HP6: Abschnitt 6: S.426 (Kapitel: Lord Voldemorts Gesuch) bis S.517

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Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum sechsten Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und der Halbblutprinz von S.426 (Kapitel: Lord Voldemorts Gesuch) bis S.517


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten oder im siebten Band auftauchen.

  • Nachdem Harry und Ron den Krankenflügel wieder verlassen durften, bekommt Harry eine erneute Einladung von Dumbledore zu ihrer nächsten Stunde. Allerdings hat Harry seine Hausaufgabe, die Erinnerung von Slughorn zu bekommen, nicht erfüllt. Er hat es noch nicht einmal ernsthaft versucht. Ich finde es hier toll, wie Dumbledore hier reagiert. Er schimpft nicht, er macht keine Vorwürfe, sondern lässt Harry durch seine Fragen und seine Reaktionen/sein Schweigen die Zeit, dass die Erkenntnis, dass er es verbockt hat, von selber in ihm reift bzw. er sich das eingestehen kann. Was er ja dann auch tut und sich dafür aufrichtig entschuldigt. Dumbledore nimmt diese Entschuldigung dann auch an und gibt ihm eine zweite Chance.


    Wir erfahren, dass Voldemort sich um den Posten als Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste beworben hat und dann, als er abgelehnt wurde, bei Borgin und Burkes angefangen hat. Seine Gier nach wertvollen, besonderen Objekten wird sehr deutlich, als er die nette, naive alte Dame besucht, die ihre Angeberei mit dem Leben bezahlen muss. Danach versucht er es bei Dumbledore noch mal als Lehrer und wir wissen jetzt, seit wann der Posten des Lehrers für Verteidigung gegen die Dunklen Künste verflucht ist.


    Harry hat nun einiges zu tun: Er ist besessen davon, rauszufinden, was Malfoy im Raum der Wünsche macht. Dank Dobby und Kreacher weiß er ja, dass Draco dorthin verschwindet. Naja, eher Dank Dobby, Kreacher windet sich ja herrlich um eine Antwort herum.^^ Und typisch Dobby, das er eine Woche nicht geschlafen hat, um seine Aufgabe zu erfüllen. :D Harry hat wirklich schon viel Erfahrung im Umgang mit dem Elfen und schafft es, ihn vor ernsthaften Verletzungen zu bewahren. Ich liebe diese Szenen! <3

    Allerdings gelingt es ihm nicht, in den Raum einzudringen, was ihn immens frustriert. Trotzdem versucht er es hartnäckig weiter, das wird schon zur Obsession. Schön, dass einige Dinge noch so sind wie in den anderen Bänden - auch wenn Harry soviel erwachsener geworden ist.


    Er trifft bei seinen Versuchen, in den Raum zu gelangen auf Tonks, der es immer noch elend geht und Harry hat die Idee, dass sie heimlich in Sirius verliebt gewesen sein könnte. Es würde passen: Ihr Patronus, der sich in ein großes, vierbeiniges Tier verwandelt hat, so wie Sirius in seiner Animagus-Form, ihre Trauer, die durch ihre Schuldgefühle noch verstärkt wird... arme Tonks!


    Dazu muss Harry auch noch die Erinnerung von Slughorn holen, doch der weicht ihm hartnäckig aus und Harry ist zunehmend gefrustet. Letztendlich hat Ron die zündende Idee: Glück! Harry braucht einfach Glück und er hat ja da noch das Fläschchen mit dem Glückstrank. Eigentlich wollte er sich das aufheben, um vielleicht doch irgendwie mit Ginny zusammen zu kommen, doch er ist vernünftig genug, einzusehen, dass diese Erinnerung enorm wichtig ist. Die Szenen, in denen er den Glückstrank getrunken hat, sind toll beschrieben. Ich finde, man kann Harrys Zufriedenheit mit sich und der Welt, seine Gelassenheit und Zuversicht beim Lesen richtig spüren und er schafft es dann auch, die Erinnerung von Slughorn zu bekommen.


    Und was für eine Erinnerung das ist! Horcruxe sind wirklich eine grauenhafte Vorstellung! Ich muss gestehen, ich habe erst beim zweiten Mal lesen so wirklich verstanden, was das ist und wie das geht. Auf jeden Fall eine Erklärung, warum Voldemort nicht starb, als der Todesfluch ihn traf. Er konnte es nicht, da Teile seiner Seele irgendwo auf der Welt existierten. Eine wirklich gruselige Vorstellung, aber es zeigt auch, warum Voldemort immer weniger menschlich wurde - seine Seele ist schließlich extrem verstümmelt.

    Harrys Aufgabe wird dadurch nicht leichter, ganz im Gegenteil. Er muss erst alle Horcruxe zerstören - von denen er nicht einmal genau weiß, was sie sind, geschweige denn wo - und dann hat er überhaupt die Chance, Voldemort töten zu können. Und dabei besteht immer die Gefahr, dass Voldemort ihn zuerst erwischt. Immerhin merkt dieser vermutlich nicht, wenn ein Teil seiner Seele zerstört wird - das macht es für Harry etwas leichter, ist aber ebenfalls ein sehr gruseliger Gedanke!=O


    Liebe Grüße
    Larna

    Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern (Indira Ghandi)

  • Ach wie schön, dass Ron und Hermine sich wieder versöhnt haben. War ja schon überfällig!


    Als Trelawney sich theatralisch darüber beschwert, dass Firenze immer noch unterrichtet, dachte ich wie schade, dass man von seinem Unterricht nichts mehr liest. In das wunderschöne Wald-Klassenzimmer wäre ich gern noch mal abgetaucht :herz:


    Ich finde es hier toll, wie Dumbledore hier reagiert. Er schimpft nicht, er macht keine Vorwürfe, sondern lässt Harry durch seine Fragen und seine Reaktionen/sein Schweigen die Zeit, dass die Erkenntnis, dass er es verbockt hat, von selber in ihm reift bzw. er sich das eingestehen kann. Was er ja dann auch tut und sich dafür aufrichtig entschuldigt. Dumbledore nimmt diese Entschuldigung dann auch an und gibt ihm eine zweite Chance.

    Exakt das Gleiche hab ich mir auch gedacht. Dumbledore wird nicht laut oder dergleichen aber seine Enttäuschung zeigt Harry wie bedeutend die Beschaffung der Erinnerung ist. Später erklärt Dumbledore, dass es von nun an viel um Spekulationen seinerseits geht und dass er hören will, was Harry von seinen Schlussfolgerungen hält. Das finde ich sehr schön. Und ich habe den Eindruck, dass ihm wirklich wichtig ist, was Harry davon hält, wie er die Dinge betrachtet und dass Harry auch selbstständig seine Schlüsse ziehen kann.


    Ich frage mich wie sehr Voldemort die Ablehnung als Lehrer in Hogwarts getroffen hat.

    Dass Tom damals zu Borgin und Burkes ging hat mich ebenfalls überrascht. Aber für seine speziellen Aufgaben war er perfekt geeignet, wie man bestens beim Besuch von Hepzibah Smith sieht. Wie hübsch sie sich hergerichtet hat.

    Besonders spannend finde ich wie man durch die Erinnerungen quasi live miterlebt wie aus Tom aus dem Waisenhaus schlussendlich Voldemort wird. Jedenfalls sehe ich zu der Zeit einen seeehr hübschen model-mäßigen Tom mit hohen Wangenknochen vor mir ;)

    Beeindruckend ist wie sehr sich Tom im Griff hat, er handelt mit Bedacht, nicht überstürzt. Das fällt auf, als Hepzibah abwertend über seine Mutter spricht. Ein anderer als Voldemort hätte vielleicht die Kontrolle verloren. Sehr schlau ist er auch dieses Mal indem er den Mord jemand anderen in die Schuhe schiebt. Die Ministeriums-Leute zeichnen sich wieder durch ihre Gründlichkeit aus.


    10 Jahre später tauchen wir in die Erinnerung von Dumbledore ein. Auftritt Voldemort: Gruselig den Verlauf zu beobachten wie aus Tom Voldemort wurde, wie sehr sich seine Züge verändert haben und man mag sich kaum vorstellen, was er in den Jahren alles getan hat, das dazu geführt hat.

    Dumbledore ist hier auch ein wichtiger Wegbereiter für die Geschichte. Hätte ein anderer Lehrer das Waisenhaus besucht, wäre der wohl genauso besorgt gewesen? Und wenn ein anderer nun Schulleiter gewesen wäre, hätte Voldemort die Stelle vielleicht sogar bekommen? Dann müsste man sich vorstellen was Voldemort als Lehrer anrichten hätte können.


    Ich fände übrigens Dumbledores Zeit als Lehrer toootal interessant! Darüber würde ich extrem gerne lesen, seine Interaktion mit einer Schulklasse - das wär bestimmt eine tolle Mischung aus lehrreich, bisschen streng, bisschen lustig und einen Hauch schräg ^^

  • Naja, eher Dank Dobby, Kreacher windet sich ja herrlich um eine Antwort herum. ^^ Und typisch Dobby, das er eine Woche nicht geschlafen hat, um seine Aufgabe zu erfüllen. :D Harry hat wirklich schon viel Erfahrung im Umgang mit dem Elfen und schafft es, ihn vor ernsthaften Verletzungen zu bewahren. Ich liebe diese Szenen! <3

    Ich finds so schön, dass wir Dobby wieder sehen! Eine gute Idee um ihn in die Geschichte einzubringen. Dass er seine Aufgabe zu ernst nimmt und nicht mal schläft - typisch Dobby eben ^^ Bei Kreachers Beschreibungen von Malfoy muss ich immer schmunzeln. Da umgeht er geschickt die Antwort.


    Aufgefallen ist mir bei der Erwähnung von Sectumsempra, dass Harry die Worte "Gegen Feinde" ausgerechnet als "faszinierend" betrachtet.


    Allerdings gelingt es ihm nicht, in den Raum einzudringen, was ihn immens frustriert. Trotzdem versucht er es hartnäckig weiter, das wird schon zur Obsession. Schön, dass einige Dinge noch so sind wie in den anderen Bänden - auch wenn Harry soviel erwachsener geworden ist.

    Das stimmt. Die Malfoy-Sache mal ruhen zu lassen oder gar aufzugeben kommt für Harry überhaupt nicht in Frage. Bei aller Loyalität muss es für Crabbe und Goyle trotzdem schwierig sein sich immer und immer wieder in andere Leute, insbesondere kleine Mädchen zu verwandeln. Die Szene in der Harry Goyle, als Mädchen, Komplimente macht ist zum schießen! :lachen:


    Bei Harrys Obsession wundert es mich, wieso er da nicht einfach vor dem Raum der Wünsche campiert bis Malfoy irgendwann rauskommt :/??? Einfach still draußen warten, in der Nacht hätte sich Malfoy schon wieder rausgetraut. So vehement wie sich Harry reingesteigert hat, hätte ich ihm sowas total zugetraut.


    Ach, Ron und sein Beziehungs-Chaos mit Lavender. Und dann fällt er auch noch durch die Apparierprüfung - da muss ich Hermine recht geben: eine halbe Augenbraue, pf, das ist wirklich kleinlich.

    In der Zaubertrankstunde wirkt Draco tatächlich anders als sonst. Dünn, blasser und nicht überheblich - so kennen wir ihn ja gar nicht.

    Ein wenig schade, dass man von Snapes Unterricht kaum etwas mitbekommt. Nach all den Jahren hat er nun VGdDK und mich hätte es schon interessiert wie er diesen Unterricht angeht. Amüsant und sehr schlagfertig war auf jeden Fall Rons Komentar zu den Inferi: In einer dunklen Gasse müsse man nur sehen, ob er fest ist und nicht fragen "Verzeihung, sind Sie die Spur einer verstorbenen Seele?" :D


    Nach unzähligen gescheiterten Versuchen hat Ron die zündende Idee wie Harry Slughorn überzeugen kann: mit Glück! Da hätte ich auch drauf kommen können.

    Die Szenen, in denen er den Glückstrank getrunken hat, sind toll beschrieben. Ich finde, man kann Harrys Zufriedenheit mit sich und der Welt, seine Gelassenheit und Zuversicht beim Lesen richtig spüren und er schafft es dann auch, die Erinnerung von Slughorn zu bekommen.

    Oh ja!! Ich finde auch man kann Harrys Gefühle förmlich spüren! Ganz toll beschrieben.

    Und Felix leitet ihn perfekt durch das Gespräch mit Slughorn. Um einiges geschickter als ohne Glückstrank. Eine seltsame Zusammenkunft sind die drei als sie Aragog verabschieden. Kaum vorstellbar wie Hagrid seine Leiche von den anderen Spinnen wegholen konnte.

    Anschließend wird getrunken und gesungen und getrunken und zugeprostet. Wär hätte gedacht, dass Hagrid und Slughorn so eine tolles Team sind??

    Als Harry Slughorn sagt, er sei der Auserwählte und derjenige der Voldemort töten muss - Gänsehautmoment. Ebenso als er und Slughorn sich lange in die Augen sehen und Slughorn vermutlich an Lily denkt. Schlussendlich bekommt er die Erinnerung.


    Wie wichtig die Erinnerung ist merkt man noch mal an Dumbledores Reaktion - er ist total erleichtert und stolz auf Harry. Endlich erfährt man die Wahrheit über Horkruxe. Beeindruckend wieder mal wie geschickt sich Voldemort damals angestellt hat.

    Ich frage mich, wieso und woher weiß Slughorn so extrem detalliert Bescheid über schwarze Magie?


    Die Beschreibungen der Herstellung der Horkruxe und wie die Existenz mit einer gespaltenen Seele ist, finde ich wirklich gruselig und unheimlich. Und wie jung Voldemort war als er sich für so ein "Leben" entschied.

    Wir erfahren auch, dass Dumbledore das damals schon als verbotenes Thema betrachtete. Umfasste das wohl einfach allgemein schwarze Magie oder hatte er wohl Bedenken, dass jemand speziell nach Horkruxen fragen könnte?

    Was mich außerdem wundert - wir wissen von keinem Todesser, der einen Horkrux erschuf oder? :/ Wäre doch naheliegend, dass zumindest mancher in diese Tiefen der scharzen Magie vorgedrungen ist und sein Leben absichern will.


    Zu guter Letzt fand ich die Diskussion um die Bedeutung der Prophezeiung sehr interessant. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen - ähnlich wie Harry - nicht wirklich verstand worauf Dumbledore hinauswill und dachte dass es eigentlich keinen Unterschied macht.


    Mir gefällt, wie hier verschiedene Ereignisse, Hinweise und Wissen wie Puzzleteile zusammenkommen. So erklärt Dumbledore, dass auch das Tagebuch von Riddle ein Horkrux war. Wie wichtig Voldemorts "Trophäen" sind und welche Bedeutung sie haben. Dass Voldemort vermutlich deshalb damals nach Hogwarts kam, etc. Das finde ich alles sehr spannend gemacht.

  • Ich frage mich, wieso und woher weiß Slughorn so extrem detalliert Bescheid über schwarze Magie?

    Slughorn ist, glaube ich, trotz all seiner Schwächen, Gutmütigkeit und Oberflächlichkeit ein extrem talentierter Zauberer mit einem großen Wissen. Daher kennt er auch den Begriff der Horcruxe. Er wird wohl auch über die schwarze Magie gut Bescheid wissen, aber es spricht für ihn, dass er sein Wissen nicht einsetzt. Sonst hätte Dumbledore ihn wohl kaum eingestellt.


    Wir erfahren auch, dass Dumbledore das damals schon als verbotenes Thema betrachtete. Umfasste das wohl einfach allgemein schwarze Magie oder hatte er wohl Bedenken, dass jemand speziell nach Horkruxen fragen könnte?

    Ich glaube, für Dumbledore sind Horcruxe, verständlicherweise, mit das Schlimmste, was die Magie hervorgebracht hat. Er wird aber auch die Versuchung sehen, die es für manche Leute bedeutet und möchte diese vor sich selber schützen. Ich glaube, keiner kann wirklich erahnen, was es bedeutet, seine Seele zu teilen und welchen Schaden ihr das zufügt!


    Zu guter Letzt fand ich die Diskussion um die Bedeutung der Prophezeiung sehr interessant. Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen - ähnlich wie Harry - nicht wirklich verstand worauf Dumbledore hinauswill und dachte dass es eigentlich keinen Unterschied macht.

    Ja, das ging mir ähnlich. Auch jetzt denke ich beim Lesen immer wieder darüber nach, finde es aber toll erklärt. Es geht im Prinzip darum, wie man sich den Herausforderungen stellt, die das Leben für einen bereit hält. Das kann man in viele Bereiche übertragen.


    Mir gefällt, wie hier verschiedene Ereignisse, Hinweise und Wissen wie Puzzleteile zusammenkommen. So erklärt Dumbledore, dass auch das Tagebuch von Riddle ein Horkrux war. Wie wichtig Voldemorts "Trophäen" sind und welche Bedeutung sie haben. Dass Voldemort vermutlich deshalb damals nach Hogwarts kam, etc. Das finde ich alles sehr spannend gemacht.

    Ja, das finde ich auch. Hier zeigt sich wie detailliert Rowling ihre Welt geschaffen hat und wie viele Hinweise (das Tagebuch) sie schon ganz früh in der Geschichte eingefügt hat. Es ist wirklich sehr spannend, was jetzt alles zum Vorschein kommt.

    Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern (Indira Ghandi)

  • Ja, Slughorn darf man nicht unterschätzen. Das sage ich jetzt so einfach, aber bei jedem Lesen passiert es mir trotzdem wieder, wenn ich das erste Mal auf ihn stoße.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Auch jetzt denke ich beim Lesen immer wieder darüber nach, finde es aber toll erklärt. Es geht im Prinzip darum, wie man sich den Herausforderungen stellt, die das Leben für einen bereit hält. Das kann man in viele Bereiche übertragen.

    Total. Das ist einer der Momente, die mich immer wieder zum Nachdenken anregen. Man kann Harrys Gedankengang toll mitverfolgen, gut gemacht.


    Valentine: da geht´s mir ganz ähnlich wie dir. Man erkennt dann aber schnell, dass er genau weiß was er tut und ich denke wie Larna, dass er ein talentierter Zauberer ist.

    Unterschätzen sollte man ihn sicherlich nicht, aber das sehr, sehr detaillierte Wissen über Horkruxe hat mich dennoch überrascht. Er weiß nicht nur was es ist, sondern auch ganz genau wie man einen Horkrux herstellt. Riddle hat sicherlich einiges versucht und dennoch nirgends genug Informationen darüber gefunden. Das geht schon tief in die schwarze Magie hinein. Er sagt ja auch ein Mal, dass es nur natürlich ist bei solchen Dingen neugierig zu sein. Das zeigt finde ich schon ein bisschen eine andere Seite von Slughorn.

  • Das geht schon tief in die schwarze Magie hinein. Er sagt ja auch ein Mal, dass es nur natürlich ist bei solchen Dingen neugierig zu sein. Das zeigt finde ich schon ein bisschen eine andere Seite von Slughorn.

    Ich finde, er hat nicht unrecht. Das "Böse" hat die Menschen von jeher fasziniert und tut es auch weiterhin. Das was wir fürchten oder ablehnen, weil es so unfassbar finster und eben böse ist, übt doch auch oft eine merkwürdige Faszination auf uns aus. Und wenn es nur die des Grauens ist.


    Liebe Grüße

    Larna

    Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern (Indira Ghandi)

  • Geht es eigentlich nur mir so, dass ich "Lord Voldemorts Geruch" lese und mich wundere, warum der Kerl so stinkt?

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • totlach


    Ich finde ja das Kapitel sehr spannend, weil es so viel über ihn verrät, das er überhaupt auf die Idee kommt, so nach Hoghwarts zurück zu kehren. Und gleichzeitig unterschätzt er Dumbledore ja gerade an dieser Stelle einmal mehr.