05: Kapitel 24 bis einschl. Kapitel 28 (Seite 196 bis Seite 250)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OlliD.

  • Hier könnt ihr zum Inhalt der Kapitel 24 bis einschl. Kapitel 28 (Seite 196 bis Seite 250) schreiben.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wenn Ihr in diesem Leseabschnitt ankommt, ist die Hälfte des Romans überschritten.

    Zeit für ein Zwischenfazit:

    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Für die PERRY-Kenner: Fügt sich der Roman in das PERRY-Leseerlebnis ein, wie Ihr es kennt?

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

  • Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Hm ... irgendwie zäher als ich es erwartet habe. Ich kriege die einzelnen Puzzle-Teile nicht zusammen, die einzelnen Figuren kann ich nicht so recht auseinander halten. Liegt aber sicher (auch) an mir - ich bin im Grunde genommen absolut Leserunden-untauglich. Lesen nach Abschnitten reisst mich jedesmal aus dem Zusammenhang

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    In etwa, ja.

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    Siehe meine erste Antwort.

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Die kam bisher für meinen Geschmack viel zu wenig vor. Ich habe kaum etwas über sie erfahren. ;(


    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Nein, eigentlich nicht. Vielleicht ist das mein Problem: Ich hatte mehr Space Opera erwartet, und weniger Nautilus.

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Er hat immer wieder spannende Stellen, die faszinieren. Aber dann auch wieder Stellen, wo ich nicht verstehe, worum es geht. Ich weiss es noch nicht.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Um das noch mal etwas zu vertiefen:


    Mir ist in der ersten Hälfte irgendwie zu viel Perry Rhodan drin. Damit meine ich das Universum als solches, nicht die Figur. Das Perry-Rhodan-Universum ist ein - wenn ich so sagen darf - "lineares" Universum. Fängt vorne an, hört hinten auf. Stil 1950er, 1960er. Wenn ich bedenke, was zeitgenössische SF unterdessen kann... Wie komplex ist das Universum eines Iain Banks! Oder die Kantaki-Hexalogie von Andreas Brandhorst! (Wobei Banks m.M.n. es dann schon wieder übertreibt. Den einen Roman von ihm, den ich angefangen habe, habe ich nie zu Ende gelesen. Und die letzten SF-Romane von Brandhorst habe ich gar nicht erst angefangen, nachdem mir sein Kosmotop irgendwie auch zu unübersichtlich wurde. Ich will also gar keinen Banks. Aber was mich hier stört, ist neben dem allzu simplen Universum der Umstand, dass zu viele Erkennungsmarken für den Perry-Rhodan-Fan eingebaut sind. Da werden ich weiss nicht wie viele Alien-Spezies angetippt, die mir nichts sagen. Natürlich, der Fan wird quasi in Gedanken abhaken: Ah ja, ein solcher und ein solcher. Und dieses Schiff und jener Kapitän. Alle Aliens, die wir bisher gesehen und gehört haben, könnten - mit Ausnahme der Blubber-Wesen - gerade so gut einfach Menschen sein. Denn sie handeln und denken nicht anders als die menschlichen Protagonisten.


    Das ist kein Vorwurf an Dich, Robert Corvus - das muss wohl so sein, denn, wenn Perry Rhodan drauf steht, will der Fan, dass auch Perry Rhodan drin ist. Mir als Aussenstehendem ist es aber egal, ob der Kapitän der KRUSENSTERN nun vom Planeten Venus kommt, vom Planeten Exxon oder vom Planeten Moabit.


    (Es wird übrigens - ich habe unterdessen bis zum Schluss gelesen - in dieser Hinsicht in der zweiten Hälfte viel besser. Wie mir überhaupt die zweite Hälfte besser gefallen hat. Obwohl ... aber das besser an seinem Ort.)

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Das Perry-Rhodan-Universum ist ein - wenn ich so sagen darf - "lineares" Universum. Fängt vorne an, hört hinten auf. Stil 1950er, 1960er. Wenn ich bedenke, was zeitgenössische SF unterdessen kann... Wie komplex ist das Universum eines Iain Banks!

    Ich glaube, ich verstehe die Kritik (und teile sie sogar bis zu einem gewissen Grad), aber die Umschreibung "linear" halte ich für nicht richtig. Eigentlich halte ich sogar das Gegenteil für richtig (was aber an der Kritikwürdigkeit paradoxerweise nichts ändert), und ich erkläre auch gern, warum:

    Wenn man fantastische Romane schreibt - wobei unerheblich ist, ob es sich um Fantasy oder Science-Fiction handelt -, hat man das Privileg, seine Bühne im allumfassenden Sinne so zu bauen, dass sie für die Geschichte passt, die man erzählen möchte. Will man zum Beispiel über Totalitarismus schreiben, dann baut man sich einen so extremen Überwachungsstaat, wie es ihn in der Realität nicht gibt (1984). Will man die Verlorenheit des Individuums in einer Welt nahezu ohne persönliche Beziehungen beschreiben, kann man sich auch dafür die optimale Bühne zimmern (Träumen Androiden von elektrischen Schafen? bzw. Blade Runner). So gehe ich auch vor, wenn ich meine Romane bei Piper schreibe. Zuerst ist die Geschichte da, dann bastele ich die Welt drumherum, sodass sie die Geschichte optimal stützt. Ja, das ist etwas vereinfacht dargestellt, aber im Kern richtig.

    Bei PERRY RHODAN ist die Welt bereits da. Ich halte sie nicht für linear, im Gegenteil: Sie hat unheimlich viele Ecken und Winkel und Schleifen und auch in der Historie, die über diesen irrsinnig langen Zeitraum erschrieben wurde, die unglaublichsten Kapriolen inklusive Zeitreisen und Dimenssionssprüngen. Zudem hat RHODAN so ziemlich alle Topoi aufgenommen, die die SF bietet - Aliens, ferne Sternensysteme, Geistwesen, KI, Psi, ... Das ist erheblich vielfältiger, als ein Iain Banks oder sonst ein Autor das überhaupt leisten könnte.

    Nur: Das Universum eines Dick, eines Banks, eines Orwell ist exakt auf die Geschichten zugeschnitten, die sie jeweils erzählen. Es mag sich größer anfühlen, aber das ist es in aller Regel nicht: Es ist maßgeschneidert (Ausnahme: Tolkien, der sein Universum dermaßen extensiv ausgearbeitet hat, dass man heute noch Fragmente zu Sprachen etc. findet, die in keinem Roman verarbeitet wurden). Wegen dieser zielgerichteten Entwürfe fühlen sich diese Welten so passend an. Es ist eben auch nichts (für die Geschichte) Überflüssiges darin - maximal in Form eines flüchtigen Blicks aus dem Fenster.

    RHODAN bietet eine riesige Bühne - aber die steht eben schon da. Natürlich überlegt man auch hier: "Was für eine Geschichte eignet sich für diese Bühne?", erzählt also nichts völlig Unpassendes. Aber dennoch tritt jede RHODAN-Geschichte zwangsläufig in Interaktion mit allem, was zuvor beschrieben wurde. Bei Schwarze Frucht ist das sogar noch milde ausgeprägt, weil meine Hauptfiguren in der Serie nur Nebenfiguren sind (also kaum festgelegt) und der Schauplatz Styx völlig neu (und daher - im Rahmen der "naturgesetzlichen Regeln" des Perryversums - maßgeschneidert für die Geschichte). Zudem beschreibe ich grundsätzlich immer das Aussehen der Figuren, während in der Heftserie manchmal schlicht vorausgesetzt wird, dass man weiß, wie ein Cheborparner aussieht. Aber dennoch spielt man Dinge an und setzt Dinge ein, die schon existieren.

    Man könnte vielleicht sagen: Bei PERRY RHODAN wählt der Autor aus einem Fundus von 100.000 Zinnfiguren die passendsten zehn für seine Geschichte aus. Bei einem eigenständigen SF-Roman gießt er die Figuren selbst.

    Alle Aliens, die wir bisher gesehen und gehört haben, könnten - mit Ausnahme der Blubber-Wesen - gerade so gut einfach Menschen sein. Denn sie handeln und denken nicht anders als die menschlichen Protagonisten.

    Auch diese Kritik kann ich weitgehend nachvollziehen: Wir haben Cheborparner, einen Jülziish, eine Ara, einen Epsaler gesehen, und bis auf körperliche Eigenheiten sind sie (mental) nicht wesentlich anders als Menschen.

    Als Ausnahme möchte ich allerdings die von mir sehr geschätzten Posbis nennen. Die sind sowohl in ihrer Erscheinung (bis hin zum Grünen Heinerich) als auch in ihrer Mentalität nicht-menschlich.

    ich habe unterdessen bis zum Schluss gelesen

    Das ist ein bisschen schade, weil es dem Hauptgrund zuwiderläuft, aus dem ich bei Leserunden mitmache. Für mich als Autor dienen sie nämlich der Überprüfung, ob der Roman so funktioniert, wie ich es beabsichtigt habe: Welche Vermutungen stellen die Leser an welcher Stelle an? Welche Spannungsbögen funktionieren, welche nicht? Welche falschen Spuren funktionieren? Werden die Informationen an den "richtigen" Stellen aufgenommen?

    Das erfahre ich natürlich nicht, wenn man über die Grenzen der Leseabschnitte hinweg liest, ohne jeweils zu posten. Es kann nur gelingen, wenn man wirklich nach jedem Leseabschnitt innehält, seine Eindrücke postet und idealerweise auch mit den anderen diskutiert.

  • Als Ausnahme möchte ich allerdings die von mir sehr geschätzten Posbis nennen.

    Diese Ausnahme gebe ich Dir zu. Die habe ich vergessen zu nennen, die sind gut. Und sie sind Unikate. Wie Gunstick-Uncle. ^^



    Das ist ein bisschen schade, weil es dem Hauptgrund zuwiderläuft, aus dem ich bei Leserunden mitmache. Für mich als Autor dienen sie nämlich der Überprüfung, ob der Roman so funktioniert, wie ich es beabsichtigt habe: Welche Vermutungen stellen die Leser an welcher Stelle an?

    Ich weiss. Ich bin leserunden-untauglich. Was damit zusammenhängt, dass es mir so gar nicht liegt, Vermutungen anzustellen. Mich interessieren primär die Sprache und die Kohärenz bzw. Logik der Figuren und der Handlung. Ich mag Brüche und Sprünge, ich will keine komplett geglättete Handlung. Aber wenn die Logik bricht, will ich den Grund finden, warum sie der Autor gebrochen hat. Dazu muss ich den ganzen Text kennen. Und von daher rückwärts denken. Sorry.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Guten Morgen


    Ich habe den Leseabschnitt gestern beendet

    So langsam nimmt die Geschichte für mich auch Form an


    Aber zu den Fragen


    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?


    Ja, im Großen und Ganzen schon. Ich erwähnte bereits, dass ich kein großer Technik Freak und kein klassische Sci Fi Leser bin. Mich interessiert die Story, die Welt, die Personen und nicht die Technik. Deshalb lese ich lieber Fantasy

    Von daher war zu erwarten, dass hier Einiges an Technik vorkommt, zu Glück aber so, dass es mich nicht in meinen Lesefluss stört.

    Da ich Band 1 der Dunkelwelten schon gelesen habe, wusste ich auch, auf was ich mich so ungefähr einrichten kann in Bezug auf den Weltenaufbau


    Für die PERRY-Kenner: Fügt sich der Roman in das PERRY-Leseerlebnis ein, wie Ihr es kennt?


    ./.


    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?


    Ich bin weder Kenner noch Neuling. Ich kenne das Anderas Eschbach Buch, ich kenne "Die Dritte Macht" und dass was mein Freund erzählt. Von daher bin ich in den Grundzügen in der Geschichte drin. Für mich könnte es mehr "Perry Rhodan" sein, aber vielleicht kommt er ja noch.


    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?


    Ich mag Rhekla, auch wenn ich ein bisschen Sorge habe, dass sie das Ganze hier nicht unbeschadet überstehen wird.

    Und ich mag Jatin sehr und von ihr würde ich gerne mehr lesen. Sie kommt aktuell leider viel zu wenig vor.


    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?


    Mir fehlt da echt noch die Vorstellungskraft. Ich würde da wirklich gerne mehr drüber erfahren, also ein Abenteuer auf der KRUSENSTERN erleben und nicht "nur" mit der KRUSENSTERN irgendwohin fliegen und dort ein Abenteuer erleben


    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?


    Ja, vielleicht. Und dann gerne im Ozean. Diese Fische würde ich gerne sehen.


    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?


    Ich werde kein Sci Fi Leser. Also kein ständiger. Mir gefällt der Roman gut, ich komme in die Story, ich groove mich mir der Welt ein. Aber Alles in Allem ist das nicht so unbedingt mein Thema. Aber das wusste ich ja von Anfang an.

    Die Posbis zB finde ich witzig aber so richtig einen Bezug habe ich nicht zu ihnen.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • So nun wissen wir, was X-Grow ist - diese schwarze Masse, die alles verschlingt. Und damit hat Isob experimentiert. Ob er wohl viele Leben eopfert hat bis seine Mitarbeiter herausgefunden haben, wie es zu beherrschen ist? Wenn ich mir vorstelle, dass er damit optimierte Lebewesen geschaffen hat .... :entsetzt: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich damit, wie am Anfang kurz erwähnt, nur unter Schmerzmitteln leben lässt. Wer weiß was es im Körper über einen längeren Zeitraum anrichtet?


    Der Tauchgang von Viccor und Jatin war spannend. Was haben sie da unten nur für seltsame Zeichen entdeckt? Wirklich Reste einer längt vergangenen Spezies? Ob die Laquilen wohl damit im Zusammenhang stehen? Würde mich nicht wundern. Die DIGGER ist dann wohl dem X-Grow etwas zu nah gekommen und das war ihr Ende und das der Besatzung wohl auch. Stellt sich nur noch die Frage, ob da jemand nachgeholfen hat, weil sie dem Abbaugebiet des X-Grow zu nahe gekommen sind. Viccor und Jatin werden von Arybiell gefangen genommen. Und anscheinend ist Jester wohl doch schon mehr als gedacht von dem "etwas" übernommen wurden. So hört es sich zumindest nach dem Gespräch mit Arybiell an. Interessant fand ich auch, dass sich die einzelnen Optimierten von Jester untereinander so gar nicht grün sind. Die Befreiungsaktion läuft dann ja auch nicht so ganz nach Plan. Ich bin gespannt, wie es da noch weitergeht. Die zum Einsatz kommenden Posbi sind spannend. Ich freue mich schon darauf zu lesen, wie es dem Getupften Ferdinand und seinen Begleitern so ergeht.


    Das Gespräch mit Breevünc und Avea war interessant. Mir gefallen auch die Beschreibungen von Styx "Einkaufsmeile" sehr gut. Ich konnte mich direkt dorthin versetzen. Die Gelbpassage mit ihren Lichterketten würde ich gern mal langschlendern. Die politischen Auslegungen der Vorfälle auf Styx finde ich interessant und es ist in der Politik ja wirklich so, dass die Meinungen und Stimmungen mehr zählen als Fakten. Das die Eingliederung von Amoressa schon 300 Jahre dauert ... OMG. Das kann ja heiter werden.



    So nun zu den Fragen von Robert:

    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Ich bin da absolut neutral herangegangen. Ich hatte keinerlei Vorstellungen oder Erwartungen. Es ist mein allererster SF Roman.

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Ehrlich gesagt: Ich hatte wirklich absolut keinerlei Vorstellungen.

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    Ich kann nicht sagen, dass ich irgendeine Lieblingsfigur habe. Ich mag Viccor und Jatin und Rhekla, Avea ist mir in der Zwischenzeit auch nicht mehr so unsympatisch wie am Anfang.Aber wenn ich ehrlich bin, sind mir die Charaktere bisher noch zu oberflächlich um wirklich jemanden mehr zu mögen als einen anderen.

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Die KRUSENSTERN ist faszienierend, obwohl wir bisher leider noch sehr wenig von ihr gesehen haben. Außer der kleinen Krim eigentlich nicht viel mehr. Bisher haben wir eigentlich mehr über die "Beiboote" erfahren als über die KRUSENSTERN. Das finde ich schade. Ich würde gern noch mehr über das eigentliche Raumschiff und da Leben dort lesen.

    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Naja angucken würde ich es mir glaub ich schon mal. Aber nicht auf dem Eis. Wohl eher im Ozean. Auf dem Eis ist es mir eindeutig viel zu kalt. Ich bin ein wärmeliebender Mensch.:sonne:

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Der Roman gefällt mir bis jetzt sehr gut. Das Lesen ist flüssig und die Beschreibungen sind toll und lassen schöne Bilder im Kopf entstehen.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Bei PERRY RHODAN wählt der Autor aus einem Fundus von 100.000 Zinnfiguren die passendsten zehn für seine Geschichte aus. Bei einem eigenständigen SF-Roman gießt er die Figuren selbst.

    Diesen Vergleich find ich klasse. :klatschen:

    Ich erwähnte bereits, dass ich kein großer Technik Freak und kein klassische Sci Fi Leser bin. Mich interessiert die Story, die Welt, die Personen und nicht die Technik. Deshalb lese ich lieber Fantasy

    Das geht mir ganz genauso.

    Ich werde kein Sci Fi Leser. Also kein ständiger. Mir gefällt der Roman gut, ich komme in die Story, ich groove mich mir der Welt ein. Aber Alles in Allem ist das nicht so unbedingt mein Thema. Aber das wusste ich ja von Anfang an.

    Die Posbis zB finde ich witzig aber so richtig einen Bezug habe ich nicht zu ihnen.

    Ich bin da so ziemlich deiner Meinung. Mir geht es da ähnlich.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Ich bin echt begeistert. Ich mag Deine Schreibe, Robert. Du hast den Spagat hinbekommen zwischen Perry Rhodan Neulingen und Alten Hasen. Ich musste viel Schmunzeln.

    Meine Lieblingsfigur ist Madame Ratgeber. So ein Posbis wäre ich auch gerne.

    Ich mochte die KRUSENSTERN schon in den Heften der Erstauflage.

    Ich wäre gerne im Ozean. Wir streben den Weltraum an, wissen aber nichts über die Ozeane auf der Erde.... Und schon gar nicht auf Styx.

    Ich möchte nicht wieder weg. Schade, dass der Roman nicht länger dauert.

    Lesen ist für mich eine Reise in unbekannte Traumwelten.

  • Ich würde da wirklich gerne mehr drüber erfahren, also ein Abenteuer auf der KRUSENSTERN erleben und nicht "nur" mit der KRUSENSTERN irgendwohin fliegen und dort ein Abenteuer erleben

    Ich würde gern noch mehr über das eigentliche Raumschiff und da Leben dort lesen.

    Das trifft sich gut - denn in den späteren Leseabschnitten wird die KRUSENSTERN noch mal richtig in Szene gesetzt. :daumen:


    Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich damit, wie am Anfang kurz erwähnt, nur unter Schmerzmitteln leben lässt.

    Ah, das hast Du Dir gut gemerkt. Und es stimmt: Diese - etwas hastig durchgeführten - Optimierungen fordern einen Preis.

    Stellt sich nur noch die Frage, ob da jemand nachgeholfen hat, weil sie dem Abbaugebiet des X-Grow zu nahe gekommen sind.

    Was meint Ihr - wieso ist die DIGGER in dieses gefährliche Gebiet gefahren?


    Es ist mein allererster SF Roman.

    Ha! Willkommen im Genre, dass die Weiten von Raum und Zeit erkundet.


    Meine Lieblingsfigur ist Madame Ratgeber. So ein Posbis wäre ich auch gerne.

    Die mag ich auch sehr, weil sie 1) exotisch ist und 2) dramaturgisch viele Möglichkeiten bietet durch die Vielzahl an Modulen, die Erkundungen einziehen können, und ihrer Attitüde, als Beraterin aufzutreten.


    Der Roman gefällt mir bis jetzt sehr gut. Das Lesen ist flüssig und die Beschreibungen sind toll und lassen schöne Bilder im Kopf entstehen.

    Du hast den Spagat hinbekommen zwischen Perry Rhodan Neulingen und Alten Hasen.

    :freu::freu:

  • Meine Lieblingsfigur ist Madame Ratgeber. So ein Posbis wäre ich auch gerne.

    Ich muss ja zugeben dass ich Madame Ratgeber nicht verstehe :/:D

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Interessante Idee, Viktor und Jatin durch Jesters "Kinder" entführen zu lassen. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Und Jester scheint sich immer mehr von seinem eigentlichen Ziel abzuwenden. Verständlich, dass seine "Kinder" irritiert darauf reagieren.


    Der bisher gescheitere Versuch, die Beiden zu retten, fand ich sehr spannend zu lesen, auch wenn ich die Technik nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich bin aber mittlerweile ein Posbis-Fan. Allein die Namen finde ich herrlich erfrischend und eben, weil man sie nicht in einem SciFi Roman erwartet, finde ich sie gelungen.


    Das Gespräch zwischen Avea und Breevünc lässt ein wenig Hoffnung aufkommen. Vielleicht gibt es einen guten Kompromiss, der für alle tragbar ist.


    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Da ich keine speziellen Erwartungen hatte, kann ich dazu nichts sagen. Nur, dass es mir gefällt.

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Hatte ich Vorstellungen? Als Kind las ich viel SciFi, von daher waren anscheinend noch einige Vorstellungen in meinem Kopf, die sich durchaus mit dieser Serie decken.

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    So genau kann ich das gar nicht sagen. Irgendwie mag ich Viktor und Jatin, von denen würde ich gerne mehr lesen.

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Das ist sicherlich ein spannendes Raumschiff, leider haben wir bisher noch nicht so viel davon gelesen.

    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Nein, ich kann nicht schwimmen und bin eine Frostbeule. Definitiv NEIN.

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Mir gefällt er bisher gut. Ich glaube allerdings, dass da noch mehr geht.


    Ich erwähnte bereits, dass ich kein großer Technik Freak und kein klassische Sci Fi Leser bin. Mich interessiert die Story, die Welt, die Personen und nicht die Technik. Deshalb lese ich lieber Fantasy

    Von daher war zu erwarten, dass hier Einiges an Technik vorkommt, zu Glück aber so, dass es mich nicht in meinen Lesefluss stört.

    Mir geht es da genauso. Technische Dinge zu verstehen fällt mir nicht immer leicht. Ich überlese es dann einfach und hoffe, den Zusammenhang trotzdem zu verstehen.

    So nun wissen wir, was X-Grow ist - diese schwarze Masse, die alles verschlingt. Und damit hat Isob experimentiert. Ob er wohl viele Leben eopfert hat bis seine Mitarbeiter herausgefunden haben, wie es zu beherrschen ist? Wenn ich mir vorstelle, dass er damit optimierte Lebewesen geschaffen hat .... :entsetzt: Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich damit, wie am Anfang kurz erwähnt, nur unter Schmerzmitteln leben lässt. Wer weiß was es im Körper über einen längeren Zeitraum anrichtet?

    So genau kann ich mir noch nicht vorstellen, wie dieses schwarze gruselige Zeug in einen menschlichen Körper passt. Eine Langzeitstudie ist da sicherlich noch nicht gemacht worden. So alt sind sie sicherlich noch nicht.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Meine Lieblingsfigur ist Madame Ratgeber. So ein Posbis wäre ich auch gerne.

    Ich muss ja zugeben dass ich Madame Ratgeber nicht verstehe :/:D

    Ich habe mich sehr gefreut, dass sie immer noch auf der KRUSENSTERN ist. In den Heften fand ich sie schon beim ersten Auftreten spannend. Durch die Module kann sie ja überall und nirgends sein, und ist vielseitig einsetzbar.

    Lesen ist für mich eine Reise in unbekannte Traumwelten.

  • Ich habe mich sehr gefreut, dass sie immer noch auf der KRUSENSTERN ist. In den Heften fand ich sie schon beim ersten Auftreten spannend. Durch die Module kann sie ja überall und nirgends sein, und ist vielseitig einsetzbar.

    Aber ich habe keine Vorstellung von ihr ... ist sie wie aus Würfels zusammengebaut?

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Aber ich habe keine Vorstellung von ihr ... ist sie wie aus Würfels zusammengebaut?

    Ganz grob: ein fliegender Tannenbaum. Statt einem Stern sitzt ein würfelförmiger Kopf auf der Spitze.

    Dieser Tannebaum besteht aber nicht aus einem festen Körper, sondern aus Hunderten Modulen, die ständig in Bewegung sind - wie ein Gewimmel von Käfern.

    Wenn Madame Ratgeber ihre Module auf Reise schickt, bleibt nur noch das "Skelett" übrig: unten eine Schale, oben der Kopf, und dazwischen so eine Art Wirbelsäule, die man normalerweise nicht sieht, weil die Module drumherum "wimmeln".

    Zitat

    Auf einer schwebenden Metallschüssel wechselten ständig über sechshundert kantige Module ihre relative Position zueinander, bildeten aber immer einen Kegel, auf dessen Spitze ein würfelförmiger Kopf saß.

  • Das ist echt ein sehr großes Risiko, dass Viccor und Jatin da eingehen, indem sie an Bord der DIGGER gehen wollen, ich kann Yonders Ungehaltenheit durchaus verstehen. Aber da kommt der Helfer und Entdecker bei Viccor durch, dass er nachsehen will, ob er was tun kann. Bei Breevünc hat er ebenfalls einfach reagiert, während um ihn herum Chaos war.


    Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir den Rhos dort unten begegnen werden, obwohl man eigentlich davon hätte ausgehen können, aber irgendwie hatte ich herumtreibende oder entstellte und durchgedrehten, mehr oder weniger Toten gerechnet.

    Spannend ist, dass sich die verschiedenen Tochter-Generationen von Jester nicht sehr grün sind, das könnte noch spannend werden und für die beiden Geiseln evtl. eine Chance sein, doch noch heil aus der Sache rauszukommen. Und Arybiell macht sich Sorgen um Jester - sie tut zwar so, wie wenn sie nicht zögern würde, die beiden Gefangenen zu töten, aber wer weiß, evtl. verspricht sie sich auch Antworten zu Jesters Verhalten.


    Yonders Sorge um seinen Freund und Jatin sind aufrichtig, für ihn ist es keine Frage, den beiden und der SCHELIKOW II zu Hilfe zu kommen, auch gegen Aveas Bedenken wegen der Luxiten. Ich hoffe aber auch, dass das brachiale Durchbrechen des Eises hoffentlich ohne Folgen für den Schwarm und seinen Zug bleiben wird.


    Getupfter Fernand - wieder so ein putziger Name, vor allem, wenn man dann erfahrt, was für eine Kampfmaschine er eigentlich ist. Oder auch Madame Ratgeber. Allerdings läuft die Geiselbefreiung nicht so glatt ab, wie es zuerst den Anschein hatte ... und dann wieder dieses schwarze, extrem reaktive Zeug! Ich hoffe jetzt aber, dass dem getupften Fernand und seinen Leuten nichts passiert ist.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Nein, ich hatte tatsächlich eher den Schreibstil wie von deinen anderen SF-Büchern erwartet - das fing ja schon beim Prolog an. MIr ist auch klar, dass du niemals Namen wie Grüner Heinerich, getupfter Fernand usw. genommen hättest. Finde ich aber gut, wie du hier eine ganz andere Stimmung eingefangen hast.


    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Wieder nein, ich hätte mir die Reihe nicht so "locker" vorgestellt, die Posbis finde ich einfach zu köstlich und klasse.


    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    Auf Viccors früheren Abenteuer wäre ich jetzt gespannt, da wird ja immer mal etwas angedeutet. Aber auch über Yonder und Amaya Yonder würde ich gerne mehr erfahren, gerade auch darüber, wie es in Amayas Innerem tatsächlich aussieht.


    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Bisschen groß dimensioniert, wenn nicht einmal der Inhaber alles dort kennt ^^ Und ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass so ein Würfel durchs All fliegt. Würde mich aber reizen, sie mal in Natura zu sehen. Außerdem mag ich die Besatzung.


    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Wenn Styx, dann im Ozean.


    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Prima, es ist spannend und es werden viele Fragen aufgeworfen. Außerdem gefallen mir die Charaktere ziemlich gut, auch wenn Sandhofer nicht ganz unrecht hat, bis auf die Posbis machen sie alle einen sehr menschlichen Eindruck - stört mich allerdings nicht.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Wenn Ihr in diesem Leseabschnitt ankommt, ist die Hälfte des Romans überschritten.

    Zeit für ein Zwischenfazit:

    Liest sich Schwarze Frucht so, wie Ihr es erwartet habt?

    Naja, eigentlich hatte ich mehr erwartet, da ja Perry nicht drin ist, aber irgendwie komme ich nicht wirklich in die Handlung.

    Für die PERRY-Kenner: Fügt sich der Roman in das PERRY-Leseerlebnis ein, wie Ihr es kennt?

    Für die PERRY-Neulinge: Habt Ihr Euch das "Look and Feel" der größten Weltraumserie der Welt so vorgestellt?

    Ja

    Wer ist Eure Lieblingsfigur? Von wem würdet Ihr gern mehr lesen?

    Wenn überhaupt dann die Tochter Rhekla (?)

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Von der hätte ich gern mehr gelesen, bisher sieht es aus meinem Zimmer im Kreml sehr luxuriös aus.

    Würdet Ihr gern mal Urlaub auf Styx machen? Lieber auf dem Eis oder im Ozean?

    Nein, kein Urlaub für mich, zu kalt zu dunkel.

    Und wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Eigentlich hätte ich die Antworten von Sandhofer übernehmen können. Gerade der letzte Abschnitt war so typisch PR, Jede Menge Info, die man nicht braucht. Zu den vielen Personen kommt dann ja auch noch eine Menge an Waffentechnik (was bisher in fast allen PR, die ich gelesen habe so ist). Es ist so viel Beschreibung, dass ich einfach nicht mehr hinterher komme mit meiner Vorstellungskraft.

    Aber was mich hier stört, ist neben dem allzu simplen Universum der Umstand, dass zu viele Erkennungsmarken für den Perry-Rhodan-Fan eingebaut sind. Da werden ich weiss nicht wie viele Alien-Spezies angetippt, die mir nichts sagen.

    Das Universum erschein so simpel, weil es zu kompliziert ist. Jedenfalls sehe ich das so. Je bunter eine Wand ist um so einfarbiger erscheint sie. Ich habe das Gefühl, dass die Handlung unter diesen Beschreibungen untergeht. Ich habe jedenfalls trotz Mehrfachlesens nicht wirklich kapiert, was bei der Schießerei passiert, wo auf einmal die Gebäude herkommen wieso das Schiff dann stecken bleibt usw. Insofern bin ich etwas enttäusche, weil ich deshalb mehr erwartet habe, weil es dieser Autor schreibt. Aber du hältst dich sehr an die übliche PR Schreiberei, wohl?


    Und die letzten SF-Romane von Brandhorst habe ich gar nicht erst angefangen, nachdem mir sein Kosmotop irgendwie auch zu unübersichtlich wurde.

    Ich habe erst seit "Der letzte Regent" seine Bücher gelesen und für mich ist das Kosmotop sein schlechtetes von da an. So verworren wie bei PR ist es allerdings nicht, denke ich.

    Von daher war zu erwarten, dass hier Einiges an Technik vorkommt, zu Glück aber so, dass es mich nicht in meinen Lesefluss stört.

    Du Glückliche! Ich habe immer wieder zurückgeblättert, allerdings ziemlich hoffnungslos.

    Für mich könnte es mehr "Perry Rhodan" sein, aber vielleicht kommt er ja noch.

    Im ersten Teil war die Story stringenter, aber was glaubst du würde Perry verbessern?

    Ich mag Rhekla, auch wenn ich ein bisschen Sorge habe, dass sie das Ganze hier nicht unbeschadet überstehen wird.

    Und ich mag Jatin sehr und von ihr würde ich gerne mehr lesen. Sie kommt aktuell leider viel zu wenig vor.

    dito

    Der Tauchgang von Viccor und Jatin war spannend. Was haben sie da unten nur für seltsame Zeichen entdeckt? Wirklich Reste einer längt vergangenen Spezies?

    Leider ging das ziemlich unter. Ich habe gefühlt dazu einen Halbsatz gelesen.

    Das Gespräch mit Breevünc und Avea war interessant.

    Ja, da blitzte endlich Robert/Bernd durch. Eine sehr interessante Beschreibung der Politik.

    Das ist echt ein sehr großes Risiko, dass Viccor und Jatin da eingehen, indem sie an Bord der DIGGER gehen wollen, ich kann Yonders Ungehaltenheit durchaus verstehen

    Irgendwie ersetzt Viccor hier Perry.....:wegrenn:

  • Aber da kommt der Helfer und Entdecker bei Viccor durch, dass er nachsehen will, ob er was tun kann.

    Ja, dieser "Entdeckerdrang" ist einer seiner beherrschenden Charakterzüge: Er will selbst derjenige sein, der zuerst etwas sieht - auch, wenn ihn das in Gefahr bringt.


    für ihn ist es keine Frage, den beiden und der SCHELIKOW II zu Hilfe zu kommen, auch gegen Aveas Bedenken wegen der Luxiten.

    Da wollte ich einen Konflikt aufbauen: Yonder muss etwas Falsches tun, um etwas Richtiges zu tun - er muss ein Naturschutzgebiet massiv schädigen, um Viccor zu retten (oder seine Rettung nicht zu verzögern). Da habe ich auch bewusst etwas genommen, bei dem die Leser vermutlich größtenteils empfinden, dass es wirklich ein moralisches Dilemma ist. Die Schädigung einmaliger Natur werden viele als bedauerlich empfinden - bei finanziellen Einbußen wäre die Reaktion wohl nur ein Achselzucken, obwohl für den Protagonisten sicher auch wichtig ...

    Auf Viccors früheren Abenteuer wäre ich jetzt gespannt, da wird ja immer mal etwas angedeutet.

    Die gesamte Serie ist inzwischen im eBook-Format erhältlich, sodass man leicht auf einzelne Hefte zugreifen kann. Das erste Auftauchen der KRUSENSTERN war in PERRY RHODAN 2700: Der Techno-Mond, geschrieben von Andreas Eschbach. Danach ist sie in etwa 15 Heftromanen aufgetaucht, die man beim Perrypedia-Eintrag zur KRUSENSTERN in den Quellen aufgelistet findet. ;)


    Würde mich aber reizen, sie mal in Natura zu sehen.

    Ich stelle mir auch gern vor, wie es wäre, neben einem Schiff wie der KRUSENSTERN zu stehen.

    Wenn sie auf einem Planeten wie der Erde landen würde, dann würde sie erst einmal wegen ihres enormen Gewichts ein paar Hundert Meter tief einsinken. Dadurch würden sich in der Umgebung Hügel aufwerfen, die komplette Landschaft würde sich verändern.

    Gehen wir davon aus, dass sie "sanft aufsetzt" und nicht einsinkt, weil sie sich mit Antigrav-Technologie "leicht macht".

    Dann wäre sie noch immer 2,5 Kilometer lang. Wenn ich also an einer Ecke der KRUSENSTERN stünde und an der Schiffswand entlang blicken würde, hätte ich den Eindruck, dass sie bis zum Horizont reichen würde (was sie nicht ganz täte - aber den Unterschied würde ich wohl nicht mehr sehen können). Auf dieser Länge wird auch die Erdkrümmung relevant - der Boden der KRUSENSTERN ist exakt flach, die Erde aber gewölbt, also kann sie nur überall aufliegen, wenn wir ein Plateau für sie bauen ...

    Wenn wir nach oben schauen, wird uns klar, dass wir neben einem Gebirge stehen. Sie ist 2.500 Meter hoch. Zum Vergleich: Das ist so hoch, als würde man den Harz auf den Feldberg (höchste Erhebung im Schwarzwald) draufstellen. Bei idealen Sichtverhältnissen würde die KRUSENSTERN über dem Horizont in Sicht kommen, wenn ich noch gut 200 km entfernt bin. Wenn sie also in Köln landen würde (bitte nicht - da bliebe nicht viel von meiner Heimatstadt übrig), würde man sie bereits sehen, wenn man auf der Autobahn in Mannheim vorbeikommt.

    Der Schattenfall ist je nach Sonnenstand ebenso weit ... Ganze Landstriche liegen über weite Teile des Tages im Dunkeln. Je nachdem, wie lange die KRUSENSTERN gelandet bleibt, verändert das Vegetation und Tierwelt.

    Auch das Wetter ändert sich. Meteorologen unterscheiden zwischen tiefen, mittelhohen und hohen Wolken. Die tiefen Wolken enden bereits bei 2 km Höhe. Unser Raumschiff ist aber 2,5 km hoch - das bedeutet, alle tiefen Wolken bleiben daran hängen. Da der Wind meist aus Westen kommt, regnen sie wohl an der westlichen Bordwand der KRUSENSTERN ab, mit der Zeit wird sich dort ein Schwemmland bilden.

    Wo wir schon beim Wind sind: Auch der hat ein neues Hindernis. Und die KRUSENSTERN wird durch die Temperaturverteilungen auf der Schiffshülle (Aufheizen durch Sonnenstrahlen etc) eigene Winde schaffen, wie eben auch ein Gebirge.

    Und all das passiert nur, weil sie da ist. Sie hat noch nichts gemacht - kein Triebwerk gezündet, geschweige denn eine Waffe abgefeuert ...

    Wie gefällt Euch die KRUSENSTERN?

    Von der hätte ich gern mehr gelesen, bisher sieht es aus meinem Zimmer im Kreml sehr luxuriös aus.

    Das freut mich - denn die KRUSENSTERN wird bald zu einem wichtigen Schauplatz ...


    wo auf einmal die Gebäude herkommen wieso das Schiff dann stecken bleibt usw.

    Die Gebäude sind ein Komplex von Unterwasser-Habitaten, wie Jesters Farm zu Beginn des Romans. Und das Beiboot bleibt in der Außenwandung dieses Komplexes stecken, ähnlich wie das U-Boot am Anfang.

    Aber du hältst dich sehr an die übliche PR Schreiberei, wohl?

    Die "übliche PR Schreiberei" ist ein Mythos - die gibt es nicht. Es gibt keine Instanz innerhalb des Entstehungsprozesses, die vorgeben oder nachprüfen würde, wie heiter oder wie düster, wie dramatisch oder wie nachdenklich eine RHODAN-Geschichte sein soll.


    Irgendwie ersetzt Viccor hier Perry.....

    Ja ... Wobei er im Gegensatz zu Rhodan sterben kann, ohne dass deswegen die Serie eingestellt werden muss. ;)

    Prima, es ist spannend und es werden viele Fragen aufgeworfen.

    :freu: