John L. Parker - Once a runner - Cassidys Lauf

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Inhalt

    Quenton Cassidy hat einen Traum: er will die Meile unter vier Minuten laufen. Aber der Weg dorthin ist hart und macht einsam. Nach und nach verliert er alles: seine Freundin, seinen Studienplatz und schließlich auch sein Zuhause. Sein Leben ist reduziert auf eine Hütte in der amerikanischen Einöde und die täglichen Trainingskilometer.


    Meine Meinung

    Wenn du auf Wettkämpfen läufst, reduzierst du dich aufs Wesentliche. Es gibt nur noch dich und dein Ziel. Alles andere ist Nebensache und wird dem Ziel untergeordnet. Genauso tickt Quenton. Nichts ist ihm mehr wichtig, nur die magischen 3 Minuten 59 Sekunden (oder weniger). Dass es noch ein Danach gibt, verdrängt er.


    Diese Fokussierung macht ihn egoistisch und es ist leicht, deshalb auf ihn herab zu sehen. Aber jeder, der für sein Ziel lebt, handelt so. In Cassidys Fall ist es so etwas Banales wie ein Lauf, aber das macht die Menschen mit scheinbar höheren Zielen nicht weniger egoistisch.

    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße

    Kirsten

    I'm young enough to still see the passionate girl that I sued to be. But I'm old enough to say I got a good look at the other side.