08: Kapitel 23 - 24: Die Dämonen, die uns jagen bis Im Auge des Ellambru

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Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Loons Gerringer.

  • Ich bin dann mal weiter gereist. Ab und zu kann ich jetzt lesen.


    Also wir erfahren was mit Pix ist. Warum sie so geworden ist. Sie tut mir so leid. Scher zu meiner Zeit waren die Streberinnen auch nicht am beliebtesten, aber wenigstens ging es nicht um Markenklamotten und oberflächliches Schaulaufen. Das ist heute wirklich ganz schlimm. Meine Enkeltochter ist sehr schüchtern, kann mit Jungs noch nichts anfangen und zieht sich so an, wie es ihr gefällt. Beide Eltern haben nie auf Markenklamotten gesetzt. Sie wird aber auch gemobbt, niemand aus der Klasse redet mit ihr. Ich hoffe nur, dass sie nie so was erleben muss wie Pix. Sie würde daran zerbrechen.

    Es macht eine Stärke aus, mit so einer Gemeinheit weiter zu leben. Pix aber verliert alles Selbstbewusstsein, sieht sich selbst als Versagerin und die einzige Chance zu überleben ist in diese Position hinein zu gehen und der Welt den Rücken zuzukehren. Sie schafft sich ihre eigene Nische in der sie sich versteckt, nicht zuletzt auch hinter angegessenem Fett. Pix muss einfach länger in dieser Welt bleiben, langsam kommt ihre Stärke wieder. Sie fängt an, sich für andere einzusetzen und nicht zuletzt tut vermutlich die Lebensweise ihrem Körper gut. Ich denke sie hat trotz aller Diskriminierung der Frauen in dieser Welt die Chane sich zu finden. sie ist auf dem besten Weg dazu.


    Gehringer ist ein sympathischer Charakter und er muss mit seiner Dämonin leben, das bekommt er prima hin, finde ich. Er erkennt auch die Probleme von James, aber helfen kann er ihm auch nicht.


    Dann kommt die Zusammenführung der beiden Gruppen. Ich finde das gar nicht so gut. Vor allem Kate und Fin machen mir Sorgen. Kate fühlt sich ja frei und Fin ist ein Frauenaufreißer. Schön wäre, wenn er sich bei ihr eine platte Nase holen würde, aber es sieht nicht so aus.


    Der Versuch nach hause zu kommen ist ziemlich daneben gegangen. Ich fand die ganze Heimlichkeit nicht schön. Bin also froh, dass sie wieder zurück sind.


    Was war das im Meer? Halluzinationen? Wirklich ein Übergang?

  • Ich bin auch sehr froh, meine Schulzeit lange vor dem Internet hinter mich gebracht zu haben. Zwar wurde auch bei uns kräftig gemobbt, aber wenigstens konnte man Geläster nicht gleich per What’sApp an der ganzen Schule verbreiten.

    Pix hat sich da einen ganz guten Panzer zugelegt, der ihr andererseits natürlich überall im Weg ist. Ich glaube, sie ist bei aller Verletztheit ein zäher Brocken und außerdem mit einem gesunden Gespür für Gerechtigkeit ausgestattet. Wenn man sie lang genug in Salkurning ließe, wer weiß, vielleicht würde sie da noch die Frauenbewegung in Gang bringen.


    RitaM : Könnte man vielleicht im Thread-Titel noch ein „des“ aus „den“ machen? (im Auge DES Ellambru). Ist pingelig, ich weiß :belehr: Aber mein Blick stolpert einfach jedes Mal darüber. :S

  • RitaM

    Hat den Titel des Themas von „08: Kapitel 23 - 24: Die Dämonen, die uns jagen bis Im Auge den Ellambru“ zu „08: Kapitel 23 - 24: Die Dämonen, die uns jagen bis Im Auge des Ellambru“ geändert.
  • Danke fürs Ändern, jetzt bleibe ich daran nicht mehr hängen :)


    Gehringer ist ein sympathischer Charakter und er muss mit seiner Dämonin leben, das bekommt er prima hin, finde ich. Er erkennt auch die Probleme von James, aber helfen kann er ihm auch nicht.

    Schön, dass dir mein Namensvetter sympathisch ist. Ist wahrscheinlich trotzdem ganz gut, nicht Zuschauer zu sein, wenn seine Dämonin die Zügel übernimmt.


    Dann kommt die Zusammenführung der beiden Gruppen. Ich finde das gar nicht so gut. Vor allem Kate und Fin machen mir Sorgen. Kate fühlt sich ja frei und Fin ist ein Frauenaufreißer. Schön wäre, wenn er sich bei ihr eine platte Nase holen würde, aber es sieht nicht so aus.

    Aach - mal abwarten. Sind die sich nicht zu ähnlich, um sich füreinander zu interessieren?


    Der Versuch nach hause zu kommen ist ziemlich daneben gegangen. Ich fand die ganze Heimlichkeit nicht schön. Bin also froh, dass sie wieder zurück sind.

    8| Hättest du ihnen nicht gewünscht, dass sie es schaffen?

  • Die arme Pix! Das erklärt natürlich vieles. Nur gut, dass sie jetzt in einer Umgebung ist, die sie ganz schön aufbaut. Rhea: Die Idee mit der Frauenbewegung gefällt mir 👍😊

    Jetzt ist James so weit gekommen und dann kann er nicht rüber! Sehr merkwürdig, dass er sein eigenes ich dabei sieht! Ich glaube, so einfach ist das mit dem Rüberwechseln nicht. Mir ist in diesem Abschnitt sowieso ein ganz komischer Gedanke gekommen. Was, wenn James gar nicht aus London stammt sondern ursprünglich aus Salkurning? Und sich nicht mehr daran erinnern kann? Das würde auch erklären, warum einige denken, ihn gesehen zu haben. Und unsere Londoner scheinen den gleichen Akzent zu haben wie diejenigen aus Aube. Sehr mysteriös! 🧐

    Dieser Abschnitt hat mir wieder sehr gut gefallen. Du schaffst es, liebe Loons Gerringer , die Spannung immer mehr aufzubauen. Man fiebert richtig mit den Protagonisten mit! 👍

    Einmal editiert, zuletzt von RitaM ()

  • Hättest du ihnen nicht gewünscht, dass sie es schaffen?

    Wenn ich ehrlich bin, nein. Da ist noch zu viel offen. Pix muss erst noch lernen, dass ihr Verschanzen hinter dem Fett und der Faulheit kein Weg ist ins Leben, sondern sie vom Leben abhält. Würde sie jetzt rüber kommen, wäre das alles umsonst gewesen. Carmino fühlt sich hier ganz wohl und ich glaube so unbedingt will er gar nicht weg, denn hier wird er gebraucht, wird genau das gebrauch, was ihm Spaß macht. Kate hat wohl die wenigsten Probleme hier und ich hoffe ja, dass sich FIn an ihr die Zähne ausbeißt. James, der am meisten weg möchte wegen der Dämonen, die ihn jagen, würde sicher in der anderen Welt nicht frei werden davon. Er muss erst noch wissen, warum er hier ist. Ich denke ja auch, dass da Verbindungen sind. Vielleicht war der Abenteurer einer seiner Vorfahren. Auf alle Fälle tut es ihm auch gut, sich zunehmend als Hakemi in der Gruppe nützlich zu machen. Jetzt wo er sogar einen Kräuterkasten und das Buch hat. ER kann eine Menge lernen, wie man ohne moderne Medizin helfen kann.Ich glaube das tut seinem Selbstbewußtsein gut, davon hat er nicht so viel. Also für mich spricht alles dafür, dass sie hier bleiben.

  • Für mich auch. Alle haben noch einen langen Weg vor sich, um sich zu finden. Und wir noch zwei weitere Bände. So einfach kann es also nicht zu Ende gehen 😉

  • RitaM Danke! <3 Wenn euch die Figuren fesseln können und ihr mit ihnen mitfiebert, ist das das größte Lob für mich.

    Jetzt ist James so weit gekommen und dann kann er nicht rüber! Sehr merkwürdig, dass er sein eigenes ich dabei sieht! Ich glaube, so einfach ist das mit dem Rüberwechseln nicht. Mir ist in diesem Abschnitt sowieso ein ganz komischer Gedanke gekommen. Was, wenn James gar nicht aus London stammt sondern ursprünglich aus Salkurning? Und sich nicht mehr daran erinnern kann? Das würde auch erklären, warum einige denken, ihn gesehen zu haben. Und unsere Londoner scheinen den gleichen Akzent zu haben wie diejenigen aus Aube. Sehr mysteriös! 🧐

    Interessante Spekulation!

    Pix muss erst noch lernen, dass ihr Verschanzen hinter dem Fett und der Faulheit kein Weg ist ins Leben, sondern sie vom Leben abhält. Würde sie jetzt rüber kommen, wäre das alles umsonst gewesen.

    Rhea : Das wäre doch was für eine RTL II Dokudrama-Serie: Schwererziehbare Teenager zur Besserung nach Salkurning verschickt – Wer hält am längsten durch, wer treibt die Gastgeber in den Wahnsinn?:kommmalherfreundchen: Nein, im Ernst, ich weiß, was du meinst, und ich glaube auch, Salkurning ist noch gut für Pix. Aber ich wünsche ihr trotzdem, dass sie sich treu bleibt und genug von ihrem rotzigen, unangepassten Selbst bewahrt, um nie (mehr) in die Brav-Falle zu tappen und sich fürs Akzeptiertwerden zu verbiegen.


    James, der am meisten weg möchte wegen der Dämonen, die ihn jagen, würde sicher in der anderen Welt nicht frei werden davon. Er muss erst noch wissen, warum er hier ist.

    Auf jeden Fall!

    Auf alle Fälle tut es ihm auch gut, sich zunehmend als Hakemi in der Gruppe nützlich zu machen. Jetzt wo er sogar einen Kräuterkasten und das Buch hat. ER kann eine Menge lernen, wie man ohne moderne Medizin helfen kann.Ich glaube das tut seinem Selbstbewußtsein gut, davon hat er nicht so viel. Also für mich spricht alles dafür, dass sie hier bleiben.

    Da bin ich wie James etwas skeptisch und würde im Zweifelsfall lieber der modernen Medizin vertrauen als Jakobe und ihren Kräutern. Aber sich ein bisschen in der Volksmedizin umzusehen kann auch nicht schaden. Hm, hat James zu wenig Selbstbewusstsein? Oder ist er einfach einer von der stillen Sorte?


    Für mich auch. Alle haben noch einen langen Weg vor sich, um sich zu finden. Und wir noch zwei weitere Bände. So einfach kann es also nicht zu Ende gehen 😉

    Ich fürchte, das stimmt. :buecherstapel:

  • Aber ich wünsche ihr trotzdem, dass sie sich treu bleibt und genug von ihrem rotzigen, unangepassten Selbst bewahrt, um nie (mehr) in die Brav-Falle zu tappen und sich fürs Akzeptiertwerden zu verbiegen

    Ich hatte gar nicht gedacht, dass sie sich verbiegen musste. Ich habe zum Beispiel auch gern gelernt und bin zum großen Teil gern in die Schule gegangen. Ich finde, was die anderen von ihr erwartet haben war Anpassung an Oberflächlichkeit. Manchmal läßt sie ja nun schon durchblitzen, dass sie ne Menge weiß und eigentlich eine nette Person ist. Mir gefällt ihre Rotzigkeit nicht, ich empfinde sie als Panzer gegen die Angriffe denen sie ausgesetzt war und als Protest gegen alles. Ich kann nicht glauben, dass Pix das ist, was wir bisher gesehen haben. Ich denke, dass da mehr dahinter steckt. Es war doch nicht die "Brav-Falle", die sie so gedemütigt hat, es war das Mobbing der anderem, der an die Oberflächlichkeit der Gesellschaft angepassten. Ich denke nicht, dass man, nur weil man keine modischen Klamotten trägt und einfach gern lernt und deshalb auch gut ist, gleich in einer Brav-Falle steckt. Leider scheint es aber in der Gesellschaft allgemein Usus zu sein, Schulzeit als die schlimmste Zeit des Lebens zu sehen. Mich ärgert das sehr. Was ich an der gegenwärtigen Pix stört, ist ihre Faulheit. Sie ist doch nicht dumm und sie weiß, dass sie in dieser Welt nun mal andere Regeln haben. Bisher hat sie sich wie eine dumme Gans benommen mit einigen kleinen Hinweisen auf die andere Pix. Nun muß sie einsehen, das auch sie einen Beitrag zur Gruppe leisten muss, da sie sonst verheiratet wird. Ich glaube die Gefahr hat sie noch nicht erkannt.

    Ich bin gespannt, wie sich Kate einbringen will und wie lange das gut geht.

  • Ich finde, was die anderen von ihr erwartet haben war Anpassung an Oberflächlichkeit.

    Ja, das meinte ich auch. Und ich stimme dir zu, dass sie sich überwiegend wie eine dumme Gans verhält. Ihre Rotzigkeit finde ich auch anstrengend. Aber so kindisch das oft auch ist, ich mag es, dass sie sich nichts mehr gefallen lässt. Das war eine nötige Entwicklung. Man kann sein Leben auch nicht leben, indem man immer versucht, alles richtig zu machen und nirgends anzuecken. Das war es, was ich mit der Brav-Falle meinte. Früher hat sie versucht, den Erwachsenen (Eltern, Lehrern) zu gefallen und in deren Augen perfekt zu sein. Nicht nur, weil sie gern lernte, sondern auch, weil sie darin ein Mittel zum Vorankommen erkannte. Damit hat sie sich ja letztlich auch den Ärger mit den Mitschülern zugezogen.

    Jetzt bleibt sie, obwohl sie sich in einer Extremsituation befindet, misstrauisch und auf Distanz, versucht nicht, sich an jemanden ranzuhängen, nur weil sie sich allein und hilflos fühlt. Sie sieht die Leute ohne rosa Brille, ohne sich von ihrer Bedürftigkeit unterkriegen zu lassen – das ist stark, und wenn sie dafür den Panzer aus schlechtem Benehmen braucht, kann ich ihr den zugestehen (ich muss sie ja auch nicht ertragen). Sie muss natürlich einsehen, dass sie auch was für ihr Leben tun muss, aber ich möchte sie ungern plötzlich als nettes „patentes Mädel“ sehen. Da wäre sie doch auch nicht mehr sie selbst.

  • ich möchte sie ungern plötzlich als nettes „patentes Mädel“ sehen. Da wäre sie doch auch nicht mehr sie selbst.

    Das stimmt, aber als starke zupackende Frau. In dieser Welt wird man doch schnelle erwachsen.

  • Ja, als starke, im Notfall zupackende Frau. :) Sonst vielleicht eher nicht. Wenn's auch andere machen können ... 8)

    Sie muss nicht nett und auch nicht umgänglich werden, um ihr Leben "richtig" zu leben - das war kurz gesagt das, was ich gestern sagen wollte.

  • Muss man denn ein Außenseiter sein, wenn man ruppig, mürrisch und faul ist? Selbst wenn die anderen wissen, dass man sich im Ernstfall auf den Betreffenden verlassen kann? Klar, Pix hätte es leichter im Leben, wenn sie sich nett und umgänglich verhält. Ich meine ja auch nicht, dass sie weiterhin ständig rumnölen und alle beschimpfen sollte. Und ich fände sie anders auch angenehmer. Aber wenn sie nun mal nicht so ist? Warum sollte sie nicht fluchen, böse Bemerkungen machen, giftig kommentieren, nicht gleich jede Aufgabe übernehmen usw.?

    Von meinen Töchtern erwarte ich ein gewisses Maß an Höflichkeit und Rücksicht im Umgang, aber sie müssen nicht nett und freundlich sein, sie müssen nicht in jeder Situation die Rolle der Harmonie-Stifterin übernehmen, und sie müssen auch nicht jede Arbeit erledigen, die gerade anliegt. Weil ich selbst noch ganz anders erzogen wurde, muss ich mich da immer zusammenreißen, um ein gesundes Maß an Egoismus bei ihnen zu akzeptieren, das in meiner Kindheit bei uns Mädchen niemals hingenommen worden wäre (während es etwa für meine Brüder selbstverständlich war). Aber ich weiß, wie bedrückend ein Leben des Nettseins, Sich-für-alles-verantwortlich-Fühlens und Nachgebens sein kann, und das will ich für sie auf keinen Fall.


    Nett und umgänglich – oder Außenseiter?

    Wenn diese Person – ruppig, mürrisch, faul, aber loyal und letztlich zuverlässig – ein Mann wäre … würde man ihn deshalb ausschließen? Mir fallen da spontan ein paar männliche Buch- (und Serien-)Helden vergleichbarer Art ein, die durchaus Freunde und Fans haben und bei denen man das cool findet. Es ist schade, wenn Mädchen/Frauen nur eine Chance auf Akzeptanz haben, wenn sie sich nett verhalten, egal, wie sie nun mal im Innern gestrickt sind. Zugegeben, genau diese Erfahrung macht man ja als Frau meistens. Eine fluchende, zynische, sarkastische Frau kommt nie gut an. Während man das bei einem Mann oft genug unterhaltsam findet oder gar als Zeichen seiner intellektuellen und sonstigen Stärke wertet.


    Unter anderem deshalb wollte ich mal eine weibliche Figur schreiben, die wirklich unsympathisch (und unattraktiv) rüberkommt und auch keine Anstrengungen unternimmt, sich netter zu verhalten – und dabei trotzdem ein durchaus positiver Charakter ist. Der Effekt ist tatsächlich meistens Ablehnung, man hofft, sie werde sich bitte noch ändern und bessern.


    Ups, das war jetzt ein weites Ausholen, und hoffentlich habe ich dich nicht irgendwie angegriffen. Ich musste meine Sicht der Sache einfach noch mal gründlich darlegen. Aber ich wollte dich nicht plattreden :)

  • Unter anderem deshalb wollte ich mal eine weibliche Figur schreiben, die wirklich unsympathisch (und unattraktiv) rüberkommt und auch keine Anstrengungen unternimmt, sich netter zu verhalten – und dabei trotzdem ein durchaus positiver Charakter ist. Der Effekt ist tatsächlich meistens Ablehnung, man hofft, sie werde sich bitte noch ändern und bessern.

    Und das ist dir sehr gut gelungen. Ohne eine rebellische Person, die überall aneckt, würde der Geschichte etwas fehlen. Und deswegen mochte ich sie irgendwie von Anfang an. Auch wenn du gerade das wahrscheinlich nicht gewollt hast 😉

  • Wenn diese Person – ruppig, mürrisch, faul, aber loyal und letztlich zuverlässig – ein Mann wäre … würde man ihn deshalb ausschließen?

    Solche Charaktere werden von Autoren meist genutzt um Humor reinzubringen.


    Ich sehe das Problem darin, dass sie sich selbst zurückzieht. Sie ist verletzt worden und hat Mauern aufgebaut. So wirkt sie auf mich. in dieser Truppe hat jeder seine Aufgabe und sie ist ein unnützer Esser. Das ist nun mal was anderes als in unserer Gesellschaft, wo man sich Faulheit durchaus leisten kann. Irgendwie wirkt sie dadurch auf mich arrogant. Bisher zeigt sie ihre guten Eigenschaften nicht wirklich. Das Gegenteil von ruppig und faul ist ja nicht gleich brav. Pix ist (für mich) einfach ins Gegenteil umgeschlagen. Ich liebe auch Menschen, die selbst denken und ich weiß, dass ich zu wenig Egoismus ausgeprägt habe. Aber ich denke für jeden Menschen ist es einfach schöner, eigene Ziele zu haben und ich denke auch, dass das Leben schöner ist, wenn man Freunde hat.


    Nein, du hast mich nicht platt geredet. Dazu sind doch Leserunden da.

  • Und das ist dir sehr gut gelungen. Ohne eine rebellische Person, die überall aneckt, würde der Geschichte etwas fehlen. Und deswegen mochte ich sie irgendwie von Anfang an. Auch wenn du gerade das wahrscheinlich nicht gewollt hast 😉

    Nein, ich finde es toll, dass ihr euch Gedanken um Pix macht und ihr Potenzial seht.


    Aber ich denke für jeden Menschen ist es einfach schöner, eigene Ziele zu haben und ich denke auch, dass das Leben schöner ist, wenn man Freunde hat.

    Da gebe ich dir natürlich Recht, und ich hoffe sehr, dass Pix beides finden wird.

    Wäre sie meine Tochter, würde ich mir übrigens auch große Sorgen um sie machen und wahrscheinlich viel zu viel versuchen, um sie auf "den richtigen" Weg zurückzubringen. Nur als Autorin wage ich es, sie machen zu lassen in der Hoffnung, dass sie selbst den für sie passendsten Weg findet.

  • Was für ein toller Abschnitt! (mal wieder :S)


    Über Pix habt ihr euch ja mächtig Gedanken gemacht. Ich habe zu ihr ein eher gespaltenes Verhältnis. Einerseits nervt mich ihre Art fürchterlich, andererseits bewundere ich sie dafür, dass sie sich nicht (mehr) darum kümmert, was andere von ihr denken. Mit ihrer stets laut ausgesprochenen Meinung könnte sie, wäre sie etwas älter, zu einer richtigen Autoritätsperson werden, weiblich hin oder her.


    Die Rotten, *schluck!* Die habt ihr noch gar nicht erwähnt. Fandet ihr die auch so gruselig wie ich? Der Abschnitt, in dem der Angriff beschrieben wird, wirkt fast surreal. Auch weil der Angriff im Präsens geschildert wird, hebt er sich von den anderen ab. Übrigens, zeigt Pix auch hier, dass sie das Herz am rechten Fleck hat.


    Der Éllambru, das große Auge. Wie er wohl aus dem Orbit aussieht? Auch wie ein Auge? Ich hatte eine Gänsehaut, als James daran dachte, dass das Auge plötzlich zwinkern könnte *buh!*


    Inglewing ist hier voll in seinem Genius-Modus. Ich meine, er hat eine Taucherausrüstung entworfen! Vom Auto rede ich schon gar nicht. Wenn man ihn ließe, würde er vermutlich auch noch die Raumfahrt entdecken.


    Kate und Firn? Nie im Leben.


    Was auch schön ist: Ich entdecke immer wieder Kleinigkeiten, die im letzten Band eine Rolle spielen. Die sind mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen.


    ***

    Aeria