Die Art und Weise ist da aber ein wenig fragwürdig.

    Überhaupt Pardona, sie hätte ruhig noch länger an ihrem Schwächeanfall zu knabbern haben können. Wahrscheinlich ging es ihr wegen dem Sikaryan besser, welches Galayne dem Neugeborenen abgezapft hatte. Nachdem wir nun Galaynes Vorgeschichte kennen, tut er mir noch mehr leid, dass er von Beorn und dem Rest der Ottajasko so geschnitten wird, weil der die Silberflamme verloren hat. Das treibt ihn nur wieder zu Pardona zurück.

    Mir tut Galayne auch leid, das hat er nicht verdient. Ich finde die Art, wie die Ottajasko ihn behandelt, ungerecht. Er konnte letztendlich ja nichts dafür und hat um die Silberflamme ja auch gekämpft. Das wäre den anderen auf jeden Fall auch passiert. Aber ob ihn das weiter zur Pardona treibt, weiß ich nicht. Ich glaube mittlerweile, dass er die Gemeinschaft um Beorns Ottajasko durchaus zu wertschätzen weiß. Sonst würde er nicht darauf sinnen, die Silberflamme wieder zurück zu holen. Es könnte ihm ja egal sein.



    Asleif kann sich endlich mit seiner Liebe Brunylda aussprechen. Ohm hat das wirklich gut eingefädelt. Ich denke, das war auch wirklich nötig. So können beide weiter ihren Weg gehen ohne Gram oder Zweifel. Asleif weiß jetzt, dass es seine Bestimmung ist, König der Meere zu werden und das erfordert eben auch Opfer. Und Brunylda scheint mir nicht unglücklich mit ihrem Leben.

    Währenddessen beweist Ohm, dass er ein wahrer Freund ist und ergreift die Initiative, indem er das Versteckspiel von Phileasson vor Brunylda beendet. Aber musste Brunyldas Mann ausgerechnet in dem Moment hinzukommen, als Ohm das Geheimnis um Gildas Tod lüften wollte?

    Na, das war doch klar. Wir warten schon seit mehreren Bänden darauf, dass dieses Geheimnis gelüftet wird. Die Autoren sind eben sehr gemein und spannen uns weiter auf die Folter.

    Kann Pardona eigentlich sterben? :/

    Sie kann sicherlich sterben, wenn vielleicht auch nicht so leicht. Vermutlich kann nur einer der Götter oder der Namenlose selbst etwas gegen sie ausrichten. Ob sie es tun? Ich glaube eher nicht. Aber ich bin gespannt, ob sie bis zuletzt dabei bleiben wird.


    Die Kröte folgt Beorn. Kann sie eigentlich an Land? Das ist auf jeden Fall eine Vorbereitung für ein weiteres Showdown, das Beorn bevorsteht.


    Ich findes es bis jetzt echt wieder sehr spannend, auch wenn keine Kämpfe stattfinden. Aber die ganzen zwischenmenschlichen Aspekte und Andeutungen gefallen mir ausgesprochen gut.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Mhm, zunächst mal meine Notizen zum Kapitel.


    Galayne wird von der Ottajasko geschnitten. Das fand ich auch sehr schwach. So schnell wird der tapfere Alb die Unterstützung wieder los. Wieder einmal sieht man, dass es mit der Moral der Thorwaler auch nicht so weit her ist, wie manche Leute gerne glauben würden. Ich frage mich immer, wie eine Gruppe, die so wenig zusammenhält und so starke innere Spannungen pflegt überhaupt solch schwierige Herausforderungen bewältigen kann. Irgendwie schliddern sie oftmals knapp an der Katastrophe vorbei. Dramaturgisch könnte ich mir vorstellen, dass die Autoren auf diesem Weg einen Abgang Galaynes vorbereiten. Immerhin erwähnt er ja, dass er ohne die Anwesenheit der Göttin die Menschen vermutlich bereits verlassen hätte. Falls Pardona also die Ottajasko verlässt, könnte Galayne ebenfalls reagieren. Interessant wäre dies in Kombination mit einer "Lösung" für Galandel. Was wohl passiert, wenn die Sucherin Ometheons auf den Rosentempel trifft?


    Ergänzend dazu fand ich den Gleichgewichtsaspekt Galaynes sehr spannend. Als er das Sikaryan des Kindes nimmt und dafür ein äußerst wertvolles Schmuckstück zurücklässt. Soweit es mich betrifft ist diese Eigenschaft Galaynes neu und wird erst mit dem Prolog dieses Bandes etabliert. Irgendjemand dazu eine weitere Sicht?


    Meine weiteren Notizen beziehen sich auf Anmerkungen, die wahrscheinlich in erster Linie an die DSA Spieler adressiert sind.

    Konkret geht es um die Figur des Rafim, den Karawanenführer. Diese Figur ist eine Nebenfigur aus einem sehr bekannten Abenteuer des Schwarze Auges und begleitet die Helden seinerzeit (soweit ich weiß in der Zukunft aus Sicht unseres Romans) in eine Expedition in die gorische Wüste.

    Zentraler als die politische Entwicklung Al'Anfas, welche Beorn in die Quere kommt ist aber noch ein weiterer Aspekt, den die Mhaharani erwähnt. Der Schrecken der auf dem Wasser wandelt und nach Aranien kommt ist ebenfalls eine Vorausschau auf Dinge die da kommen werden und bewegt sich in die gleiche Richtung, wie die Omen während der Begegnung mit Sanin und der Seeadler von Beilunk. Eigentlich wäre das für unsere Geschichte ohne Belang. Allerdings sind diese Prophezeiungen Sybias zentrale Motivation für das dringende Verlangen nach den Schlangenzähnen und damit ursächlich für Leifs Probleme und eine zusätzliche Option in Beorns Spiel.

  • Konkret geht es um die Figur des Rafim, den Karawanenführer. Diese Figur ist eine Nebenfigur aus einem sehr bekannten Abenteuer des Schwarze Auges und begleitet die Helden seinerzeit (soweit ich weiß in der Zukunft aus Sicht unseres Romans) in eine Expedition in die gorische Wüste.

    In der neuesten Auflage der Phileasson-Kampagne wird angeregt, das Abenteuer Staub und Sterne auf dem Weg Phileassons von Khunchom nach Fasar einzuflechten. Aus dieser Anregung habe ich übernommen, Rafim als Figur an dieser Stelle auftauchen zu lassen.

  • Ich glaube, dann würde Dolorita Pardona unvernünftigerweise abmurksen. Kann Pardona eigentlich sterben? :/

    Es wäre ja mal ein Versuch wert ^^

    Da muss aber dann der erste Versuch sitzen! Ich glaube nicht, dass sie danach noch sehr gnädig wäre :P

    Falls Pardona also die Ottajasko verlässt, könnte Galayne ebenfalls reagieren. Interessant wäre dies in Kombination mit einer "Lösung" für Galandel.

    Galandel und Galayne verlassen die Ottajaskos gemeinsam und leben glücklich miteinander bis an ihr Lebensende? :love:

    Soweit es mich betrifft ist diese Eigenschaft Galaynes neu und wird erst mit dem Prolog dieses Bandes etabliert. Irgendjemand dazu eine weitere Sicht?

    Stimmt, diese "Wiedergutmachung" habe ich vorher noch nicht gelesen. Aber es zeigt halt, dass Galayne nicht "nur" böse und dunkel ist, sondern durchaus "gute" Seiten hat, auch wenn er das irgendwie nicht so sieht. Deshalb finde ich ihn einen der besten und spannendsten Charaktere.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Beorn hat es diesmal echt nicht leicht in diesem Land der Intrigen, wo hauptsächlich mit "schönen" Worten gefochten wird. Da ist es eher kontraproduktiv gleich mit Schwert und Schild draufloszuschlagen. Ein eher ungewohntes Terrain für den Blender. Interressant fand ich Dolorita. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich im Rechtswesen so gut auskennt. Nur gut, das Beorn auf Dolorita gehört hat, das hätte sonst böse in Auge gehen können. Pardona hat ihre Schwäche für's erste überwunden. Allerdings frage ich mich, ob das vielleicht nur durch das Sikaryan gekommen ist und bald wieder nachlässt. Ich bin auch die ganze Zeit am überlegen, ob diese Schwäche von Pardona nur durch den "Angriff" bei der Prophezeihung kommt oder ob es vielleicht ja auch mit der Lenya im Himmelsturm zusammenhängt. Immerhin ist sie ja jetzt von der Nabelschnur getrennt und leidet nun Hunger und wird schwächer. Irgendwie ist Pardona ja auch mit Lenya verbunden. :/

    Galayne tut mir leid. Er hat diese Behandlung nicht verdient. Die Silberflamme hätte auch jedem anderen beim Kampf gegen Lailath abgenommen werden können und wahrscheinlich sogar noch leichter. Lailath und Galayne waren einander wenigstens halbwegs ebenbürtig.

    Leif Kattlasson ist doch wirklich ein Idiot. Warum war er denn so übermäßig gierig? Da ist er aber auch etwas selbst schuld an seinem Unglück. Nun ja nun ist er verheiratet, mit einer Frau die keinerlei Erfahrungen in Liebesdingen hat (und das wo Leif doch gerade daurauf so viel Wert legt;)) und die in ihm wahrscheinlich nur einen Barbaren sieht und ihn nicht sonderlich mag. Das hat er nun davon.

    Mit Nazanin habe ich Mitleid. Sie ist nur ein Spielball. Ich bin allerdings gespannt, wie lange das noch so bleibt. Wahrscheinlich wird sich das im Laufe der Wettfahrt noch ändern.

    Und warum wohl hat Zidaine Beorn gefragt, ob er sie heiraten würde? Das verwirrt mich jetzt. Meinte sie das ernst oder wolte sie nur wissen, ob überhaupt ein Mann jemanden wie sie heiraten würde? Ein Mann der ihr schlimmsten Geheimnis kennt....

    Und die Kröte ist auch immer noch auf Verfolgungsjagd. Ob sie wohl bald ein erstes Opfer findet?


    Phileasson und Brunylda führen nun, Ohm sein Dank :thumbup:, endlich ein klärendes Gespräch. Der Fogwulf kann nun mit dieser alten Geschichte abschließen. Das finde ich gut. Die Reisevorbereitungen sind abgeschlossen, ein guter Führer ist gefunden und es kann losgehen in die gorische Wüste und in nächste Abenteuer. Ich bin gespannt, was unsere Recken erwartet.


    Aber musste Brunyldas Mann ausgerechnet in dem Moment hinzukommen, als Ohm das Geheimnis um Gildas Tod lüften wollte?

    Na, das war doch klar. Wir warten schon seit mehreren Bänden darauf, dass dieses Geheimnis gelüftet wird. Die Autoren sind eben sehr gemein und spannen uns weiter auf die Folter.

    Ja da hab ich mich auch erst gefreut und dachte, dass wir nun endlich erfahren, warum Beorn und Asleif zu Feinden wurden und dann ... Pustekuchen .... Aber naja diese Geschichte aus der Vergangenheit ist noch nicht an der Reihe erzählt zu werden. Erstmal ging es um die große Liebe von Asleif. Ich denke auf diese Geschichte müssen wir wohl naoch länger warten. Mich würde nicht wunder, wenn dieses "Geheimnis" erst im letzten Band gelüftet wird.

    Die Kröte folgt Beorn. Kann sie eigentlich an Land?

    Das frage ich mich auch. Bisher ist sie ja nur im Wasser aufgetaucht. Aber normale Kröten können ja auch an Land. Warum also sollte diese das nicht auch können?

    Ergänzend dazu fand ich den Gleichgewichtsaspekt Galaynes sehr spannend. Als er das Sikaryan des Kindes nimmt und dafür ein äußerst wertvolles Schmuckstück zurücklässt. Soweit es mich betrifft ist diese Eigenschaft Galaynes neu und wird erst mit dem Prolog dieses Bandes etabliert. Irgendjemand dazu eine weitere Sicht?

    Das fand ich auch spannend. Aber im Prolog wird ja auch erzählt, dass Galayne das Sikaryan oft zugunsten Schwächerer umverteilt hat. Also passt dieses Verhalten schon ganz gut ins Bild. Galayne braucht das Sikaryan zum überleben. Es ist seine Nahrung. Er kann nichts dafür, dass das so ist. In der Natur ernähren sich die Fleischfresser ja auch von anderen Tieren um zu überleben. Sie töten, sie stehlen nicht bloß ein wenig Lebenskraft, die ein gesundes Lebewesen problemlos ersetzen kann. Galayne tötet nicht. Er nimmt von denen, denen es nicht schadet und nur soviel, wie es selbst zum leben braucht.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Er nimmt von denen, denen es nicht schadet

    Na ja, heiligsprechen wollen wir den Feylamia auch nicht. Er bringt seine Opfer zwar in der Regel nicht um, aber er stiehlt ihnen Lebenskraft. Ein gesunder Mensch mag das nicht sogleich bemerken, aber es könnte dadurch ein paar Monate abgezogen bekommen, die er früher sterben muss ...

  • Okay. Das war mir so nicht mehr im Gedächtnis. Ich dachte, dass gesunde Menschen das einfach wieder regenerieren können. Das das Abziehen von Sikaryan das Leben verkürzt hab ich nicht auf dem Schirm gehabt. Aber Tatsache ist, dass Galayne nichts dafür kann, dass es so geschaffen wurde. Es gibt leider keine alternative Ernährungsform für ihn. Oder doch?

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Ja, aber das war doch auch die Lebenskraft dieser Tiere. Also ich meinte mit Alternativ, eine Ernährung die nicht auf Sikaryan beruht.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Okay. Also bliebe ihm nur die Möglichkeit ein "vegetarischer Feylamia" zu werden, der sich nur von tierischem Sikaryan ernährt.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Okay. Also bliebe ihm nur die Möglichkeit ein "vegetarischer Feylamia" zu werden, der sich nur von tierischem Sikaryan ernährt.

    Am Ende des Tages bleibt er ein Vampir. Und das bedeutet, trotz der romantisierenden Literatur jüngerer Tage (mit vorwiegend weiblicher Zielgruppe, wenn ich das hier sagen darf), dass er das Leben anderer nimmt um sein eigenes Unleben fortzusetzen. Und bevor jetzt jemand moralisch wird sollte man vielleicht kurz über unsere eigenen Ess- und Lebensgewohnheiten nachdenken.

  • Als Galayne Galandel zum ersten Mal trifft, will er die Elfensklavin töten, ihr die gesamte Lebenskraft nehmen. Erst nachdem sie ihm irgendwie hilft sein Gedächtnis wiederzufinden, beginnt er mit der Umverteilung. Ich glaube seine Verbannung und besonders dieses Erlebnis hat ihn erst verändert, vorher war er nicht so nett.

    Aber es hat die Figur auf jeden Fall sympathischer gemacht. Eine meiner Lieblingsfiguren seit dem ersten Band.


    Phileasson hat also diese alte Beziehung nun hinter sich gelassen. Das war gut beschrieben, besonders Ohm als bester Freund des Foggwulf. Wenn sich eine Tür schließt geht eine andere auf. Eigentlich sind dich beide Helden mit dem Meer verheiratet da ist kein Platz für eine Ehefrau.

    Aber das Phileassons Verflossene es sich anders überlegt, habe ich echt nicht als Möglichkeit in Betracht gezogen.

    Nun hat er den Kopf frei und wird entweder König der Meere oder Sterben, so wie er es geschworen hat. Na dann muss er sich jetzt aber etwas mehr in die Riemen legen. Mir wäre die Geschichte von Gilda lieber gewesen. Mal sehen wann wir diese Geschichte erzählt bekommen, so bleibt es spannend.


    Der liebe Beorn wäre ja beinahe voll in die Falle gelaufen, gut das er Dolorita hat. Was für eine Intrige, eigentlich ist dass nun nicht Beorns Sache, aber er ist schlau und hat die Angelegenheit gut verhandelt. Erstaunlich, dass er sich zurückhalten konnte, obwohl er ja schon einiges einstecken musste.


    Aber unterschwellig ist da immer noch diese Bedrohung, warum war die Herrcherin so wild auf die Seeschlangenzähne? Was wird da aus dem Meer kommen, Dämone zur letzten Schlacht gegen die Menschheit? Aber was für eine Rolle spielen da die verschwundenen Elfen deren Götter und ihre Artefakte? Müssen sich Elfen und Menschen vereinen um die Welt zu retten? :?::/


    Jetzt bin ich mal auf Farsa gespannt und wie Beorn wieder an die Silberflamme kommen möchte. Vor dieser Kröte hat er ja ziemlich Respekt. Ist aber auch ein sehr nachtragendes Tierchen.:boff:

  • Dramaturgisch könnte ich mir vorstellen, dass die Autoren auf diesem Weg einen Abgang Galaynes vorbereiten. Immerhin erwähnt er ja, dass er ohne die Anwesenheit der Göttin die Menschen vermutlich bereits verlassen hätte. Falls Pardona also die Ottajasko verlässt, könnte Galayne ebenfalls reagieren. Interessant wäre dies in Kombination mit einer "Lösung" für Galandel. Was wohl passiert, wenn die Sucherin Ometheons auf den Rosentempel trifft?

    Das wäre natürlich möglich. Hat er denn als Figur ausgedient? Sein Ziel, auf Pardona zu treffen, hat er eigentlich erfüllt. Nur seinen Lebenssinn hat er noch nicht gefunden. Vielleicht opfert er sich für Pardona oder so. Ich bin gespannt, ob diese Figur in den nächsten Band schafft und ob Pardona auch noch dabei ist. Dieses mal werden wir mit der Vergangenheit der Elfen sicherlich noch mehr konfrontiert, wenn es in den Rosentempel geht.

    Soweit es mich betrifft ist diese Eigenschaft Galaynes neu und wird erst mit dem Prolog dieses Bandes etabliert. Irgendjemand dazu eine weitere Sicht?

    Stimmt, diese "Wiedergutmachung" habe ich vorher noch nicht gelesen. Aber es zeigt halt, dass Galayne nicht "nur" böse und dunkel ist, sondern durchaus "gute" Seiten hat, auch wenn er das irgendwie nicht so sieht. Deshalb finde ich ihn einen der besten und spannendsten Charaktere.

    Ich denke ebenfalls, dass er sich mit der Zeit so entwickelt hat. Er ist auf jeden Fall ein spannender Charakter, auch wenn er letztendlich die Lebenskraft anderer Lebewesen nehmen muss, um selbst zu überleben.

    Allerdings frage ich mich, ob das vielleicht nur durch das Sikaryan gekommen ist und bald wieder nachlässt. Ich bin auch die ganze Zeit am überlegen, ob diese Schwäche von Pardona nur durch den "Angriff" bei der Prophezeihung kommt oder ob es vielleicht ja auch mit der Lenya im Himmelsturm zusammenhängt. Immerhin ist sie ja jetzt von der Nabelschnur getrennt und leidet nun Hunger und wird schwächer. Irgendwie ist Pardona ja auch mit Lenya verbunden. :/

    Das ist ein interessanter Gedanke. Das könnte natürlich damit zusammen hängen. Und wieder stelle ich mir die Frage, was passiert, wenn Lenya sterben sollte?

    Am Ende des Tages bleibt er ein Vampir. Und das bedeutet, trotz der romantisierenden Literatur jüngerer Tage (mit vorwiegend weiblicher Zielgruppe, wenn ich das hier sagen darf), dass er das Leben anderer nimmt um sein eigenes Unleben fortzusetzen. Und bevor jetzt jemand moralisch wird sollte man vielleicht kurz über unsere eigenen Ess- und Lebensgewohnheiten nachdenken.

    Das stimmt. Vampir ist Vampir. Und auch Vampire hängen am "Leben", sofern man von Leben sprechen kann und werden alles daran setzen, das es so bleibt. Wir Menschen haben da tatsächlich eine Alternative, wir müssen kein Fleisch essen, wir haben die Wahl. Obwohl es mal einen Vampir gab, der sich in einer Blutbank bediente. Also vielleicht gibt es auch da Alternativen, die vielleicht nicht ganz so schmackhaft sind wie das Sikaryan von Tieren bei Galayne.

    Ich glaube seine Verbannung und besonders dieses Erlebnis hat ihn erst verändert, vorher war er nicht so nett.

    Ja, das denke ich auch. Die anderen haben ihn mit Sicherheit nicht umsonst verbannt und ihm so eine schwere Strafe auferlegt. Immerhin hat er sich unwissentlich und hinterhältig an ihrer Lebenskraft bedient. Das ist alles andere als nett.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Interessant fand ich, wer bei dieser Schuldknechtschaft zu Leiff hielt. Sein Sohn war es nicht.

    Ja, das fand ich ebenfalls spannend.


    Aber ob ihn das weiter zur Pardona treibt, weiß ich nicht. Ich glaube mittlerweile, dass er die Gemeinschaft um Beorns Ottajasko durchaus zu wertschätzen weiß. Sonst würde er nicht darauf sinnen, die Silberflamme wieder zurück zu holen. Es könnte ihm ja egal sein.

    Damit hast du recht, er hat weiterhin den Ehrgeiz, dass ihn der Rest der Ottajasko wieder quasi in ihre Reihen aufnimmt. In den letzten Bänden wurde öfters deutlich, dass er diese für ihn neue und ungewohnte Situation gar nicht so übel fand.


    Da muss aber dann der erste Versuch sitzen! Ich glaube nicht, dass sie danach noch sehr gnädig wäre :P

    Ich fürchte, damit hast du recht :D


    Und warum wohl hat Zidaine Beorn gefragt, ob er sie heiraten würde? Das verwirrt mich jetzt. Meinte sie das ernst oder wolte sie nur wissen, ob überhaupt ein Mann jemanden wie sie heiraten würde? Ein Mann der ihr schlimmsten Geheimnis kennt....

    Das verwirrt mich auch etwas und mir geht es wir dir, dass ich die Absicht hinter dieser Frage nicht einschätzen kann.


    Aber unterschwellig ist da immer noch diese Bedrohung, warum war die Herrcherin so wild auf die Seeschlangenzähne?

    Ja, die Bedrohung ... mich würde ebenfalls interessieren, um was es dabei konkret gehen soll.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Interessant fand ich, wer bei dieser Schuldknechtschaft zu Leiff hielt. Sein Sohn war es nicht.


    Ja, in der Not lernt man seine wahren Freunde kennen. Leif hat sich da auch ziemlich gewundert. Sein Sohn wollte ihn immerhin befreien. 🙂