Lauren Graham - Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls / Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls von Lauren Graham



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    Über das Buch:


    (Quelle: Fischer Verlag)

    >>Ein Muss für alle „Gilmore Girls“-Fans! Jetzt mit Zusatzkapitel über ›Gilmore Girls - Ein neues Jahr‹

    Ein urkomisches Memoir von Lauren Graham, der Kultschauspielerin aus ›Gilmore Girls‹.

    Durchgeknallt, liebenswürdig und voller Überraschungen: Lauren Graham verrät alles über ihre Zeit bei unserer Lieblingsserie ›Gilmore Girls‹, ihr Leben, die Liebe und wie es ist, in Hollywood zu arbeiten. „In diesem Buch stehen viele Geschichten direkt aus meinem Leben: peinliche Geschichten vom Erwachsenwerden, Geschichten über verwirrende Dates und über meine Arbeit, die mich glücklich macht und natürlich alles darüber, wie es war, noch mal in meine Lieblingsrolle zu schlüpfen. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, dass ich auf meine unglaublich gute Performance als Dolly in Hello, Dolly! in der Highschool anspiele – alles, was mein Dad dazu sagte, war „Du bist ja viel größer als die anderen Kinder“ –, aber NEIN! Ich rede über Lorelai Gilmore, von der ich eigentlich seit 2008 dachte, dass ich sie nie wiedersehen würde. Was sonst noch drinsteht: Erinnerungen an das Leben auf einem Hausboot, wie man Männer bei Preisverleihungen kennenlernt und das eine Mal, als man mich fragte, ob ich Hintern-Model werden möchte. Ein Ausblick: Alle drei Dinge machten mich seekrank.“ - Lauren Graham.

    Geschichten wie eine lustige Unterhaltung mit Lorelai Gilmore - „›Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl‹ ist das Buch für alle Fans, die nicht genug von ihrer Lieblingsserie bekommen können.<<



    Inhalt und Stil:

    Diese Ansammlung autobiographischer Essays wurde Herbst 2016 herausgegeben und zählt etwas mehr als 200 Seiten. Die Hörbuch-Version ist etwa 4,5 Stunden lang. Es ist eingeteilt in angenehme Kapitel-Häppchen.

    Der Inhalt ist genau wie beschrieben: Graham macht einen kurzen Ausflug in ihre Kindheit und Jugend, erzählt von ihrem steinigen aber lehrreichem Weg zum Schauspieltum und beschreibt Hollywood aus ihrer Sicht. Und natürlich liegt ein besonderer Fokus auf der Serie "Gilmore Girls".

    Mit viel Witz, ein wenig Selbstironie und viel Leidenschaft legt Graham dar, wie sehr und warum ihr die Rolle der Loreley Gilmore so sehr an's Herz gewachsen war und wie es sich angefühlt hat, die Rolle nach vielen Jahren wieder zu besetzen.


    Meine Meinung:

    Ich würde mich nicht als absoluten Superfan der Serie "Gilmore Girls" bezeichnen, aber die Serie hat in der Tat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Sie war sehr clever, gut geschrieben und die allermeisten Beteiligten haben ihre Rollen ganz wunderbar gespielt. Ich habe mich gefreut, als gut ein Jahrzehnt nach Ende der Serie eine kurze Mini-Serie noch einmal bewundert werden durfte.

    Als ich dann kürzlich das Hörbuch dieses Buches gesehen habe hatte ich wirklich das Bedürfnis, Loreley, bzw. Lauren Graham bei ihren Erzähungen zu lauschen.

    Und es hat mir sehr gut gefallen! Dass Lauren Graham das Buch gesprochen hat ist natürlich ein besonderer Bonus, aber selbst ohne diese Tatsache hätte mir das Buch sehr gut gefallen - wahrscheinlich sogar mehr, wegen der Fotos / Bilder...

    Mir gefällt der Schreibstil, und ich finde, ihr Charakter wird sehr deutlich - sie ist mir einfach sehr sympathisch.


    Das Erzählte ist erstaunlich linear. Ich hatte mehr Chaos erwartet, aber sie erzählt größtenteils chronologisch und man kommt gut mit.

    Gut finde ich auch die subtile Kritik am Sexismus im damaligen und auch heutigen Hollywood.

    Sehr traurig wurde ich immer, wenn Ed Herrmann (Großvater Gilmore) erwähnt und beschrieben wurde, wie mit dessen Tod kurz vor Drehbeginn für die Miniserie umgegangen wurde. Graham hat da gut an der Tränenkurbel bei mir gerührt.


    Einzig und allein für die Kürze des Buches ziehe ich einen Punkt ab. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, so ein Buch zu schreiben, und alles Versprochene wurde erzählt - ich hätte mir nichtsdestotrotz einen Ticken mehr Inhalt erwünscht. Manche Fragen (die, zugegeben, wahrscheinlich nur ich hatte...) wurden nicht beantwortet... :)


    Ich gebe diesem Buch 4 Ratten.

    4ratten