02: Kapitel 1 (S. 81 - 154)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Sodele, nun sind wir wieder bei der Wettfahrt, aber momentan versuchen beide Ottajaskos erstmal zu Geld zu kommen. Gar nicht so einfach: Beorn findet in Sulaia seine Meisterin und muss zähneknirschend ihre Bedingungen akzeptieren. Beim Foggwulf bzw. Mirandola könnte es etwas besser laufen.


    Ich muss gestehen, Mirandola gefällt mir eigentlich inzwischen ganz gut: einerseits hat sie eine Vorliebe für Schönes und auch Elegantes, andererseits faszinieren sie aber auch die Zahlen.

    Ihre Neugier gefällt mir. Grinsen musste ich über Salarin-der-ein-anderer-ist, als er so verträumt von der Schwertscheide schwärmt ^^ Ich habe mich gefragt, was er denn geraucht hat :D?


    Jetzt aber erstmal zum Beginn des ersten Kapitels (die Vignetten im vorliegenden Buch gefallen mir übrigens wieder sehr gut), es geht ja direkt mit dem Tag weiter, an dem "Totenmeer" geendet hat. Dass Pardona in ihrem eigenen Schweiß badet, tut mir ja überhaupt nicht leid. Und dass sie sich zunehmend Sorgen wegen der neuen Queste macht, finde ich ebenfalls sehr spannend. Die Dame kann ruhig auch mal Muffensausen bekommen. Wobei mich schon interessieren würde, was genau sie während der Prophezeiung angegriffen hat. Ist das auch für den "Angriff" im Himmelsturm verantwortlich, bei dem Lenyas Nabelschnur durchreißt? Das geschah allerdings an zwei unterschiedlichen Tagen. Nun bin ich ja gespannt, was Lenyas Kerkermeister sich einfallen lässt, damit die Travia-Geweihte nicht stirbt. Sollte ihm das nicht gelingen, was würde denn das für Pardona als Lenya bedeuten?


    In Pardonas Überlegungen taucht bereits der Titel dieses Buches auf: der Rosentempel der blinden Göttin, der in der versunkenen Stadt Tie'Shianna liegt. Der Tempel, in dem der Kelch und die Silberflamme verwahrt waren. Und zu der Salarin, wenn er mal wieder in Phileasson "seinen König" sieht, ebenfalls eine Verbindung hat. Ich bin sehr gespannt, welche Auswirkungen der Rosentempel auf Salarin haben wird. In jedem Fall verdichtet sich immer mehr der Verdacht, dass die Wettfahrt ganz stark etwas mit den ehemaligen Hochelfen zu tun hat.


    Das Gespräch zwischen Ohm und dem Foggwulf hat mir wieder sehr gut gefallen, wie Ohm seinem Freund den Spiegel der Wahrheit vorhält, warum der Kapitän gerade die Route über Kunchom gewählt hat. Es geht um Brunylda - hat er sie vor Jahren sitzen lassen, weil er einfach nicht sesshaft werden konnte? Ich bin gespannt, ob er seine ehemalige Freundin sehen wird bzw. ob die beiden aufeinandertreffen werden und wie dieses Treffen dann ausgehen wird.

    Schön fand ich auch, wie Ohm an seinen Freund appelliert, die ganze Wettfahrt zu überdenken, ob sie ihm das alles wirklich wert ist? Das zeigt, wie tief die Freundschaft der beiden ist. Auch dass Ohm, als dann die Thorwaler auftauchen, wieder ganz der Skalde ist und von den Ruhmestaten seines Freundes erzählen möchte ^^


    Überhaupt sind unsere Recken inzwischen ganz schön berühmt geworden, der Knaller war aber Therion mit seinem Buch über die Wettfahrt samt den gemalten Bildern. Ich musste echt auch lachen, als sich Vascal überhaupt nicht mehr einkriegt, als er den Inhalt von Therions Heldengeschichte erfährt. Und als Galandel dann so trocken bemerkt, dass ihre Augen auf dem Bild zu klein getroffen sind :totlach:


    Bei Therions Satz "Mit solchen Feinheiten kann sich ein Sohn der nervenzerfetzenden Spannung unmöglich abgeben!" hat es mich beinahe zerrissen vor Lachen :totlach:

    Ich glaube, Shaya und Galandel sollten schon mal vorsorglich Autogrammkarten drucken lassen :D


    Tylstyrs Verhalten ist dagegen überhaupt nicht komisch, das macht mir echt Sorge. Die Ereignisse mit Zidaine und Tjorne im Totenmeer scheinen etwas in ihm endgültig zerbrochen zu haben. Vorher hätte er doch niemals der Möwe einfach den Hals umgedreht, wo er doch weiß, wie schnell Salarin sie hätte heilen können. Die Möwenknöchelchen ... was will er genau damit? Sie stellen ja eine feste Verbindung zu seiner Jugend in Stainakr und der Rache-Tötungsmethode von Zidaine dar.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ja, die Szene mit dem Buch über unsere Helden und den Zeichnungen fand ich auch zu komisch.

    Als Galandel meinte ihre Augen sein nicht richtig getroffen, konnte ich nur denken, typisch Elfe 😁.

  • Ich fand diesen Abschnitt unglaublich spannend, auch wenn eigentlich gar nicht so viel passiert ist. Und eigentlich doch....


    Denn unterschwellig passiert eben doch eine Menge. Manches kann man greifen, manches nicht, manches nur erahnen. Ich mag sowas.


    Zunächst zu Pardona: Ich habe mich natürlich extrem darüber gefreut, dass die Dame auch mal Angst haben kann. Das zeigt auf jeden Fall, dass es da einige gibt, die ihr kräftig in die Suppe spucken können. Und ich frage mich, ob es wirklich Praios war, der sie "angegriffen" hat. Nur wie hat er sie ausmachen können? Ich bin gespannt, wie sich das aufklärt.

    Wobei mich schon interessieren würde, was genau sie während der Prophezeiung angegriffen hat. Ist das auch für den "Angriff" im Himmelsturm verantwortlich, bei dem Lenyas Nabelschnur durchreißt?

    Da könnte durchaus ein Zusammenhang bestehen. Ich habe tatsächlich auch auf den Tag geachtet. Aber vielleicht finden die Ereignisse auch ein wenig zeitversetzt statt?


    Nun bin ich ja gespannt, was Lenyas Kerkermeister sich einfallen lässt, damit die Travia-Geweihte nicht stirbt. Sollte ihm das nicht gelingen, was würde denn das für Pardona als Lenya bedeuten?

    Ich konnte mir bisher überhaupt nicht vorstellten, dass es einer der Geweihten treffen könnte. Aber wenn unsere teuflischen Autoren genau sowas im Schilde führen? Ja, was wäre dann? Wäre die Wettfahrt dann beendet? Wird eine Nachfolgerin geschickt? Muss Pardona dann im Körper bleiben oder macht es wie bei einer Überraschungsbox PUFF und die echte Pardona steht da plötzlich? Das könnte sicherlich spannend werden, aber ich hoffe mal, dass wir einfach nur zuviel Corvus & Hennen gelesen haben und DAS nicht passiert.

    Obwohl ich zugeben muss, dass mir Lenya abhanden gekommen ist. Ich glaube, es würde mir gar nicht soviel ausmachen.


    Gut an diesem Abschnitt fand ich auch, dass es wieder diese nette Wiederholung der derzeitigen Mitglieder der Ottajaskos gibt. Ich finde, das machen die beiden Autoren echt gut. Sie binden das in eine nette Geschichte ein. Keine langweilige Aufzählung oder Wiederholung.


    Auch die Erläuterung, dass die beiden Artefakte bei Orima in der versunkenen Stadt der Hochelfen war, die vermutlich derzeit irgendwo in der Khôm liegt. Ich denke, dass ist eine gute Einführung auf das, was da noch kommen mag.


    Leomaras Visionen geben wieder Rätsel auf. Spricht da noch Macan, der in Erinnerung bleiben will? Ich befürchte, der taucht nochmal auf, wenn wir gar nicht mehr an ihn denken.


    Ja, und dann sie Szene im Tempel bei Therion. Shaya hat ihren ersten Fan in dieser Saga. Ich habe mich gerollt vor lachen. Die Szene war echt stark und sowas von unerwartet. Aber Shaya ist echt ne coole Socke, die reagieren ja mal sowas von relaxt. Und die Bilder, die würde ich gerne sehen.

    Bei Therions Satz "Mit solchen Feinheiten kann sich ein Sohn der nervenzerfetzenden Spannung unmöglich abgeben!" hat es mich beinahe zerrissen vor Lachen :totlach:

    Geiler Satz. Da wird sich der Schreiber doch nicht selbst beschrieben haben? ;-)


    Grinsen musste ich über Salarin-der-ein-anderer-ist, als er so verträumt von der Schwertscheide schwärmt ^^ Ich habe mich gefragt, was er denn geraucht hat :D ?

    Aber der ist doch immer so verstrahlt.

    Das Gespräch zwischen Ohm und dem Foggwulf hat mir wieder sehr gut gefallen, wie Ohm seinem Freund den Spiegel der Wahrheit vorhält, warum der Kapitän gerade die Route über Kunchom gewählt hat.

    Oh ja, diese Gespräche gehören eindeutig zu meinen Lieblingsszenen. Es sieht so aus, als hätte Asleif Brunylda sitzen gelassen oder es war eine heimliche Liebe. Ich finde es schon irgendwie witzig, dass er sie jetzt stalkt und ihrem Sohn überteuert dieses Stofftier kauft. Er denkt total irrational. Das passt eigentlich nicht zu ihm, macht ihn aber menschlich und sympathisch. Ich bin gespannt, wie sich das auflöst.


    Tylstyr macht mir auch Sorgen. In ihm ist etwas zerbrochen. Und irgendetwas hat er mit den Knochen vor. Überhaupt glaube ich, dass uns die Magier noch ein wenig beschäftigen werden. Die Untersuchung des "Tagebuches" fand ich schon interessant. Das scheint ein ganz besonderer Zauber zu sein.


    Tja, und Beorn versucht sich derweil mit Geschäften in Zorgan. Ich fand es schon irgendwie witzig, dass Beorn ein wenig an seine Piratenehre gepackt wurde, weil El Harkir sich nun als großer Schurke einen Namen macht. Wenn Beorn die Wette nicht gewinnt, geht er eigentlich als doppelter Verlierer da raus.


    Ich bin auf jeden Fall wieder voll drin in der Geschichte und genieße die Wettfahrt in vollen Zügen schön gemütlich auf der Couch.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Mirandola gefällt mir eigentlich inzwischen ganz gut

    Ich find sie irgendwie doof: Teilweise suhlt sie sich in Selbstmitleid, dann der komische Hang, sich immer so zu stylen und so...

    Tylstyrs Verhalten ist dagegen überhaupt nicht komisch, das macht mir echt Sorge.

    Mir auch :( Ich bin total erschrocken, weil er ja eigentlich nicht zur Gewalt neigt.

    Und als Galandel dann so trocken bemerkt, dass ihre Augen auf dem Bild zu klein getroffen sind

    Ich bin beinahe von Lachen vom Stuhl gefallen :totlach:

    Da wird sich der Schreiber doch nicht selbst beschrieben haben?

    Das war auch mein erster Gedanke. :hm:

    hätte Asleif Brunylda sitzen gelassen

    Meinst du? Ich finde das liest sich eher andersrum

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Guter Einstieg in die Geschichte. 👍


    Ich war gleich wieder mittendrin. Ja, die gute Pardona ist irgendwie aufgeflogen. Die Aufgabe wird nicht durch sie verkündet, sondern direkt von der Sonne ins Schiff gebrannt. Hat mir richtig gut getan, dass sie doch nicht so allmächtig ist. Sie weiß wohin die Reise geht und sie hat Angst dorthin zurück zu gehen.

    Bei Beorn läuft es auch nicht so glatt, da hat er seine Meisterin gefunden, sehr schöne Szene . Da war er seine Schätze für einen Silberling los.😆


    Was nun mit Lenya wird? Vielleicht muss Pardona die Gruppe verlassen. Ich glaube, es wäre ihr recht wenn sie nicht mit müsste. Eigentlich sollte sie doch spüren, dass was mit der Gefangenen nicht stimmt. Der Aufpasser scheint ja ziemlich ratlos zu sein. Kann auch sein dass er sie aus dem Behälter herausholt, nun mal abwarten.


    Nun Tylstyr wird immer seltsamer und dunkler. Das wird bestimmt noch spannend. Was hat er mit den Vogelknochen vor?. Ziemlich heftig das mit dem töten der Möwe.(Das hat der Autor so auf seiner Reise in den USA beobachtet und in den Roman einfließen lassen.)


    Ich hoffe nun klärt sich, was mit Beorns Schwester passiert ist. Sie lebt also noch. Aber warum hat er Beorn erzählt sie sei tot? Sie hat sich für einen anderen Mann entschieden, wie es aussieht. Warum darf das ihr Bruder nicht wissen? Weiss jemand ob es bei den Thorwalern ein Problem ist einen Mann aus einem anderen Volk zu heiraten? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    Also wie Phileasson bei diesem schlechten Schmied sein Schild repariert nur um das Haus zu beobachten fand ich sehr gut geschildert. Da ist unser Held ja ziemlich unsicher was er nun tun soll. Nun bin ich noch gespannter was es damit auf sich hat.


    Was mir besonders gefällt ist, dass sie den Geheimnissen des Elfenbuchs von Tylstyr nachspüren. Einige Fragen werden nun endlich mal beantwortet.😊

  • Da könnte durchaus ein Zusammenhang bestehen. Ich habe tatsächlich auch auf den Tag geachtet. Aber vielleicht finden die Ereignisse auch ein wenig zeitversetzt statt?

    Ja, evtl. liegt es tatsächlich daran, dass es zeitversetzt abläuft. Andererseits wurde immer wieder dieses Dämonenportal erwähnt, könnten die vielleicht auch ihre Pfoten im Spiel haben? Wenn ich auch keine Ahnung habe, wie und was sie damit bezwecken.


    Muss Pardona dann im Körper bleiben oder macht es wie bei einer Überraschungsbox PUFF und die echte Pardona steht da plötzlich?

    Hehe, so etwas ähnliches habe ich mir auch vorgestellt ^^


    Obwohl ich zugeben muss, dass mir Lenya abhanden gekommen ist. Ich glaube, es würde mir gar nicht soviel ausmachen.

    Vielleicht gelingt es ihr auch zu fliehen und sie bringt sich so wieder in unser aller Bewusstsein zurück.


    Leomaras Visionen geben wieder Rätsel auf. Spricht da noch Macan, der in Erinnerung bleiben will? Ich befürchte, der taucht nochmal auf, wenn wir gar nicht mehr an ihn denken.

    Gab es da nicht diese Echsen - wegen dem lispelnden Ssssss - oder verwechsel ich das gerade total?


    Aber der ist doch immer so verstrahlt.

    In der Szene fand ich ihn aber extrem verstrahlt :D


    Es sieht so aus, als hätte Asleif Brunylda sitzen gelassen oder es war eine heimliche Liebe. Ich finde es schon irgendwie witzig, dass er sie jetzt stalkt und ihrem Sohn überteuert dieses Stofftier kauft. Er denkt total irrational. Das passt eigentlich nicht zu ihm, macht ihn aber menschlich und sympathisch. Ich bin gespannt, wie sich das auflöst.

    Ja, ich finde das irgendwie auch total niedlich und wie du schreibst, es macht ihn einfach menschlich, dass er jetzt so nervös ist.


    Die Untersuchung des "Tagebuches" fand ich schon interessant. Das scheint ein ganz besonderer Zauber zu sein.

    Das hatte ich jetzt ganz vergessen zu erwähnen, dabei fand ich das ebenfalls sehr spannend.


    Ich hoffe nun klärt sich, was mit Beorns Schwester passiert ist. Sie lebt also noch. Aber warum hat er Beorn erzählt sie sei tot? Sie hat sich für einen anderen Mann entschieden, wie es aussieht. Warum darf das ihr Bruder nicht wissen?

    Beorns Schwester? An welcher Stelle in Kapitel 1 kommt das vor?

    Liebe Grüße

    Karin

  • Nun er beobachtet doch ihr Haus. Daher nahm ich an, dass es sich um Beorns Schwester handelt. Der Grund für ihren Zwist oder habe ich da etwas verwechselt? Ich dachte darum ging es in der Sache der er sich stellen muss? Irgendeine ehemalige Frau wäre ja nicht so wichtig.

  • Ich meine, im letzten Buch ist mal was erwähnt worden, dass Phileasson mit Beorns Schwester zwar befreundet war, aber mehr auch nicht (ich komme gerade nicht mehr auf den Namen der Schwester). Geliebt hat er wohl eine andere Frau, ich meine auch, der Name Brunylda wäre da schon gefallen.


    Aber beschwören wollte ich das jetzt alles nicht.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Nun sin d wir wieder bei unseren Recken. Schön finde ich, dass wir bei beiden Ottajaskos im Wechsel dabei sind.

    Es passiert bei beiden Einges und einen Abstecher in den Himmelsturm machen wir auch noch. Ganz schön was los im ersten Kapitel.


    Beorn landet in Zorgan an und Phileasson in Khunchom. Beide müssen erstmal Silber auftreiben, um die Weiterreise zu finanzieren. Aber da sieht es wohl anscheinend bei Phileasson etwas besser aus. Er hat die Artefakte von Vermis und kann sie sicher an der Drachenei-Akademie gut versilbern. Für die so ziemlich mitgenommene Stern von Silz bekommt er sicher mehr als Beorn für die Zwillingsmond.


    Pardona fühlt sich bei der Verkündung der Prophezeihung, die anscheindend diesmal von Prais kommt, angegriffen. Und im Himmlesturm wird Lenya durch Paios? von der Nabelschnur getrennt. Sind das Andeutungen dafür dass Lenya vielleicht in diesem Band aus dem Himmelsturm befreit wird? Überhaupt war ich von diesem Besuch im Himmelsturm ziemlich überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin gespannt, wie es da weitergeht. Ansonsten hat Beorn es in Zorgan nicht so leicht. Suleia fand ich super. Ich habe mich köstlich amüsiert, wie sei den Blender in Schach hält. Und er muss brav mitspielen. Hehe ^^ Besonders gefallen hat mir die Auslegung, wie Beorn in den Besitz der Zwillingsmond gekommen ist. Mal sehen, wie es in Zorgan mit Beorn und Suleia weitergeht. Ich denke wir werden ihr noch öfter begegnen. Schließlich hat sie ja angeboten Beorn bei seinen Geschäften zu begleiten, damit er den "Preis für Freunde" bekommt.


    Bei Phileasson geht es gleich wieder richtig los. Leomara hat im Tempel eine ihrer Visionen. Ich finde es immer wieder gruselig, vor allem die Beschreibungen ihrer Körperhaltung. Ich fand die Reaktion der Geweihten konnte ich durchaus verstehen. Wir erfahren ein klitzekleines bißschen über Phileasson und Brunylda. Auf die Geschichte dahinter bin ich mega gespannt. Ich hoffe, da kommt noch was.

    Der Besuch im Tempel der Peraine. Ich konntekaum noch an mich halten vor lachen. Was für eine Szene. Herrlich. :totlach:Die Bilder die Therion von den Mitgliedern der Ottajasko gemalt hat und dann die haarsträubende Geschichte dazu. Das war wirklich göttlich. Auch die Reaktionen von Praios, Vascall, Shaya und Galandel .... "Meine Augen sind zu klein." Das war wohl das Einzige, was an dieser Darstellung von ihr klein war. :D

    Salarin-der-ein-anderer-ist ist kaum wiederzuerkennen. Hat Selflanatil jetzt gänzlich die "alte Seele" in ihm hervortreten lassen? Ist der Salarin, wie wir ihn kennen nun ganz weg? Auch Tylstyr hat sich sehr verändert. So wie er jetzt ist gefällt er mir gar nicht. Komandiert andere herum und idt nur noch ernst, in sich gekehrt und macht sich zum Einzelgänger in der Ottajasko. Ich bin wirklich besorgt um ihn. Ich haoff das wird bald wieder besser. Und was hat er mit diesen Möwenknochen vor?

    Und endlich wird mal das Buch von Cellyana genauer untersucht. Das fand ich sehr spannend und interessant. Mal sehen, was dieser Analysator noch zu den Kristallen im Umschlag herausfindet. Darauf bin ich sehr gespannt.


    Grinsen musste ich über Salarin-der-ein-anderer-ist, als er so verträumt von der Schwertscheide schwärmt ^^ Ich habe mich gefragt, was er denn geraucht hat :D ?

    Ja das war schon irgendwie witzig. ^^

    in Pardonas Überlegungen taucht bereits der Titel dieses Buches auf: der Rosentempel der blinden Göttin, der in der versunkenen Stadt Tie'Shianna liegt. Der Tempel, in dem der Kelch und die Silberflamme verwahrt waren. Und zu der Salarin, wenn er mal wieder in Phileasson "seinen König" sieht, ebenfalls eine Verbindung hat. Ich bin sehr gespannt, welche Auswirkungen der Rosentempel auf Salarin haben wird. In jedem Fall verdichtet sich immer mehr der Verdacht, dass die Wettfahrt ganz stark etwas mit den ehemaligen Hochelfen zu tun hat.

    Ja darauf, wie Salarin auf den Rosentempel reagiert bin ich auch schon gespannt. Ich hab auch überlegt, ob die Gorische Wüste und die Khôm das Selbe sind, nur die Khôm eben damals noch als gorische Wüste bezeichnet wurde. Dann wäre wir an den Ort, wor Galayne das schwarze Auge gefunden hat.:/

    Schön fand ich auch, wie Ohm an seinen Freund appelliert, die ganze Wettfahrt zu überdenken, ob sie ihm das alles wirklich wert ist? Das zeigt, wie tief die Freundschaft der beiden ist.

    Ja das war ein gutes Gespräch. Die beiden sind wirklich sehr gute Freunde und sie verbindet viel.

    Ich glaube, Shaya und Galandel sollten schon mal vorsorglich Autogrammkarten drucken lassen :D

    :thumbup::D

    Die Möwenknöchelchen ... was will er genau damit? Sie stellen ja eine feste Verbindung zu seiner Jugend in Stainakr und der Rache-Tötungsmethode von Zidaine dar.

    Ja das frage ich mich auch schon die ganze Zeit.

    Wobei mich schon interessieren würde, was genau sie während der Prophezeiung angegriffen hat. Ist das auch für den "Angriff" im Himmelsturm verantwortlich, bei dem Lenyas Nabelschnur durchreißt?

    Die Vermutung, das es Praios ist leigt nahe, aber das kann auch bloß wieder ien in die Irre führen der Autoren sein.

    Ich habe mich natürlich extrem darüber gefreut, dass die Dame auch mal Angst haben kann. Das zeigt auf jeden Fall, dass es da einige gibt, die ihr kräftig in die Suppe spucken können. Und ich frage mich, ob es wirklich Praios war, der sie "angegriffen" hat. Nur wie hat er sie ausmachen können? Ich bin gespannt, wie sich das aufklärt.

    Ja da hab ich mir innerlich auch die Hände gerieben und fies gegrinst.

    Ich fand es schon irgendwie witzig, dass Beorn ein wenig an seine Piratenehre gepackt wurde, weil El Harkir sich nun als großer Schurke einen Namen macht. Wenn Beorn die Wette nicht gewinnt, geht er eigentlich als doppelter Verlierer da raus.

    Da hast du recht. Das wäre echt hart für Beorn.

    Muss Pardona dann im Körper bleiben oder macht es wie bei einer Überraschungsbox PUFF und die echte Pardona steht da plötzlich?

    Schöne Vorstellung. das wäre doch mal ein echt gelungener Überraschungseffekt. ^^

    Die Aufgabe wird nicht durch sie verkündet, sondern direkt von der Sonne ins Schiff gebrannt.

    Bei Philassons Verkündung der Phrophezeihung spricht Shaya die Worte auch nicht aus sondern "...die flammenden Lettern, die um die auf dem Boden sitzende Shaya loderten, ohne das Schiff zu verbrennen."

    Ich hoffe nun klärt sich, was mit Beorns Schwester passiert ist. Sie lebt also noch. Aber warum hat er Beorn erzählt sie sei tot? Sie hat sich für einen anderen Mann entschieden, wie es aussieht.

    Ich glaube du verwechselst da etwas. Brunylda ist nicht Beorns Schwester. Sie hieß anders. Aber ich komme jetzt nicht auf den Namen.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Ich meine, im letzten Buch ist mal was erwähnt worden, dass Phileasson mit Beorns Schwester zwar befreundet war, aber mehr auch nicht (ich komme gerade nicht mehr auf den Namen der Schwester). Geliebt hat er wohl eine andere Frau, ich meine auch, der Name Brunylda wäre da schon gefallen.


    Aber beschwören wollte ich das jetzt alles nicht.

    So ist es. Im letzten Buch war ich überrascht, als heraus kam, dass Asleif mit Beorns Schwester wohl nur eine Freundschaft verbannt. Seine große Liebe war wohl Brunylda. Und enttäuschte Liebe ist ja wohl einer der stärksten Gefühle überhaupt.

    Inwieweit das Miteinander zusammen hängt, wissen wir noch nicht.

    Vielleicht sind das auch zwei unterschiedliche Ereignisse.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Ja, kann sein dass ich es verwechselt habe. Ich dachte das sei das Geheimnis und wir erfahren was mir Beorns Schwester passiert ist und warum die Freundschaft daran zerbrach. Das ist ja auch noch nicht geklärt. Aber die Reise ist ja noch lang nicht zu Ende.

  • Überhaupt war ich von diesem Besuch im Himmelsturm ziemlich überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet.

    Ich auch nicht.


    Ja, kann sein dass ich es verwechselt habe. Ich dachte das sei das Geheimnis und wir erfahren was mir Beorns Schwester passiert ist und warum die Freundschaft daran zerbrach. Das ist ja auch noch nicht geklärt. Aber die Reise ist ja noch lang nicht zu Ende.

    Ja, das stimmt, wir wissen immer noch nicht genau, was es eigentlich mit Beorns Schwester auf sich hat bzw warum es genau in der Folge zum Bruch zwischen den beiden ehemaligen Freunden gekommen ist.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Also ich für meinen Teil bin nur bis "Gnade! japste Vascal, Ich kann nicht mehr! Galandel du bist der heiße Traum eines Lümmels, den am Ufer des Mhanadi die Sonne sticht." gekommen. Dann musste ich wegen Atemnot pausieren.


    Tatsächlich ist es ein heiterer Einstieg, der mich ein wenig an Vallusa erinnert. Die Gefährten gehen einkaufen, baden und was sonst noch so ansteht. Zunächst war ich irritiert, weil die Zorgan Episode von Beorns Ottajasko im Wechsel mit Asleifs Gruppe erzählt wird. Allerdings wurde mir dann die Dualität der Geschehnisse klar. Ruhmreiche Fesseln sind es in der Tat. Beide Gruppen werden hier mit ihrem Ruf und den Gerüchten über die laufende Wettfahrt konfrontiert. Aber wo Shaja und die anderen auf einen glühenden Fan treffen, gereicht Beorn sein Ruhm eher zum Nachteil. Andere hätten sicher nicht so enorme Probleme in Zorgan gehabt.

    Auch die Stimmungen sind entsprechend unterschiedlich. Lacher in Kunchom und Warten unter Deck in Zorgan. Asleifs Truppe opfert die Beinwaffen, während Beorn sie verkaufen will. Asleif betrauert seine verflossene Liebe und Beorn, naja. In meiner Wahrnehmung werden die Geschehnisse durch diesen Kontrast in Ihrer Wahrnehmung noch mehr ins Extreme gezogen. Wie wird das hier sonst gesehen?

  • Die Darstellung von Mirandola gefällt mir bislang ganz gut. Evtl. ist sie ja in diesem Roman mal Perspektivfigur und sie kommt doch noch zu Würden. Bislang war sie ja immer arg blass, aber das kann sich ja noch ändern.

    Die Analyse des Buches war übrigens aus meier Sicht nahezu abgeschlossen. Kashrasteine sind bestimmte Kristalle, die dafür bekannt sind, astrale Kraft speichern zu können.


    Die Ereignisse im Himmelsturm sind wohl in der Tat als Vorboten zu sehen. So wie sich die Autoren bislang präsentiert haben, wage ich mal zu behaupten, dass es für Lenya nicht besonders gut aussieht. Bislang war der Nutzen Lenyas ja der, dass Pardona die Prophezeiungen über sie mitbekommen hatte. Die Botschaft des Herrn Praios wurde allerdings ja nicht über die Geweihten transportiert, sondern deutlich auffälliger. So wie es halt die Art des hohen Vorsitzenden ist. Und Pardona hielt sich die Option offen, Lenya wieder zurückzutransportieren. Diese Möglichkeit würde dann entfallen, falls Pardona aufgrund anderer Verpflichtungen die Wettfahrt nicht mehr fortführen könnte.


    Wie wird denn Pardonas Fortgang gesehen? Sollte sie eher dabei bleiben oder lieber das Ensemble verlassen?

  • Also ich für meinen Teil bin nur bis "Gnade! japste Vascal, Ich kann nicht mehr! Galandel du bist der heiße Traum eines Lümmels, den am Ufer des Mhanadi die Sonne sticht." gekommen. Dann musste ich wegen Atemnot pausieren.

    :D:D

    Liebe Grüße

    Karin

  • Beide Gruppen werden hier mit ihrem Ruf und den Gerüchten über die laufende Wettfahrt konfrontiert. Aber wo Shaja und die anderen auf einen glühenden Fan treffen, gereicht Beorn sein Ruhm eher zum Nachteil. Andere hätten sicher nicht so enorme Probleme in Zorgan gehabt.

    Beorn hat da wohl in diesem Fall mal wieder die A-Karte gezogen. :D Der hat es wirklich nicht leicht, der arme Kerl.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Der Osterhase hat uns reich beschenkt - mit Keimen und Bazillen. Jetzt hänge ich wohl hoffnungslos hinterher... aber aufgeben ist keine Option! :D


    Aber was für ein Kapitel! Ich bin super von den Autoren abgeholt worden und sofort wieder in die Wettfahrt eingetaucht.


    Für mich persönlich war der letzte Teil des Kapitels, obwohl mich Tylstyrs -absolut nachvollziehbare- Wandlung nicht gerade glücklich macht, der spannendste. Auf Details zu diesem Buch warte ich ja schon seit Band 1, und hier gibt es endlich etwas Handfestes. 144 Nächte wolkenloser Himmel am Stück, das muss ein krasses Ritual sein! Und vermutlich wurde es in der Khom durchgeführt, dort wo unsere Helden hin unterwegs sind, und wo auch der letzte bekannte Aufenthaltsort von Meister Eddrik liegt... hat der vielleicht gar etwas mit dem Buch zu tun? Vielleicht kann Meister Eddrik Tylstyr auch wieder auf etwas andere Gedanken bringen, falls sie ihn treffen. Die abgeschnittene Buchecke, die aus dem Glas verschwindet, hat noch mal besonders den Effekt der Unzerstörbarkeit deutlich gemacht. Jetzt wüsste ich noch gerne, was es mit diesen mysteriösen Kashra-Kristallen auf sich hat, die ja anscheinend dafür sorgen, dass sich Tylstyrs Astralenergie schneller regeneriert...


    Insgesamt schein Phileassons Ottajasko in Kunchom sehr umtriebig zu sein. Es gibt viel zu erledigen nach der langen Fahrt. Und die Ottajasko meistert alles, obwohl sie im moment etwas führerlos ist. Phileasson steckt in seiner Vergangenheit fest, und weiß noch nicht so recht, was er bezüglich Brunylda unternehmen soll. Wie gut, dass die anderen auch ohne ihn wissen, was zu tun ist.


    Bei der Episode im Perainetempel habe ich fast unterm Tisch gelegen vor Lachen. Das war sowas von urkomisch, auf so vielen Ebenen, und trotzdem perfekt in die Geschichte eingebunden ohne lächerlich zu wirken. Da kann ich echt -mal wieder- nur den Hut ziehen vor Robert. Einfach genial! Ich lese ein Buch über eine Wettfahrt, in dem ein Buch über diese Wettfahrt geschrieben wird. Natürlich mit total verdrehten Tatsachen - Shaya als die große Heldin... Moment, die haben wir doch auch in der Leserunde als eine besondere Lieblingsfigur ausgemacht: Alle lieben Shaya! Woher weiß Therion das? Natürlich, von Robert... Und Therions Ausführungen wirken auf die Ottajasko genauso erheiternd wie auf den Leser. Ein erstklassiges Leseerlebnis, in dem die drei Ebenen realer Leser, gelesene Geschichte und fiktives Buch im Buch miteinander in Beziehung stehen, als ob die Grenzen dazwischen verschwimmen. Und dazu natürlich die eigene Komik der ganzen Szene, insbesondere der Abschluss: "Meine Augen sind zu klein" - einfach herrlich!


    Zusätzlich macht diese Szene, zusammen mit Beorns Ankunft in Zorgan, sehr deutlich, dass die Kunde über die Wettfahrt den Wettstreitern inzwischen vorauseilt. Ein neuer Askept, mit dem sich die Kontrahenten auseinandersetzen müssen. Auch im komlett nicht-digitalen Aventurien reisen Neuigkeiten schnell. Und wenn die Wettfahrer selbst einen "Umweg" über das Totenmeer nehmen müssen, dann werden sie rasch von den sich verbreitenden Geschichten überholt. Für Beorn hat das gravierende Auswirkungen, seine Reisekasse ist nun quasi leer. Aber das hat Phileasson auch schon hinter sich, etwa als Lailath die ganzen Edelsteine verschenkt hat. Insofern muss man sich da um Beorn sicher keine Sorgen machen. Wenn er etwas behindert wird, kann das nur gut für Phileasson sein. Vielleicht schafft letzterer es ja, an Beorn vorbeizuziehen, sofern er es schafft, die Brunylda-Sache zeitnah zu erledigen.


    Der Kapiteleinstieg, zusammen mit den Kurzepisoden im Himmelsturm, war sehr interessant. Dass Pardona die neue Prophezeiung als Angriff empfunden hat ist bemerkenswert. Leider wissen wir nicht, wie Shaya sich bei der Prophezeiung gefühlt hat, da sie in Totenmeer keine Perspektivfigur war. Ich frage mich, ob Pardona da mehr hineininterpretiert, weil sie sich ihrer Sache nicht (mehr) so sicher ist, oder ob es tatsächlich ein Angriff auf sie war. Die Ereignisse im Himmelsturm scheinen ihr Gefühl ja zumindest zu bestätigen...

    Einmal editiert, zuletzt von Röllchen ()