Hunter S. Thompson - Hell's Angels

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    Inhalt

    In den sechziger Jahren war Hunter S. Thompson zwar kein Mitglied der Hell's Angels, aber er war mit ihnen unterwegs. In seinem Buch gibt er Einblick in die Szene, zeigt die Angels als Gruppe, aber auch den Einzelnen.


    Meine Meinung

    Zu der Zeit, in der Thompson mit ihnen unterwegs war, gab es viele Vorurteile über die Angels: sie verbreiten Angst und Schrecken und terrorisieren ihre Umgebung, sie haben seltsame, teilweise brutale Aufnahmerituale, sind frauenverachtend und meistens ungepflegte Loser, die auf einer Harley Davidson durch die Gegend fahren.


    Die meisten Vorurteile gibt es wahrscheinlich immer noch und ich habe in dem Buch wenig gefunden, das sie entkräftet. Oft treten die Angels in großen Gruppen auf, das verunsichert ohnehin schon. Dazu kommt, dass ihre Maschinen nicht gerade leise sind und sie meistens unter Spaß verstehen, sich zu betrinken. Dass dabei die eine oder andere Sache zu Bruch geht, macht ihnen wenig aus. Für viele von ihnen sind die gemeinsamen Touren das Einzige, was ihrem Leben Sinn gibt. Einen Schulabschluss oder festen Job haben nur die Wenigsten. Die Wenigen, die der Autor erwähnt hat, sind mir so aufgefallen, dass sie dieses Vorurteil nur bekräftigt haben.


    Was ich ganz schlimm fand, war wie die Angels mit ihren Frauen umgegangen sind. Waren es feste Partnerinnen, waren sie angesehen. Alle anderen konnten zu was auch immer benutzt werden. Thompson schrieb darüber so, als ob es die normalste Sache der Welt sei. Ich konnte nicht erkennen, wie er das Verhalten wirklich fand.


    Das Buch war zwar interessant, aber in keinem Fall leicht zu lesen. Ich habe selten über eine so gleichgültige und verachtende Gesellschaft gelesen.

    3ratten


    Liebe Grüße

    Kirsten

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.