08: Seite 387 bis Ende (Kapitel 7 "Feuer")

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Inge78.

  • So, der Mittelband der Trilogie ist abgeschlossen.

    Neben Eurer Meinung zum letzten Leseabschnitt und zum Roman in der Gesamtschau interessiert mich natürlich: Was erwartet Ihr vom Abschlussband?

  • Was erwarte ich vom Abschlussband. Ich kann es nicht wirklich beantworten. Ich denke, dass es noch zu einer erbitterten und Blut fordernden Auseinandersetzung zwischen den drei Fraktionen kommen wird. Eigentlich wäre es jetzt an Brotan, der Zauberpriesterin den Gar auszumachen. Ich weiß nicht, ob ich ein Happy End erwarte.


    Zum Leseabschnitt: Tolles Tempo, dass hier an den Tag gelegt wird. Kyrin hat es also wirklich geschafft und wider meiner Erwartung bis hierhin überlebt. Wird der Autor doch noch weich auf den letzten Seiten? Die Heuschrecken fand ich sehr schön plastisch, auch der Effekt des sich umkehrenden Wasserflusses verfehlt nicht seine Wirkung. Ohne Magie wirken auf einmal wieder klassische Waffen und Rüstungen, damit hat außer den Eingeweihten sicher niemand gerechnet. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich frage, wie 1. die Spinne noch in Aktion sein kann (Ich hatte auch einen Steinzauber bei Ihr vermutet?) und warum die Imagolems noch "funktionieren". Kann die Seele wirklich den Stein bewegen?


    Das die Stahlscheibe quasi der "Zünder" für die Freisetzung der Gehirne ist, ist genial! So wäre selbst bei einer Niederlage noch eine vernichtende Waffe freigesetzt worden.


    Auch möchte ich die Rose in Quilûns Brust noch einmal ansprechen. Mir war bereits bei der Zeremonie der Gedanke an Alita gekommen, ich hatte es aber nicht in Verbindung mit dem Halsband gebracht. War es vielleicht keine Anspielung auf Semire?


    Spätestens jetzt würde ich sagen, ist Kyrins Bruder als das entlarvt, was er schon immer gewesen zu sein scheint - ein despotischer Magier mit Hang zum Sadismus.


    Als ich im vorherigen Leseabschnitt Derrek als Schutz für die "Geiseln" sah fragte ich mich, was Semire ihm erzählt hat? Nach diesem Scharmützel bei der Befreiung ist er in meiner Achtung doch aufgestiegen. Und er scheint in Quilûn nun zumindest jemanden zu sehen, dem er die Hand gibt. War er von Anfang an eingeweiht in den Plan?


    Zusammenfassend mag man sich vorstellen, was beispielsweise in Berlin oder Köln passiert, wenn auf einmal der Strom ausfällt. Das dürfte die Situation der Menschen auf dem Berg gut umschreiben. Immer da gewesenes ist weg - die Zivilisation fällt auseinander.


    Abschließend ist ja auch meine Frage beantwortet worden, ob die Imagolems ein "normales" Bewusstsein haben können :) Ich freue mich für die kleine neue Familie. Und mir graut es vor der Zeit bis Band 3 hier liegt. Ich danke für das tolle Buch!


    p.s. Trotz aller Widrigkeiten: Erster! :)

    Viele Grüße

    Olli

  • Ich bin überrascht, dass die Revolution quasi schon in Band 2 ihr erfolgreiches Ende nimmt. Damit habe ich nicht gerechnet


    Was ich erwarte ich nun von Band 3


    Ich möchte wissen, wie es den "Unsterblichen" unter dem Berg ergeht. Sind sie überhaupt unsterblich wenn die Magie zerstört ist?


    Ich weiß nicht, ob ich ein Happy End erwarte.

    Ich erwarte keins, lasse mich aber gerne positiv überraschen



    Zum Leseabschnitt: Tolles Tempo, dass hier an den Tag gelegt wird

    Ja, das kann ich so unterschreiben. Das hat wirklich Spaß gemacht.



    dass ich mich frage, wie 1. die Spinne noch in Aktion sein kann (Ich hatte auch einen Steinzauber bei Ihr vermutet?)

    DAS habe ich mich beim Lesen auch gefragt



    und warum die Imagolems noch "funktionieren". Kann die Seele wirklich den Stein bewegen?

    Ich gehe davon aus, dass das der eigene Antrieb der innewohnenden Seelen ist.

    Brotan ist mir ja schon fast zu lebendig. Das ist ja schon fast ein kleines Happy End. Obwohl, ob man da wirklich eine Beziehung führen kann? Vieles wird Brotan ja abgehen.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Das Buch endet tatsächlich so, wie ich es erwartet habe: im Chaos. Wobei ich mir nicht sicher war, ob wir tatsächlich in diesem Band erleben würden, dass das Kristallherz von den Dornen befreit wird.


    Als Kyrin das Herz zuerst nicht wiederfindet, dachte ich, dass darf jetzt nicht wahr sein, dass es womöglich daran scheitern wird, aber alles gut. Diese steinernen Heuschrecken waren ganz großes Kino, aber bei dem Krach, den sie gemacht haben, habe ich die ganze Zeit damit gerechnet, dass die Geister schon früher ums Eck kommen. Aber was geschieht jetzt überhaupt mit den Geistern, nachdem die Gezeiten der Ströme umgedreht wurden? Ich hatte die leise Hoffnung, sie würden sich dann vielleicht auflösen, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Und was ist das für ein seltsames Wesen mit den Steinsäulen als Beinen und den aneinanderliegenden Ringen, in denen sich dieser "Klumpen" wie geschmolzenes Metall dreht? Ist das auch eine Art Herz? Haben wir dieses Bild nicht schon mal an einer anderen Stelle gesehen? Die anderen Geistern halten sich in dessen Nähe auf, ist das so eine Art Leit-Geist? Aber gibt es das überhaupt dort unten, bei den ganzen Intrigen zwischen den einzelnen Häusern?

    Und was ist jetzt mit der Gestalt, die damals Quilûn das Leben gerettet hat und den Kyrin, Abuliar und Quilûn bei ihrem ersten Besuch des Kristallherzens gesehen haben?


    Emala - das war ja klar, dass sie sich nicht darum schert, was nun mit den Graviliern geschieht bzw. sich nicht um das Chaos am Berg kümmert, sondern nur an ihre eigene Unsterblichkeit denkt. Ich würde mir wünschen, dass sie entweder auf dem Weg in den Berg gemeuchelt wird oder die Geister sie dort unten in Stücke zerreißen. Aber wahrscheinlich schafft es die alte Hexe tatsächlich, noch unsterblich zu werden, trotz der fehlenden Magie.


    Ha, das Band mit dem Stein an Alitas Herz war tatächlich ein Zauber von Anthurel, um Alita an sich zu binden, daher auch ihre hündische Ergebenheit gegenüber diesem Sch....kerl. O.k., Quilûn hat jetzt zwar erstmal auch keine Chance bei ihr mehr, aber ich bin einfach nur froh, dass sie wieder sie selbst ist und würde es ihr wünschen, wenn sie ihren Lukh wiederfinden würde.


    Brotans Seele erwacht tatsächlich und seine Liebe zu Semire überwindet - vorerst - sämtliche Grenzen. Aber immer noch steckt er in einem Steinkörper fest.


    Quilûn kann mit Derreks Hilfe seinen Sohn Erlyk befreien. Bei der Szene wird aber auch deutlich, was auf die bisherigen Bewohner und die Gravilier nun in dem Chaos auf sie zukommen wird. Kyrin, Quilûn und Semire wollen das bisherige Herrschaftssystem stürzen und Golars Traum von der Freiheit umsetzen, während die Gravilier sich als die neuen Grafen usw. des Berges sehen. Das wird noch jede Menge blutiger Konflikte geben, zumal Emala sich als Führerin der Gravilier in den Berg abgesetzt hat.

    Golar wollte es zwar so, dass sich die neue Ordnung von sich heraus entwickelt, ohne dass irgenwer das Sagen hat, aber ich befürchte, dass ist zu naiv gedacht. Denn jetzt prallen zig verschiedene Interessen aufeinander und jeder will sie durchgesetzt sehen.


    Eines ist jedenfalls klar: Derrek benötigt keinen Zauber, um kämpfen zu können, er hat auch ohne Magie eine ziemlich durchschlagende Wirkung ^^ Was mich gewundert hat, dass er seine Aufgabe, Erlyk zu beschützen und damit seinen eigenen Stolz hintenanzustellen, tatsächlich so ernst genommen hat ... er hat einfach auf den richtigen Augenblick gewartet.


    In jedem Fall warten gewaltige Herausforderungen auf die Menschen am Berg, was eine neue Gesellschaftsordnung und den Wiederaufbau angeht sowie der Umgang mit der nicht-vorhandenen Magie. Und dann haben wir noch die Geister ...

    Liebe Grüße

    Karin

  • Allerdings muss ich sagen, dass ich mich frage, wie 1. die Spinne noch in Aktion sein kann (Ich hatte auch einen Steinzauber bei Ihr vermutet?) und warum die Imagolems noch "funktionieren".

    Die Spinne hat mich ebenfalls überrascht, ich hatte hier eigentlich auch einen Steinzauber erwartet. Oder ist das bei ihr ähnlich wie bei den Imagolems, dass in ihr eine Seele wohnt?


    Als ich im vorherigen Leseabschnitt Derrek als Schutz für die "Geiseln" sah fragte ich mich, was Semire ihm erzählt hat? Nach diesem Scharmützel bei der Befreiung ist er in meiner Achtung doch aufgestiegen. Und er scheint in Quilûn nun zumindest jemanden zu sehen, dem er die Hand gibt. War er von Anfang an eingeweiht in den Plan?

    Das habe ich mich auch gefragt, inwiefern Derrek über alles Bescheid wusste. Wenn er nichts wusste, bin ich gespannt, wie er reagieren wird, wenn er erfährt, wer hinter dem Chaos steckt.


    Brotan ist mir ja schon fast zu lebendig. Das ist ja schon fast ein kleines Happy End. Obwohl, ob man da wirklich eine Beziehung führen kann? Vieles wird Brotan ja abgehen.

    Ja, jetzt präsentiert uns Bernd ein kleines Happy End, damit sich nachher der vernichtende Schlag noch schlimmer anfühlt =O:evil:


    Was wird Tarima machen, die inzwischen zu einer Witzfigur wurde (ganz drastisch ausgedrückt), wenn sie erkennt, dass Brotan als Imagolem plötzlich wieder ein Bewusstsein hat?

    Wie zu erwarten war, ist Tarima nach Brotans Tod in ein Loch gefallen, weil sie jetzt keine Ziel mehr hat, auf den sie ihren Hass projizieren kann, mit dem sie sich davon abgelenkt hat, den Tatsachen ins Auge zu sehen, dass ihr Mann nicht mehr lebt.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Der Abschnitt war spannend, obwohl ich nicht so ganz auf der Seite der Aufständischen war. Wenn ein Volk aufsteht gegen seine Unterdrücker, dann will es das selbst, aber hier wußten die, die zur Schlachtbank gingen nicht, dass sie hintergangen wurden von ihrer eigenen Führung. Wie kann jemand Semire je wieder vertrauen? Wird man honorieren, dass es nur zum Besten aller war? Dabei ist das ja noch nicht mal ihr Hauptgrund. Ihr Gund ist ein sehr egoistischer. Das merkt man dann auch, während rings alles im Chaos versinkt geht sie zu ihrem Geliebten und träumt von der kleinen Familie. Immerhin hat sie vorher noch an die Frauen gedacht, die Opfer des Krieges werden, aber ob die wenigen Mädchen das verhindern können und ob deren Erfahrung ausreicht, mit den Traumata des Kriegsfeldes fertig zu werden? Immerhin sind sie nicht in der geschützten Umgebung des Hauses. Ich denke auch, dass Semire nicht einkalkuliert, dass es den Soldaten nicht um Sex ging, sondern um Macht, um die Macht des Siegers, mit den Besiegten machen zu können, was sie wollen.

    Was mich gewundert hat, dass er seine Aufgabe, Erlyk zu beschützen und damit seinen eigenen Stolz hintenanzustellen, tatsächlich so ernst genommen hat ... er hat einfach auf den richtigen Augenblick gewartet.

    Ich habe auch sehr gestaunt über Derrek. Der konnte sich beherrschen und aufs Knie gehen. Dieser Schlägertyp ist also doch ein ehrenhafter Soldat? Hätte ich ihm nicht zugetraut. Mal sehen, vielleicht ist der Handschlag zwischen den beiden ein Symbol für einen neuen Anfang? Jetzt wo es vermutlich keine Quadra mehr gibt, muss doch Quilun zwangsweise eine Entziehung machen, schon um seines Sohnes willen, wird er das schaffen oder untergehen?


    Was erwarte ich jetzt vom dritten Band? Die Auflösung der vielen verbleibenden Rätsel des Berges. Ein Happy End erwarte ich eigentlich nicht. Ich hoffe auf eine stärkere Semire, auf eine Anführerin, obwohl es auch leicht Kyrin werden könnte, die endlich aufsteht und den Menschen sagt, was zu tun ist, um aufzubauen. Im Moment hat Derrek angefangen und das wäre aber nicht das richtige Zeichen, denn er ist doch eher für den Wiederaufbau der alten Gesellschaftsordnung (?). Die Menschen kennen nichts anderes, also braucht es Visionäre und jemand der sagt, was zu tun ist, zumindest, was erreicht werden soll. Selbst die die gelitten haben werden zunächst nicht begreifen, ob eine Welt ohne Adel überhaupt funktionieren könnten. (Heute denken ja auch fast alle, dass es keine bessere Gesellschaftsordnung als den Kapitalismus gibt, den man eventuell aufhübschen kann, aber nicht grundsätzlich verändern)


    Allerdings muss ich sagen, dass ich mich frage, wie 1. die Spinne noch in Aktion sein kann (Ich hatte auch einen Steinzauber bei Ihr vermutet?) und warum die Imagolems noch "funktionieren". Kann die Seele wirklich den Stein bewegen?

    Diese Fragen habe ich mir auch gestellt, sowohl der Käfig als auch die Einbindung der Seele in den Stein ist doch Zauberei.


    Auch möchte ich die Rose in Quilûns Brust noch einmal ansprechen. Mir war bereits bei der Zeremonie der Gedanke an Alita gekommen, ich hatte es aber nicht in Verbindung mit dem Halsband gebracht. War es vielleicht keine Anspielung auf Semire?

    DAs hatte ich in dem Abschnitt ja schon gefragt. Semire nimmt es als Warnung, weil sie sich entlarvt fühlt, vielleicht war es nur ein Zeichen, dass er nicht zu Semire gehört, trotz der Heirat. Schließlich wußten die Geister von seiner Beziehung zu Alita.

    Spätestens jetzt würde ich sagen, ist Kyrins Bruder als das entlarvt, was er schon immer gewesen zu sein scheint - ein despotischer Magier mit Hang zum Sadismus.

    Ist er das? Kann es nicht auch sein, dass er sich in einer ähnlichen Position gesehen hat? Eine Frau zu haben, die ich nur mit einem Liebeszauber an mich binden kann, die eigentliche einen anderen geliebt hat und deren Eltern der Meinung waren sie müsse unbedingt einigermaßen standesgemäß heiraten? Wissen wir, ob das seine Idee war? Und selbst wenn, er weiß, dass jedes Wort von ihr gelogen ist, was ihn betrifft, dass er in einer Scheinwelt ohne echte Wärme lebt. Er kann noch nicht mal um die Liebe seiner Frau kämpfen, den wenn er das Halsband abnimmt, sehen wir ja was passiert. Sicher ist er ein Sch..kerl, aber ich wollte diesen Aspekt einfach mal nennen.

    Als ich im vorherigen Leseabschnitt Derrek als Schutz für die "Geiseln" sah fragte ich mich, was Semire ihm erzählt hat? Nach diesem Scharmützel bei der Befreiung ist er in meiner Achtung doch aufgestiegen. Und er scheint in Quilûn nun zumindest jemanden zu sehen, dem er die Hand gibt. War er von Anfang an eingeweiht in den Plan?

    Das frage ich mich auch, aber wäre er dann so versessen gewesen lieber draußen zu kämpfen? Wäre Derrek jemand, dem man sagen kann, dass der Adel sterben soll? Er ist doch als Adliger erzogen worden und hat sich bisher in der Rolle ganz wohl gefühlt, oder?


    Brotan ist mir ja schon fast zu lebendig. Das ist ja schon fast ein kleines Happy End


    Ja, jetzt präsentiert uns Bernd ein kleines Happy End, damit sich nachher der vernichtende Schlag noch schlimmer anfühlt =O:evil:

    Ja, ich befürchte das auch. Ein so frühes Happy End ist verdächtig und es gibt ja noch ein paar Gefahren in dieser Welt. Was, wenn herauskommt, wer hier alle gegen alle gehetzt hat und der Grund für diese Zerstörung ist? Andererseits, scheint Bernd sein Herz für die einzig wahre Liebe gefunden zu haben, die unsterbliche Liebe - da kann alles passieren auch ein rosa-glitzernde Happy End:breitgrins:

    Ich hatte die leise Hoffnung, sie würden sich dann vielleicht auflösen, aber das scheint nicht der Fall zu sein.

    Ich dachte die Geister schreiben so, weil sie sich auflösen? Naja, vielleicht löst sich auch nur die Welt der künstlich geschaffenen Schönheit auf und sie leben nun in der Finsternis? Allerdings weiß ich immernoch nicht, was die Gezeiten der Macht sind. Gezeiten kommen doch regelmäßig.Haben die Ranken die Gezeiten verhindert? Hieße das, dass die Magie nach einer Zeit wieder kommt und sich der Fluss wieder umkehrt? Das Rätsel bleibt uns, oder hat es jemand hier schon gelöst? Die Spiegel müßten eigentlich funktionieren solange sie nicht durch die Erschütterungen zerbrochen sind, die waren ja reine Handarbeit, allerdings dürfte die Wartung ohne Schwebezauber erheblich schwerer werden.

    Und was ist jetzt mit der Gestalt, die damals Quilûn das Leben gerettet hat und den Kyrin, Abuliar und Quilûn bei ihrem ersten Besuch des Kristallherzens gesehen haben?

    Ich hoffe, dass wir auch das im letzten Band erfahren.


    Da es unter den Berg geht, hoffe ich, dass die Schlachtenbeschreibungen so bleiben wie bisher, auf das Notwendigste reduziert und die Erforschung der Rätsel im Vordergund steht. Hoffentlich mit Hilfe von Kyrin, die jetzt ja wohl keine Magierin ist, aber sich gut mit Menschen und Steinen auskennt und führen kann. Vielleicht eine Zweierspitze?

    Würde Semire so was mitmachen?

    Quilûn hat jetzt zwar erstmal auch keine Chance bei ihr mehr, aber ich bin einfach nur froh, dass sie wieder sie selbst ist und würde es ihr wünschen, wenn sie ihren Lukh wiederfinden wür

    Ich weiß nicht, ob er keine Chance mehr bei ihr hat. Ich denke er wird sie suchen und sie wird ihren Liebsten nach sechs Jahren entweder nicht wieder finden oder er ist verheiratet. Er hatte sich sicherlich keine Hoffnungen gemacht.


    Was wird Tarima machen, die inzwischen zu einer Witzfigur wurde (ganz drastisch ausgedrückt), wenn sie erkennt, dass Brotan als Imagolem plötzlich wieder ein Bewusstsein hat?

    Ich hoffe sie ist so betrunken, dass sie es nicht merkt und ich hoffe sehr, dass wir nicht mit Intrigen ihrerseits zu rechnen haben. Ihr Hass war so unmotiviert und dumm, dass ich sie jetzt am liebsten unterirgendwelchen Steintrümmern sehen würde. Schade, sie war eine stolze Frau und hätte viel erreichen können, wenn dieser Stolz auch noch mit Intelligenz gepaart gewesen wäre.

  • Andererseits, scheint Bernd sein Herz für die einzig wahre Liebe gefunden zu haben, die unsterbliche Liebe - da kann alles passieren auch ein rosa-glitzernde Happy End :breitgrins:

    Damit würde Bernd uns echt eiskalt erwischen :D

    Liebe Grüße

    Karin

  • Rasant, aufregend und spannend geht der zweite Teil zu ende. Wie von mir erwartet bricht die Revolution und somit das große Chaos aus.


    Kyrins Weg zum Kristallherz des Ianapat war nervenaufreibend. Ich war mir aber sicher, dass sie es schaffen wird. Nur war ich mir nicht sicher, ob sie das Ganze überlebt. Zum Glück wurde sie gerettet. Diesen Zerstörungszauber in Heuschreckenform fand ich sehr passend. Einerseits weil so ein Heuschreckenschwarm ja ansich schon ein großes Zerstörungspotential hat und andererseits weil das Kristallherz von einer steinernen Ranken gefangen gehalten wird. Ich habe allerdings den "Wächter" der beim ersten Besuch dort war vermisst. Wo ist der denn abgeblieben? Das Kyrin das Herz des Berges nicht befreien kann ohne, dass die Geister davon Wind bekommen war klar. Die sind ganz schön sauer geworden. So einem wütenden Geist möchte ich auch nicht begegnen. Können die Geister eigentlich im Berg überleben, wenn sich das Kristallherz die Magie wiederholt?


    Die Zerstörung, die mit dem Rückfluß der Magie einhergeht ist verheerend. Ich stelle mir das vor, wie eine im Krieg zerbombte Stadt. Es muss ziemlich schrecklich sein. Aber das Aufwecken der schlafenden Seelen der Imagolems durch die Zerstörung dieser Metallscheibe mit dem Wappen der Schneegrunds ist schon ein genialer Schachzug von Graf Golar. Die Seelen wäre auf jeden Fall erweckt worden entweder von einem Eingeweihten oder durch die Zerstörungswut der Feinde.


    Endlich wird das Geheimnis um Alita gelüftet. Es ist also ein Liebeszauber. Jetzt wird mir auch klar, warum sich Alita nie gewehrt hat und Anthurel sich ihrer so sicher war. So ein A...... Mistkerl. :cursing: Ob Alita wohl ihren Luhk wiederfindet. Ich sehe da eher schwarz. Wer weiß, ob er nicht sicherheitshalber aus dem Weg geräumt wurde.


    Emala bekommt die gewünschte Zaubererwerkstatt. Nur nicht so ganz in dem Zustand wie sie es gern gehabt hätte. Geschieht ihr Recht. :breitgrins:

    Allerdings hab ich nicht so ganz verstanden, warum diese Spinne so ein Problem ist. Ich dachte die ist auch nur ein Zauber und durch die Umkehrung harmlos bzw. zerstört wurden.


    Quilûn und Erlyk werden wieder vereint. Derrek war mir jetzt richtig sympatisch. Wieviel er wohl wusste/weiß von dem was wirklich vor sich ging/geht? Würde er dann immernoch auf Quilûn Seite kämpfen?


    Semire und Brotan erleben ein "kleines Happy End". Das finde ich schön.


    Die Schlußszene mit Erlyk, der blauen Blume und Quliûn hat mir sehr gut gefallen. Ein kleiner ruhiger Moment in all den Chaos.

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()

  • Was erwartet Ihr vom Abschlussband?

    Die Auflösung der noch ungelösten Fragen und Rätsel. Es wird dann hoffentlich tiefer in den Berg gehen und wir lernen endlich etwas mehr über die Geister und ih "ewiges Leben" im Berg. Ich bin gespannt, wie es mit Semire und Brotan weitergeht. Ein Happy End für die beiden und das ungeborene Kind wäre schön. Aber allzu viel Hoffnung möchte ich da nicht hineinsetzten. Wir wissen ja, wer der Autor ist.


    Ich bin überrascht, dass die Revolution quasi schon in Band 2 ihr erfolgreiches Ende nimmt.

    Also für mich ist das noch nicht wirklich ein erfolgreiches Ende der Revolution. Eher ein erfolgreicher Anfang. Wie es am Ende ausgeht bleibt abzuwarten.

    Und was ist das für ein seltsames Wesen mit den Steinsäulen als Beinen und den aneinanderliegenden Ringen, in denen sich dieser "Klumpen" wie geschmolzenes Metall dreht? Ist das auch eine Art Herz? Haben wir dieses Bild nicht schon mal an einer anderen Stelle gesehen? Die anderen Geistern halten sich in dessen Nähe auf, ist das so eine Art Leit-Geist?

    Ja das Wesen hab ich ganz vergessen. Da frage ich mich auch, was das ist. Und irgendwie hab ich auch das Gefühl, sowas ähnliches schon gesehen zu haben. Ich weiß nur nicht wo und in welchem Zusammenhang.

    Emala - das war ja klar, dass sie sich nicht darum schert, was nun mit den Graviliern geschieht bzw. sich nicht um das Chaos am Berg kümmert, sondern nur an ihre eigene Unsterblichkeit denkt.

    Ja voll typisch. :thumbdown::cursing:

    Kyrin, Quilûn und Semire wollen das bisherige Herrschaftssystem stürzen und Golars Traum von der Freiheit umsetzen, während die Gravilier sich als die neuen Grafen usw. des Berges sehen. Das wird noch jede Menge blutiger Konflikte geben, zumal Emala sich als Führerin der Gravilier in den Berg abgesetzt hat.

    Das wird noch sehr spannend. Da bin ich echt neugierig, wie es weitergeht. Wahrscheinlich nicht besonders harmoinsch.....

    Ja, jetzt präsentiert uns Bernd ein kleines Happy End, damit sich nachher der vernichtende Schlag noch schlimmer anfühlt =O:evil:

    Oh =O damit könntest du durchaus Recht haben.

    Was wird Tarima machen, die inzwischen zu einer Witzfigur wurde (ganz drastisch ausgedrückt), wenn sie erkennt, dass Brotan als Imagolem plötzlich wieder ein Bewusstsein hat?

    Sie wird auf jeden Fall mächtig sauer sein. Aber was soll sie schon groß gegen einen Imagolem ausrichten können? Da ist Brotan jetzt wohl in der besseren Position.

    Ist er das? Kann es nicht auch sein, dass er sich in einer ähnlichen Position gesehen hat? Eine Frau zu haben, die ich nur mit einem Liebeszauber an mich binden kann, die eigentliche einen anderen geliebt hat und deren Eltern der Meinung waren sie müsse unbedingt einigermaßen standesgemäß heiraten? Wissen wir, ob das seine Idee war? Und selbst wenn, er weiß, dass jedes Wort von ihr gelogen ist, was ihn betrifft, dass er in einer Scheinwelt ohne echte Wärme lebt. Er kann noch nicht mal um die Liebe seiner Frau kämpfen, den wenn er das Halsband abnimmt, sehen wir ja was passiert. Sicher ist er ein Sch..kerl, aber ich wollte diesen Aspekt einfach mal nennen.

    Was das angeht hast du natürlich Recht. Diese Fragen sind schon berechtigt. Aber es ändert nichts daran, was Anthurel für ein Mensch ist.

    Andererseits, scheint Bernd sein Herz für die einzig wahre Liebe gefunden zu haben, die unsterbliche Liebe - da kann alles passieren auch ein rosa-glitzernde Happy End :breitgrins:

    Damit würde Bernd uns echt eiskalt erwischen :D

    Stimmt.:D

    Liebe Grüße Andrea "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat."(Helen Hayes)

  • Das Buch endet tatsächlich so, wie ich es erwartet habe: im Chaos.

    :err::err::err:

    Wird der Autor doch noch weich auf den letzten Seiten?

    Altersmilde. ;)


    Allerdings muss ich sagen, dass ich mich frage, wie 1. die Spinne noch in Aktion sein kann (Ich hatte auch einen Steinzauber bei Ihr vermutet?) und warum die Imagolems noch "funktionieren". Kann die Seele wirklich den Stein bewegen?

    Allerdings hab ich nicht so ganz verstanden, warum diese Spinne so ein Problem ist. Ich dachte die ist auch nur ein Zauber und durch die Umkehrung harmlos bzw. zerstört wurden.

    Was haltet Ihr von der Erklärung, die odenwaldcollies anbietet? Hier:

    Die Spinne hat mich ebenfalls überrascht, ich hatte hier eigentlich auch einen Steinzauber erwartet. Oder ist das bei ihr ähnlich wie bei den Imagolems, dass in ihr eine Seele wohnt?


    Zusammenfassend mag man sich vorstellen, was beispielsweise in Berlin oder Köln passiert, wenn auf einmal der Strom ausfällt. Das dürfte die Situation der Menschen auf dem Berg gut umschreiben.

    Ich stelle mir das vor, wie eine im Krieg zerbombte Stadt

    Das sind sehr gute Vergleiche, was die Situation auf dem Berg angeht. Zudem wissen die Menschen nicht, wie ihnen geschieht - eine Katastrophe dieser Art und dieses Ausmaßes hat sie noch nie getroffen.


    Und was ist das für ein seltsames Wesen mit den Steinsäulen als Beinen und den aneinanderliegenden Ringen, in denen sich dieser "Klumpen" wie geschmolzenes Metall dreht?

    Ja das Wesen hab ich ganz vergessen. Da frage ich mich auch, was das ist. Und irgendwie hab ich auch das Gefühl, sowas ähnliches schon gesehen zu haben. Ich weiß nur nicht wo und in welchem Zusammenhang.

    Ihr liegt richtig, das Wesen mit den Säulenbeinen, den Reifen und dem Feuer in der Mitte ist mehrfach aufgetaucht, und zwar im Sanktuarium. In Berg der Macht ist es kurz aufgetaucht und hat Agohn Angst eingejagt. In Ströme der Macht agierte es als Zeremonienmeister, als die Ahnen Tarima vernommen haben.


    Ha, das Band mit dem Stein an Alitas Herz war tatächlich ein Zauber von Anthurel, um Alita an sich zu binden, daher auch ihre hündische Ergebenheit gegenüber diesem Sch....kerl.

    Es ist also ein Liebeszauber. Jetzt wird mir auch klar, warum sich Alita nie gewehrt hat

    Und selbst wenn, er weiß, dass jedes Wort von ihr gelogen ist, was ihn betrifft, dass er in einer Scheinwelt ohne echte Wärme lebt.

    Manchmal geht die Inspiration seltsame Pfade. Ich erinnere mich an eine Szene aus einem Heimatfilm, den ich als kleiner Junge mit meiner Mutter angeschaut habe. Hauptfigur war ein Förster, der mit der jungen Dame, in die er sich verliebt hatte, eine Wanderung in den Bergen übernahm. Er zeigte ihr diverse Pflanzen und Tiere, darunter auch ein Kräutlein, von dem er behauptete, dass es einen Liebeszauber enthalte. Wenn man es über die linke Schulter der Angebeteten werfe, dann könne sie gar nicht anders, als den Werfer ebenfalls zu lieben. Was er dann auch tut. In dem Film war es natürlich als romantische Szene intendiert, die mit einem Kuss endete.

    Ich fand das damals (und finde es noch heute) unfair gegenüber der Verzauberten, die dadurch entmündigt wird. Das hat mich nie losgelassen. In vielen Märchen gibt es Liebeszauber, und fast immer sind sie positiv belegt. Der Protagonist stellt sich großen Gefahren, um den Trank, das Amulett oder den Ring zu erlangen, der ihm das Herz einer Frau erobert. Die umgekehrte Konstellation kommt natürlich auch vor.

    In New Orleans war ich in einem Voodoo-Laden, und auch dort wurden diverse magische Steine angeboten, die Liebes- oder Treuezauber enthalten sollten.

    In Gezeiten der Macht wollte ich endlich thematisieren, was für einen massiven Eingriff ein solcher Zauber für die Bezauberte bedeutet.

    Dass Anthurel so unleidlich wird, hängt für mich wesentlich mit den Überlegungen zusammen, die Rhea anstellt. Auch, wenn niemand sonst auf der Welt davon weiß, ist ihm klar, was er getan hat. Er weiß, dass Alita ihn nicht liebt und nie lieben wird. In gewisser Weise hat er sich selbst um ein Leben mit einer Frau betrogen, die ihn liebt - was seine Schuld gegenüber Alita natürlich nicht mindert.

    Wenn ein Volk aufsteht gegen seine Unterdrücker, dann will es das selbst, aber hier wußten die, die zur Schlachtbank gingen nicht, dass sie hintergangen wurden von ihrer eigenen Führung.

    Völlig richtig. Auch in diesem Fall gibt es Anführer, die für alle anderen entscheiden. Was Golar allerdings erreicht hat, ist, dass einige dieser Anführer keine Adligen sind (das wird im Abschlussband noch deutlicher werden).

    Eine etwas pessimistische Weltsicht geht davon aus, dass auch in den am weitesten entwickelten Demokratien höchstens 20 Prozent der Bevölkerung überhaupt am politischen Prozess teilnehmen. Geradezu schockierend (aber empfehlenswert) ist in diesem Zusammenhang das Sachbuch "Die Schulz-Story", das die Kampagne des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz nachzeichnet. Offenbar ließ man sich sehr von Umfrageergebnissen leiten. Dann wurde allerdings eine Umfrage durchgeführt, in der es nicht darum ging, wo Präferenzen liegen, sondern Kenntnisse zu sehr grundlegenden Zusammenhängen und politischen Fakten abgefragt wurden. Zum Höhepunkt der Krim-Krise, als jeden Tag in den Nachrichten war, wie es um die Ukraine stand, wusste gerade einmal die Hälfte der Befragten, dass Russland kein Mitglied der NATO ist (man konnte die Option Russland oder eine von drei anderen ankreuzen) ...

    Wenn das in einem Land mit unserer Schulbildung und unserem Informationsangebot so ist, kann man, denke ich, berechtigte Zweifel daran hegen, dass eine breit angelegte Volksbewegung, in der die Bürger wissen, was sie tun, überhaupt möglich ist.

    Dieser Schlägertyp ist also doch ein ehrenhafter Soldat? Hätte ich ihm nicht zugetraut.

    Na ja, Derrek neigt zu Brutalität und mag derbe Sitten. Aber gegenüber Semire war er zum Beispiel auch immer loyal.


    Die Spiegel müßten eigentlich funktionieren solange sie nicht durch die Erschütterungen zerbrochen sind, die waren ja reine Handarbeit,

    In den Rahmen der Spiegel sind Zaubersteine eingesetzt, die das Licht fokussiert halten. Sonst würde es auf dem Weg in die Tiefe zu sehr streuen.


    Diesen Zerstörungszauber in Heuschreckenform fand ich sehr passend.

    Das freut mich. Beim Schreiben war es eine besondere Herausforderung, stets die Logik der Steinmagie zu bedenken und dazu passende Zauber zu finden. :)


    Allerdings weiß ich immernoch nicht, was die Gezeiten der Macht sind. Gezeiten kommen doch regelmäßig.Haben die Ranken die Gezeiten verhindert? Hieße das, dass die Magie nach einer Zeit wieder kommt und sich der Fluss wieder umkehrt?

    Sind sie überhaupt unsterblich wenn die Magie zerstört ist?

    Können die Geister eigentlich im Berg überleben, wenn sich das Kristallherz die Magie wiederholt?

    Möglicherweise habt Ihr da eine sehr wichtige Sache übersehen - was allerdings wohl auch die Protagonisten nicht in voller Konsequenz bedacht haben.

    Die Magie erlischt nicht. Sie verschwindet auch nicht. Sie fließt zurück in den Berg (genau, Rhea, das haben die Ranken verhindert, weil sie das Kristallherz so eingeengt haben, dass es nicht mehr pumpen konnte). Das bedeutet: Alle magische Macht, die zuvor außerhalb des Berges war, ist nun wieder drin. Und die Magie, die ohnehin immer schon im Berg war, ist immer noch dort. Also konzentriert sich viel mehr magische Macht im Berg als jemals zuvor.

    Und die Geister sind im Berg ... :teufel::teufel::teufel:

    Ein Happy End für die beiden und das ungeborene Kind wäre schön. Aber allzu viel Hoffnung möchte ich da nicht hineinsetzten. Wir wissen ja, wer der Autor ist.

    Ich sage mal so: Ich bin mit dem Ende der Trilogie sehr zufrieden und zudem zuversichtlich, dass Euch das letzte Kapitel und der Epilog von Ruinen der Macht noch einmal so richtig verblüffen werden. :)

  • Möglicherweise habt Ihr da eine sehr wichtige Sache übersehen - was allerdings wohl auch die Protagonisten nicht in voller Konsequenz bedacht haben.

    Die Magie erlischt nicht. Sie verschwindet auch nicht. Sie fließt zurück in den Berg (genau, Rhea, das haben die Ranken verhindert, weil sie das Kristallherz so eingeengt haben, dass es nicht mehr pumpen konnte). Das bedeutet: Alle magische Macht, die zuvor außerhalb des Berges war, ist nun wieder drin. Und die Magie, die ohnehin immer schon im Berg war, ist immer noch dort. Also konzentriert sich viel mehr magische Macht im Berg als jemals zuvor.

    Und die Geister sind im Berg ... :teufel::teufel::teufel:

    Aber es wird doch von Gezeiten gesprochen, also muss es auch eine Zeit geben, in der die Magie wieder aus dem Berg fließt, oder?

    Das die Magie im Berg bleibt ist klar, aber die "Geister" haben sie ja missbraucht, oder? Wer leitet die Magie wirklich????

  • Aber es wird doch von Gezeiten gesprochen, also muss es auch eine Zeit geben, in der die Magie wieder aus dem Berg fließt, oder?

    Ja, genau. Gezeiten bedeuten Ebbe und Flut.

    Im ersten Band hat Abuliar erwähnt, welches Wappen die Gravioner hatten ... Und er hat auch ein wenig über deren Verhältnis zur Magie erzählt, und wieso sie damals besiegt werden konnten ... Vielleicht hilft das weiter. ;)

  • Ihr liegt richtig, das Wesen mit den Säulenbeinen, den Reifen und dem Feuer in der Mitte ist mehrfach aufgetaucht, und zwar im Sanktuarium. In Berg der Macht ist es kurz aufgetaucht und hat Agohn Angst eingejagt. In Ströme der Macht agierte es als Zeremonienmeister, als die Ahnen Tarima vernommen haben.

    Ah, also doch ...


    Möglicherweise habt Ihr da eine sehr wichtige Sache übersehen - was allerdings wohl auch die Protagonisten nicht in voller Konsequenz bedacht haben.

    Die Magie erlischt nicht. Sie verschwindet auch nicht. Sie fließt zurück in den Berg (genau, Rhea, das haben die Ranken verhindert, weil sie das Kristallherz so eingeengt haben, dass es nicht mehr pumpen konnte). Das bedeutet: Alle magische Macht, die zuvor außerhalb des Berges war, ist nun wieder drin. Und die Magie, die ohnehin immer schon im Berg war, ist immer noch dort. Also konzentriert sich viel mehr magische Macht im Berg als jemals zuvor.

    Und die Geister sind im Berg ... :teufel::teufel:

    Oh Shit, das habe ich so auch nicht bedacht, weil ich davon ausgegangen bin, dass auch die Geister neben den Magiern dahinterstecken, dass das Kristallherz in diesem Dornengefängnis festsaß und somit die Magie nur nach außen abfließen konnte und nicht mehr zurück. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass das auch ein größerer Vorteil für die Geister wäre 8|

    Liebe Grüße

    Karin

  • Was erwartet Ihr vom Abschlussband?

    Erwarten oder hoffen? Das wären bei mir zwei sehr unterschiedliche Ausgänge. Bei diesem Autor erwarte ich ein unerwartetes Ende, an das ich in meinen tiefsten Träumen nicht zu denken wage.

    Natürlich hoffe ich, dass Semire und Quilûn bis zum Ende durchhalten und ihren Weg gehen und für alle Menschen eine neue Welt aufbauen können. Da gibt es natürlich unglaublich viele Optionen. Brotan geht mir dabei auch nicht aus dem Kopf und natürlich hoffe ich auf ein zumindest kleines Happy End. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Quilûn so an seiner Aufgabe wächst, dass er der große Anführer wird und Semire mit Brotan, in welcher Form auch immer, vielleicht mitten im Berg leben im Einklang mit der Magie - und vielleicht den Geistern?



    Auch möchte ich die Rose in Quilûns Brust noch einmal ansprechen. Mir war bereits bei der Zeremonie der Gedanke an Alita gekommen, ich hatte es aber nicht in Verbindung mit dem Halsband gebracht. War es vielleicht keine Anspielung auf Semire?

    Den Gedanken hatte ich auch. Mir war klar, dass Semire damit nichts zu tun hat. Ich finde Quilûn und Alita auch ein sehr schönes Paar. Vielleicht geht da was in Band 3.

    Ich bin überrascht, dass die Revolution quasi schon in Band 2 ihr erfolgreiches Ende nimmt. Damit habe ich nicht gerechnet

    Ich hatte auch eher damit gerechnet, dass dieser Teil mitten drin aufhört. Umso spannedner ist es nun, wie der letzte Teil aufgebaut ist. Immerhin gibt es noch eine Menge Fragen zu klären bezüglich der Magie. Wir wissen noch nicht, wie die sich nun auswirkt und wer darauf noch Einfluss nehmen kann.

    Aber was geschieht jetzt überhaupt mit den Geistern, nachdem die Gezeiten der Ströme umgedreht wurden?

    Darauf bin ich auch gespannt. Die Geister sind ja noch im Berg. Können sie da überhaut raus oder sind sie für immer dort gefangen?

    Und was ist jetzt mit der Gestalt, die damals Quilûn das Leben gerettet hat und den Kyrin, Abuliar und Quilûn bei ihrem ersten Besuch des Kristallherzens gesehen haben?

    Da wünsche ich mir auch im nächsten Band Aufklärung. Irgendetwas muss es mit dieser Figur auf sich haben. Das steckt sicherlich ein unerwartetes Geheimnis dahinter.

    Aber wahrscheinlich schafft es die alte Hexe tatsächlich, noch unsterblich zu werden, trotz der fehlenden Magie.

    Das befürchte ich allerdings auch. Sie wird nicht kampflos aufgeben und alle ihre Zauber einsetzen. Ich glaube, das wird nochmal eine große Herausforderung für die Anderen.

    Quilûn kann mit Derreks Hilfe seinen Sohn Erlyk befreien. Bei der Szene wird aber auch deutlich, was auf die bisherigen Bewohner und die Gravilier nun in dem Chaos auf sie zukommen wird. Kyrin, Quilûn und Semire wollen das bisherige Herrschaftssystem stürzen und Golars Traum von der Freiheit umsetzen, während die Gravilier sich als die neuen Grafen usw. des Berges sehen. Das wird noch jede Menge blutiger Konflikte geben, zumal Emala sich als Führerin der Gravilier in den Berg abgesetzt hat.

    Die Szene fand ich toll, auch die Reaktion von Derrek. Ich glaube auch, dass die beiden stärker zusammen wachsen. Sie müssen auch alle zusammen halten, um eine neue Gesellschaftsform gründen zu können. Ohne Konflikte wird es mit Sicherheit nicht abgehen.

    Ja, jetzt präsentiert uns Bernd ein kleines Happy End, damit sich nachher der vernichtende Schlag noch schlimmer anfühlt =O:evil:

    Das befürchte ich auch und wäre auch sehr typisch für ihn.


    Die Menschen kennen nichts anderes, also braucht es Visionäre und jemand der sagt, was zu tun ist, zumindest, was erreicht werden soll.

    Da gebe ich Dir Recht, zumal die meisten davon überhaupt nicht wissen, was genau da gerade passiert. Sie sehen ja nur, dass ihre bisherige Welt zusammen bricht - einfach so.

    Ja, ich befürchte das auch. Ein so frühes Happy End ist verdächtig und es gibt ja noch ein paar Gefahren in dieser Welt. Was, wenn herauskommt, wer hier alle gegen alle gehetzt hat und der Grund für diese Zerstörung ist? Andererseits, scheint Bernd sein Herz für die einzig wahre Liebe gefunden zu haben, die unsterbliche Liebe - da kann alles passieren auch ein rosa-glitzernde Happy End :breitgrins:

    Genau das hat mich auch skeptisch gemacht. Er will uns in die Irre führen. An ein rosa-glitzerndes Happy End glaube ich da eher nicht.

    Die Schlußszene mit Erlyk, der blauen Blume und Quliûn hat mir sehr gut gefallen. Ein kleiner ruhiger Moment in all den Chaos.

    Oh ja, die gefiel mir auch sehr gut.

    Die Magie erlischt nicht. Sie verschwindet auch nicht. Sie fließt zurück in den Berg (genau, Rhea, das haben die Ranken verhindert, weil sie das Kristallherz so eingeengt haben, dass es nicht mehr pumpen konnte). Das bedeutet: Alle magische Macht, die zuvor außerhalb des Berges war, ist nun wieder drin. Und die Magie, die ohnehin immer schon im Berg war, ist immer noch dort. Also konzentriert sich viel mehr magische Macht im Berg als jemals zuvor.

    Und die Geister sind im Berg ... :teufel::teufel::teufel:

    Hm.... das könnte bedeuten, dass die Geister nun über eine unglaubliche Macht verfügen und diese sicherlich auch nutzen werden. Da sich allerdings auch die Geister untereinander nicht grün sind, wird es dort vermutlich auch zu einigen Konflikten kommen. Spannend, wer sich da auf welcher Seite schlägt.

    Ich sage mal so: Ich bin mit dem Ende der Trilogie sehr zufrieden und zudem zuversichtlich, dass Euch das letzte Kapitel und der Epilog von Ruinen der Macht noch einmal so richtig verblüffen werden.

    Verblüffen? Ich ahne nichts Gutes.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Mir hat der 2. Teil sehr gut gefallen. Der war rasant, spannend und das Ende für diesen Teil ist für mich auch sehr schlüssig. Jetzt bin ich natürlich um so gespannter darauf, wie es weiter geht.

    Natürlich wieder mit dieser Leserunde, das nächste Mal dann auch wieder zur gleichen Zeit.

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!

  • Hm.... das könnte bedeuten, dass die Geister nun über eine unglaubliche Macht verfügen und diese sicherlich auch nutzen werden. Da sich allerdings auch die Geister untereinander nicht grün sind, wird es dort vermutlich auch zu einigen Konflikten kommen. Spannend, wer sich da auf welcher Seite schlägt.

    Die Geister? Die Frage ist doch, wer nun dort Herrscher über die Magie ist. Die "Unsterblichen" haben sie ja nur genutzt und nun müßten sie in ewiger Dunkelheit leben. Außerdem frage ich mich, wie sie Kontakt mit den Sterblichen aufnehmen wollen, wenn es keine Schwebezauber mehr für die Menschen gibt und die anderen Kontaktmöglichkeiten ja auch mit Magie belegt waren. Außerdem ist die Magie ja auf das Innere des Berges beschränkt, zumindest bis zur nächsten Flut, oder?

  • Möglicherweise habt Ihr da eine sehr wichtige Sache übersehen - was allerdings wohl auch die Protagonisten nicht in voller Konsequenz bedacht haben.

    Die Magie erlischt nicht. Sie verschwindet auch nicht. Sie fließt zurück in den Berg (genau, Rhea, das haben die Ranken verhindert, weil sie das Kristallherz so eingeengt haben, dass es nicht mehr pumpen konnte). Das bedeutet: Alle magische Macht, die zuvor außerhalb des Berges war, ist nun wieder drin. Und die Magie, die ohnehin immer schon im Berg war, ist immer noch dort. Also konzentriert sich viel mehr magische Macht im Berg als jemals zuvor.

    Und die Geister sind im Berg ... :teufel::teufel:

    Oh, OK

    DAS hätte ich wirklich nicht bedacht, ich dachte, die Magie wurde weniger werden, habe mich aber tatsächlich nicht gefragt, warum
    Dann erwarte ich im Abschlußband einen Kampf der freien Menschen gegen die Geister, die ihre Häuser, durch die sie an der Oberfläche agieren können, wieder haben wollen

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore