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Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Judith C. Vogt.

  • Ein toller Abschnitt, aus dem ich ja nun schon etwas kannte, aber ich kann mir trotz der schönen Kulisse beim virtuellen con diese Stadt auf dem Schaufelradbagger nicht vorstellen. Vielleicht sollte ich mal nach Ferropolis gehen und mir so einen Bagger live ansehen.


    Ja, die Verschleppung der Tochter war ja nun ein Gewaltakt, aber ich kann den Vater verstehen. Irgendwie kam er ja mit Argumenten nicht an seine Tochter ran und er sah sie in Gefahr. Ich sehe das auch so, wenn er gefahren wäre, dann hätten sie sich an seine Tochter gemacht. Was wäre denn gewesen, wenn die Toxx erfahren hätten, dass sie immun ist und ins Ödland kann? Hätte Zeeto dann so einfach die Wahrheit sagen können? Vielleicht hätte man sie klettern lassen. Ich denke der Vater hatte gute Gründe, a zu schießen und b sie mitzunehmen. Dazu kommt ihre Krankheit. Ich weiß nicht, ob der Vater blufft. Er macht mir nicht den Eindruck, als wolle er nur damit seine Tochter an sich binden. Die Tabletten könnte sie sich auch selbst beschaffen.


    Ich kann bis zu einemgewissen Punkt auch die Wut der Tochter verstehen, aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Sie weiß selbst, dass ihr Ausflug in die Bunker sinnlos war. So was hätte man mit allen besprechen müssen und dann eine gemeinsame Aktion planen. Ich denke schon, dass es Menschen im Ödland gibt, die Mittel gefunden haben sich gegen die Gifte zu immunisieren. Ich denke ach, dass Loke das weiß und hinter diesem Mittel her ist. Deshalb der Waldbrand, damit mehr Übersicht herrscht und die Menschen aus den Bunkern nicht mehr so leicht untertauchen können. Sicher war die Tote Frau eine von diesen Ödlandmenschen und das Baby ist deshalb immun.

    Aber allein richten sie nichts aus. Gemeinsam wäre vielleicht ein Weg gefunden worden.

    Und wieso wirft die Tochter ihrem Vater vor, dass er geschossen hat? Er mußte denken, dass sie in Gefahr ist, denn ersah die Bande und wußte, dass ein Passierschein nicht reicht. Wer weiß, was mit Zeeto passiert wäre und den Pakt hat sie doch eher verletzt als ihr Vater, aber das sagt sie ihm lieber nicht, damit er nicht noch mehr Gründe hat sich im Recht zu fühlen? Das kann ich gar nicht verstehen. Ich würde alles versuchen, um mein Kind zu schützen und wenn es von einem Hausdach springen wollte und nur eine Spritze dagegen helfen würde, würde ich das tun!


    Was Laylay macht, ihren Vater ohne Gefährt einfach zurückzulassen finde ich viel schlimmer, denn er ist jetzt ziemlich hilflos und den Gangs ausgeliefert. Sie fragt sich ja auch kurz, ob das nicht das Gleiche ist- nein für mich ist es schlimmer. Der Vater wollte sie beschützen, sie will nur abhauen und bringt ihn in Gefahr. Nun könnte man sagen, sie tut es aus Liebe. Aber noch nicht mal das ist es. Es ist eine Mischung aus Liebe Trotz und Neugier.


    Aber zu dem schöneren Abschnitt. Ich dachte, wie kann denn Zeeto gegen solche Gegner gewinnen und er gewinnt mit Kopf, Gewandtheit und Glück. Nun bin ich gespannt, ob sich Loke an die Abmachung hält.

  • Das finde ich super-interessant und bin sehr gespannt, wie der Abschnitt bei den anderen ankommt. Die Testlesenden hatten tatsächlich alle nicht viel Sympathie für Azmi!

  • Das finde ich super-interessant und bin sehr gespannt, wie der Abschnitt bei den anderen ankommt. Die Testlesenden hatten tatsächlich alle nicht viel Sympathie für Azmi!

    Zu der Fraktion gehöre ich auch. Bin noch nicht ganz durch den Abschnitt - aber die Wut von Laylay kann ich selber total nachvollziehen. Hey, sie ist schon über 20 und definitiv kein Kind mehr. Und der Vater spricht ihr jede Art von Selbstentscheidung ab. Er diskutiert ja nicht mal mit ihr, er entscheidet einfach und als sie sich ihm nicht fügt, wendet er Gewalt an. Ja, Gewalt ist es für mich, wenn ein Mann eine Frau tagelang mit Drogen bewusstlos hält. Dass er es gut meint, ist absolut keine Entschuldigung. Ich denke, das hat in ihr schon was zerstört. Das absolute Vertrauen und die bedingungslose Liebe, die hat er damit kaputt gemacht. Und das schlägt jetzt erst mal in das Gegenteil um. Mein Vater sagte immer: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch zurück.


    Trotz all der Dramatik habe ich während des Lesens eines Abschnittes so gegrinst, dass mich die Leute in der U-Bahn wahrscheinlich für grenzdebil gehalten haben.

    Root, der Herr des WIFI, was für eine geniale Idee. Ein moderner Guru, ein Wahrsager und Weiser - dank WeWeWe, Wiki und Co. :lachen:

    Das wird das Lustigste geworden sein, was wir gelesen haben werden. (... muss diese Sprache immer sein. :err:).

    Und wie er über die "Unterbewaffnung" seiner "Männer" denkt und echt überrascht ist, dass Azmi entkommen ist. Und all seine Orakel aus dem WIFI haben nix gebracht. Und vielleicht lag es ja wirklich daran, dass er NO WIFI hatte. :elch:


    (Leider hab ich gerade viel zu wenig Lesezeit übrig. Ich kann es kaum erwarten, weiter zu lesen.)

    :lesen:





  • Und der Vater spricht ihr jede Art von Selbstentscheidung ab. Er diskutiert ja nicht mal mit ihr,

    Das stimmt nicht. Er hat versucht ihr das auszureden, aber sie hatte dafür absolut kein Ohr (was ich verstehen kann, obwohl sie sich da eher wie ein Teenager benimmt und keine sachliche Diskussion zustande kommt. Mir war schon klar, dass ich mit meiner Meinung hier ziemlich allein da stehen werde, aber ich bin nun mal der Meinung, dass ein Kind mein Kind bleibt und wenn es sich in Todesgefahr begibt, dann würde ich gern die Möglichkeit haben, es zu verhindern. Ich spreche nicht von waghalsigen Hobbies, wie klettern oder so, das ist etwas anders, aber hier war klar, wenn sie bleibt ist sie so gut wie tot. Eigentlich weiß sie das auch, denn sie wurde gesehen. Das läßt sie aber ihren Vater nicht wissen, damit er keinen wirklichen Grund hat. Sie wäre mehr als ihr Vater in Gefahr gewesen, weil sie etwas Besonders ist.

    Die so schief gelaufene Excursion in die Todeszone zeigt doch schon, dass sie zu wenig nachdenkt. Sie ist verliebt und möchte helfen, aber sie verursacht ein riesiges Problem für den Markt mit dem Alleingang.

    Ich wünschte mir manchmal, man könnte auch über ältere Kinder bestimmen, z.B. wenn diese sich ihr Leben mit Drogen vermasseln (dazu zählt vor allem auch Alkohol) und aus dem Kreislauf verpfuschtes Leben-Drogen-verpfuschtes Leben nicht rauskommen. Wieviele Eltern gehen daran mit zugrunde. Und ich hätte mir gewünscht, meine Eltern hätten mich abgehalten, meinen tollen Studienplatz aus Verliebtheit zurückzugeben. Ich bin meiner Mutter deswegen heute noch ein wenig sauer, dass sie sich gerade da aus meinem Leben rausgehalten hat. So hat jeder seine Erfahrungen.

  • Ich wünschte mir manchmal, man könnte auch über ältere Kinder bestimmen, z.B. wenn diese sich ihr Leben mit Drogen vermasseln (dazu zählt vor allem auch Alkohol) und aus dem Kreislauf verpfuschtes Leben-Drogen-verpfuschtes Leben nicht rauskommen. Wieviele Eltern gehen daran mit zugrunde. Und ich hätte mir gewünscht, meine Eltern hätten mich abgehalten, meinen tollen Studienplatz aus Verliebtheit zurückzugeben. Ich bin meiner Mutter deswegen heute noch ein wenig sauer, dass sie sich gerade da aus meinem Leben rausgehalten hat. So hat jeder seine Erfahrungen.

    Aber wer ist denn die Kontrollinstanz, ob die Eltern mit ihrer Sorge recht haben oder die Kinder ein Recht darauf ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Du stellst das Recht der Eltern auf Mitbestimmung über das der Kinder auf Selbstbestimmung. Nur mit der Begründung, dass die Eltern es ja gut meinen. Das ist mir zu wenig Grund. Außerdem würde ich eine Drogensucht - also eine Krankheit - jetzt nicht mit Laylays Wunsch nach Selbstbestimmung gleichsetzen. Ja, sie macht Fehler. Ja, sie macht Fehler, die auch andere betreffen. Aber dennoch... in ihrem Alter darf sie ihre Fehler machen. Und mal ehrlich. Wenn sie so blauäugig und unbedacht ist, dann hat es vielleicht auch etwas mit Azmir zu tun und damit, dass er sie so lange nicht von der Leine gelassen hat, dass sie jetzt vielleicht übers Ziel hinausschießt. Wo ist die Grenze? Wenn Eltern wollen, dass ihre Kinder studieren und dafür die Kinder in Nachhilfe zerren, ist das okay oder sollte man als Eltern auch mal akzeptieren, dass nicht ALLE Kinder Abitur machen und studieren müssen? Die Eltern meinen es gut, ja, das ist ein beliebter Grund. Die Eltern haben Lebenserfahrung, ja, das stimmt unbesehen und ja, womöglich hat Azmir mit allem recht. Aber nein, er darf seine Tochter nicht wehrlos spritzen.


    Ja, jeder hat seine Erfahrungen. Ich habe nur gute mit meinen Eltern. Wir waren allerdings auch nie in wirklichen Ausnahmesituationen. Also kann man Azmir natürlich seine Fehler nachsehen - wie auch Laylay. Aber begonnen hat das Ganze doch, weil Azmir ihren Wunsch, zu helfen als nichtig abgetan hat und dann überrascht war, dass sie gehandelt hat und eben nicht mit ihm weglaufen wollte. Hätte er da mehr mit ihr gesprochen und einen Plan ausgearbeitet, dann wäre es zu all dem Schlamassel in der Form vielleicht gar nicht gekommen.

    :lesen:





  • Also Kinder zum Studium zu zwingen und ihr Leben zu retten sind zwei verschiedene Sachen. Gegen ersteres bin ich total! Ich konnte mich zurücklehnen, als mein Sohn sagte, er wolle Abitur machen. Da habe ich ihm gesagt, dass er das nur schafft, wenn er selbst will. Helfen ja, aber auf Anfrage.


    Bei Laylay geht es aber um ihr Leben. Ja, er hat ihr nicht gesagt, was oder wer sie ist. Aber hätte sie die Wahrheit verkraftet? Wir wissen nicht, was mit ihrer Mutter ist. Hat der Vater da entscheidende Erfahrungen gemacht und will mit Hilfe der Tabletten Laylay das ersparen? Ich bin mir sicher, wenn der Vater nicht mit ihr geflohen wäre, dann hätte Loke Laylay in ihre Krallen bekommen. Ich finde auch nicht gut, was er gemacht hat, aber ich finde es schlimmer, ihn allein ohne Fahrzeug im Ödland zurückzulassen. Es könnte sein Tod sein (damit rechnet Laylay ja) und der Unterschied ist deutlich. Sie betrügt ihn, um ihrer selbst willen, er betrügt sie, um sie zu retten.

  • Trotz all der Dramatik habe ich während des Lesens eines Abschnittes so gegrinst, dass mich die Leute in der U-Bahn wahrscheinlich für grenzdebil gehalten haben.

    Root, der Herr des WIFI, was für eine geniale Idee. Ein moderner Guru, ein Wahrsager und Weiser - dank WeWeWe, Wiki und Co. :lachen:

    Das wird das Lustigste geworden sein, was wir gelesen haben werden. (... muss diese Sprache immer sein. :err: ).

    Ooooh, cool! :D :D Und das Futur II hat wieder ein Opfer gefunden! Wird ... wieder ein Opfer gefunden haben! ;)

  • Ich lach mich krank beim durchlesen der Kommentare *lol* (Ganz im Sinne des WiFI Gurus!)


    Entschuldigt. Ich habe tatsächlich etwas hinterhergehangen, nichtsdesto trotz habe ich den zweiten Abschnitt ebenso genossen wie den ersten. Auch mir stellte sich die durchaus moralische Frage danach, wer denn nun über das Leben der Schutzbefohlenen bestimmen darf und wer nicht. Oder über ihre Sicherheit.

    Einerseits hat Azmir kurzen Prozess gemacht und Ley einfach ausgeknockt. Da wäre ich auch ernstlich sauer. Vor allen Dingen, da es ja wirklich eine Ausnahmesituation war und sie zurückgekommen sind und Ley viele viele viele Fragen hatte. Vor allen Dingen Was geschieht mit mir und warum lebt dieses Kind noch und so viele Fragen mehr. Zudem die Verliebtheit, die sie für Zee empfindet. Und natürlich ist sie auch alt genug um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sie vor anderen zu vertreten. Das alles sind Gründe warum ich Ley verstehen kann. Sehr gut sogar.

    Ihr Vater hingegen wollte sie nur schützen und kam an seine wütende Tochter nicht heran - und da eine schnelle Entscheidung herbeigeführt werden musste, hat er eben zur letzten Lösung gegriffen und sie ausgeknockt. Trotzdem bin ich eher auf Leys Seite, um ehrlich zu sein. Ich hätte ihn schlagen können!


    Ich musste im übrigen wirklich nach Luft schnappen, als Zee auf dem Monsterding gesprungen ist. Das war ... hölle das war richtig spannend!


    Dazu kommt ihre Krankheit. Ich weiß nicht, ob der Vater blufft. Er macht mir nicht den Eindruck, als wolle er nur damit seine Tochter an sich binden. Die Tabletten könnte sie sich auch selbst beschaffen.

    Über die Krankheit wissen wir ja bis dato nicht viel. Die Frage ist, ob Ley eigentlich genug davon weiß oder ob sie genauso mit wagen Ausflüchten hingehalten wurde. Nun ja ...



    Vielleicht sollte ich mal nach Ferropolis gehen und mir so einen Bagger live ansehen.

    Oh ja, das solltest du ;) Die Dinger sind wirklich mehr als beeindruckend!



    Der Vater wollte sie beschützen, sie will nur abhauen und bringt ihn in Gefahr. Nun könnte man sagen, sie tut es aus Liebe. Aber noch nicht mal das ist es. Es ist eine Mischung aus Liebe Trotz und Neugier.

    Nun ja, das ist eine Seite. Aber er hat etwas getan, was Ley ihm nie und nimmer zugetraut hätte. Sie hält es für Verrat an ihr - und ich im übrigen auch. Dann sind solche Reaktionen abzusehen. Sie will antworten, will ihr eigenes Leben leben und ihr Vater hat ihr gezeigt, dass sie das gemeinsam mit ihm vergessen kann. Insofern kann ich sie verstehen, obwohl es natürlich mieß war, ihn allein zurück zu lassen. Sie musste sich entscheiden. Und sie hat sich gegen ihn entschieden.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Sie will antworten, will ihr eigenes Leben leben und ihr Vater hat ihr gezeigt, dass sie das gemeinsam mit ihm vergessen kann.

    Das stimmt so nicht. Sie hat nicht mit ihrem Vater darüber diskutiert, ihr eigenes Leben zu leben. Sie wollte im Markt bleiben zu einer Zeit als das für sie und die Marktleute eine absolute Gefahr war.

  • Sie will antworten, will ihr eigenes Leben leben und ihr Vater hat ihr gezeigt, dass sie das gemeinsam mit ihm vergessen kann.

    Das stimmt so nicht. Sie hat nicht mit ihrem Vater darüber diskutiert, ihr eigenes Leben zu leben. Sie wollte im Markt bleiben zu einer Zeit als das für sie und die Marktleute eine absolute Gefahr war.

    ich kann mich aber nicht erinnern, dass er ihr erklärt hat warum

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Über die Krankheit wissen wir ja bis dato nicht viel. Die Frage ist, ob Ley eigentlich genug davon weiß oder ob sie genauso mit wagen Ausflüchten hingehalten wurde. Nun ja ...

    Die Frage, die ich mir gestellt habe ist ja, ob es überhaupt eine Krankheit ist? Oder etwas anderes? :/

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  • Das stimmt so nicht. Sie hat nicht mit ihrem Vater darüber diskutiert, ihr eigenes Leben zu leben. Sie wollte im Markt bleiben zu einer Zeit als das für sie und die Marktleute eine absolute Gefahr war.

    ich kann mich aber nicht erinnern, dass er ihr erklärt hat warum

    Das ist es, was mich auch genervt hat. Er hat sie wie ein Kind behandelt. Er hat bestimmt, wir gehen morgen weg. Aus und basta. Für so was ist sie zu alt. Ich denke, dass hat er verpasst, dass sie sich gerade abnabelt. Für beide eine neue Erfahrung, wie es scheint. Deshalb gehen beide damit nicht richtig um. Aber dass sie einfach abhaut - wortlos sozusagen - dass hat er versemmelt, denn er hat es ihr vorgemacht. Nicht reden sondern handeln.

    :lesen:





  • Also, erst mal, freut mich, dass es dir weiter gut gefällt - und ja, Azmi hat offenbar noch nicht den Punkt erreicht, an dem Laylay für ihn kein Kind, sondern eine gleichberechtigte Erwachsene ist. Ich finde es sehr interessant, dass ihr darüber diskutiert, ich kann beide Positionen nachvollziehen. Ich hab selbst ja auch Kinder, und einer ist sogar schon in etwa in Laylays Alter. ;) Ja, man nimmt auch Anfang-20-Jährige oft noch nicht für "voll", und es gibt da so einen schmalen Grat zwischen Beschützerinstinkt und Bevormundung, glaub ich. Und Azmi hat schon bevormundend gehandelt, einfach die Entscheidungen für Laylay getroffen und sie sogar gewaltsam mitgeschleppt.

  • Sorry, wir hängen hier in der Magen-Darm-Grippe Schleife. Mit 4 Kindern sehr amüsant. Aber ich will euch nicht länger warten lassen.

    Azmi hat mich echt überrascht. Was der zu verbergen hat, muss ihm echt Panik machen. Erst knallt er alle ab und dann entführt er seine Tochter. Da ist was ziemlich im Argen.

    Laylay ist trotz der Postapokalypse erfrischend naiv und hoffnungsvoll. Nicht zu abgebrüht, sondern noch sehr menschlich. Das mag ich sehr, viele Protagonist:innen werden dann ja so richtig BadAss. Laylay ist irgendwie anders. Dass sie damit sogar Zeeto aus seiner Lethargie holt und ihm Hoffnung schenkt, sagt viel aus. Sie versprüht Energie.


    Ich liebe das Buch noch immer. Die Einschübe der Toxxers sind sehr unterhaltsam, aber auch interessant so von der gesellschaftlichen Entwicklung her. Bin gespannt, wohin das führt.

    Träume sind die Edelsteine unserer Gedanken - Bücher sind Juwelen für die Seele


    Buchbloggerin

    Autorin

  • Ohgott, wir kennen ja "nur" Magen-Darm-Grippe mit drei Kindern, aber das hat auch schon gereicht, mein tiefempfundenes Mitgefühl................ Gute Besserung!
    Freut mich, dass du weiter Spaß damit hast. Ja, ich glaube, wir waren die abgebrühten Protagonist_innen auch ein bisschen leid. Also, Laylay hat durchaus auch ihre abgebrühten Momente, aber ich glaube, mir tut es im Moment gut, Held_innen zu schreiben, die noch nicht alles gesehen haben und die noch was berühren kann. Na ja - Hopepunk ick hör dir trapsen. ;)