03: Kapitel 12 bis einschl. Kapitel 17 (Seite 94 bis Seite 146)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 33 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rhea.

  • Hier könnt ihr zum Inhalt der Kapitel 12 bis einschl. Kapitel 17 (Seite 94 bis Seite 146) schreiben.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich bin zusehends verwirrt und habe gerade ein bisschen Mühe, der Story zu folgen. Zu viele Infos. Irgendjemand will offenbar die Eingliederung von Styx in diese Liga, deren Namen ich mir nicht merken kann, verhindern. Denn den Unfall mit der Überdosis Testosteron bei Eljahr Bruhn kann ich mir nicht anders als von jemandem gewollt vorstellen.


    Dann diese merkwürdigen Tierchen, die Laquilen.


    Diese mir nicht ganz verständliche Aversion der LFT gegen genetisch veränderte Menschen klingt für mich etwa altbacken. Sind das Vorgaben der Perry-Rhodan-Welt im Allgemeinen?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • diese Liga, deren Namen ich mir nicht merken kann

    Liga Freier Terraner. ^^ Wobei "Terraner" zur Handlungszeit ein sehr weiter Begriff geworden ist, der nicht zwingend einen homo sapiens sapiens bezeichnet. Inzwischen gibt es auch viele andere Intelligenzwesen, die Terra oder andere Planeten, die zu diesem politischen Konstrukt gehören, ihre Heimat nennen.


    Diese mir nicht ganz verständliche Aversion der LFT gegen genetisch veränderte Menschen klingt für mich etwa altbacken. Sind das Vorgaben der Perry-Rhodan-Welt im Allgemeinen?

    PERRY RHODAN ist eine Future History, die mehrere Jahrtausende in die Zukunft reicht. Da gab es diverse Wellen und die Sichtweisen auf so ziemlich jedes Thema änderten sich immer wieder. In der Frühphase terranischer Expansion gab es viele "Umweltangepasste" - Nachfahren von Menschen, die sich körperlich an die Umgebungen anpassten, die sie auf fremden Planeten vorfanden, wie etwa besonders hohe Schwerkraft. Das geht in die Richtung der Optimierungen, die in Schwarze Frucht bei Rhekla geschildert werden. Zur Handlungszeit ist das allerdings aus der Mode gekommen, man löst solche Herausforderungen in der Regel mit Technik (sehr gute Schutzanzügen, überkuppelte Habitate etc.).


    Vielleicht wäre es interessant, in der Leserunde zu diskutieren, was es für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn beliebige Eingriffe in das Erbgut für jeden frei verfügbar gemacht würden. Würde das einen gesellschaftlichen Zwang auslösen, die eigenen Kinder zu optimieren? Schließlich wären ja dann die Eltern Schuld, dass die Kleinen in der Schule nicht gut mitkommen - sie hätten in einen höheren IQ investieren können. Allergien und Erbkrankheiten wären - von einem gewissen Blickwinkel aus - fahrlässig verschuldet, die Eltern hätten sie ja pränatal beseitigen können. Soll die Solidargemeinschaft dennoch für solche Krankheitsfälle aufkommen? Und überhaupt für mangelnde Leistung? Unsportlichkeit, Suchtanfälligkiet, Hässlichkeit ... all das wären "Schlampigkeiten" bei der (versäumten) Genoptimierung.

    Und was ist mit Optimierungen jenseits des menschlichen Bauplans? Wieso hat Dein Kind eigentlich keine Kiemen? Wieso kann es nicht Infrarot sehen oder Ultraschall hören? Muss man auf seine langsamen (= natürlichen, nicht optimierten) Reflexe Rücksicht nehmen, wenn man Verkehrsregeln aufstellt? Sollte es eine Sondersteuer zahlen, weil die Gesellschaft (die hauptsächlich aus Optimierten besteht) es mit durchziehen muss, weil es nicht so viel leisten kann?

    Wäre es in Ordnung, wenn Konzerne Eltern eine Prämie dafür bezahlen, wenn sie Kinder zur Welt bringen, die auf die Bedürfnisse des Konzerns hin optimiert sind? Zum Beispiel optimierte Asteroidenschürfer ...

    Und wenn der Konzern schon für sie bezahlt hat - sind diese Kinder dann sein Eigentum? Wenigstens, bis sie den Investitionspreis abgearbeitet haben? Schließlich gäbe es sie vielleicht gar nicht, wenn der Konzern nicht für ihre Genoptimierungen aufgekommen wäre ...


    Solche Überlegungen führen dazu, dass die Liga Freier Terraner etwas altbacken mit dem Thema umgeht. ;)

  • Würde das einen gesellschaftlichen Zwang auslösen, die eigenen Kinder zu optimieren?

    Wahrscheinlich, ja. Andererseits ist mir weit über Perry Rhodan hinaus keine SF, keine Future History, bekannt, in der z.B. Menschen mit Down-Syndrom auch nur erwähnt würden. Irgendwelche Optimierungen scheint man ja dann doch implizit anzunehmen. Die heutige pränatale Diagnostik erlaubt es bereits, solche Abweichungen in einem Stadium zu erkennen, in dem die Frauen noch abtreiben können. Und dürfen.

    Wäre es in Ordnung, wenn Konzerne Eltern eine Prämie dafür bezahlen, wenn sie Kinder zur Welt bringen, die auf die Bedürfnisse des Konzerns hin optimiert sind? Zum Beispiel optimierte Asteroidenschürfer ...

    Und wenn der Konzern schon für sie bezahlt hat - sind diese Kinder dann sein Eigentum?

    Sklavenhaltergesellschaften machen ökonomisch nur kurzfristig Sinn. Bzw. nur auf einem recht simplen, meist grösstenteils der Landwirtschaft verpflichteten Niveau, denke ich.


    Aber das Thema wird komplex, wenn man sich vorstellt, dass alles möglich sein könnte.


    Die Frage ist, und sie wird auch gestellt, wenn ich mich nicht irre: Wie wird die LFT mit den genetisch veränderten Menschen auf Styx umgehen? Wollen die überhaupt irgendwo Mitglied werden, wo sie de facto als Ungeheuer betrachtet werden?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • So, meine Vermutung festigt sich und ich traue mich, konkreter zu werden. Parallel hat sich die Hälfte meiner Vermutung eh bestätigt, als ich eben durch Zufall festgestellt habe, dass ich den Text auf dem Buchrücken noch gar nicht gelesen hatte...


    So wie ich das sehe erleben wir hier einen schmackhaften Mix aus altem das erwacht und seine Sehnsucht als Triebkraft entdeckt, der Gier des einzelnen, der Abenteuerlust des einen und der Vision einer vierten. Das Alte hat seine entscheidenden Weichen, der erste Exodus ist vorbereitet und das erste Transportmittel gesichert. In meiner Gedankenwelt leuchtet die Verbindung zwischen den Ereignissen der Dunkelwelt strahlend hell.


    Spannend sind die Wechselwirkungen der potenzsteigernden Droge und der Fehleinschätzung, dass es ein Angriff war, der den Unterhändler verletzt hat. War die Reaktion des armen Farmers bewusst oder zufällig? War hier von Anfang an der Plan gesetzt oder haben sich die Ereignisse verselbstständigt? Ist Rehkla noch sie selbst?

    Viccors Eingreifen hat auf jeden Fall die politische Situation kompliziert, auch wenn er keine andere Wahl hatte. Inzwischen teile ich die Vermutung, dass wir Perry Rhodan nicht als aktiven Part erleben werden. Ich rechne mit einem Beitritt Styx zur Liga. Auch sehe ich einen Showdown unter Wasser auf uns zukommen. Isob Jester wird vieles tun, um die Nachforschungen in der Tiefsee zu unterbinden. Wie weit wird er gehen?


    Mir kamen bei diesem Abschnitt ein sehr sehr alter SciFi Film und die Tree-Cats aus dem Honor Harrington Universum in den Sinn. Ich fürchte, nach Stardust wird diese Reihe nicht die letzte sein, die mich im Perryversum beschäftigen wird. Gibt es einen Tipp, wo man sinnvollerweise Einsteigt? Fenlinka hat irgendwie gefühlt 100 Silberbände ersteigert, ich halte es für unrealistisch diese in der verbleibenden Lebenszeit zu lesen...

    Viele Grüße

    Olli

  • Wie wird die LFT mit den genetisch veränderten Menschen auf Styx umgehen? Wollen die überhaupt irgendwo Mitglied werden, wo sie de facto als Ungeheuer betrachtet werden?

    Das kommt wohl darauf an, worin die genetische Veränderung in jedem Einzelfall besteht.

    Wenn man pränatal (oder sogar vor der Befruchtung) Krankheiten geheilt hat, die man auch nach der Geburt behandelt hätte - kein Problem.

    Wenn man die Menschen maßvoll an die Bedingungn auf Styx angepasst hat (wie bei Rhekla), ist das sicher etwas anderes, als wenn man ihre Biologie komplett verändert hat, wie im Beispiel mit den Asteroidenschürfern.


    In meiner Gedankenwelt leuchtet die Verbindung zwischen den Ereignissender Dunkelwelt strahlend hell.

    Das hast Du aber schön formuliert. :D


    Gibt es einen Tipp, wo man sinnvollerweise Einsteigt?

    Dazu habe ich mal ein Video gemacht. Es gibt viele Möglichkeiten, die Silberbände sind eine davon. Meine Empfehlung ist, einfach an einen Kiosk zu gehen und das gerade aktuelle Heft mitzunehmen. Man wird garantiert nur wenig von der Handlung und den Begriffen verstehen, aber vielleicht wird man dennoch von der Stimmung angefixt, bleibt dabei und versteht dann jede Woche mehr.

    Als ich das Video aufgenommen habe, gab es allerdings ein epochales Werk noch nicht, das dieses Jahr erschienen ist: Perry Rhodan - das größte Abenteuer. Ein 850-Seiten-Hardcover von Bestsellerautor Andreas Eschbach, der damit auch gerade auf Lesereise ist. Es ist sozusagen die "Nummer 0" der Serie und erzählt Perry Rhodans Jugendjahre, also die Geschichte vor Heft 1.

  • Als ich das Video aufgenommen habe, gab es allerdings ein epochales Werk noch nicht, das dieses Jahr erschienen ist: Perry Rhodan - das größte Abenteuer. Ein 850-Seiten-Hardcover von Bestsellerautor Andreas Eschbach, der damit auch gerade auf Lesereise ist. Es ist sozusagen die "Nummer 0" der Serie und erzählt Perry Rhodans Jugendjahre, also die Geschichte vor Heft 1.

    Damit bin ich eingestiegen. Und das nur, ich gebe es zu, wegen Andreas Eschbach. Na ja , fast nur deswegen.

    Auch weil mein Freund Perry Rhodan liest und mich schon länger in dieses Kosmos ziehen will.

    Wir haben dann auch die ersten 5 Folgen als Europa Hörspiel gehört (ja, ich weiß, dass da vieles aus den Heften fehlt) und dadurch bin ich wenigstens in den Anfängen drin.

    Und , ich muss es zugeben, es fasziniert mich schon irgendwie


    Vielleicht wäre es interessant, in der Leserunde zu diskutieren, was es für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn beliebige Eingriffe in das Erbgut für jeden frei verfügbar gemacht würden.


    Letztendlich ist das gar nicht "Future History" , sondern ja schon aktuelle Wirklichkeit. Genmanipulation ist sicherlich noch nicht in dem Maße möglich, aber es ist möglich und es wird diskutiert, bei Pflanzen, bei Tieren, bei Menschen.

    Ich bin da wirklich total zwiegespalten. Ja, es ist sehr gut, dass man Erbkrankheiten damit heilen kann, angeborene Behinderungen vermeiden kann. Aber wo hört diese Optimierung auf. Ich stehe dem Thema sehr sehr kritisch gegenüber und bin da in diesem Fall auf jeden Fall bei der "Liga freier Terraner"



    Spannend sind die Wechselwirkungen der potenzsteigerndenDroge und der Fehleinschätzung, dass es ein Angriff war, der den Unterhändlerverletzt hat. War die Reaktion des armen Farmers bewusst oder zufällig? Warhier von Anfang an der Plan gesetzt oder haben sich die Ereignisse verselbstständigt?Ist Rehkla noch sie selbst?

    Ich glaube, auch Rehkla ist nicht mehr sie selbst. Aber wird sie bzw wurde ihr Vater von den Laquilen gelenkt oder steigern die Laquilen nur menschliche Emotionen?


    Wollen die Laquilen irgendwas?

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Vielleicht wäre es interessant, in der Leserunde zu diskutieren, was es für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn beliebige Eingriffe in das Erbgut für jeden frei verfügbar gemacht würden.

    Das ist eine sehr moralische Frage und eine Frage der Ethik. Was würde es bedeuten, wenn du z.B. dein Baby per Eingriff nicht dem Down-Syndrom aussetzt. Wenn es gesund zur Welt kommen würde? Oder wenn wir chronische oder alle Krankheiten durch Genmanipulation heilen könnten? Wie wäre es, wenn wir einen Genpool Mix machen und nur "Schöne", "Intelligente" Menschen machen könnten. Oha.


    In der Frühzeit der Terraner wurde ja das Mutantenkorp gegründet. Das hat Robert ja auch schon geschrieben. Das waren Terraner, die Mutationen hatten (hauptsächlich durch die Atomversuche). Denkt dran. Die Stories spielten 1971 und wurden 1961 geschrieben. Oder Mutationen, die durch Umwelteinflüsse statt gefunden hatten (Singalesen sind nur 20 cm groß), oder die Oxtorner, die besonders widerstandsfähig sind.


    Ich denke daher rührt auch die alte Denkweise der Terraner. Die Ablehnung.


    Und jetzt kommt eine Firma daher und sagt: Kommt her. Zahlt uns gut und wir "Optimieren" dich.

    Ich würde wohl auch schwach werden. Lesen ohne Brille - oder so coole Augen Implantate wie Monkey.

    Mit Hypnoschulungen kann man sich ja im Perry Rhodan Universum schon das ganze Wissen aneignen.

    Lesen ist für mich eine Reise in unbekannte Traumwelten.

  • Und , ich muss es zugeben, es fasziniert mich schon irgendwie

    Ja, die Serie zieht viele in ihren Bann ... Da bist Du nicht allein. ;)

    Aber wo hört diese Optimierung auf.

    Wie wäre es, wenn wir einen Genpool Mix machen und nur "Schöne", "Intelligente" Menschen machen könnten.

    Lesen ohne Brille - oder so coole Augen Implantate wie Monkey.

    Mit Hypnoschulungen kann man sich ja im Perry Rhodan Universum schon das ganze Wissen aneignen.

    Das wirft sehr viele Fragen auf.

    Ich glaube, dass man mit solchen Techniken Krankheiten vor der Geburt heilt, die man auch nach der Geburt heilen könnte - dagegen wird sich niemand aussprechen.

    Die Frage stellt sich aber bei weitergehenden Optimierungen. Ein IQ von 90 - ist das noch akzeptabel, oder zählt das als Behinderung, wenn durch Genoptimierung der Durchschnitt in der Gesellschaft bei 130 liegt?

    Was passiert mit denen, die nicht optimiert sind? Auch heute sehen wir das schon: Eltern, die ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt bringen, werden mancherorts geschnitten.

    Wird es einen Wettlauf geben - und diejenigen, die nicht mitmachen, sind automatisch die Zurückgebliebenen, die Pflegefälle?

    Wenn wir uns den rasanten Fortschritt der Medizintechnik anschauen, könnte das leicht zu einem Wettlauf werden, den man nicht mehr gewinnen kann. Vielleicht optimiert man das Erbgut, das man dem Kind mitgibt, so gut es geht. Aber wenn das Kind 15 ist, ist auch die Technik 15 Jahre weiter, und die Kinder, die dann geboren sind, sind intelligenter, ausdauernder, stärker, schöner, gesünder. Wenn diese nächste Generation mit 25 auf den Arbeitsmarkt kommt, ist "unser" Kind 40 - und kann schon nicht mehr mithalten. Frühpensionierung - oder wie sieht die Lösung aus? Und natürlich wachsen schon die nächste und die übernächste Generation heran ...

    Andererseits: Stephen Hawking meinte, es wäre gar nicht die Frage, ob so etwas gemacht wird. Die Frage ist: Wer wird es zuerst machen? Die westlichen Gesellschaften? Oder Länder wie Nordkorea?

    Wollen die Laquilen irgendwas?

    Und falls ja - was könnte das sein? Welche Interessen könnten sie verfolgen?

  • Und falls ja - was könnte das sein? Welche Interessen könnten sie verfolgen?

    Die absolute Weltherrschaft natürlich :evil:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Die Debatte findet ein sehr plötzliches und unschönes Ende. Eljahr Bruhn dreht durch. Seine plötzliche geistige Veränderung hat mich anfangs doch sehr irritiert. Aber wenn ich jetzt mal das bisher Geschehene überdenke, dann lande ich immer wieder bei den Laquilen. Sie sind der gemeinsame Nenner für alle die sich auf einmal irgendwie seltsam benehmen. Und alle, die diese besonderen Laquilen sehen fühlen sich von ihnen angezogen. Ich habe so langsam einen Verdacht. Bei der Trauerfeier kam mir so ein Gedanke. Rehkla verhält sich unnormal, dafür, dass ihr Vater gerade gestorben ist. Diese ganze Trauerfeier ist ziemlich absurd. Die Worte von Rehkla "WIR werden diesen Planeten verlassen" um nach "unserer Heimat" zu suchen. Ich werde das Gefühl nicht los, das da die Laquilen aus Rehkla gesprochen haben. Vielleicht haben die Laquilen ja durch diesen "Stich" irgendetwas eingepflanzt und jetzt fungieren die "Gestochenen" als eine Art Wirt oder Hilfmittel um das gemeinschaftliche Ziel dieser Laquilen zu erreichen. Ich denke das auch Gabiner von den Laquilen "gestochen" wurde und darum das U-Boot in das Panoramafenster gelenkt hat.


    Wie Bughassidow den Tellerkopf rettet war spannend. Aber die Reaktion von Breevünc nach der Rettung war schon überraschend. Er hätte sich schon etwas dankbarer zeigen können. Andererseits zeigt es, wie viel ihm an einem Beitritt in die Liga und an den Bewohnern von Styx liegt.


    Was hat Jester denn nun da unten gefunden? Ein U-Boot, ein Raumschiff? Und selbstverständlich will er es so gewinnbringend wie möglich verkaufen. Nur wer weiß, was er da dann an die Oberfläche holt? Vielleicht sind ja diese Laquilen die Bewohner dieses Raumschiffes oder eine Art Helfer der Bewohner? Und sie haben die Aufhgabe ihre Besitzer um jeden Preis wieder zurück in ihre Heimat zu bringen. Oder sowas in der Art. Vielleicht geht auch gerade meine Fanatsie mit mir durch.


    Ich bin jedenfalls sehr gefesselt vom Geschehen und gespannt, wie es weiter geht.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Vielleicht wäre es interessant, in der Leserunde zu diskutieren, was es für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn beliebige Eingriffe in das Erbgut für jeden frei verfügbar gemacht würden. Würde das einen gesellschaftlichen Zwang auslösen, die eigenen Kinder zu optimieren?

    Das ist eine Frage, über die man wahrscheinlich endlos debattieren kann. Wo sind denn bei derartigen Optimierungen die Grenzen? Wie weit darf man gehen? Nur das Notwenigste, Krankheiten heilen und das wars? So fängt es im Kleinen "harmlos" an, aber wo endet es? Das ist meiner Meinung nach ein Fass ohne Boden. Ich bin bei derartigen Dingen sehr skeptisch und vorsichtig. Ich finde, dass man der Natur so nicht ins Handwerk pfuschen sollte. Die Natur macht ihre Optimierungen schon, aber in ihrem eigenen Tempo. Das nennt man Evolution. Sicher ist es toll, wenn man schon vor der Geburt das Kind von einer lebensbeeinträchtigen Krankheit heilen kann, damit es ein "normales" Leben führen kann. Nur ist für dieses Kind das Leben, wie es auf die Welt kommt normal. Ein als Blinder geborenen empfindet sich nicht als "unnormal". Er kennt es nicht anders. Natürlich will ich als Mutter nur das Beste für mein Kind und wenn sich mir da eine Möglichkeit bietet meinem Kind ein besseres Leben zu bieten, dann komme ich schon ins Grübeln. Das macht die Sache so schwierig. Und ich denke darum sind Grenzen in diesem Bereich so wichtig.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Aber wenn ich jetzt mal das bisher Geschehene überdenke, dann lande ich immer wieder bei den Laquilen.

    Aha ... interessant. ;)

    Was meint die Leserunde zu anschu74s Spekulationen?


    den Tellerkopf

    Diese "Tellerköpfe" oder (wie die Terraner sie zuerst nannten) "Blues" oder (Eigenbezeichnung) "Jülziish" gehören zu den beliebtesten Völkern der Serie.

    Gerade hier in Köln, wo ich lebe, haben sie einen besonderen Status. Bei unserem Stammtisch haben wir mit Dieter Bohn einen Fan, der sich besonders gut mit ihnen auskennt - deswegen habe ich ihn bei der Recherche auch gern gefragt, wenn es um die Eigenheiten dieser Spezies ging. Er hat auch ein passendes Kostüm, das er auf PERRY-RHODAN-Conventions gern trägt und das deswegen auch auf diversen Fotos und in einigen Videos zu sehen ist, die durchs Internet geistern.

    In der aktuellen Serienhandlung stellen die Jülziish eine der größten nicht-menschlichen Bevölkerungsgruppen auf Terra (der Erde) dar. Sie mögen nämlich Wasser und siedeln deswegen auf vielen Pazifik-Inseln. Diese Jülziish sind sowohl rechtlich als auch emotional "Terraner", obwohl sie keine homo sapiens sapiens sind.


    Die Natur macht ihre Optimierungen schon, aber in ihrem eigenen Tempo. Das nennt man Evolution.

    Als Menschen haben wir die Evolution ausgehebelt. Diese besteht aus den Komponenten Mutation und Selektion. Die Selektion widerspricht aber den Menschenrechten - sie würde nämlich bedeuten, dass den Schwächeren nicht etwa geholfen wird, sondern man sie "wegsterben" lässt, idealerweise, bevor sie Nachkommen kriegen und damit ihr Erbgut an die nächste Generation weitergeben. Beispielsweise würde man Diabetikern kein Insulin geben und damit zumindest die erbliche Disposition für Diabetes von Generation zu Generation geringer werden lassen. In unseren Gesellschaften haben Diabetiker aber - glücklicherweise - die Möglichkeit, sehr alt zu werden und damit auch, ebenso viele Nachkommen zu haben wie Nicht-Diabetiker.

    Wenn man nun aber Diabetikern Medikamente gibt - wieso soll man das Diabetes-Gen dann nicht von vornherein "ausschalten" oder "reparieren", noch vor der Geburt?

  • Das ist eine gute Frage. Wenn man dieses Gen noch vor der Geburt "repariert" wäre das sicher eine tolle und gute Sache. Aber es wäre auch der Anfang einer nicht endenden Kette an "Reparaturen" und "Verbesserungen". Und genau darin liegt meiner Meinung nach das hauptsächliche Problem. Wo sind am Ende die Grenzen? Wo führt das Ganze hin? Es ist letztendlich eine Frage der Ethik. Muss man immer alles machen was man kann? Oder sollte man in manchen Punkten vielleicht doch besser darauf verzichten? Dieses "weil ich es kann" ist nicht immer auch das was richtig ist.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Wo sind am Ende die Grenzen? Wo führt das Ganze hin? Es ist letztendlich eine Frage der Ethik. Muss man immer alles machen was man kann? Oder sollte man in manchen Punkten vielleicht doch besser darauf verzichten? Dieses "weil ich es kann" ist nicht immer auch das was richtig ist.

    Das stimmt. Mit diesen Fragen sind Ärzte in Krankenhäusern täglich konfrontiert. Das geht vom "Abschalten der Maschinen" bei Komapatienten bis hin zum Unterlassen von heutzutage simplen Operationen, wie der Entfernung eines entzündeten Blinddarms, weil die Betroffenen aufgrund ihrer sehr grundlegenden Überzeugungen nicht einwilligen, dass man ihren Körper aufschneidet (oder ihnen - bei anderen Operationen - Blutkonserven verabreicht).

    Die absolute Antwort - es immer tun versus es immer lassen - wird es wohl für die wenigsten geben. Aber wenn man die modernen Möglichkeiten schlicht als andere Werkzeuge auffasst (Genschere statt Skalpell), erfasst man wohl schon recht viele Fälle: "Alles, was ich nach der Geburt behandeln würde, kann ich auch schon vor der Geburt behandeln - und das oft mit besseren Ergebnissen."
    Aber Jester in Schwarze Frucht ist über diesen Punkt weit hinaus ...

  • Die Vielfalt an Lebenwesen gefällt mir richtig gut, so auch der Besuch von Jatin und Crestina in der Bar. Grinsen musste ich, als Jatin erstmal eine Analyse ihres Jeszinto nimmt - hätte ich als Ärztin wahrscheinlich auch, nachdem Crestina offen zugibt, dass dieses Getränkt in der Liga verboten wäre ^^ Ist ja auch ein ganz schönes Teufelszeug.


    Dass Bruhns Leben ein so jähes Ende nimmt, damit hätte ich nicht gerechnet. Woher kam plötzlich diese überwältigende Sehnsucht nach den Sternen? Es wurde doch nicht erwähnt, dass er von den Laquilen "gestochen" wurde, oder? Andererseits haben sie ja eine ziemliche Zuneigung zu ihm gezeigt. Bei Rhekla zeigt sich nachher ja auch diese Sehnsucht danach, zu den Sternen aufzubrechen, während sie sich vorher pudelwohl im Wasser gefühlt hat. Ist das das Ziel der Laquilen? Dass sie ihre "Wirte" dazu bringen, sie auf andere Sterne zu transportieren, damit sie sich dort ausbreiten können?


    War Gabiner auch von den Laquilen infiziert? Aber warum fuhr er dann noch mit seinem U-Boot zu Bruhn und setzte nicht alles daran, um nach "oben" statt nach "unten" tief in den Ozean zu kommen?


    Andererseits konnte in Bruhns Blut diese Modedroge Zaniubit festgestellt werden. Als erstes dachte ich an die Bardame, mit der er ein Stelldichein hatte. Andererseits, wenn das Zeug wirklich auch ein Potenzmittel ist, würde es aber auch gut zu den Laquilen passen, die Rhekla und Borlien gepiekt haben und die danach übereinander hergefallen sind.

    Woraus wird Zaniubit hergestellt bzw. stammt es vielleicht von irgendwelchen Lebewesen, z.B. den Laquilen?


    In jedem Fall hat die Debatte ein jähes Ende genommen und es ist ein Wunder, dass nicht noch mehr Personen zu Schaden gekommen sind. Toll fand ich, wie Bughassidow ohne lange zu überlegen, versucht, den Tellerkopf zu retten. Wenn allerdings zum Schluss nicht Jatin noch mitgeholfen hätte, wäre es wahrscheinlich für beide ziemlich schlecht ausgegangen.

    Ich kann ja Breevüncs Bedenken verstehen, nicht als un-neutral zu gelten, aber was seine Rettung angeht, übertreibt er doch ein wenig ^^


    Irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass diese Metallkeramikbröckchen irgendetwas mit dem Zaniubit zu tun haben könnten. Das Zeug ist ja jedenfalls ein Vermögen wert. Es wurde schon erwähnt, dass die Struktur die Jester mit seinen "Töchtern" entdeckt hat, auf unatürlichen Ursprung schließen lässt, dass die Bröckchen aus einem Reaktorblock bzw. unmittelbar hinter der Schleuse (der Schleuse und Reaktorblock von was?) stammen, unterstreichen das noch.


    Ob das Geschenk der Laquilen an Neffpuhl so eine gute Idee waren? Die Wesen könnten sich munter von einem zum anderen pieken.

    Rührt Jesters Unruhe nur von dem bevorstehenden riskanten, illegalen und lukrativen Geschäft her oder hat sie eine ähnliche Ursache wie bei Bruhn und Rhekla?

    Liebe Grüße

    Karin

  • Vielleicht wäre es interessant, in der Leserunde zu diskutieren, was es für eine Gesellschaft bedeuten würde, wenn beliebige Eingriffe in das Erbgut für jeden frei verfügbar gemacht würden. Würde das einen gesellschaftlichen Zwang auslösen, die eigenen Kinder zu optimieren? Schließlich wären ja dann die Eltern Schuld, dass die Kleinen in der Schule nicht gut mitkommen - sie hätten in einen höheren IQ investieren können. Allergien und Erbkrankheiten wären - von einem gewissen Blickwinkel aus - fahrlässig verschuldet, die Eltern hätten sie ja pränatal beseitigen können. Soll die Solidargemeinschaft dennoch für solche Krankheitsfälle aufkommen? Und überhaupt für mangelnde Leistung? Unsportlichkeit, Suchtanfälligkiet, Hässlichkeit ... all das wären "Schlampigkeiten" bei der (versäumten) Genoptimierung.

    Und was ist mit Optimierungen jenseits des menschlichen Bauplans? Wieso hat Dein Kind eigentlich keine Kiemen? Wieso kann es nicht Infrarot sehen oder Ultraschall hören? Muss man auf seine langsamen (= natürlichen, nicht optimierten) Reflexe Rücksicht nehmen, wenn man Verkehrsregeln aufstellt? Sollte es eine Sondersteuer zahlen, weil die Gesellschaft (die hauptsächlich aus Optimierten besteht) es mit durchziehen muss, weil es nicht so viel leisten kann?

    Wäre es in Ordnung, wenn Konzerne Eltern eine Prämie dafür bezahlen, wenn sie Kinder zur Welt bringen, die auf die Bedürfnisse des Konzerns hin optimiert sind? Zum Beispiel optimierte Asteroidenschürfer ...

    Und wenn der Konzern schon für sie bezahlt hat - sind diese Kinder dann sein Eigentum? Wenigstens, bis sie den Investitionspreis abgearbeitet haben? Schließlich gäbe es sie vielleicht gar nicht, wenn der Konzern nicht für ihre Genoptimierungen aufgekommen wäre ...

    Wo sind denn bei derartigen Optimierungen die Grenzen? Wie weit darf man gehen? Nur das Notwenigste, Krankheiten heilen und das wars? So fängt es im Kleinen "harmlos" an, aber wo endet es?

    Das sehe ich wie anschu74: es gibt Optimierungen, die der Gesundheit dienen und sicherlich begrüßenswert sind. Aber damit wird sich die Menschheit usw. nicht zufriedengeben, sondern immer weitergehen wollen - sie ist einfach so. Und andere Lebewesen im Universum wahrscheinlich auch ^^



    Die Worte von Rehkla "WIR werden diesen Planeten verlassen" um nach "unserer Heimat" zu suchen. Ich werde das Gefühl nicht los, das da die Laquilen aus Rehkla gesprochen haben.


    Ja, davon bin ich auch mehr und mehr überzeugt.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Die Vielfalt an Lebenwesen gefällt mir richtig gut, so auch der Besuch von Jatin und Crestina in der Bar.

    Beim Fact-Checking war ein Punkt, für dessen Klärung wir eine Weile brauchten, ob die Greifzungen, die bei den Cheborparnern aus der Nase kommen, lang genug sind, damit der Barkeeper damit über die Schulter langen und eine Flasche greifen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass es im Zweifelsfalle geht, weil auch bei Cheborparnern Variationen möglich sind: Manche haben eben besonders lange Greifzungen.

    Ob das Geschenk der Laquilen an Neffpuhl so eine gute Idee waren?

    Den an den indischen Gott Ganesha erinnernden Unithern bin ich das erste Mal bei meiner Recherche für PERRY RHODAN-NEO begegnet. In dem von Gerry Haynaly verfassten Roman besaßen sie einen besonderen Hygieneartikel, ein Rüssel-Reinigungsgerät. Dadurch sind sie mir im Gedächtnis geblieben. ^^


    Ist das das Ziel der Laquilen? Dass sie ihre "Wirte" dazu bringen, sie auf andere Sterne zu transportieren, damit sie sich dort ausbreiten können?

    Eine interessante Spekulation ... Was meint die Runde?

    Was ich noch zu bedenken gebe: Die Laquilen sind den Kolonisten auf Styx bestens bekannt, werden in Bars zur Unterhaltung der Gäste ausgestellt etc. Sie sind also keine kürzlich importierte Spezies ...

  • In dem von Gerry Haynaly verfassten Roman besaßen sie einen besonderen Hygieneartikel, ein Rüssel-Reinigungsgerät. Dadurch sind sie mir im Gedächtnis geblieben. ^^

    Das glaube ich :D


    Was ich noch zu bedenken gebe: Die Laquilen sind den Kolonisten auf Styx bestens bekannt, werden in Bars zur Unterhaltung der Gäste ausgestellt etc. Sie sind also keine kürzlich importierte Spezies ...

    Genau das ist es, was mir noch Rätsel aufgibt. Könnten sie vielleicht mutiert sein, evtl. verursacht durch das, was Jester tief unten im Ozean entdeckt hat? Etwas wie Strahlung o.ä.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Bruhns Aktion hat mich hier ein wenig überrascht. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Ich vermute auch sehr stark, dass er durch irgendetwas beeinflusst wurde. Da er plötzlich so eine Sehnsucht nach den Sternen hatte, vermute ich auch wieder die Laquilen dahinter. Irgendwie haben sie es geschafft, die Menschen um sich herum zu manipulieren.

    Ist das das Ziel der Laquilen? Dass sie ihre "Wirte" dazu bringen, sie auf andere Sterne zu transportieren, damit sie sich dort ausbreiten können?

    Genau das denke ich auch. Vielleicht ist das eine ganz alte Lebensform auf dem Planeten, der durch die neue Bevölkerung nun weiß, dass es noch viel mehr im Universum gibt. Vielleicht brauchte sie eine Zeit der Entwicklung, bis sie endlich in der Lage waren, nun einzugreifen.



    Die Worte von Rehkla "WIR werden diesen Planeten verlassen" um nach "unserer Heimat" zu suchen. Ich werde das Gefühl nicht los, das da die Laquilen aus Rehkla gesprochen haben.

    Den Gedanken hatte ich auch. Rhekla schien mir bisher sehr glücklich in ihrer Welt unter Wasser. Und plötzlich möchte sie zu den Sternen, wie ihr Vater zuvor auch? Stutzig hat mich auch ihre "Meinungsverschiedenheit" gemacht. Mit wem hatte sie die?



    Zumindest hat die Aktion von Bruhn die Debatte erschwert und alle Karten werden neu gemischt. Und dann rettet Viktor auch noch Breevünc, der nun in einen Konflikt gerät. Ich kann schon verstehen, dass er ein wenig verhalten reagiert, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass er nun offener ist für andere Ansichten und vielleicht sogar die Seiten wechselt.


    Ich bin da wirklich total zwiegespalten. Ja, es ist sehr gut, dass man Erbkrankheiten damit heilen kann, angeborene Behinderungen vermeiden kann. Aber wo hört diese Optimierung auf. Ich stehe dem Thema sehr sehr kritisch gegenüber und bin da in diesem Fall auf jeden Fall bei der "Liga freier Terraner"

    Das sehe ich genauso. Es ist ein komplexes Feld und die Grenzen sind sehr fließend. Und je schneller die Gentechnik sich dahingehend entwickelt, desto wichtiger ist auch die Grenzsetzung, wie weit man da gehen kann/darf.

    Aber es wäre auch der Anfang einer nicht endenden Kette an "Reparaturen" und "Verbesserungen". Und genau darin liegt meiner Meinung nach das hauptsächliche Problem. Wo sind am Ende die Grenzen?

    Und auch die Frage, WER die Grenzen festsetzt? Letztendlich wird es doch wieder darauf hinaus laufen, dass nur die Mächtigen und die Reichen diese Möglichkeiten hätten und die Zweiklassengesellschaft sich noch mehr verstärken würde. Damit würde sich die Menschheit mental und gesellschaftlich zurück entwickeln.

    Oder anders: wenn jeder optimiert wäre, wäre es dann noch etwas besonderes?

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!