Marc-Uwe Kling - Die Känguru-Apokryphen

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

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    Titel: Die Känguru-Apokryphen
    Autor: Mark-Uwe Kling


    Allgemein:

    208 S.; Ullstein, 2018


    Der Titel ans sich gefällt mir ja schon gut, passt natürlich wie die Faust aufs Auge.


    Meine Meinung:

    Ja ich liebe das Känguru, die Känguru Chroniken sind eines dieser Bücher, die auch beim zweiten Mal funktionieren obwohl man die Pointe schon kennt. Von Band drei war ich damals leider nicht mehr ganz so begeistert. Und ich gebe es zu, eigentlich fand ich es gut dass Kling sich dann neuen Projekten zugewandt hat. Klar war aber auch, wenn es noch mal etwas mit dem Känguru geben würde, ich lese es dann trotzdem. Schließlich könnte der Autor mich ja überraschen.


    Allerdings, mehr als eine durchschnittliche Bewertung kann ich dem Ganzen nicht geben. Egal ob es nun stimmt oder nicht, das Ganze liest sich tatsächlich wie Outtakes aus den vergangenen Büchern und da sind eben einige Kapitel dabei, die mir nicht mehr als ein müdes Lächeln entlockt haben. Manches war ganz treffend,aber insgesamt wurde ich vor allem etwas nostalgisch, da ich das Känguru selbst schon gerne wieder getroffen habe.


    Inhaltlich bekommt man ansonsten das, was man und Frau auch, gewohnt ist. Kapitalismuskritik, Anti-Nazikampagnen (und ja hier gibt es ein echt cooles Kapitel, das mir mit am besten gefallen hat) und die Frage, was passiert eigentlich, sollte das Känguru eine neue Wohnung finden (dieses Kapitel hätte sogar in eines der Bücher gepasst *g*)

    So oder so, schlecht kann ich nix finden, was Mark Uwe Kling so schreibt, aber "Quality Land" hat mir gezeigt, das er sich qualitativ schon weiterentwickelt hat und im direkten Vergleich funktionieren für mich die Apokryphen nur halb so gut.


    Ich werde mir das Ganze aber sicher auch noch mal als Hörbuch zu Gemüte führen, da ich finde, das Känguru funktioniert tatsächlich besser mit Ton.


    Von mir gibt es

    3ratten


    Vielen Dank an den Ullstein-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

  • Jaa klar - sonst würd' ich's wahrscheinlich nicht anhaltend lesen. :S

    Aber einen gewissen Sinn für Verspieltes und Abstruses muss man schon mitbringen. ;)

  • Egal ob es nun stimmt oder nicht, das Ganze liest sich tatsächlich wie Outtakes aus den vergangenen Büchern und da sind eben einige Kapitel dabei, die mir nicht mehr als ein müdes Lächeln entlockt haben.

    So ging es mir schon bei Band drei. Irgendwann werde ich diesen Teil wahrscheinlich auch noch hören, wenn ich Lust auf etwas kurzweiliges habe, aber momentan kann ich auch gut ohne.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Egal ob es nun stimmt oder nicht, das Ganze liest sich tatsächlich wie Outtakes aus den vergangenen Büchern und da sind eben einige Kapitel dabei, die mir nicht mehr als ein müdes Lächeln entlockt haben.

    So ging es mir schon bei Band drei. Irgendwann werde ich diesen Teil wahrscheinlich auch noch hören, wenn ich Lust auf etwas kurzweiliges habe, aber momentan kann ich auch gut ohne.

    Das ist interessant, denn den dritten Band habe ich irgendwie auch nie zuende gehört und wenn ich mal weiter höre, fange ich irgendwie fast immer bei den Kapiteln an, die ich doch schon kenne.

    Die Apokryphen möchte ich aber auch auf jeden Fall hören und dazu muss ich den dritten ja nicht beendet haben. ^^

    I'm the perfect stranger who knows you too well

  • Mungo Ich kenne eigentlich kaum Fans die den dritten Band richtig gut finden. Dafür find ich "Qualityland" sehr sehr gut und denke, es war das beste was Kling hatte machen können - einfach etwas komplett anderes ohne sich selbst nicht treu zu bleiben.

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    Taschenbuch: 208 Seiten

    Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 5. (12. Oktober 2018)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 9783548291956

    ISBN-13: 978-3548291956


    Inhaltsangabe:


    Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.


    Autoreninfo:


    Marc-Uwe Kling (*1982) singt nicht nur Lieder, er erzählt auch Geschichten, beides besonders gern im Radio, auf Lesebühnen oder anderen bedeutungsvollen Brettern. Grundsätzlich sind ja Lieder und Geschichten schon einmal eine gute Kombination. Doch Marc-Uwe Kling lebt darüber hinaus noch mit einem Känguru zusammen: einem kommunistischen Känguru, einem süchtigen Känguru – süchtig nach Schnapspralinen. Einem etwas rückständigen Känguru also, das zu allem Überfluss auch noch Nirvana hört. Eine durchaus schwierige Partnerschaft, die sich in absurd tiefschürfenden Debatten äußert – wie etwa in „Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“.


    Meine Meinung:


    Titel: Endlich wieder was vom lustigsten Beuteltier der Welt...


    Ich kenne alles vom Känguru und seinem Mitbewohner bisher ausschließlich vom Hörbuch. Beim vorliegenden Buch habe ich mir sowohl das Hörbuch als auch die Printausgabe gekauft und ich muss sagen, dass das selber Lesen genauso viel Spaß macht.


    Auch im vorliegenden Buch geht es um den Alltag vom Kleinkünstler Marc- Uwe und seinem kommunistischen Känguru.


    Die Geschichten sind allesamt so kurz, dass man sie immer mal zwischendurch lesen kann, mal in der Bahn oder auch gern mal im Wartezimmer beim Arzt. Als Klolektüre habe ich das Buch nicht missbraucht, würde sich aber auch ideal dafür eignen.


    Das herrliche bei der Lektüre war, dass ich oft laut gelesen habe (natürlich nur wenn ich allein war) und die Stimme des Beuteltiers nachgemacht habe, was auch seinen Reiz hatte.


    In meinen Augen kann man das Buch auch lesen, wenn man die anderen Bände noch nicht kennt, aber das wäre dumm, denn dann würde man sich zahlreiche Lacher und Schmunzler entgehen lassen.


    Lustige Unterhaltung, die besonders hilft, wenn man krank oder gerade mal nicht so gut drauf ist.


    Fazit: Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Für Fans und alljene, die es noch werden wollen.


    Bewertung: 5ratten

    &WCF_AMPERSAND"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&WCF_AMPERSAND" (H.M. Enzensberger)

  • Ich kann es nur immer wieder betonen. Nutzt bitte die Suchfunktion!!

    Zu mal es bei Büchern wie den Känguru Büchern sowieso sehr wahrscheinlich ist das es schon einen Thread gibt.

    Danke!

  • Valentine

    Hat den Titel des Themas von „Marc- Uwe Kling - "Die Känguru- Apokryphen"“ zu „Marc-Uwe Kling - Die Känguru-Apokryphen“ geändert.