Buchtipp gesucht: USA in den 50ern

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bladwijzer.

  • Hallo liebe Leseratten! Ich hab gerade bemerkt, dass ich schon mindestens vier Jahre nicht mehr hier unterwegs war - das Leben war turbulent. Aber jetzt bin ich wieder da und hab' gleich eine Frage an euch. Ich mag so Geschichten, die im Amerika der 50er, 60er Jahre spielen. Vor kurzem habe ich "Der Anschlag" von Stephen King gelesen und bemerkt, dass ich besonders diese Beschreibung von Autos, dem Leben, den Lebensmitteln, von Alltagsszenen etc. aus dieser Zeit besonders genossen habe. Habt ihr einen Buchtipp, in dem die Stimmung ungefähr so ist? Danke schon jetzt!

  • Gute Geister von Kathryn Stocket spielt von 1962 bis 1964 in den USA und hat sehr viel Atmosphäre.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Hey chil, schön das du wieder da bist :winken:


    Ich glaube "Die erstaunliche Familie Telemachus" von Daryl Gregory passt ungefähr in die Zeit die du suchst. Da gabs jedenfalls ne Menge Rückblenden.


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    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Uii, chil ist wieder da! :klatschen:


    In die Zeit passt auch "Owen Meany" von John Irving, falls Du den nicht schon kennst. Das hat auch durchaus viel 60er-Jahre-Flair.


    Und jaaa, ich weiß genau, was Du meinst - Stephen King lässt einen in dem Buch unfassbar gut in die damalige Zeit eintauchen, mit all den kleinen prägnanten Details :herz:

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Valentineeeeeee!!!!!!! So schön zu sehen, dass so viele aus "meiner" Zeit noch hier sind! Owen Meany kenn' ich tatsächlich schon. Ich hab' genau diese Beschreibungen sehr gemocht, fand das Buch als Ganzes allerdings ein wenig mühsam. Mir ist Owen einfach so auf den Nerv gegangen ^^

  • :lachen: Ich mag ja gerade das etwas anstrengende von Owen :lachen:

    Theoretisch könnte da sehr viel von Irving passen, aber meist spielt das Setting nur ein Weilchen in einer bestimmten Zeit und schreitet dann voran.

    Mir fallen grade nur Filme ein :lachen:

  • Harry Cauley: Bridie und Finn

    Ein wunderschönes Buch über eine Freundschaft in dem von dir angegebenen Zeitraum und Land, chil .

    Gibt's leider nur noch antiquarisch oder in Englisch auf dem Kindle Unlimited. Ich bekomme auch trotz Handeingabe keinen Link hin.

  • John Steinbeck: Die Reise mit Charley

    Steinbeck fuhr 1960 mit seinem Hund Charley kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten und machte daraus ein Buch. Vor einigen Jahren hat der Niederländer Geert Mak dieselbe Reise wiederholt (ohne Hund) und seine Eindrücke mit denen Steinbecks verglichen.

  • "Heartbreak Hotel" und "Verrückt in Alabama" von Mark Childress spielen auch beide in den 50ern und/oder 60ern und haben mir sehr gut gefallen. Im ersten geht's, wie der Titel vermuten lässt, um den frühen Werdegang von Elvis Presley, im zweiten um eine Hausfrau, die aus der Enge des Alltags ausbrechen will und dabei einige irre Dinge erlebt.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • John Steinbeck: Die Reise mit Charley

    Steinbeck fuhr 1960 mit seinem Hund Charley kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten und machte daraus ein Buch. Vor einigen Jahren hat der Niederländer Geert Mak dieselbe Reise wiederholt (ohne Hund) und seine Eindrücke mit denen Steinbecks verglichen.

    Das habe ich sogar am SUB und ich liebe Steinbeck; aber ich bin so zart besaitet, wenn es um so Herrchen-Hund-Beziehungen geht. Ist das Buch traurig?

  • Ich habe diesen Steinbeck nie gelesen, nur das Buch von Geert Mak. Der Hund spielt vermutlich keine grosse Rolle bei Steinbeck. Er war halt sein Reisebegleiter. So viel ich weiss, machte Steinbeck seine Amerikatour während des Wahlkampfs Kennedy - Nixon. Seine Berichte wurden zunächst in einer Zeitung abgedruckt und er hat unterwegs versucht, die Stimmungslage in verschiedenen Gegenden und zufälligen Gesprächen einzufangen. Maks Buch ist besonders interessant weil er Steinbecks Amerika mit dem heutigen vergleicht. Auf Deutsch heisst Maks Buch einfach 'Amerika', im Niederländischen Original "Reizen zonder John", also "Reisen ohne John" (Steinbeck)