Salvatore Treccarichi - Die Bergfestung (Gerwod V)

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    Den Text habe ich von Amazon übernommen:

    Teramon hat Bernstadt erobert. Nun steht ihm der Zugang zum Kernland offen. Die Menschen haben sich vor ihm unter der Führung des Statthalters Harmen und des Bannwarts Harald nach Süden zur Stadt Flussen zurückgezogen.
    Doch auch wenn die hinterländische Hauptstadt gefallen ist, der Kampf gegen den bösen Magier ist noch längst nicht verloren. Denn solange Teramon den Eberkopf nicht besitzt, besteht die Hoffnung, Gerwod zu finden und das Böse aufzuhalten.
    Hinweise dazu verfolgen die drei Sucher bei drei Alten Völkern.
    Dabei hat der Waldkehr Gerold den Sumpfwald erreicht, wo er mit dem Skelettkrieger Hettenot einem Hinweis auf die Gelblinge nachgeht.
    In der Küstmark hat der Nachtalp Olef die vornehme Nordländerin Fenja und ihre Gefolgsleute kennengelernt. So wird ihm eine Schifffahrt zum Nordland ermöglicht, wo er die Eisler zu finden hofft.
    Zuletzt durchreist Feodor auf seiner Suche nach den Luftdingern das Sandland. Dort trifft er den unheimlichen Mealeg Adel hen Becht. Feodor fühlt sich jedoch durch die Aufdringlichkeit des Söldners bedroht, den er als Schergen Teramons verdächtigt.
    Denn so wie die Bündnispartner alles unternehmen, damit sie Teramon aufhalten, verstärkt auch dieser seine Bemühungen, um dem Böse zum Sieg zu verhelfen.


    Salvatore Treccarichi führt die Gerwod-Reihe gekonnt weiter. Diesmal steht die Bergfestung im Mittelpunkt, aber auch die anderen Erzählstränge kommen hier nicht zu kurz. Salvatore Treccarichi versteht es auch hier wieder, die Spannung gekonnt aufzubauen. Er führt erneut neue Gestalten und gruselige Wesen ein und gibt uns diesmal einen schönen Überblick über die damaligen Zeiten und Verhältnisse vor dem großen Krieg. Dadurch erkennt der Leser langsam immer mehr den Gesamtzusammenhang. Außerdem spielt Salvatore Treccarichi mit den Hoffnungen der Leser ohne zu viel über den weiteren Ausgang der Geschichte zu verraten. Trotz der vielen Erzählstränge verliert man nie den Überblick dank der knapp eingestreuten Wiederholungen und Bemerkungen in Bezug auf die anderen Helden.

    Auch nach fünf Bänden ist bisher keine Langeweile aufgetreten, im Gegenteil, die Spannung steigt. Salvatore Treccarichi schafft es immer wieder den Leser zu fesseln und hat mit diesem Band noch die Vorgänger getoppt. Für mich ist dieser Band der bisher beste der Reihe und eine glatte Leseempfehlung:

    5ratten:tipp:

  • Fünfter Teil der Suche nach dem reinen Herzen im Kampf gegen das Böse


    Der vierte Band endet damit, dass Bernstadt nach einem furchtbaren und grausamen Kampf gefallen ist. Die letzten Überlebenden kämpfen sich durch Eis und Schnee fort von dem Ort des Grauens und hoffen, die nächstgrößere Stadt lebend zu erreichen.


    Währenddessen kommen Helmko und Isidor vor den Toren Bernstadts an und müssen erkennen, dass sie zu spät gekommen sind. Fatalerweise bleibt ihr Erscheinen nicht unentdeckt und es kommt zu einer Konfrontation zwischen Teramon und Helmko.


    Teramon wiederum gibt sich nicht zufrieden mit der Eroberung von Bernstadt, immer weiter will er seine böse Macht über das Land ausbreiten und schickt dafür den unter seinem Bann stehenden Heilswart Gero nach Kernstadt, um dort König Gisbert auf seine Seite zu ziehen. Ausgerechnet Gero, der mir sowieso schon mit seiner arroganten Art einfach nur unsympathisch ist. Aber auch Bernstadts ehemaliger Statthalter Harmen von Dernau macht sich nach Kernstadt auf, um dem König über die katastrophale Niederlage von Bernstadt zu berichten und um weitere Unterstützung zu bitten. Es kommt zu einem Wettlauf gegen die Zeit.


    Der spannendste Handlungsstrang in diesem Buch spielt jedoch an einem ganz anderen Ort, der längst vergessen ist und bei dem es sich um die titelgebende Bergfestung handelt. Ausgerechnet der Priester Baldwin, der bei mir bisher sehr ambivalente Gefühle hervorgerufen hat, und seine Begleiter entdecken diesen verlassenen Platz und seine Geheimnisse. Und diese Geheimnisse sind mehr als verblüffend, vor allem hätte ich mit so einer Wendung niemals gerechnet. Diese Entwicklung würde so viel Potential und Möglichkeiten für den Kampf gegen Teramon und seine unheiligen Artefakte bieten, wenn ihre Protagonisten nicht mit ganz anderen Zielen beschäftigt wären. Es bleibt also weiterhin spannend, wohin dieser neu entstandene Handlungsstrang noch führen wird. In jedem Fall sorgt die Bergfestung dafür, dass der vorliegende fünfte Band zu meinen Favoriten der Serie zählt.


    Ich bin nun sehr gespannt auf den sechsten Teil und kann sagen, dass die Gerwod-Saga bisher noch nichts von ihrem Reiz verloren hat, ganz im Gegenteil, die Geschichte bietet noch sehr viel Potenzial.


    5ratten

    Liebe Grüße

    Karin

  • Der 5. Teil dieses Fantasy-Epos konzentriert sich hauptsächlich auf die längst in Vergessenheit geratene Bergfestung, in der Baldwin, der ursprünglich auszog, um Feodor aufzuhalten, seine Abenteuer erlebt und sich mit der Vergangenheit auf eine besondere Art und Weise auseinandersetzen muss. Und es wird klar, dass die Glaubensgemeinschaft viel zu jung ist, um überhaupt zu begreifen, was wirklich dahinter steckt. Sehr spannend fand ich da die Entwicklung von Baldwin und wie er seinen Glauben und das Wissen in Frage stellt.

    Der Kampf um die Bergfestung mit einer neuen Wesensart ist spannend beschrieben, hat einige Überraschungen und Wendungen parat, gibt aber auch ein wenig Hoffnung darauf, dass man vielleicht ein weiteres Mittel hat, um Teramon zu besiegen.

    Sehr spannend und aufschlussreich fand ich auch das Zusammentreffen zwischen Helmko und Teramon, einer meiner Lieblingsszenen. Dafür liest man in diesem Band von meinem Lieblingshelden Gerold nichts.

    In der Vergangenheit habe ich immer ein wenig die vielen Wiederholungen des Autors kritisiert, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und zeitweise waren sie für mich schon hilfreich. Bei einem Fantasy-Epos von 10 Bänden schadet es nicht, wenn das Gedächtnis ein wenig aufgefrischt wird.

    Für mich bisher der beste Band in dieser Serie.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Mein Lebensmotto: Leben und leben lassen!