Friedrich Nietzsche - Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Auch wenn im Titel "Versuch einer Kritik des Christentums" steht, sehe ich dieses Werk Friedrich Nietzsches weniger als eine Kritik am Christentum, sondern vielmehr als eine Kritik an den Menschen dahinter. Der christliche Gottesbegriff "heiligt nicht mehr die Welt, das Diesseits, sondern sei jetzt ein Widerspruch gegen das Leben". Was das Christentum verehrt, empfidet er nicht wert verehrt zu werden.

    Nietzsche bringt seine Kritik nicht nur in starken Worten vor. Er wirkt sehr von oben herab, wie er seine Kritik vorbringt. Das hat das Lesen für mich schwer gemacht, denn ich habe mich fast schon persönlich angegriffen gefühlt. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in (Streit)Gesprächen ein sehr unangenehmes Gegenüber gewesen ist. Auf der anderen Seite haben mich seine Aussagen und Ansichten aber auch fasziniert. Das ist das, was seine Werke für mich zu einer interessanten Lektüre macht.


    Liebe Grüße

    Kirsten

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.

  • Valentine

    Hat den Titel des Themas von „Friedrich Nietzche - Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums“ zu „Friedrich Nietzsche - Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums“ geändert.