Joey Goebel - Freaks

Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Klappentext:

    Kann Musik die Welt verbessern? Verhilft ein neuer Sound zu neuem Sinn? Das wohl nicht – höchstens den Musikern. Vor allem wenn es sich um fünf Außenseiter in einer gottverlassenen Kleinstadt handelt, mit denen niemand etwas zu tun haben will. Aber wenn sie Musik machen, setzen sie ihre eigenen Macken unter Strom und verwandeln sie in den Sound ihrer Befreiung. Eine Tragikomödie mit mehr als einem Ende.1


    Meine Meinung:

    "Ich gegen Osborne" hat mich von Joey Goebel begeistert und als ich dann sah, dass es ein Buch von ihm mit dem Titel "Freaks" gibt, musste ich das unbedingt auch lesen! Für mich ist das Wort "Freak" eher eine Adelung als eine Beleidigung - dementsprechend begeistert war ich auch von Goebels Charakteren, auch wenn diese allesamt ein wenig überzeichnet sind. Aber gerade diese Überspitzung lässt den Leser das ein oder andere Mal sehr irritiert zurück und Vorurteile überdenken. Aber wie gesagt, die Charaktere sind teils schon wirklich ziemlich extrem. (Auch wesentlich extremer als ich das aus "Ich gegen Osborne" kenne.)

    Dementsprechend wenig Handlung findet sich in diesem Buch wieder. Dadurch dass es gerade mal knapp 200 Seiten gibt, fand ich das nicht schlimm. Dieses Buch lebt durch und von seinen Charakteren. Da ist alles andere Nebensache - für mich war es viel mehr ein Buch mit vielen skurrilen Porträts.