07: Kapitel 20 - 22: Eigentlich ein netter Kerl bis Karnellen Fängsen

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Es gibt 23 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Loons Gerringer.

  • Also, "Karnellen fängsen" ist ein ganz wundervolles Kapitel! :flirt: Obwohl ich Kate manchmal schütteln könnte, z. B. wenn sie, leichtsinnig wie sie ist, einfach mal nachts die Stadt erkundet. Ihre Gedanken über Dorian sind so poetisch, ich kann mich gar nicht einkriegen. Nachtgesicht, seine Sommersprossen *hach!

    Danke, das macht mich glücklich, wenn das so ankommt <3

    Kates Leichtsinn macht mich vor allem neidisch, weil ich so etwas heute nicht mehr wagen würde. Ich weiß noch, wie toll ich es fand, als ich als Jugendliche (endlich!) nachts allein mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren durfte und feststellte, wie anders nachts alles ist – die Straßen, die dunklen Häuser, die Stille, die totale Dunkelheit im Wald, der Nachthimmel, an dem man zu meiner Überraschung auch nachts weiße Wolken erkennen konnte. Es fühlt sich auch einfach alles anders an, wenn man das einzige wache Wesen in der Umgebung ist. Tja, jetzt bin ich seit vielen Jahren zu feige für solche Ausflüge und empfinde es oft als Verlust, wenn ich stattdessen ins Auto steige und die Nacht dann gerade noch durchs Fenster sehe.


    In Fasmechora spürt sie "etwas" und die Nacht hat "Stimmen". Ich hatte hier glatt eine Gänsehaut. Die hatte ich bisher bei den Abenteuern der Montagus in Orolo nicht. Aber hier schon. Kate schließt Infraschall aus, weil es keine großen Resonanzkörper gibt, aber was, wenn diese unsichtbar sind? Vor Jahrhunderten ist etwas aus dem Éllambru gekommen, wer sagt, dass alles davon sichtbar und mobil war/ist?

    Ich musste auch hier kurz an "Der Nebel" von Stephen King denken. In der Kurzgeschichte kommen Monster vor, die durch ein Dimensionsportal in unsere Welt hinüberwechseln. Die Explosion des Vulkans kann durchaus etwas ähnliches bewirkt haben.

    Von Infraschall hatte ich bis zu meinen Recherchen zu diesem Buch noch nie etwas gehört, muss ich zugeben. Was ich dann dazu las, das fand ich unheimlich, mit Gänsehautpotenzial selbst ohne Fantasy-Elemente. Wie so vieles, was man normalerweise nicht wahrnehmen kann. Zu dem Thema kann ich einen faszinierenden und inspirierenden Text empfehlen: "Die Mutter aller Burkas", letztes Kapitel von Richard Dawkins, Der Gotteswahn.


    Der Ellambru scheint ein wichtiger Ort zu sein, wir werden bestimmt noch mehr über ihn erfahren!

    Kate scheint genauso wie James über mehr Fähigkeiten zu verfügen als die anderen Bewohner Salkurnings. Bin mal gespannt, womit sie uns noch überrascht!

    Ja, der Éllambru ist wichtig. Und viele seltsame Wege führen zu ihm.

    Kate ist wohl vor allem aufmerksamer als viele Leute um sie herum.

  • Cool, Loons Gerringer , den Dawkins habe ich im Regal, da gucke ich gleich mal rein.

    Mir fiel gestern dazu noch der Taos-Brummton ein, das ist ein Geräusch, das manche Menschen zu hören glauben, obwohl es mit keinem Gerät aufgespürt werden kann.


    Ich schätze, Kate ist empfänglich für das "Unsichtbare", weil sie selbst die Fähigkeit hat, sich unsichtbar zu machen.


    Einen Ort nachts erkunden, das wäre für mich auch nichts. Ich denke, dass mir etwas entgeht, weil ich mich das nicht traue. Vielleicht mag ich Kate deshalb so gern.

  • Cool, Loons Gerringer , den Dawkins habe ich im Regal, da gucke ich gleich mal rein.

    Mir fiel gestern dazu noch der Taos-Brummton ein, das ist ein Geräusch, das manche Menschen zu hören glauben, obwohl es mit keinem Gerät aufgespürt werden kann.

    Das Brummton-Phänomen habe ich auch in meiner Ideen-Sammeldatei. Die Dawkins-Stelle habe ich mir jetzt noch mal durchgelesen. Eine Inspirationsquelle für Fantasy- und SF-Autoren, oder? Ich musste dabei an manche Lovecraft-Geschichten denken.


    Einen Ort nachts erkunden, das wäre für mich auch nichts. Ich denke, dass mir etwas entgeht, weil ich mich das nicht traue.

    Ich ärgere mich auch immer wieder über meine Feigheit. Und es ist nicht dasselbe, wenn man das zu mehreren macht, finde ich.