01: Prolog bis einschl. Kapitel 3 (Anfang bis Seite 45)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 34 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Hallo ihr Lieben,


    wir treffen uns hier ja ab dem 05.07.2019 zur Leserunde zu dem Buch "Schwarze Frucht" und freue mich sehr, dass du, lieber Robert, wieder mit dabei bist :-*


    Hier könnt ihr zum Inhalt des Prologs bis einschl. Kapitel 3 (Anfang bis Seite 45) schreiben.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Guten Morgen


    Eigentlich ist das Ganze bis S. 45 ein Prolog: Einführung der Personen und der Welten. Hie der Multimilliardär in seinem "Kreml" genannten Aufbau des Würfelraumschiffs, der offenbar seine Doc-in-Residence knallt, die einer fremden Spezies angehört; da der Dunkelplanet mit der seltsamen Topografie aus Eis und Feuer, sowie zumindest in der zweiten Generation mutiertem Homo sapiens. Kurzauftritt Perry Rhodan - womit wir endgültig wissen in welchem Universum wir uns befinden.


    Auf der Dunkelwelt erst seltsame Vorkommnisse: Ein Raumfrachter, dessen Bremsen versagen, so dass er in ein Wohnhaus knallt, und dessen Kapitän nach dem Unfall offenbar Fahrerflucht begeht. Jedenfalls ist er weg, als man sich daran macht, den Unfall zu rekonstruieren und den Schaden zu reparieren.


    Viel mehr lässt sich, glaube ich, dazu nicht sagen.


    Einzig gespannt bin ich, ob neben der "Krusenstern" auch eine "Kotzebue" auftauchen wird...

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ah, der erste Schatzsucher ist schon auf Styx angekommen! Herzlich willkommen, sandhofer.

    Eigentlich ist das Ganze bis S. 45 ein Prolog: Einführung der Personen und der Welten.

    Eine Exposition, ja. Ein erster Akt nach dem Dreiaktschema, oder ein Bestandteil davon.

    Was für den weltläufigen Romanleser der übliche Aufbau einer Geschichte ist, stellt für den Leser einer Heftromanserie mit fortlaufender Handlung wie Perry Rhodan bereits eine Besonderheit dar. Ein einzelner Heftroman hat nämlich, bezogen auf die Serienhandlung, gar keinen oder nur einen sehr schwachen ersten Akt (gleiches gilt für den dritten Akt). Das kommt daher, dass die Exposition der übergreifenden Elemente unnötig ist, wenn man davon ausgehen kann, dass die Leserschaft damit vertraut ist, weil sie die Serie bereits seit geraumer Zeit verfolgt. Ebenso müssen (und dürfen) im dritten Akt nicht "alle legitimen Fragen beantwortet werden", weil die Serie ja weiterläuft.

    Dieser Unterschied in Anfang und Schluss ist für mich beim Schreiben am augenfälligsten. Er spiegelt sich auch in Detailbescheibungen; wenn etwa ein Cheborparner auftaucht, wird in der Serie oft vorausgesetzt, dass die Leserschaft weiß, wie ein solcher Außerirdischer aussieht. In Schwarze Frucht dagegen beschreibe ich seine Gestalt (keine Sorge, Ihr habt nichts überlesen, der Cheborparner kommt in einem späteren Leseabschnitt).

    Ein Raumfrachter, dessen Bremsen versagen,

    Ein U-Boot. ;)


    Einzig gespannt bin ich, ob neben der "Krusenstern" auch eine "Kotzebue" auftauchen wird...

    Das ist eine schöne Anspielung. :thumbup:

    Die KRUSENSTERN ist nach dem Seefahrer Adam Johann Baron von Krusenstern (1770-1846) benannt. Wer wissen möchte, was es mit dem auf sich hat, wird im Internet leicht fündig. ;)

  • Wie komme ich auf "Raumfrachter"? ... Ach ja ... Raumpatrouille ...

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Da ich im Kreml eine Kabine habe, bin ich sehr erfreut über die vielen Annehmlichkeiten, die man bei einem solchen Chef hat. Einschließlich der besten Zitronen. Ein kühler Zitronentee ist sicher nicht schlecht in einer Welt zu der wir aufbrechen werden. so richtig vorstellen kann ich mir die Welt nicht, bin aber einfach mal bei dem Unterwasserszenario geblieben, das kann ich mir wenigstens einigermaßen vorstellen, auch wenn die Ausmaße sicher viel riesiger sind als meine Phantasie.

    Perrys Kurzauftritt erweckt in mir die Hoffnung, dass er das Ganze nur von weitem steuert und somit nicht als Haupt Figur fungiert. Das macht alles gleich viel interessanter. (Ich befürchte nur, dass er als Retter irgendwann auftaucht - hoffentlich nicht)


    Die vorgestellten Protagonisten gefallen mir und es gefällt mir auch, dass die Sprache auch bei Beschreibung von Beziehung nicht abgleitet. Ich glaube nämlich es wird beschrieben, dass er sie nicht nur "knallt" sondern sie achtet und ihre Arbeit schätzt. Natürlich ist sie wunderschön, Bernd/Robert mag eben schöne Frauen, aber sie sind auch klug und mutig, siehe die Tochter des Protagonisten auf dem zweiten Schauplatz.

    Da wird also eine Art Gangsterloyalität gezeigt. Interessant. Der Milliardär ist besorgt um seine Angestellten und der Schmuggler/Schieber oder was auch immer ist besorgt um seinen Ruf und so geht alles ziemlich ehrlich zu!? Ein wenig zu schön um wahr zu sein, oder?

    War das mit dem U-Boot nur ein Unfall? Ich glaube nicht. Bin gespannt, was dahinter steckt. Auf alle Fälle hoffe ich mehr von der Tochter zu erfahren, die wohl sehr naturverbunden ist und die eine "Eingeborene" des Planeten ist. Komischerweise frage ich mich warum sie spitze Ohren hat. Hört man damit besser? Die genetischen Veränderungen sollten ja eine bessere Anpassung bedeuten. Dass dabei die Haut blau wird, kann ich mir noch erklären, aber die Ohren?


    Niedlich der Versuch, das "Fenster" zu reparieren. Solche kleinen Humorstückchen finde ich schön.

    Na dann gehe ich mal Zitronentee trinken und warte, wann wir auf Styx ankommen.

  • Perrys Kurzauftritt erweckt in mir die Hoffnung, dass er das Ganze nur von weitem steuert und somit nicht als Haupt Figur fungiert. Das macht alles gleich viel interessanter. (Ich befürchte nur, dass er als Retter irgendwann auftaucht - hoffentlich nicht)

    Ich glaube nicht, dass er noch in einer wichtigen Rolle auftritt. Zu meinen Gründen gleich weiter unten.


    Es wäre mir allerdings sogar einigermassen egal, wenn er es täte. Solange nur dieser sprechende Goldhamster weg bleibt. (Ich gebe zu, dass ich Gucky gegenüber unfair bin. Ich habe vor ... na ja ... bald 40 Jahren ein einziges Heft der Perry-Rhodan-Reihe gelesen. Und fand es fürchterlich. Sprachlich holprig, die Story absolut uninteressant, und Gucky war das Schlimmste von allem. Er war zwar durchaus auch mit eigenen heldischen Qualitäten versehen, aber seine primäre Rolle war eindeutig die des "Comic Relief". Die ganze Serie war ja in ihrem Personal in vielem damals noch ein Abklatsch von Karl May, mit Perry Rhodan als Astronauten-Shatterhand; Atlan nicht der Häuptling der Apatschen, sondern Häupling der Arkoniden und eben Gucky als Gegenstück zu eben dien vielen komischen sekundären Helden bei Karl May wie Sam Hawkens, Dick Hammerdull, dem Hobble-Frank oder Hadschi Halef. Wobei mir alle diese lieber sind als der sprechende Goldhamster mit seinem fürchterlichen Namen. So viel ich weiss, hat Gucky allerdings, nachdem er eine Zeitlang in der Versenkung verschwunden war, einen ernsthafteren Charakter erhalten.)


    Wie gesagt, glaube ich aber nicht an ein weiteres, entscheidendes Auftreten von Perry Rhodan. Das hätte zu viel vom heute verpönten "Deus ex machina" an sich, vom Gott, den vor allem die Theater-Autoren der Antike und des Barock am Ende eines Stückes auftreten liessen, um all die Verwirrungen aufzulösen, die die armen Menschlein nicht mehr selber auflösen konnten. (Und wenn die Auflösung nur darin bestand, dass der Gott erklärte: "Es ist so, weil ich, euer Gott, es so gewollt habe.")


    Es wäre allerdings ein kleiner Insider-Gag, wenn Rhodan doch noch auftauchen würde - in Erinnerung an eben jenen Karl May. Der hat auch des öfteren mal seine Story damit angefangen, dass einer seiner sekundären Helden eine Gruppe von "Westmännern" anführt. Und er macht alles perfekt: Er sieht Spuren, die kein anderer gesehen hat, kann sie interpretieren und kann die richtigen Massnahmen ergreifen. Auftritt Old Shatterhand. Und plötzlich kann der arme Sam Hawkens gar nichts mehr. Die einfachsten Dinge muss ihm Old Shatterhand erklären. Aber ich vermute, so einen Insider-Gag würden drei Viertel der heutigen Leser gar nicht erkennen, sondern das Eingreifen von Perry einfach nur störend finden.


    Also glaube ich nicht an ein wirklich heftiges Eingreifen von Perry Rhodan.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • So, dieses Buch muss einfach gut sein, bei all den Dingen die das „echte Leben“ aufgefahren hat, um das Lesen gestern zu erschweren. Aber nun genug gejammert, stürzen wir uns in die einladenden Dunkelwelten.

    Da ist er, der Entdecker der Welt Styx, die sich in Raum bewegt und die nicht gebunden ist durch einen Stern. Meine erste Assoziation war: Da steckt ein Goldgräber einen Claim ab und fliegt weiter…

    Kurz in eigener Sache: Ich bin ja bekennender Unwissender und stehe erst am Anfang der Erkundung dieses Perryversums. Mir mögen daher hier für Erleuchtete (darf man auf einer Dunkelwelt eigentlich leuchten?) vielleicht logische Zusammenhänge völlig irritierend und mein Unwissend komisch wirken. Ich bitte euch, seht es mir nach.

    Ich mag die plastische Beschreibung des Planeten. Er hat mich an Europa erinnert, der abgesehen von der Bindung an Jupiter als Eismond erinnert, nur halt in schwarz. Und ich gebe zu, anders als Jolyona hat er auch dazu geführt, dass ich erstmal die allwissende Müllhalde befragt habe, ob es Planeten ohne Umlaufbahn gibt. Der Lehrauftrag des Buches ist also schon mal erfolgreich 😊 Die Kombination aus Namenswahl und Autor lässt mich allerdings für die Arbeitenden auf dem Planeten wenig gutes Hoffen, ist Styx doch eigentlich der Übergang zum Totenreich…

    Der wertgeschätzte Autor beginnt ja auch gleich mit einem Knall. Da rauscht doch einfach ein U-Boot ungebremst in Panorama-Fenster. Die Gen-Modifikation seiner Tochter rettet dem Farmer das Leben und bringt mich direkt zu der Frage, wie normal diese Modifikation im Perryversum ist? Ich musste auch herzlich lachen, als der Serviceroboter voller Zuversicht mit der Steinschlagreperatur begann, genau so stelle ich mir eine optimistische Programmierung vor. Nach diesem ersten Kapitel festigt sich mein Bild von Styx als eine Mischung aus 20.000 Meilen unter dem Mehr und Giedi Prime. An dieser Stelle (Ich gebe zu, es war 4:45 heute Morgen.) habe ich überlegt, wie genau das Titelbild zu diesem Planeten passt.

    Das zweite Kapitel hat dann meine Verwirrung gelöst. Ich denke, die erste Assoziation an einen Borg-Würfel ist nicht unerwartet. Die KRUSENSTERN wirkt spannend und scheint doch ein sehr russischer Ort zu sein – ein Ankerpunkt für den Menschen, der sie benutzt um zu reisen. Die mangelnde Aerodynamik dieses Raumers ist ja in der Realität völlig egal, in meinem Kopf aber immer noch Voraussetzung für Raumschiffe. Ich bin voller Erwartung, was diese Posbis genau sind und was ihre Rolle sein wird. Ich schwanke zwischen so etwas wie Doozern, Mausdroiden oder Professor Simon Wright. Der Anruf von Perry Rhodan bildet schließlich die Verbindung zum Roman Schwarze Saat. An dieser Stelle die Frage, würde irgendetwas aus dem vorherigen Buch spoilern? Ich habe nämlich eine Vermutung, was dieses X-Grow sein könnte.

    In Kapitel drei wird dann der reiche aber nicht ganz saubere Industrielle eingeführt, was gleichzeitig auch die Reputation des Farmers mindert. Jesters Töchter werfen die oben bereits gestellte Frage der „Normalheit“ von genetischen Manipulationen erneut auf. Spätestens hier bin ich mir sicher, X-Grow ist nichts, was auf legalem Weg offiziell gehandelt wird. Auch scheinen die Nebenwirkungen „speziell“ und sehr toxisch zu sein. War der Einschlag des U-Boots also eine Anschlag, ein Unfall oder das Ergebnis eines Angriffs auf die KAIMAN? Und warum werden die Schiffsnamen eigentlich in GROßBUCHSTABEN geschrieben? Reist auf ihnen der Tod mit?

    Ich bin freudiger Erwartung, was mich auf Styx erwartet und wünsche allen ein tolles aber trockenes Leseerlebnis.

    Viele Grüße

    Olli

  • Ein kühler Zitronentee ist sicher nicht schlecht in einer Welt zu der wir aufbrechen werden.

    Bei der Kälte auf Styx empfehle ich, bei der Ankunft die Thermoplatte anzuwerfen und auf heißen Zitronentee umzuschwenken. ;)


    Perrys Kurzauftritt erweckt in mir die Hoffnung, dass er das Ganze nur von weitem steuert und somit nicht als Haupt Figur fungiert. Das macht alles gleich viel interessanter.

    Ah, was ist denn der Grund, aus dem Du findest, Perrys Anwesenheit würde die Geschichte uninteressanter machen?

    Es ist übrigens intern ein Dauerbrenner-Thema, wie viel von (der Figur) Perry Rhodan in einem Roman stecken muss oder soll, bei dem PERRY RHODAN auf dem Cover steht. Derzeit ist herrschende Meinung, dass er zwar nicht in jedem Heft, aber doch in jeder (Neben-)Serie auftauchen soll. Er kann sich aber auf eine kleine Nebenrolle beschränken; es reicht, dass er auftaucht, um sozusagen den Stempel PERRY RHODAN zu setzen.

    Eine ähnliche Diskussion dreht sich um die Erde (in der Serie meist Terra genannt). Hier ist die derzeitige Philosophie, dass die Wiege der Menschheit als Anker, als Fixpunkt, zu dem jede Leserin und jeder Leser einen Bezug hat, eine besonders wertvolle Funktion hat.


    Ich glaube nämlich es wird beschrieben, dass er sie nicht nur "knallt" sondern sie achtet und ihre Arbeit schätzt.

    Sowohl die KRUSENSTERN als auch deren Stammbesatzung habe ich aus der Hauptserie übernommen. Dort haben diese Figuren zwar keine intensive, aber doch eine recht lange Geschichte miteinander. Erstmals aufgetaucht sind sie in Band 2.700, geschrieben von Andreas Eschbach, erschienen vor etwa 6 Jahren.


    Er war zwar durchaus auch mit eigenen heldischen Qualitäten versehen, aber seine primäre Rolle war eindeutig die des "Comic Relief".

    Gucky ist definitiv eine polarisierende Figur. Als Teenager habe ich einmal in einem Leserbrief sein sofortiges Ableben gefordert.

    Interessant finde ich den Ansatz, dass er - inzwischen viele Hundert Jahre alt - ein Weiser, gefangen im Körper einer Witzfigur, ist. Aber das nur nebenbei - in Schwarze Frucht spielt Gucky keine Rolle.


    Karl May

    Karl May war der erste Autor, den ich intensiv gelesen habe. :)


    Er hat mich an Europa erinnert,

    Den Mond Europa hatte ich beim Schreiben auch vor Augen.

    Faszinierend finde ich die Aussage, dass Europa Europa nicht erreichen kann. Das geht auf einen Beschluss zurück, dass die europäische Weltraumagentur ESA keine Raumfahrzeuge mit Nuklearantrieb ins All schießen darf. Man fürchtet, dass radioaktives Material in der Atmosphäre freigesetzt wird, wenn es zu einem Unfall mit der Trägerrakete kommt. Nun braucht man aber solche Antriebe, um die Distanz nach Europa zu überwinden. Im Ergebnis fahren die ESA-Messinstrumente mit amerikanischen Raumfahrzeugen, die einen Plutoniumantrieb haben ...


    nur halt in schwarz.

    Styx wäre auch weiß - wenn es irgendwo Licht gäbe, das den Planeten bescheinen würde. Aber da hier nur ferne Sterne scheinen ... Bei Nacht sind alle Planeten schwarz. :)


    dass ich erstmal die allwissende Müllhalde befragt habe, ob es Planeten ohne Umlaufbahn gibt.

    Viele Astronomen meinen, dass es sogar mehr von diesen einsamen Wanderern gibt als Planeten, die um Sterne kreisen. Das liegt daran, wie wir uns die Entstehung von Planetensystemen vorstellen. Wenn ein Planet ein wenig zu langsam unterwegs ist, wird der Stern ihn sich einverleiben (er wird in den Stern stürzen und dort verbrennen). Wenn er ein wenig zu schnell ist, erreicht er "Fluchtgeschwindigkeit" und verlässt den Stern Richtung große Leere. Nur in einem vergleichsweise kleinen Spektrum von "passenden" Geschwindigkeiten ergeben sich Umlaufbahnen, auf denen Planeten für Jahrmilliarden um einen Stern kreisen können.


    Die Gen-Modifikation seiner Tochter rettet dem Farmer das Leben und bringt mich direkt zu der Frage, wie normal diese Modifikation im Perryversum ist?

    Extrem ungewöhnlich - auf jeden Fall auf von Terranern besiedelten Welten.


    Assoziation an einen Borg-Würfel

    Das finden viele - aber die Posbis in der PERRY-RHODAN-Serie gab es ein Vierteljahrhundert, bevor die Borg bei StarTrek auftauchten.


    Ich bin voller Erwartung, was diese Posbis genau sind

    Ich halte mich an dieser Stelle mit einer Erklärung zurück, weil ich hoffe, dass die in den späteren Leseabschnitten kommenden Erklärungen zum Verständnis ausreichen. Dafür bist Du nun sozusagen mein Versuchskaninchen. :)


    An dieser Stelle die Frage, würde irgendetwas aus dem vorherigen Buch spoilern?

    Ich denke, da sollten wir uns zurückhalten, weil einige Schwarze Saat (noch) nicht gelesen haben.

    Und warum werden die Schiffsnamen eigentlich in GROßBUCHSTABEN geschrieben?

    Eine Tradition bei PERRY RHODAN: Seriennamen, Raumschiffnamen und die Namen von Superintelligenzen werden in Großbuchstaben geschrieben.

    Ich kann nur spekulieren, dass diese Art der Hervorhebung - im Gegensatz zur Kursivierung - zu den Zeiten, als die Autoren noch Schreibmaschinen benutzten, leichter hinzukriegen war. Dann ist man über die Jahrzehnte (das erste Heft erschien 1961) dabei geblieben.

  • So ich bin nun erstmals im Perry Rhoden Universum angekommen. Ob es mir am Ende gefällt bleibt abzuwarten. Fürs Erste bin ich teilweise verwirrt, teilweise interessiert und neugierig und teilweise faszieniert.

    Für mich als abolutem Neuling ist es manchmal etwas schwierig die ganzen neuen Begriffe einzuordnen bzw. zu verstehen. Was genau ist denn zum Beispiel ein "Desintegrator" oder ein "Antigravaggregat"? :/ Das eine scheint irgentwas mit Desinfektion zu tun zu haben und das andere mit Gravitation .... glaube ich zumindest.


    Die Geschichte ansich liest sich gut. Und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Die bisher kennengelernten Personen sind interessant. Ich frage mich aber was genau es mit diesen "Optimierungen" auf sich hat und wie das von statten geht. Bei Rhekla scheint es so zu sein, dass sie wirklich Bruhns leibliche Tochter ist und bereits die Eizelle genetisch verändert wurde und dann ähnlich wie bei einer künstlichen Befruchtung wieder eingepflanzt wurde. Bei Jesters "Töchtern" kann ich mir das so nicht vorstellen. Denn anscheinend hat er eine ziemlich große Anzahl davon "produziert" bis sie so optimiert waren, wie er es gern hätte.

    Was genau ist denn dieses X-Grow? Ist das etwas, was Insider der Perry Rhoden Welt kennen? Wenn ja wäre es toll, wenn mich jemand aufklären könnte....


    Der Planet Styx ist faszienierend. Und dieses Schwarm mit den Leuchtfischen finde ich toll. Überhaupt ist es interessant, dass sich dort Leben entwicklen konnte ohne Licht.


    Die KRUSENSTERN ist riesig und sehr russisch. Ich habe noch keine so richtige Vorstellung von den Ausmaßen der KRUSENSTERN. Aber in den Teilen, die wir bisher gesehen haben erinnert es mich dort sehr an die Erde.


    War das mit dem U-Boot nur ein Unfall? Ich glaube nicht. Bin gespannt, was dahinter steckt.

    Mir kommt das auch nicht wie ein Unfall vor. Und was ist mit dem Kapitän passiert? Irgendetwas ist doch da faul.

    Niedlich der Versuch, das "Fenster" zu reparieren. Solche kleinen Humorstückchen finde ich schön.

    Ja das fand ich auch witzig. Ich liebe diese Humor sehr.

    Kurz in eigener Sache: Ich bin ja bekennender Unwissender und stehe erst am Anfang der Erkundung dieses Perryversums. Mir mögen daher hier für Erleuchtete (darf man auf einer Dunkelwelt eigentlich leuchten?) vielleicht logische Zusammenhänge völlig irritierend und mein Unwissend komisch wirken. Ich bitte euch, seht es mir nach.

    Mir geht es da wie dir. Ich stelle bestimmt auch viele unmögliche Fragen.

    Die Kombination aus Namenswahl und Autor lässt mich allerdings für die Arbeitenden auf dem Planeten wenig gutes Hoffen, ist Styx doch eigentlich der Übergang zum Totenreich…

    Da hast du Recht. Das verheißt nichts Gutes.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Was genau ist denn zum Beispiel ein "Desintegrator" oder ein "Antigravaggregat"? :/ Das eine scheint irgentwas mit Desinfektion zu tun zu haben und das andere mit Gravitation .... glaube ich zumindest.

    Ein Desintegrator ist eine Strahlenwaffe, die es in verschiedenen Größen gibt - von der Pistole bis zum Bordgeschütz. Ein Desintegrator löst die Molekularstruktur des Ziels auf ("des-integriert" es). Es zerfällt also in Moleküle, zurück bleibt ein sehr feiner Staub.

    Andere Strahlenwaffen sind Thermostrahler (sehr heiß - sie schmelzen das Ziel bzw. setzen es in Flammen) und Paralysatoren (sie lähmen, indem sie die Teile der Muskulatur lahmlegen, die willentlich gesteuert wird).

    Ein Antigravaggregat hebt die Gravitation auf, macht also etwas schwerelos.

    Es gibt eine Wikipedia-Variante für PERRY RHODAN, nämlich die Perrypedia - ein Projekt nicht des Verlags, sondern der Fans.

    Was genau ist denn dieses X-Grow? Ist das etwas, was Insider der Perry Rhoden Welt kennen?

    Das taucht in diesem Roman erstmals aus. Man könnte auch sagen: Ich habe es erfunden. ;)


    Überhaupt ist es interessant, dass sich dort Leben entwicklen konnte ohne Licht.

    In diesem Diskussionsfaden haben wir schon über den Eismond Europa gesprochen, den es in unserem Planetensystem wirklich gibt. Die Spekulationen dazu, wie Lebensformen aussehen könnten, die dort (unter einem kilometerdicken Eismantel) existieren könnten, stimmen mit den Schilderungen in Schwarze Frucht überein: Da die Energie nicht vom Sonnenlicht kommen kann, müsste sie von solchen Dingen wie heißen Quellen auf dem Meeresgrund eingebracht werden.

    Das ist etwas, das mir an Science-Fiction als Genre gefällt: Man kann einzelne wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien aufgreifen und mit wildester Fantasie weiterspinnen. :)


    Ich habe noch keine so richtige Vorstellung von den Ausmaßen der KRUSENSTERN.

    Für mich war ein Moment, in dem es Klick gemacht hat, als ich in einem Exposé zur Serie gelesen habe, wie die Reparatur eines ähnlich großen Raumschiffs beschrieben werden sollte. Der Autor sollte sich nicht am Werftaufenthalt eines Kreuzers orientieren, sondern sich eine völlig ausgebombte Stadt vorstellen, die wiederaufgebaut werden muss ...

    Auch die KRUSENSTERN ist so etwas wie eine fliegende Stadt. Der Würfel hat eine Kantenlänge von 2,5 Kilometern. Letzte Woche habe ich spaßeshalber ausgerechnet, wie oft meine Wohnung in dieses Schiff passen würde: etwa 62 Millionen mal. Dennoch wohnen nur 300 Menschen (und eine unbekannte Anzahl von Posbis) an Bord. Man kann also, wenn man das möchte, an Bord der KRUSENSTERN leicht das Leben eines Einsiedlers führen.

    Die Bereiche, die Viccor Bughassidow häufig benutzt (wo er also wenigstens einmal im Jahr vorbeikommt), hat er meist nach dem Vorbild des zaristischen Russland gestalten lassen - der Tick eines Multimilliardärs ... ;) Ansonsten ist es eine sehr technische Umgebung aus Eisen, Stahl und Plastik.

  • Viccor Bughassidow

    Er kommt mir irgendwie vor wie eine Mischung aus Donald Trump und Wladimir Putin... :D

    Elon Musk trifft es wohl eher: kein politisches Amt, steinreich, exzentrisch, will mit seinem Vermögen etwas für die Menschheit erreichen, dessen Sinnhaftigkeit aber nicht unumstritten ist.

  • Hallo zusammen,


    ich bin ebenfalls ein absoluter Perry-Rhodan-Frischling - ein wenig wurde zu dem Unsterblichen im zweiten Kapitel geschrieben. Immerhin soviel, dass es mich jetzt schon interessieren würde, wie es dazu kam, dass er als Erbe des Universums bestimmt und er unsterblich ist. Ich werde mich also ein wenig mehr mit ihm auseinandersetzen müssen, wenn ich das wissen möchte ^^


    Der Prolog hat mir sehr gut gefallen, wie innerhalb von wenigen Seiten die Dunkelwelt Styx und ihre Erschließung vorgestellt wird. Auch der Schreibstil im Prolog hat mir übrigens sehr gut gefallen, da fühlte ich mich direkt "mitgenommen".


    Als dann die Beschreibungen von Bruhns Zuhause kamen, hat mich Styx für sich eingenommen gehabt: ich liebe ja Unterwasserwelten. Und auf Rheklas Optimierungen, was ihr Leben in der Tiefsee angeht, könnte ich beinahe neidisch werden. Ohne Rhekla wäre die Kollission des U-Boots mit Bruhns Panoramafenster garantiert auch tödlich ausgegangen. Hier wurde dann doch deutlich, dass der Mensch für ein Leben in dieser Tiefe eigentlich nicht gemacht ist, so ohne Optimierungen.


    Aber was ist an Bord des U-Boots geschehen? Was ist mit Krol geschehen? Zwischen den Zeilen liest es sich so, als ob es mit diesem X-Grow zusammenhängen könnte. Was ist das für ein Zeug? Eine Art Wachstumsdünger für die Kristalle? Jesters Geschäfte mit dem X-Grow scheinen mir stark am Rand der Legalität zu schrammen, sonst würde er diesen Unfall sicherlich nicht so bedeckt halten wollen. Außerdem scheint Jester einen Verdacht bzgl. Krol zu haben, denn sonst hätte er doch nicht so wie nebenbei gefragt, ob Bruhn an Krol eine Deformation aufgefallen ist.


    Von den Bewegungen her schien Krol schon noch bei sich zu sein, aber dieses "Zu ... dir ..." hört sich ganz und gar nicht danach an, als ob alles mit ihm in Ordnung ist. Die fehlende Kontaktaufnahme bzw. die Manövrierunfähigkeit des U-Boots hätte man vielleicht noch auf einen heftigen technischen Defekt im/am U-Boot zurückführen können, aber es scheint eher so, als ob dem Bootsführer etwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Ob man herausfinden könnte, was mit ihm war, wenn man ihn finden würde?


    Im zweiten Kapitel musste ich schon ziemlich grinsen, Jatin hat Bughassidow schwer im Griff, da nützen ihm seine ganzen Milliarden nichts ^^ Sehr raffiniert, wie sie Perry dazu gebracht hat, Bughassidow um diesen "Gefallen" zu bitten :D Es gefällt mir, dass die Ärztin sich nicht die Wurst vom Brot nehmen lässt.

    Ob die Probleme mit der Infrastruktur auf Styx, die den Konzern des Milliardärs betreffen, sich auch auf den Unfall in Bruhns Farm beziehen?

    Liebe Grüße

    Karin

  • Das ist eine schöne Anspielung. :thumbup:

    Die KRUSENSTERN ist nach dem Seefahrer Adam Johann Baron von Krusenstern (1770-1846) benannt. Wer wissen möchte, was es mit dem auf sich hat, wird im Internet leicht fündig.

    Ah o.k., nun weiß ich auch, was Sandhofer mit Kotzebue meint.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Auf alle Fälle hoffe ich mehr von der Tochter zu erfahren, die wohl sehr naturverbunden ist und die eine "Eingeborene" des Planeten ist.

    Ja, das würde mich auch freuen.


    Und ich gebe zu, anders als Jolyona hat er auch dazu geführt, dass ich erstmal die allwissende Müllhalde befragt habe, ob es Planeten ohne Umlaufbahn gibt. Der Lehrauftrag des Buches ist also schon mal erfolgreich 😊

    Stimmt, das habe ich mich direkt ebenfalls gefragt.


    Ich musste auch herzlich lachen, als der Serviceroboter voller Zuversicht mit der Steinschlagreperatur begann, genau so stelle ich mir eine optimistische Programmierung vor.

    Der Serviceroboter war echt herzig und seeeeehr optimistisch ^^

    Liebe Grüße

    Karin

  • Als alter Perry Rhodan Leser freue ich mich natürlich mal wieder etwas über die KRUSENSTERN zu lesen.

    (Für Interessierte: Viccor Bughassidow kommt zum ersten Mal in Heft 2700 der Erstauflage vor). Mir hat damals der Charakter sehr gut gefallen.


    Schon der Prolog hat mich eingefangen. Eine wundervolle, einfühlsame Beschreibung des Weltraums. Und es wird eine starke, junge Heldin eingeführt: Rhekka. Das ist ja in der heuten Zeit Pflicht. Bitte nicht negativ auffassen. Alles gut.


    Viele Fragen werden aufgeworfen: Warum verunglückt das U-Boot und knallt direkt in das Wohnhaus des Kristallfarmers Bruhn? Wobei die Idee mit der Zucht von Kristallen unterwasser auch wieder genial ist.


    War das Deine Idee oder stand das im Expose, Robert?


    Lesen ist für mich eine Reise in unbekannte Traumwelten.

  • Auch der Schreibstil im Prolog hat mir übrigens sehr gut gefallen,

    Schon der Prolog hat mich eingefangen.

    Es ist ein Running Gag, dass meine Romananfänge bei der PERRY-RHODAN-Redaktion (nahezu) immer durchfallen. Daher mache ich mir direkt nach der Manuskriptabgabe schon die ersten Gedanken über Prologe oder andere Möglichkeiten, einen anderen Anfang einzubringen. Der Prolog ist auch in diesem Fall das Letzte, was an diesem Roman geschrieben wurde.

    Der Stil sorgte für Nachfragen - es gab Zweifel, ob man unbelebte Materie (wie Planeten und Sterne) so darstellen sollte, als ob sie Gefühle und Wünsche hätten. Schlagend war an dieser Stelle das Argument des Lektors: Der Duktus erinnerte ihn an David Attenborough, einen im Vereinigten Königreich sehr bekannten Natur-Dokumentarfilmer. ^^

    Immerhin soviel, dass es mich jetzt schon interessieren würde, wie es dazu kam, dass er als Erbe des Universums bestimmt und er unsterblich ist.

    In der Kurzversion:

    Im Perryversum gibt es ein "Zwiebelschalenmodell" des Lebens/der Evolution. Dessen Erforschung durch unseren Serienhelden ist nebenläufiges Thema (und manchmal auch Hauptthema) von vielen Hundert Heftromanen. Die Grundidee ist, dass es eine naturgesetzliche Entwicklung von toter zu belebter Materie gibt, zu höheren Lebensformen, zu Intelligenz und Zivilisation. Irgendwann erreicht eine Spezies eine Entwicklungsstufe, in der alle ihre Individuen zu einem Geistwesen verschmelzen, einer "Superintelligenz". Diese Superintelligenzen beherrschen eine "Mächtigkeitsballung", die mehrere Galaxien umfasst (ja, bei PERRY RHODAN denkt man sehr groß). Die Milchstraße liegt in der Mächtigkeitsballung einer Superintelligenz mit dem klangvollen Namen ES, die einen Narren an der Menschheit im Allgemeinen und an Perry Rhodan im Besonderen gefressen hat. Sie hat ihn sozusagen "erwählt" und ihm (und einigen anderen Figuren) einen Zellaktivator geschenkt. Der bewirkt, dass Rhodan nicht mehr altert, nicht mehr krank wird, spät erschöpft, sich schnell erholt, dass seine Wunden rasch heilen ... Der Terminus dafür ist "relative Unsterblichkeit". "Relativ" deswegen, weil er noch immer gewaltsam zu Tode kommen kann.

    Jenseits der Superintelligenzen gibt es noch weitere "Evolutionsstufen" des Lebens (die Serie läuft ja schon ein paar Jährchen, da wurde eine Menge entwickelt und erzählt).


    Ob man herausfinden könnte, was mit ihm war, wenn man ihn finden würde?

    Jedenfalls würde es helfen, Krol oder seine Leiche zu finden. ;) Aber so ein planetenumspannender Ozean ist ein ziemlich großes Suchgebiet.


    War das Deine Idee oder stand das im Expose, Robert?

    Um diese Frage einzuordnen, ein wenig zum üblichen Vorgehen in der PERRY-RHODAN-Serie:

    Jede Woche erscheint ein Heftroman mit ca. 100 Taschenbuchseiten (aber anders gedruckt, wie eine Zeitung, deswegen dünner).

    Die Hauptserie wird von vielen (derzeit etwa zehn) Autorinnen und Autoren geschrieben, hat aber eine durchgängige Handlung. Deswegen gibt es zwei Exposéautoren, die die Handlung vorgeben. Jeder Autor/jede Autorin bekommt für seinen Heftroman ein solches Exposé. Das stellt sicher, dass der Beitrag an der richtigen Stelle beginnt und endet, damit die Anschlüsse funktionieren, und legt auch fest, welche wesentlichen Informationen die Leserschaft aus dem Heftroman für die übergreifende Handlung ziehen soll.

    Nebenbemerkung: Was man bei PERRY RHODAN "Exposé" nennt, nennt man überall sonst "szenisches Treatment". Es ist extrem ausführlich. Ein RHODAN-Exposé hat etwa 40.000 Anschläge, ein fertiger Heftroman 180.000 Anschläge. Es gehört zu den Paradoxien der Arbeit für die Serie, dass erwartet wird, dass man sich nicht genau an das Exposé hält - man setzt sich sonst dem Verdacht aus, die eigene Kreativität nicht eingebracht zu haben. Die wesentlichen Punkte (Anschlüsse, Hintergrund-Infos) müssen aber enthalten sein.

    Dieses Exposé-System wird nicht nur in der Hauptserie verwendet, sondern auch in den "Miniserien" (kleinere Heftroman-Reihen mit abgeschlossener Handlung, immer 12 Episoden, vor dem Hintergrund des Perryversums) und bei PERRY RHODAN-NEO (eine Parallelserie).


    Bei den Dunkelwelten-Taschenbüchern war das anders. Jeder von uns dreien schrieb ein Exposé für seinen Roman, passend zur übergreifenden Klammer, die wir untereinander diskutiert haben. Dabei handelte es sich um Exposés im branchenüblichen Sinne des Wortes, nicht im PERRY-Sinne. Mein Exposé ist zum Beispiel 9.500 Zeichen lang für einen Roman mit gut 650.000 Anschlägen, nicht 40.000 Anschläge Exposé für 180.000 Anschläge Manuskript.


    Und um jetzt zur Antwort auf Christians Frage zu kommen: Da ich sowohl das Exposé als auch das Manuskript zu Schwarze Frucht geschrieben habe, stammen die Ideen in jedem Fall von mir. 8)

  • So, auch ich habe gerade die ersten Seiten gelesen.

    Nur zur Erklärung/Vorwarnung, ich habe bisher hier noch nichts gelesen um nur meine Meinung wieder zu geben. Natürlich werde ich im Anschluss an diesen Post die Meinung der Anderen lesen. Deshalb könnte es sein das ich einiges wiederhole was hier bereits gesagt wurde.

    Der Einstieg in das Buch war flüssig und lies sich gut lesen. Die tollen Beschreibungen der verschiedenen Handlungsorte hat mich begeistert und zog mich direkt in einen Bann.

    Es stellen sich natürlich nach dem Start unzählige Fragen:

    • War die Geschichte mit dem U-Boot ein Unfall oder ein Angriff?
    • Was hat es mit den "Veränderungen" von Rhekla auf sich?
    • Warum versucht Jester die Geschichte inoffiziell (ohne Versicherung) zu begleichen? Will er keine Öffentlichkeit?
    • und vieles mehr

    Die Frage dich mir gerade am meisten beschäftigt ist ob es solche "Flugkörper" ohne elliptische Flugbahn wirklich gibt. Wäre es da nicht nur eine Frage der Zeit bis sie auf irgendeinen Planeten treffen und zerstört würden?


    Ich bin auch kein großer PR-Kenner, aber da ich gerade die Heftromane ab 2500 lese, scheint mir das Buch später zu spielen (S.33 Sonderbeauftragter des Galaktikums für Polyport-Domäne). Das hat doch was mit den Heften um 2500 zu tun, oder?

    Hier sind ja einige PR-Neulinge, wie verfahrt ihr mit solchen Textstellen? Wird so was gegoogled oder "überlesen"?

    Aras kenne ich zum Beispiel sehr gut (die werden sehr früh in der Hauptserie erwähnt), aber ich muss gleich mal bei perrypedia nachschauen was Posbis sind. So heißt ein ganzer Zyklus in der Hauptreihe (meine ich mich zu erinnern).


    Naja, viel ist noch nicht passiert und ich freue mich aufs weiterlesen.

    Bis die Tage...

    Einmal editiert, zuletzt von simsalabim ()

  • Die tollen Beschreibungen der verschiedenen Handlungsorte hat mich begeistert und zog mich direkt in einen Bann.

    :freu:


    Die Frage dich mir gerade am meisten beschäftigt ist ob es solche "Flugkörper" ohne elliptische Flugbahn wirklich gibt. Wäre es da nicht nur eine Frage der Zeit bis sie auf irgendeinen Planeten treffen und zerstört würden?

    Wenn Du damit Dunkelwelten meinst: Ja, davon gibt es sehr viele - einige Astronomen meinen sogar: mehr, als es Planeten gibt, die um Sterne kreisen.

    Das Weltall ist unglaublich leer. Das gilt schon für unser Planetensystem: Wenn die Erde im Maßstab 1 Zentimeter Durchmesser hätte, wäre die Sonne 100 Meter entfernt. Zwischen Erde und Sonne gibt es nur zwei Planeten. Da muss man sich also lange anstrengen, um überhaupt einen zu treffen - und das ist der Kern unseres Sonnensystems. Wenn ein Planet erst einmal auf Wanderschaft außerhalb der Gravitation eines Sterns unterwegs ist, durchquert er einen um ein Vielfaches leereren Raum.

    Dennoch folgt auch er einer elliptischen Bahn - nur eben nicht um einen Stern, sondern um das Schwerkraftzentrum seiner Galaxis, in unserem Fall also der Milchstraße.

    aber da ich gerade die Heftromane ab 2500 lese, scheint mir das Buch später zu spielen

    Zwischen Band 2899 und Band 2900. ;)