03: Kapitel 2 (S. 155 - 232)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Krassling.

  • Für Zidaine muss es aber tatsächlich so aussehen, als ob ihr Liebhaber einfach nur eine Ausflucht gesucht hat, um ihr eine Antwort schuldig zu bleiben.


    Nun ist auch Beorn neben Galayne wild entschlossen, die Silberflamme wieder an sich zu bringen.

    Ich glaube Beorn ist genausowenig als Ehemann geeignet wie Phileasson. Aber Zidane heiraten=Oso verrückt ist wohl keiner der ihr Geheimnis kennt. Auch Beorn nicht. Also was sie sich da gedacht hat?


    Ja, mal schauen was die Beiden aushecken. Da würde Salarin aber traurig sein, wenn er die Silberflamme wieder verliert. Wie Phileasson das wohl aufnehmen würde?🤔

  • Ich glaube Beorn ist genausowenig als Ehemann geeignet wie Phileasson. Aber Zidane heiraten

    Naja, die sind ja beide ziemlich kaputt :P Beorn und Zidaine….

    Aber ich glaube, jeder der eine solche Aufgabe vor sich hat, braucht eine gewisse Rücksichtslosigkeit, die sich schlecht mit einer Partnerschaft verträgt.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Ja, mal schauen was die Beiden aushecken. Da würde Salarin aber traurig sein, wenn er die Silberflamme wieder verliert. Wie Phileasson das wohl aufnehmen würde?🤔

    Darauf bin ich auch echt gespannt.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Galayne

    Galandel und Galayne verlassen die Ottajaskos gemeinsam und leben glücklich miteinander bis an ihr Lebensende? :love:

    Damit könnte ich glaube ich sogar ganz gut leben.

    Das wäre natürlich möglich. Hat er denn als Figur ausgedient? Sein Ziel, auf Pardona zu treffen, hat er eigentlich erfüllt. Nur seinen Lebenssinn hat er noch nicht gefunden. Vielleicht opfert er sich für Pardona oder so. Ich bin gespannt, ob diese Figur in den nächsten Band schafft und ob Pardona auch noch dabei ist. Dieses mal werden wir mit der Vergangenheit der Elfen sicherlich noch mehr konfrontiert, wenn es in den Rosentempel geht.

    Naja, irgendwie ist der Konflikt ja noch nicht ganz eskaliert. Für irgendwas sollte Galyne ja noch gut sein. Die Gemeinschaft der Ottajasko ist ja wertlos, wenn sie beim nächsten Fehler wieder in Verachtung umschlägt. Bleiben also Pardona, die vermutlich bald abberufen wird und Galandel, der nicht mehr viel Zeit bleibt. Hört sich für mich so an, als würde Galaynes Geschichte sich nicht noch weitere fünf Bände dahinschleppen.


    Die Mhaharani

    Aber unterschwellig ist da immer noch diese Bedrohung, warum war die Herrcherin so wild auf die Seeschlangenzähne? Was wird da aus dem Meer kommen, Dämone zur letzten Schlacht gegen die Menschheit? Aber was für eine Rolle spielen da die verschwundenen Elfen deren Götter und ihre Artefakte? Müssen sich Elfen und Menschen vereinen um die Welt zu retten? :?::/

    Vergiss nicht, das diese Geschichte in einer Welt spielt, die weitaus größer ist als die Wettfahrt. Es dreht sich nicht immer nur alles um die beiden Thorwaler und ihre Wettfahrt. Manche Andeutungen gehen darüber hinaus.

    Bemerkenswert fand ich übrigens auch den Umgang der Herrscherin mit der Heiratspolitik. In Aranien herrscht ja das Matriarchat. Und dennoch soll die junge Nazanin sich mit einem (patriarchalischen) Novadi verheiraten lassen. Die Vorherrschaft der Frauen führt hier keineswegs dazu, dass Mädchen von arrangierten politischen Hochzeiten verschont bleiben.

  • In Aranien herrscht ja das Matriarchat. Und dennoch soll die junge Nazanin sich mit einem (patriarchalischen) Novadi verheiraten lassen. Die Vorherrschaft der Frauen führt hier keineswegs dazu, dass Mädchen von arrangierten politischen Hochzeiten verschont bleiben.

    Das stimmt: Stand schlägt Geschlecht. Auch die männlichen Nachkommen unserer europäischen Adelshäuser wurden schließlich so verheiratet, dass es ihren Dynastien nützte.

  • Kapitel 2 bringt die offenen Handlungsstränge in Kunchom und Zorgan zum Abschluss, die aus Kapitel 1 offen waren. Ich kann nur sagen, gut, dass es Ohm gibt! Auch wenn er mehr oder weniger zufällig in Brunyldas Nähe gelangt - so ganz zufällig ist es dann wohl doch nicht. Phileasson weiß anscheinend nicht so recht, wie er die Sache angehen soll. Also springt Ohm ein, um die Sache für ihn zu klären, oder zumindest die Klärung zwischen Asleif und Brunylda zu ermöglichen. Vermutlich wäre Asleif sonst einfach so aus Kunchom abgereist, ohne etwas unternommen zu haben, und das hätte ihn sicher bei seinen nächsten Aufgaben beeinträchtigt. Asleif weiß das und bedankt sich hinterher, indem er Ohm noch einmal deutlich sagt, dass er sein bester Freund ist.


    Ich war mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher, was diese Episode mit Brunylda für die Geschichte bezwecken sollte. Es war mir relativ klar, dass sie nicht mitkommen würde. Daher vermute ich, dass sie primär zur weitergehenden Charakterisierung von Phileasson (und Ohm) dient. Es gibt tatsächlich auch Dinge, bei denen Asleif sich unsicher ist und nicht weiß, wie er vorgehen soll. Außerdem zeigt sich, dass Ruhm und große Taten nicht automatisch alle Türen öffnet, sonder dass es auch dazu führen kann, dass sich einige verschließen. Andere Personen können sich von einem abwenden, weil sie sich klein fühlen. Zum Glück ist diese Sache nun geklärt und ich gehe davon aus, dass Phileasson sie nun hinter sich lassen und mit klarem Kopf die anstehenden Aufgaben angehen kann.


    Beorn hat ja noch einmal die Kurve gekriegt - dank Dolorita! Da war ich echt beeindruckt, dass die den Tod von Orelio scheinbar so gut verkraftet hat, und sich weiter komplett in den Dienst der Ottajasko stellt. Eine starke Frau! Ohne sie wäre Beorn den Araniern zum zweiten Mal in die Falle gegangen. Und sie ahnt, dass mit Lenya etwas nicht stimmt... bin gespannt wie das weitergeht.


    Bei der Mhaharani geht es mir wie Beorn - aus der werde ich nicht so richtig schlau. Vielleicht fehlt mir da das DSA-Hintergrundwissen, um ihre Handlungen richtig einzuordnen. Vielleicht muss es aber auch einfach ein allgemeiner Wesenszug eines erfolgreichen Herrschers sein, dass er für die Allgemeinheit wenig nachvollziehbare Entscheidungen trifft, um für seine Feinde unberechenbar zu bleiben.

    Jedenfalls hat Beorn jetzt nicht nur Geld und Ausrüstung, sondern (wenn ich es richtig verstanden habe) auch noch durch Leif und seine Ottajasko seine Ränge aufgefüllt. Das Ende des Kapitels hielt dann noch zwei Überraschungen bereit: Zidaine will Beorn heiraten? Echt jetzt? Und da ist die Kröte wieder! In dieser Situation hat sie Beorn ein wenig den Allerwertesten gerettet, auch wenn Zidaine ihm kein Wort glaubt.


    Galayne hat nach dem Verlust von Selflanatil einen schweren Stand in der Ottajasko. Auch wenn sich das gegen Ende des Kapitels etwas zu ändern scheint, jedenfalls reden die anderen wieder mit ihm. Dass Pardona so schwach ist, dass Galayne ihr Sikaryan zukommen lassen will, ist schon bemerkenswert. Auch dass er, wie im Prolog, weiterhin um einen Ausgleich für seine Taten bemüht ist.


    Die ganze Geschichte um Nazanin war mir irgendwie zu lang. Auch da habe ich, wie bei der Geschichte um Brunylda, nicht so wirklich die Bedeutung für die Hauptstory erfasst. Aber vielleicht ändert sich das noch, wenn Nazanin nun notgedrungen die Ottajasko begleitet. Insgesamt war mir Kapitel 2 also etwas zu langatmig. Mir hätten auch verkürzte Versionen der beiden "Nebenschauplätze" Nazanin und Brunylda gereicht.

  • Aber musste Brunyldas Mann ausgerechnet in dem Moment hinzukommen, als Ohm das Geheimnis um Gildas Tod lüften wollte?

    Ja, das habe ich mir auch gedacht... X/


    Interessant fand ich, wer bei dieser Schuldknechtschaft zu Leiff hielt. Sein Sohn war es nicht.

    Das hatte sich ja im "Kerker" schon angedeutet. Es schien mir so, dass ein Teil seiner Leute, inklusive seines Sohnes, die Geschichte der geraubten Jungfräulichkeit tatsächlich geglaubt hat. Von wegen "er ist über seinen eigenen Schwanz gestolpert". Wenn man ihn tatsächlich für schuldig hält, opfert man sich nicht für ihn auf...


    Nazarin ist mir auch nicht sonderlich sympathisch.

    Zustimmung.


    Der Schrecken der auf dem Wasser wandelt und nach Aranien kommt ist ebenfalls eine Vorausschau auf Dinge die da kommen werden und bewegt sich in die gleiche Richtung, wie die Omen während der Begegnung mit Sanin und der Seeadler von Beilunk. Eigentlich wäre das für unsere Geschichte ohne Belang. Allerdings sind diese Prophezeiungen Sybias zentrale Motivation für das dringende Verlangen nach den Schlangenzähnen und damit ursächlich für Leifs Probleme und eine zusätzliche Option in Beorns Spiel.

    Danke, das rückt die Dinge für mich in eine bessere Perspektive.


    Galandel und Galayne verlassen die Ottajaskos gemeinsam und leben glücklich miteinander bis an ihr Lebensende? :love:

    Das dauert ja bei Galandel nicht mehr so lange... :evil:

  • Ich rudere schon wieder hinterher, aber es ist so viel los und ich komme nicht so richtig zum Posten. Ich fange mal an.

    -zunächst muss ich sagen, dass ich wegen der Geschichte mit Asleifs Liebe sehr zwiegespalten bin. Einerseits frage ich mich, warum das hier kommt und befürchte, dass unser Held keinen Prolog bekommt und andererseits könnte man aufatmen und sagen, dass es keine Liebesgeschichte wird. Sollte es aber ein Prolog mit der Frage um Gilda werden, dann wäre ja Beorn mit eingeschlossen. Also was bleibt für einen Prolog mit Phileasson als Helden? Oder erfahren wir weiter sein Leben 'Häppchenweise?

    Dolorita ist wirklich sehr geschickt im Umgang mit juristischen Dingen - und dass ihr Pardona unheimlich ist, ist auch besser so ... wenn sie wüsste, welche Rolle diese an Orelios Tod gespielt hat.

    Ich denke dann könnte sie Pardona gefährlich werden, zumindest ihre Rolle aufdecken, dann schützen sie die Ringe nicht mehr. Für sie würde ich hoffen, sie erfährt es nie, für mich als Leser würde ich mich über diesen Wutausbruch riesig freuen.

    Was die Liebe zwischen dem Foggwulf und Brunylda angeht, war das weniger spektakulär, als ich gedacht hatte, aber jetzt hat es Asleif wohl endlich auch begriffen und vor allem akzeptiert. Ich finde es gut, dass sie bei ihrer Familie bleiben will, auch wenn sie kampftechnisch der Ottajasko sicherlich gut getan hätte.

    Ja, so eine nicht abgeschlossene Liebesgeschichte ist schlimmer als eine schnelle Trennung. Da bleibt etwas das als Liebe angesehen wird und ein Gemisch aus Schuldgefühlen und Erinnerungen ist. Sie wäre eine gute Gefährtin für ihn gewesen, aber das war ihr zu wenig und vielleicht ihm auch irgendwann? Abenteurer heiraten doch eigentlich nicht. Die Lösung des Problems fand ich absolut thorwaler gerecht und sehr schön.

    Wobei ich sagen muss, dass ich Nazanin trotzdem nicht mag, auch wenn ich ihr Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Freiheit total verstehen kann.

    Wieso magst du sie nicht? Das arme Mädchen ist wie alt? 13 oder 14? Und immer nur eine Schachfigur. Für den "Verrat" kann sie nichts und muss es trotzdem ausbaden. Mir tut sie sehr leid und ich hoffe sie wird Teil der Otta und kann dort ein selbstbestimmtes Leben führen. Ich weiß ja nicht wie sehr sich die Thorwaler an eine Zwangsehe gebunden fühlen. Leif hat ja selbst etwas gegen erzwungen Liebe.

    Ich auch! Das wäre so …..aufgewärmt....gewesen. Und ob sich Brunylda überhaupt darauf hätte einlassen können? Von Kindern und Mann getrennt?

    Interessant fand ich, dass sie diesen Aspekt nur nebenbei angebracht hat. Sie hat es wesentlich besser gemacht und ihm verdeutlicht, dass er zu anderem berufen ist als sich um sie zu kümmern und sie möchte nicht in seinem Schatten leben. Fand ich toll.

    Einige aus der Ottajasko werden das sicherlich nicht verstehen können, aber immerhin haben sie mehr oder weniger die Füße still gehalten. Interessant fand ich, wer bei dieser Schuldknechtschaft zu Leiff hielt. Sein Sohn war es nicht.

    Sein Sohn war klüger als die anderen (ist er scheinbar immer, auch klüger als sein Vater) er bleibt frei und hat damit die Chance, seinen Vater und die anderen zu befreien.

    um Beorns Ottajasko durchaus zu wertschätzen weiß. Sonst würde er nicht darauf sinnen, die Silberflamme wieder zurück zu holen. Es könnte ihm ja egal sein.

    Das macht er wohl nur sekundär wegen der Otta, es ist mehr sein Stolz, der da angesprochen wird, denke ich.

    Sie kann sicherlich sterben,

    Sie hatte schließlich schon Angst als die Sonne auf sie zukam.

    Wieder einmal sieht man, dass es mit der Moral der Thorwaler auch nicht so weit her ist, wie manche Leute gerne glauben würden. Ich frage mich immer, wie eine Gruppe, die so wenig zusammenhält und so starke innere Spannungen pflegt überhaupt solch schwierige Herausforderungen bewältigen kann.

    Eine Gruppe, die solange zusammen ist und keine Spannungen hat, wäre mir sehr verdächtig, sind dann vielleicht Roboter. Ich denke es ist wie in vielen Familien, man streitet sich bis auf Messer, aber sobald jemand von außen angegriffen wird, halten alle zusammen.

  • Stimmt, diese "Wiedergutmachung" habe ich vorher noch nicht gelesen. Aber es zeigt halt, dass Galayne nicht "nur" böse und dunkel ist, sondern durchaus "gute" Seiten hat, auch wenn er das irgendwie nicht so sieht. Deshalb finde ich ihn einen der besten und spannendsten Charaktere.

    Komiscvh, ich habe ihn nur kurz am Anfang als böse empfunden wegen des Rituals. Dann habe ich ihn immer wieder erlebt, als jemand, der unglücklich darüber ist, wie er sich ernähren muss und der sich selbst als Monster sieht, ohne zu wissen, warum er so ist, was wollte Pardona mit seiner Erschaffung?


    Na ja, heiligsprechen wollen wir den Feylamia auch nicht. Er bringt seine Opfer zwar in der Regel nicht um, aber er stiehlt ihnen Lebenskraft. Ein gesunder Mensch mag das nicht sogleich bemerken, aber es könnte dadurch ein paar Monate abgezogen bekommen, die er früher sterben muss ...


    Okay. Also bliebe ihm nur die Möglichkeit ein "vegetarischer Feylamia" zu werden, der sich nur von tierischem Sikaryan ernährt.

    Also von Pflanzen kann er sich wohl nicht ernähren und tierisches Sikaryan ernährt ihn nur an der Minimum Grenze. Er kann sich damit am Leben erhalten, aber verliert an Kraft, so habe ich das verstanden. Je stärker das Sikaryan in einem Lebewesen, umso mehr stärkt es ihn?

    Am Ende des Tages bleibt er ein Vampir. Und das bedeutet, trotz der romantisierenden Literatur jüngerer Tage (mit vorwiegend weiblicher Zielgruppe, wenn ich das hier sagen darf), dass er das Leben anderer nimmt um sein eigenes Unleben fortzusetzen. Und bevor jetzt jemand moralisch wird sollte man vielleicht kurz über unsere eigenen Ess- und Lebensgewohnheiten nachdenken.

    Das wohl!!!

    Das wäre natürlich möglich. Hat er denn als Figur ausgedient? Sein Ziel, auf Pardona zu treffen, hat er eigentlich erfüllt. Nur seinen Lebenssinn hat er noch nicht gefunden. Vielleicht opfert er sich für Pardona oder so. Ich bin gespannt, ob diese Figur in den nächsten Band schafft und ob Pardona auch noch dabei ist. Dieses mal werden wir mit der Vergangenheit der Elfen sicherlich noch mehr konfrontiert, wenn es in den Rosentempel geht

    Ja, hat er denn ein Lebensziel? Er wurde künstlich erschaffen, also gilt diese Regel für ihn oder ist sein Lebensziel zu überleben?

    kommt oder ob es vielleicht ja auch mit der Lenya im Himmelsturm zusammenhängt. Immerhin ist sie ja jetzt von der Nabelschnur getrennt und leidet nun Hunger und wird schwächer. Irgendwie ist Pardona ja auch mit Lenya verbunden.

    Das ist eine interessante Idee, aber die Verletzung im Himmelsturm war doch zeitlich später?

    . Nun ja nun ist er verheiratet, mit einer Frau die keinerlei Erfahrungen in Liebesdingen hat (und das wo Leif doch gerade daurauf so viel Wert legt ;) ) und die in ihm wahrscheinlich nur einen Barbaren sieht und ihn nicht sonderlich mag. Das hat er nun davon

    Ich glaube nicht, dass das eine Strafe ist. Treue ist wohl kaum eine Eigenschaft von Thorwalern, oder? Und wenn er sie nett behandelt, kann sie schon ein wertvolles Mitgleid der Otta werden. Schließlich ist sie eine eigenständig denkende Frau und mutig ist sie auch, bereit selbständigzu handeln.

    Mit Nazanin habe ich Mitleid. Sie ist nur ein Spielball. Ich bin allerdings gespannt, wie lange das noch so bleibt. Wahrscheinlich wird sich das im Laufe der Wettfahrt noch ändern.

    Ich bin also nicht allein mit meiner Hoffnung.


    Und warum wohl hat Zidaine Beorn gefragt, ob er sie heiraten würde? Das verwirrt mich jetzt. Meinte sie das ernst oder wolte sie nur wissen, ob überhaupt ein Mann jemanden wie sie heiraten würde? Ein Mann der ihr schlimmsten Geheimnis kennt....


    Ich glaube Beorn ist genausowenig als Ehemann geeignet wie Phileasson. Aber Zidane heiraten =O so verrückt ist wohl keiner der ihr Geheimnis kennt. Auch Beorn nicht. Also was sie sich da gedacht hat?

    Warum ist das so fragwürdig? Für mich war es ein logisches Resultat ihres Nachdenkens. Sie will die ganze Zeit wieder normal werden, ein Leben ohne Alpträume führen und geliebt werden, geliebt von jemandem der sie versteht und nicht verurteilt oder läutern will und der keine Angst vor ihr hat. Für mich war diese Frage ein Test. Wenn es jemand könnte, dann Beorn, aber der weicht aus (so sieht sie das und ich auch, er wäre auf alle Fälle ausgewichen).



    as frage ich mich auch. Bisher ist sie ja nur im Wasser aufgetaucht. Aber normale Kröten können ja auch an Land. Warum also sollte diese das nicht auch können?

    Vielleicht ist es die Bedrohung, die sie zu spüren bekommen sollen? Angst muss erst einmal wachsen.



    Galandel und Galayne verlassen die Ottajaskos gemeinsam und leben glücklich miteinander bis an ihr Lebensende?

    Das wäre den beiden zu wünschen. Galaynes Rettung könnte ja Galandels neues Lebensziel sein...vielleicht ergibt sich was im Rosentempel?

  • zunächst muss ich sagen, dass ich wegen der Geschichte mit Asleifs Liebe sehr zwiegespalten bin. Einerseits frage ich mich, warum das hier kommt und befürchte, dass unser Held keinen Prolog bekommt und andererseits könnte man aufatmen und sagen, dass es keine Liebesgeschichte wird. Sollte es aber ein Prolog mit der Frage um Gilda werden, dann wäre ja Beorn mit eingeschlossen. Also was bleibt für einen Prolog mit Phileasson als Helden? Oder erfahren wir weiter sein Leben 'Häppchenweise?

    Spannend ist durchaus die Frage, was uns diese Geschichte sagt. Auch ohne die kompetenten Antworten der Autoren könnte es ja interessant sein zu fragen, was dieser Ausflug in Asleifs Vergangenheit uns sagt. Ich denke angebracht ist die Frage, was uns diese Geschichte über den Foggwulf verrät. Er ist der größte Entdecker seiner Generation und einer der beiden größten Helden Thorwals. Aber dieses Schicksal ist offensichtlich einer Beziehung schon immer im Wege gestanden. Die Option bei Brunylda zu bleiben und sesshaft zu werden wird ja scheinbar zu keinem Zeitpunkt ernsthaft diskutiert. Asleif hat hier noch einmal Gelegenheit mit einem Kapitel seiner Vergangenheit abzuschließen und seine Entschlossenheit für die Wettfahrt zu bekräftigen. Und natürlich erhält er etwas mehr Lebendigkeit, wenn klar ist, dass ihm auch romantische Leidenschaft nicht gänzlich fremd ist. Interessant wird das ganze auch, da Beorn sich ja im gleichen Zeitraum mit einer anderen romantischen Annäherung beschäftigen muss.


    Nazanin

    Wieso magst du sie nicht? Das arme Mädchen ist wie alt? 13 oder 14? Und immer nur eine Schachfigur. Für den "Verrat" kann sie nichts und muss es trotzdem ausbaden. Mir tut sie sehr leid und ich hoffe sie wird Teil der Otta und kann dort ein selbstbestimmtes Leben führen. Ich weiß ja nicht wie sehr sich die Thorwaler an eine Zwangsehe gebunden fühlen. Leif hat ja selbst etwas gegen erzwungen Liebe.

    Mhm, Robert würde sicher wieder interessieren wie diese neue Figur so bei den Lesern ankommt. Und Bernhard gewiss auch, ist ja schließlich sein Strang. Ich finde die Figur sehr nachvollziehbar und glaubhaft. Sie stellt eine Bereicherung für die Gruppe da, da sie sich von der üblichen Truppe von wandernden Raubmördern unterscheidet. In einigen Szenen formiert sich um sie ja auch der weibliche Teil der Ottajasko (natürlich ohne Zidane). Und natürlich stellt sie für diesen Strang eine weitere Person da, die in den Tulamidenlande zu Hause ist und eben nicht als sprachloser Barbar durch eine fremde Welt torkelt. Ich wüsste nicht, warum ich sie aus der Gruppe herauswünschen sollte. Wie sehen das die übrigen Leser?


    Galayne


    Also von Pflanzen kann er sich wohl nicht ernähren und tierisches Sikaryan ernährt ihn nur an der Minimum Grenze. Er kann sich damit am Leben erhalten, aber verliert an Kraft, so habe ich das verstanden. Je stärker das Sikaryan in einem Lebewesen, umso mehr stärkt es ihn?

    Wie so viele Dinge hat auch das Sikaryan von dem sich Galayne nähert zwei Dimensionen. Die Quantität und die Qualität. Je mehr er davon nimmt, umso mehr Schaden erleidet das Opfer. Ein junger Erwachsener besitzt große Mengen an voll entwickeltem Sikaryan. Ein Goldfisch so gut wie keines. Neben der Verwertbarkeit spielt auch der "Geschmack" eine wichtige Rolle. Irgendwelche Tiefseefische oder Kleintiere schmecken vergleichsweise so gut wie für uns sandiger Nährschleim. Das andere Ende der Skala wäre dann wieder die Lebenskraft der berühmten Jungfrau.

    Ja, hat er denn ein Lebensziel? Er wurde künstlich erschaffen, also gilt diese Regel für ihn oder ist sein Lebensziel zu überleben?

    Er hat kein Lebensziel im Sinne der sterblichen Elfen. Er stirbt also nicht wenn er kein Ziel mehr hat. Darin unterscheidet er sich nicht von uns Menschen. Da er allerdings unter Elfen aufgewachsen ist, dürfte diese "Ziellosigkeit für ihn eher beunruhigend oder befremdlich sein. Und dann ist ja noch sein besonderer Hintergrund als künstliches Lebewesen. Wie schon früher erwähnt ist ja die Frage nach dem Warum an den konkret präsenten Schöpfer ein klassisches Motiv in den Geschichten künstlichen Lebens.


    Familienzwist

    Eine Gruppe, die solange zusammen ist und keine Spannungen hat, wäre mir sehr verdächtig, sind dann vielleicht Roboter. Ich denke es ist wie in vielen Familien, man streitet sich bis auf Messer, aber sobald jemand von außen angegriffen wird, halten alle zusammen.

    Ich bin jetzt nicht ganz sicher, wie ich das nehmen soll. Beorns Ottajasko mit einer Familie zu vergleichen ist zumindest in Teilen recht gewagt. Zidaine hat mindestens ein Mitglied dieser "Familie" getötet. Galayne hat sogar gemordet um überhaupt in der Familie aufgenommen zu werden. Beides übrigens mit Billigung des Drachenführers. Pardona/Lenya hat Doloritas Geliebten auf dem Gewissen und Selime war ihre Gefangene/Versuchsobjekt. Über Beorns Verhältnis zu Pardona muss ich wohl auch nichts weiter schreiben. Nazanin reist nur mit der Gruppe, weil sie sonst einen Kopf kürzer gemacht worden wäre. Und wenn es bei Beorns Entscheidung in Zorgan geblieben wäre, dann wäre Leif die nächsten zehn Jahre irgendwo als Sklave in Aranien gefangen. Vermutlich könnte man das ganze noch wesentlich ausführlicher beleuchten, aber ich denke es wird klar worauf ich hinaus will. Ich würde sagen das geht über das Mindestmaß für "weisen Sie nach, dass sie kein Roboter sind" weit hinaus. Klar halten die gegen äußere Feinde zusammen. Aber ich wäre nicht überrascht, wenn die inneren Spannungen auch mal für Probleme sorgen, die dem Erfolg der Wettfahrt in die Quere kommen.