Domingo Villar - Strand der Ertrunkenen

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    Inhalt:

    Die Leiche eines Fischers wird an die galicische Küste geschwemmt. Seine Hände sind mit einer Plastikfessel zusammengebunden, was auf einen Freitod nach alter Seemannsart schließen lässt. Inspektor Leo Caldas zweifelt an der Selbstmordtheorie und hört sich im Heimatort des ertrunkenen Fischers unter den abergläubischen Dörflern um. Der Geist eines verstorbenen Kapitäns soll umgehen und an dem Fischer Rache genommen haben. Doch Caldas gibt wenig auf derlei Seemannsgarn. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf unrühmliche Details aus der Vergangenheit des Fischers, die diesem zum Verhängnis geworden sind.


    Meine Meinung:

    Im 2. Band der Reihe um Inspector Leo Caldas ist nicht immer alles, wonach es aussieht. Oft liegt das Motiv für einen Mord viele Jahre zurück und manch einer kommt unschuldig zum Handkuss. Was geschah in jener Nacht, als Kapitän Sousa über Bord ging? Wissen die Dorfbewohner mehr als sie zugeben? Der Autor lässt den Leser tief in das Leben an der galicischen Küste eintauchen, und gerade für einen Alpenbewohner wie mich war der Alltag von Fischern und Küstenbewohner eine willkommene Abwechslung. Leo Caldas versucht, hinter die Kulissen zu sehen, wobei mir insbesondere die gemächliche Art der Ermittlungen gefiel. Die mitunter humorvollen Einlagen, für die Caldas' Kollege, der Aragonese Estévez verantwortlich zeichnete, bilden einen gelungenen Kontrast zu der ansonsten leicht düsteren Atmosphäre. Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, der bis zum Schluss spannend ist und mit einigen Überraschungen aufwartet.


    5ratten




    Liebe Grüße

    Danglard