Jules Verne - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Die Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne


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    • Gelesen von Timmo Niesner•





    Über das Hörbuch und Inhalt

    Dieses Hörbuch wurde im November 2008 herausgegeben und hat etwa 7 Stunden Laufzeit. Die ursprüngliche Geschichte von Verne wurde 1863 veröffentlicht.

    Es handelt sich hier um eine ungekürzte Hörbuchfassung von Audible Studios, einer Exklusivproduktion für Audible-Kunden.


    Inhaltsangabe gemäß Amazon:

    ">Steige den Krater des Yokul am Sneffel hinab und gelange von dort zum Erdmittelpunkt.< So lautet die Aufforderung des rätselhaften Runendokuments, welches dem Hamburger Geologieprofessor Lindenbrock in die Hände fällt. Mit der Aussicht seinen Traum von einer sensationellen Entdeckung zu erfüllen und somit zu unsterblichen Ruhm zu gelangen, steigt er mit seinem Neffen Axel und einem isländischen Führer in die Unterwelt hinab. Doch dort lauern unerwartete Überraschungen mit denen selbst der gelehrteste Geologe nicht rechnen kann..."


    Meine Meinung

    Das Hörbuch dieses Klassikers hat schon eine ganze Weile auf meinem SuHb geschlummert, und nun habe ich eine Pause von Gablés Waringhams eingelegt und mich dieser Geschichte hingegeben. Ich bin ja ein Fan von Timmo Niesner als Synchronsprecher und konnte bisher alles, wo er beteiligt war, ausreichend genießen.

    So auch hier. Niesner macht seine Sache sehr gut und verleiht den Figuren Axel, Professor Lindenbrock und Hans ihre jeweiligen Charakter ohne stark Stimmen zu mimen oder sich zu verstellen. Dabei wird vor allem der humoristische Unterton gut transportiert wie ich finde. Zumindest finde ich, dass dieser in Vernes Geschichte vorhanden ist. Ganz bisschen.

    Die Geschichte und der Schreibstil selbst sind fantasievoll, spannend, kreativ und schön. Die Formulierungen lesen sich so leicht wie unterhaltsam und wirken trotz rasantem Abenteuer zuweilen poetisch. Ganz Verne und seiner Zeit entsprechend. Schade ist natürlich, wie wenig Frauen hier vertreten sind und dass die nahezu wichtige Frau einfach nur ein Schwarm-/Heiratsanhängsel ist. Aber nun gut.



    Ich gebe die volle Ratten-Zahl :)


    5ratten