HP7: Abschnitt 5: S.372 (Kapitel: Die silberne Hirschkuh) bis S.484

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Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von MatildaDean.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum fünften Abschnitt einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von S.372 (Kapitel: Die silberne Hirschkuh) bis S.484


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren Abschnitten auftauchen.

  • Die silberne Hirschkuh: Beeindruckend, dass Harry ihr einfach so vertraut und ihr folgt. Immer ein besonderer Moment nach all dem, was sie durchgemacht haben.

    Ich finde ja den Seufzer von Harry herrlich, als er erkennt, dass er in den Weiher springen muss. So nach dem Motto: "ach, was denn noch alles?" ^^ Diese leichte Resignation mit dem Gedanken an ritterliche Tapferkeit, ist schon ziemlich lustig.

    Der plötzliche Auftauchen von Ron ist wunderbar <3 Und seinen Heldenmoment wird er auch nicht so schnell vergessen: wie er dasteht mit der zerrissenen Horkruxkette, Gryffindors Schwert und patschnass - ah, so emotional!

    Schön finde ich, dass Harry sich auch hier wieder an Dumbledores Worte über bestimmte Arten von Magie erinnert und so soll Ron den Horkrux zerstören. Der eh schon unheimliche Horkrux wehrt sich mit allem was er hat, wirft Ron alles an den Kopf wovor er sich je fürchtete und ich möchte Ron am Liebsten in den Arm nehmen oder den Horkrux selbst zerstören. Das einzig Gute an dem Ganzen ist, dass so endlich all die Spannung zwischen Ron und Harry raus ist und sie ihre kurze Aussprache haben. Die Rollen werden quasi vertauscht als Harry aufzählt Ron habe den Horkrux erledigt und ihm das Leben gerettet und Ron erwidert, das klinge viel cooler als es war. Die Umarmung war lange überfällig und das Trio ist wieder vereint :herz: Ohne Ron war es einfach nicht das Gleiche.

    Naja, fast vereint, Hermine braucht noch ein bisschen um ihre Wut abzubauen :zwinker: Ich liebe diese Momente weil sie so vollgepackt sind mit Emotionen und man Hermine selten ausrasten sieht. So sehr, dass Harry einen protego einsetzt und Ron zurückweicht. Rons Beschreibungen vom Deluminator und der Lichtkugel die in leitete sind richtig süß.


    Xenophilius Lovegood & das Märchen von den 3 Brüdern: Nun, nichts anderes als ein Melonenhut-Haus würde man von den Lovegoods erwarten, oder nicht? Obwohl sie recht nah bei den Weasley wohnen, waren sie anscheinend nie zu Besuch dort, schade.

    Eine schöne Abwechslung Ron so gut gelaunt und voller Zuversicht zu erleben! Und endlich erfahren wir genaueres über das geheimnvolle Zeichen und die Heiligtümer des Todes, die geben dem Buch in der Mitte noch mal eine Wendung. Putzig, wie Ron es sich beim Vorlesen der Geschichte wie ein Kind bequem macht :breitgrins:

    Ich frage mich, ob Xenophilius sich einfach nur dafür interessiert oder ob er tatsächlich ein Gebieter des Todes sein wollte? :gruebel: Zu meiner Vorstellung von ihm passt das nur bedingt..

    Interessant, dass Ron, Harry und Hermine jeweils andere Heiligtümer wählen würden. Ich glaube ich hätte mich für den Umhang entschieden.

    Uff, Lunas Zimmer mit den Freunde-Gemälden treffen mich ins Herz. Sie ist so voller Zuneigung. Schade, dass man von den Freundschaften (außerhalb der DA) so wenig mitbekommt. Wieder endet ein Kapitel mit Chaos, Kampf und dem ganz knappen Entrinnen vor den Todessern. Wie schnell Hermine reagiert ist wirklich unglaublich. Nicht nur, dass sie alle fliehen, sondern sie sorgt auch noch dafür, dass die Todesser Xenophilius glauben. Hut ab.


    Die Heiligtümer des Todes: Die Jungs loben Hermine hier ganz zu Recht, sie ist unglaublich! Leider kommen auch hier wieder Unstimmigkeiten auf, denn sie gehen mit der neuen Information anders um. Hermine glaubt nicht daran, dass die Heiligtümer existieren und möchte ihr Ziel (die Horkruxe) nicht aus den Augen verlieren. Harry's Gedanken hingegen laufen fast von alleine voraus, spannend zu lesen wie er von einer Erkenntnis zur nächsten kommt und ein paar Puzzlestücke einbaut (Peverell-Ring). Für mich wird da auch der unausweichliche End-Kampf mit Voldemort "spürbar". Sonst ist das eher in weiter Ferne bzw. die einzelnen Horkrux-Etappen im Vordergrund. Hier aber liest man deutlich in Harrys Gedanken, von seiner Hoffnung vielleicht eine Chance auf Sieg zu haben wenn er der Gebieter des Todes wäre. Seine Begeisterung und Zuversicht kann ich richtig spüren.

    Mit einem Moment ist die Zuversicht aber erloschen, denn Harry erkennt, dass Voldemort genau das sucht: den Elderstab. Und wieder ändert sich die Dynamik im Trio, Ron nimmt die Dinge mehr in die Hand und feuert sie quasi an. Während Harry in seine Gedanken bei den Heiligtümern verweilt.

    PotterWatch und die vertrauten Stimmen der Freunde ist eine notwendige Stärkung für die drei. Eine perfekte Idee das so einzubauen :herz: Ich hab mich auch gefreut vertraute Stimmen zu hören! Ach Hagrid, eine Harry-Potter-Freundschaftsparty, ach je. Neben den traurigen Todesfällen und der Ernsthaftigkeit gibt es ein paar Momente durch die sie endlich wieder lachen können. Dank an Fred/George! "Sicherheit über alles" - sagt er, da klingt aber jemand sehr erwachsen.

  • Das Haus Malfoy: Naja, in der Zeit in der Hermine Harrys Gesicht verzaubert, hätten sie auch einfach disapparieren können. Dauert ja nur eine Sekunde und im Zelt waren sie auch noch.

    Nun gut, aber so hat man als Leser die Chance Malfoys Anwesen genauer kennen zu lernen. Obwohl die Todesser allesamt keine netten Zeitgenossen sind, gruselts mich bei Greyback besonders. Man merkt deutlich Dracos Unwillen an der ganzen Situation als er weder Harry, noch Hermine eindeutig identifiziert sondern nur ausweichende Antworten gibt.

    Auftritt Bellatrix. Oft bekommt man sie eigentlich nicht zu Gesicht, aber wenn, dann legt sie einen Auftritt hin, der einem in Erinnerung bleibt. Ganz ungewohnt zu erleben wie sie so derartig die Fassung verliert als sie Gryffindors Schwert erblickt und panisch wird. Typisch Bellatrix wiederum we sie mühelos 4 Gegner niederstreckt. Ein paar extra Kapitel über ihre Jugend und wie sie die dunklen Künste erlernt hat würd ich sofort lesen :teufel:


    Die Flucht der Gefangenen ist nervenaufreibend und voll mit Überraschungen. Als Ron und Harry im Keller eingesperrt wurden, hatte ich keine Idee wie sie aus dieser ausweglosen Situation entfliehen könnten. War es wirklich Dumbledores Auge im Spiegel? Man möchte die Hoffnung nicht ganz aufgeben.

    Jedenfalls erscheint Dobby <3 zur Rettung!

    Dass Voldemort keinen Funken Mitleid zulässt zeigt sich am grausamen Tod von Wurmschwanz. Schlimm, dass es so vor Rons und Harrys Augen passiert, die trotz allem versuchen zu helfen. Sie bleiben auf der guten Seite. Für mich persönlich hat das Zögern von Wurmschwanz nicht so recht zu ihm gepasst, so ergeben wie er Voldemort ist.


    Noch spannender wird das Kapitel durch Harrys kurze Einblicke in Voldemorts Geist und schließlich wird er von Bellatrix gerufen.

    Wieder ist es Dobby, der äußerst mutig dem Trio hilft und dafür mit seinem Leben bezahlt. Uff, der Moment als er seine Arme nach Harry austreckt ;( Ich mochte den kleinen Elfen so gerne und finde seine Geschichte und Entwicklung sehr gelungen.

  • @MathildaDean

    OMG Du hast Recht. Ich kann es mir nur so erklären, das Hermione in dem Moment so ängstlich war, das sie einfach das erste gemacht hat, was ihr einfiel. Außerdem hätte es ja auch sein können, das eventuell trotzdem nicht alles sicher wäre, wenn die schnell sind, hätten sie eventuell einen noch greifen können. So waren sie dann immerhin zusammen. Auch wenn ich jedesmal wirklich schrecklich finde, das z.B. Hermione dann gefoltert wird.


    Dobbys Tod ist eines der wenigen Male, das ich bei einem Buch weinen musste. Inzwischen bin ich drauf gefasst. Aber beim Film brauche ich eigentlich jedesmal ein Taschentuch. Wobei ich finde, das man das nur dann versteht, wenn man auch die Bücher gelesen hat. In den Filmen taucht ja Dobby praktisch aus dem nichts wieder auf. Mein Ex hat nie so richtig verstanden, warum ich seinen Tod so schlimm fand. In den Büchern spielt er einfach eine viel wichtigere Rolle. Vor allem Band 4.

    Ich denke dann immer daran, wie sehr er es geliebt hat, das ihm Harry und Ron die Socken geschenkt haben und er anmerkt, das da ein Fehler im Geschäft unterlaufen sein muss :err:

    Und er durfte als freier Elf sterben und ist aus eigener Entscheidung zu den Malfoys.

  • Normalerweise behält Hermine einen ziemlich kühlen Kopf und beweist besonders in diesem Band wie schnell und irrsinnig klug sie auch in stressigen Situationen reagiert. Da gibt es viele Beispiele und es fällt mir dieses Mal beim Lesen noch mehr auf.

    Diese spezielle Situation wirkt auf mich ehrlich gesagt ein bisschen "konstruiert", damit sie dann eben zu den Malfoys gebracht werden können.

    Das hätte man irgendwie anders lösen können oder alternativ erwähnen, dass die Todesser einen Anti-Disapparier-Fluch verwendet haben oder ähnliches.


    Dobby's Tod hat mich am Anfang ganz schlimm getroffen. Der kleine, tapfere, mutige und durch und durch gute Elf hat so viel mehr verdient. Der typische Gedanke wie unfair das einfach ist! Wie du sagst, mittlerweile ist man auf solche Situationen gefasst. Und obwohl ich es immer noch traurig finde, findet man ein wenig Trost darin, dass Dobby selbst entscheiden konnte wie er handeln möchte, dass "sein Harry Potter" an seiner Seite war und er selbst ihn aus dem Keller gerettet hat und wenn ich jetzt noch länger weiter schreibe, hab ich gleich wieder Tränen in den Augen.

    Oh jaaa, die zusammenpassenden Socken :herz: Deshalb werd ich gleich noch mal emotional als Ron und Dean ihm Socken und Mütze überziehen, ach..

  • Normalerweise behält Hermine einen ziemlich kühlen Kopf und beweist besonders in diesem Band wie schnell und irrsinnig klug sie auch in stressigen Situationen reagiert. Da gibt es viele Beispiele und es fällt mir dieses Mal beim Lesen noch mehr auf.

    Diese spezielle Situation wirkt auf mich ehrlich gesagt ein bisschen "konstruiert", damit sie dann eben zu den Malfoys gebracht werden können.

    Das hätte man irgendwie anders lösen können oder alternativ erwähnen, dass die Todesser einen Anti-Disapparier-Fluch verwendet haben oder ähnliches.

    Ja, seh ich auch so. Finde es interessant das ich an dieser Stelle noch nie drüber nachgedacht habe. Aber jetzt wo wir drüber sprechen, definitiv komisch an der Stelle.

  • Zu den Heiligtümern:

    Ich liebe diese Geschichte. Da gefällt mir auch schon wieder die Umsetzung im Film sehr. Dieser Scherenschnitt passt soo gut. Rons Kommentare am Anfang sind großartig (ich stell mir immer vor, wie Mrs. Weasley die Geschichten ihren Kindern vorliest :lachen: )

  • So auswendig weiß ich gar nicht wie das im Film umgesetzt wurde... Die Filme kenne ich nicht so genau wie die Bücher. Müsst ich mal wieder reinschauen :/

    Ja, man hat sofort vor Augen wie im Hause Weasley den Kindern Geschichten vorgelesen wurden :love: Ron verfällt quasi automatisch in den Vorlese-Modus und macht es sich bequem, herrlich! "Um Mitternacht, bei Mum war es immer Mitternacht!" - ganz wichtig!