Sam Eastland - Rote Ikone

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    Titel: Rote Ikone (Red Icon)

    Autor: Sam Eastland


    Allgemein:

    368 S.; Knaur TB; 2019


    Hier die Reihe im Überblick:


    1. Roter Zar (Eye of the Red Tsar )
    2. Der rote Sarg (The Red Coffin engl./Shadow Pass amerik.)
    3. Sibirisch Rot (Siberian Red engl./Archive 17 amerik.)
    4. Der rote Schmetterling (The Red Moth)
    Roter Zorn (The Beast in the Red Forest)
    6. Rote Ikone (The Red Icon)
    7. Berlin Red


    Inhalt:

    Der Hirte, eine alte Ikone aus den Zeiten der ersten Romanows steht auch in Zeiten des 1. Weltkrieges für die Sicherheit und den Fortbestand der Zarendynastie.,

    Zu ihrem Schutz sollt sie aber auf Wunsch der Zarin Alexandra zu ihrem Vertrauten Rasputin gebracht werden. Doch bald darauf wird sie gestohlen und selbst Pekkala, das Smaragdauge des Zaren kann nicht verhindern, das die Ikone schließlich zerrstört wird...


    Deutschland 1945: Im Grab eines Priesters wird eine Ikone gefunden, die der des eigentlich zerrstört geglaubten Hirten zum Verwechseln ähnlich sieht... Pekkala bekommt von oberster Stelle den Auftrag, heraus zu finden, was hier wirklich vorgeht...


    Meine Meinung:

    Leider wird die Reihe immer schwächer... Schon "Roter Zorn" hatte mir ja nicht ganz so gut gefallen, aber "Rote Ikone" war tatsächlich noch mal etwas schwächer...

    Zum einen braucht der Roman ewig, bis er seine Vorgeschichte erzählt hat. Fast ein Drittel der Handlung erzählt daher, was es mit dieser Ikone auf sich hat. Für mich fügten sich die Rückblenden nie so recht in die Handlung von 1945 ein. Mir kam es an einigen Stellen zu konstruiert vor. Außerdem wirkte das ganze oft fast schon belehrend, statt das die Leser*innen über die Ermittlungen von Pekkala die Wahrheit aufdecken, gibt es die Rückblenden. Ich fand das schade, für mich ging dadurch einiges an Spannung verloren.

    Gleichzeitig fand ich die Idee an sich eigentlich echt gut. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, das Rasputin wirklich die ein oder andren Schätze für die Zarenfamilie verwahrt haben könnte. Vor allem die Zarin hat ihm blind vertraut. Hier hätte ich mir wiederum ein Nachwort des Autors gewünscht das nochmal ein paar historische Fakten genauer beleuchtet hätte.

    Auf deutsch fehlt nun nur noch die Übersetzung des letzten Bandes der Reihe, auf den ich mich trotz meiner Kritikpunkte freue, da ich trotz meiner Kritik, die Reihe nach wie vor sehr mag.


    3ratten