Leigh Russell - Blutrot ist die Sünde (DI-Steel-Reihe, Band 3)

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    Zunächst: Auch wenn das Buch das dritte der Reihe ist, kann man es problemlos unabhängig lesen. Wichtige vorangegangene Aspekte werden eingestreut und Cliffhanger gibt es ebenso nicht.


    Rückentext:

    Detective Inspector Geraldine Steel hat in ihrer Dienstzeit schon viele furchtbare Dinge gesehen. Doch als die Leiche der Schulleiterin Abigail Kirby in einem Park gefunden wird, ist selbst die erfahrene Ermittlerin entsetzt. Denn die Frau wurde nicht einfach nur getötet - ihr wurde die Zunge herausgeschnitten, während sie im Sterben lag. Geraldine und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel - und bald vor der nächsten verstümmelten Leiche, einem Mann, dem vor seinem Tod die Augen entfernt wurden. Als wenig später die Tochter des ersten Opfers verschwindet, ahnt Geraldine, dass ihnen die Zeit davonläuft.


    Meine Meinung:

    Das Buch umfasst 415 Seiten. Oder anders gesagt: 68 Kapitel. Da kann man sich vorstellen wie kurz die jeweiligen Kapitel sind, jeweils mit einem Schlagwort als Überschritt, das quasi vorwegnimmt, um wen oder was es im Kapitel geht. Man springt so also ununterbrochen vom einem Setting zum nächsten, um vermeintlich Spannung zu erzeugen – aber leider auf Kosten des Leseflusses.

    Die Sprache ist sehr einfach gehalten, erinnert teilweise an Jugendbücher. Und das nicht nur, wenn die verschiedenen Teenager im Fokus stehen.

    Kritische Punkte scheinen oft gar nicht erst ausgearbeitet, sondern werden umschifft, indem ohne Erklärung Schritte übersprungen werden und man sich fragt wie z. B. jemand darauf gekommen ist.

    Wer für die Morde verantwortlich ist, habe ich mir bereits früh gedacht, einzig die Hintergründe waren somit eine Überraschung.

    Das Cover lässt zunächst einen stimmungsvollen Krimi erwarten, im Sinne einer „beschaulichen Dorfatmosphäre“. Und trotzdem gibt es gefühlt neben Dialog und Interaktion kaum etwas, das ein Gefühl für die Umgebung aufkommen lässt.


    Insgesamt ist das Buch mäßig spannend, wirkt holprig und nicht ganz ausgegoren, so interessant die Rahmenhandlung auch klingt und auch trotz der verschiedenen Fährten, welche die Autorin zu legen versucht.


    Fazit: Man verpasst nichts und ich zweifle, ob ich ein weiteres Buch der Reihe lesen werde.


    2ratten

    Es geschah kurz nach Anbruch des neuen Jahres, zu einem Zeitpunkt,

    als die violetten und gelben Blüten der Mimosenbäume rings um die Ambulanz

    aufgesprungen waren und ganz Missing in Vanilleduft gehüllt war.


    Abraham Verghese – Rückkehr nach Missing