Amy Bloom - Meine Zeit mit Eleanor

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Langatmig

    Washington 1939. Lorena Hickok, eine junge Reporterin, berichtet in der heißen Phase des Wahlkampfes auch über das Leben von Franklin D. Roosevelt und seiner Frau Eleanor. Roosevelt wird schließlich gewählt und ‚Hick‘ zieht ebenfalls in das Weiße Haus mit ein. Sie wird zur Geliebten der First Lady.

    Eine wahre Beschichte über zwei besondere Frauen in den USA.

    Die Autorin sagt darüber, dass sie sich an die bekannten Fakten gehalten hat. Sie hat Bücher von Historikern hinzugezogen. Aber dessen ungeachtet, ist es doch ein fiktiver Roman.


    Meine Meinung

    Die Autorin hat hier ein brisantes Thema aufgegriffen. Eine Seite der Präsidentengattin Eleanor Roosevelt, die man so noch nicht kannte. Wikipedia sagt darüber, dass es vermutet wurde, dass Eleanor Roosevelt und Lorena Hickok ein lesbisches Verhältnis hatten. Und damals war das noch ein No Go. Wäre es herausgekommen, hätte es einen handfesten Skandal gegeben. Es geht in diesem Buch einzig und allein um diese Beziehung. Lorena Hickoks Kindheit und Jugend werden detailgetreu beschrieben. Und genauso detailgetreu schreibt die Autorin weiter. Das zieht oft doch Längen nach sich und es wird auch etwas langweilig. Auch springt die Autorin in der Zeit öfter hin und her. Die Autorin schreibt, dass das Buch ein fiktiver Roman ist. Und doch auf wahren Begebenheiten beruht. Die wahre Begebenheit wird wohl sein, dass die Präsidentengattin eben lesbisch war und eine Geliebte hatte. Was bei Wikipedia nur als Vermutung steht. Aber Amy Bloom hatte ja auch noch andere Medien zum recherchieren. Das Buch hat mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen, denn es war stellenweise doch sehr langatmig und zu detailgetreu. Was mich auch sehr gestört hat ist das herunterleiern der Sätze. Es wirkte aneinandergereiht, als hätte die Autorin sie gerade so aufgeschrieben, wie sie ihr eingefallen sind. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Daher von mir nur zwei von fünf Sternen bzw. vier von zehn Punkten.

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    Bücher.de 19.05.2019, T Washington 1939. Lorena Hickok, eine junge Reporterin, berichtet in der heißen Phase des Wahlkampfes auch über das Leben von Franklin D. Roosevelt und seiner Frau Eleanor. Roosevelt wird schließlich gewählt und ‚Hick‘ zieht ebenfalls in das Weiße Haus mit ein. Sie wird zur Geliebten der First Lady.

    Eine wahre Beschichte über zwei besondere Frauen in den USA.

    Die Autorin sagt darüber, dass sie sich an die bekannten Fakten gehalten hat. Sie hat Bücher von Historikern hinzugezogen. Aber dessen ungeachtet, ist es doch ein fiktiver Roman.


    Meine Meinung

    Die Autorin hat hier ein brisantes Thema aufgegriffen. Eine Seite der Präsidentengattin Eleanor Roosevelt, die man so noch nicht kannte. Wikipedia sagt darüber, dass es vermutet wurde, dass Eleanor Roosevelt und Lorena Hickok ein lesbisches Verhältnis hatten. Und damals war das noch ein No Go. Wäre es herausgekommen, hätte es einen handfesten Skandal gegeben. Es geht in diesem Buch einzig und allein um diese Beziehung. Lorena Hickoks Kindheit und Jugend werden detailgetreu beschrieben. Und genauso detailgetreu schreibt die Autorin weiter. Das zieht oft doch Längen nach sich und es wird auch etwas langweilig. Auch springt die Autorin in der Zeit öfter hin und her. Die Autorin schreibt, dass das Buch ein fiktiver Roman ist. Und doch auf wahren Begebenheiten beruht. Die wahre Begebenheit wird wohl sein, dass die Präsidentengattin eben lesbisch war und eine Geliebte hatte. Was bei Wikipedia nur als Vermutung steht. Aber Amy Bloom hatte ja auch noch andere Medien zum recherchieren. Das Buch hat mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen, denn es war stellenweise doch sehr langatmig und zu detailgetreu. Was mich auch sehr gestört hat ist das herunterleiern der Sätze. Es wirkte aneinandergereiht, als hätte die Autorin sie gerade so aufgeschrieben, wie sie ihr eingefallen sind. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Daher von mir nur zwei von fünf Sternen bzw. vier von zehn Punkten.


    2ratten

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Inhalt:


    Das weiße Haus in den 30er Jahren:

    Lorena Hickok und Eleanor Rosevelt. Die eine eine bekannte Journalistin, die aus dem weißen Haus berichtet. Die andre die First Lady selbst, Ehefrau von Franklin D. Roosevelt. Es entspinnt sich eine Liebesbeziehung die über Jahre bestehen bleibt...



    Meine Meinung:

    Ich gebe zu, ich habe mir einfach etwas ganz andres vorgestellt. Mir persönlich war der Roman an einigen Stellen zu schwülstig.

    Das Ganze wird aus dem Blickwinkel von Lorena Hickok erzählt, weshalb alles was über Eleanor Roosevelt erzählt wird, nur aus ihrem Blickwinkel geschrieben ist. Unter der Prämisse das sie tatsächlich eine Liebesbeziehung hatten. Anscheinend ist das nicht so eindeutig klärbar, da die überlieferten Briefe da mehrere unterschiedliche Deutungen zulassen.

    Meine Vermutung ist, die Autorin hat sich sehr stark auf diese Briefe gestützt, aber leider gibt sie über ihre Quellen keinerlei Auskunft, sondern bleibt in ihrem kurzen Nachwort sehr allgemein. Allerdings finde ich es schön, dieser Beziehung überhaupt einen Blickwinkel zu geben. Zumal eine Liebesbeziehung eben nicht ausgeschlossen werden kann.


    Ich selbst konnte einfach keine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Einerseits war es sehr schwülstig geschrieben. Dann wieder sehr distanziert. Eine merkwürdige Mischung.

    Schade, die beiden sehr interessanten Frauen Eleanor Roosevelt und Loreena Hickok haben mich aber trotzdem neugierig gemacht. Zumal ich über die enge Bindung zwischen den beiden auch nichts wusste. (Es scheint wohl recht bekannt zu sein, ich vermute mal vor allem in Amerika, da Eleanor Roosevelt ja auch dort die First Lady war und maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft hatte.)

    Ich würde daher auch nicht sagen das es ein schlechtes Buch war. Ich stehe dem ganzen eher neutral gegenüber. Es war einfach „Not my coup of Tea“



    PS:

    Andere Meinungen, die sich vielleicht auch besser mit Evelyn Roosevelt auskennen, würden mich allerdings sehr interessieren^^

  • Die junge Reporterin Lorena Hickok berichtet für die Nachrichtenagentur Associated Press über den Wahlkampf von Franklin D. Roosevelt. Dabei lernt sie auch die Frau des Kandidaten kennen. Von Anfang an ist da eine besondere Beziehung zwischen den beiden Trauen. Als Roosevelt Präsident wird, gibt sie ihr Job auf und geht mit ins Weiße Haus. Sie wird die Geliebte von Eleanor, was zu jener Zeit aber natürlich geheim bleiben musste.

    Hick blickt auf ihr Leben zurück. Immer wieder gibt es dabei Zeitsprünge, die nicht gleich zu erkennen sind. Das macht das Lesen etwas schwierig und nimmt den Spaß an der Geschichte. Außerdem ist das Ganze doch recht langatmig und es kommen viele Personen ins Spiel. Eigentlich lese ich sehr gerne solche Geschichten, aber diese hier konnte mich nicht packen.

    In diesem Buch geht es in erster Linie um die Beziehung der beiden Frauen, Politik und die Gesellschaft sind da eher nebensächlich.

    Bei Lorenas Rückblick spüre ich zwar eine Menge Gefühle, unter anderem eine Portion Bitterkeit. Daher bin ich mir nicht sicher, wie das alles die Realität verfälscht oder auch nicht. Eleanor ist für mich eigentlich nicht fassbar.

    Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen.


    3ratten