Liste der Kinderbücher, die ich im neuen Jahr kaufen möchte

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Diese Bücher möchte ich im neuen Jahr für meine Kinder kaufen:

    1. L. Murray, Ausgezeichnet!

    2. R. Köhlmeier, Die Märchen (eigentlich kein Kinderbuch)

    3. M. Breen, Rebellische Frauen

    4. M. Colombo, Helden-Atlas

    5. E. Figueras, Was riecht eigentlich die Schnecke

    6. S. Prasadam-Halls, Auf den Spuren der Wölfe


    Falls Ihr noch Tipps für schöne Sachbücher für Kinder habt - immer her damit!

  • An Sachbüchern für Kinder sind vielleicht noch die "Was ist das?"- Bücher interessant?



    Ich weiß übrigens nicht ob dieser Thread besser in "Unsere Bibliotheken" oder so passt? Aber vielleicht ist er auch richtig hier. In dem Fall hab ich nichts gesagt ;)

  • Die Kinder sind 15 und 12, beide lesen allerdings gerne Bücher für deutlich jüngere Kinder.

    Die Was-ist-was-Bücher empfinde ich vond er Gestaltung her als extrem unruhig, jedenfalls die neue Reihe; immer ein anderen Seintenhintergrund, unheimlich viele Fotos und Bilder auf jede Seite gequetscht.

    Falls ich hier den falschen Strang erwischt habe, kann der Thread gerne verschoben werden, tut mir Leid!

  • Kennst du die Good-Night-Stories for Rebell Girls?


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    Das sind Kurzbiografien vom außergewöhnlichen Frauen. Jede Biographie ist eine Seite Text und ein Bild. Das ging es auch gender durchmischt. Wobei ich selbst nur die Girls-Bücher gelesen habe.


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  • Gesine

    Naja aber vielleicht gefällt das den Kindern ja? Immerhin sollen sie es ja lesen und nicht du ;)

    (Nicht böse gemeint, aber oft ist es ja so, was einem Erwachsenen gefällt ist nicht immer das Gleiche, was Kinder/Teens dann gerne mögen. Grade bei Büchern liege da oft Welten...)

  • Ich habe als Kind die Was-ist-was-Bücher geliebt (keine Ahnung, ob die neuen anders gestaltet sind). Allerdings war ich da im Grundschulalter. Mit 12-15 haben die mich gar nicht mehr interessiert. Ich habe aber mit 12 auch schon den Erwachsenenbereich der Bibliothek besucht, also schon immer eher Bücher für ältere gelesen.


    Sachbücher sind meiner Meinung nach besonders spannend, wenn sie die eigenen Interessen aufgreifen - also mögen deine Kinder z.B. Pferde? Dann vielleicht ein tolles Sachbuch über diese Tiere. Mein Bruder z.B. hat mit 12 alles über fleischfressende Pflanzen aus der Bibliothek ausgeliehen ^^


    Ich finde sowieso, dass man (so war es zumindest bei uns) in dem Alter doch schon recht genau weiß, was man lesen möchte. Klar habe ich mich auch über Empfehlungen meiner Eltern gefreut, aber die meisten Bücher selbst ausgesucht.

  • Danke für die Tipps! Die "Good Nigt Stories for Rebell Girls" und die "Stories for Kids ..." habe ich direkt auf meine Liste gesetzt.

    Was-ist-was: Habe ich mich wohl ungenau ausgedrückt; die Kinderhier lesen sie nicht, obwohl wir mehrere haben, und ich glaube, das ist deshalb, weil der Seitenhintergrund dort so unruhig ist. Das eine Kind hat eine Behinderung, Lesen ist generell etwas anstrengender, eine klare und übersichtliche Gestaltung der Seiten hilft da sehr. Aber klar sollen die Bücher den Kindern gefallen und nicht mir - obwohl ich immer noch viel vorlese, auch solche Sachbücher, von daher ist mein Geschmack nicht völlig irrelevant ...

    Eigene Interessen finde ich auch wichtig, allerdings sind hierimmer wieder auch Bücher zu Themen beliebt, auf die die Kinder von sich aus nicht gekommen wären, was ich irgendwie auch ganz nett finde.

    Zank: ich bin beeindruckt, dass du als Grundschulkind Was-ist-Was-Bücher gelesen hast; wenn ich hier mal Bände dieser "alten" Ausgaben (die mit dem weißen Einband) in die Hände bekomme, muss ich feststellen, dass ich nicht mal einen Bruchteil von dem weiß, was darin steht. Die Kinder hier kommen anscheinend nach mir, sind beide nicht so die hellsten Birnen im Kronleuchter :) .., hier sind immer noch Bücher für Grundschulkinder voll beliebt.

  • Zank: ich bin beeindruckt, dass du als Grundschulkind Was-ist-Was-Bücher gelesen hast; wenn ich hier mal Bände dieser "alten" Ausgaben (die mit dem weißen Einband) in die Hände bekomme, muss ich feststellen, dass ich nicht mal einen Bruchteil von dem weiß, was darin steht. Die Kinder hier kommen anscheinend nach mir, sind beide nicht so die hellsten Birnen im Kronleuchter :) .., hier sind immer noch Bücher für Grundschulkinder voll beliebt.

    Unsere Grundschule hatte eine kleine Schulbibliothek - da gab es fast nur Was-ist-was-Bücher. Ich weiß nicht, was vom Verlag als Zielgruppe angegeben wird, aber auch hier in unserer Stadtbibliothek stehen die Bücher im Kinderbereich (0-12 Jahre). Meiner Erfahrung nach, können sich gerade Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sehr für einzelne Themen begeistern und sind dann richtige Experten. Ich kannte mal einen fünfjährigen Jungen, der mir alles über schwarze Löcher erzählt hat. Ich konnte nur staunen.

  • Zank, danke! Die Reihe haben wir fast vollständig, und es stimmt, die sind nicht so überladen. (Und auch da muss ich sagen: Vieles von dem, was drinsteht, weiß ich nicht - z.B. in dem Band übers Meer die ganzen einzelnen Muschelsorten, oder die Namen der verschiedenen Straßenbaufahrzeige oder was auch immer).

    Erstaunlich, was du für Kinder kennst! Hier in meinenm Umfald kann man echt froh sein, wenn die Kinder überhaupt bereit sind, mal ein Buch anzusehen oder sich mit Sachthemen zu beschäftigen. Kleine Stephen Hawkings oder Kinder in der Art kenne ich überhaupt nicht.

  • Der kleine Stephen Hawking war bestimmt ein Extremfall, aber eigentlich kann sich meiner Erfahrung nach jedes Kind für irgendwas begeistern; seien es Dinos, Schiffe, Meerschweinchen oder etwas ganz anderes.

    Seit mein großer Sohn (er ist 2) auf der Welt ist, habe ich viel über Fahrzeuge gelernt. Vorher wusste ich nicht, was ein Radlader ist ^^


    Das muss ja nicht unbedingt mithilfe von Büchern passieren, sondern kann auch durch die Praxis kommen oder durch Erzählungen bzw. Vorleben durch Bezugspersonen.


    Ich finde es auf jeden Fall toll, dass deine Kinder gerne lesen - egal was. Vor allem wenn es für das eine Kind sowieso etwas schwieriger ist <3

  • Ja, lesen ist hier glücklicherweise extrem beliebt. Vorgelesen bekommen, Bilderbücher ansehen, selbst lesen ...

    sich für Sachthemen "begeistern", dass sie darin die absoluten Experten werden, ist hier allerdings eher nicht der Fall.

    Experten sind sie darin, zu spielen, zu spielen und nochmla zu spielen .... mit Puppen Figuren, den eigenen Händen und Füßen ... ist natürlich auch schön.

    Märchen, Bilderbücher, Kindergeschichten usw. sind hier absolut hoch im Kurs, was ich auch toll finde, aber manchmal möchte ich halt auch ein schlnes Sachbuch anbieten - was auch egrne angenommen wird. Aber über Fiction geht bei den Kindern hier nichts!

  • Mein Mann schlägt gerade die "Wieso? Weshalb? Warum?"-Bücher vor, die sind wohl einfacher gehalten als Was-ist-was und nicht so überladen.

    Die sind auch schön und gerade für eine jüngere Zielgruppe gut geeignet.


    Ich überlege gerade, wann ich "Was ist was" gelesen habe - so zwischen 8 und 12, würde ich mal behaupten.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Achso, ein sehr schönes (Bilder)-Buch über Berge ist auch: Die Welt der Berge

    Mit toll gestalteten Bildern und verschiedenste Informationen über Berge. Jedes Bergthema hat eine Doppelseite.


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  • Zank: ich bin beeindruckt, dass du als Grundschulkind Was-ist-Was-Bücher gelesen hast; wenn ich hier mal Bände dieser "alten" Ausgaben (die mit dem weißen Einband) in die Hände bekomme, muss ich feststellen, dass ich nicht mal einen Bruchteil von dem weiß, was darin steht. Die Kinder hier kommen anscheinend nach mir, sind beide nicht so die hellsten Birnen im Kronleuchter :) .., hier sind immer noch Bücher für Grundschulkinder voll beliebt.

    Das ist ein Missverständnis!

    Zwar ist das Wissen dort für Kinder verständlich aufbereitet, aber bei dem großen Themenkomplex (Titel), muss KEIN Erwachsener ALLE Fakten aus den Büchern kennen! Kommt halt auf die interessen, Schulbild, Erwachsenenbildung an. Nicht jedes interessante Wissen kam auch in der Schule dran!




    Ich finde diese "Holunderweg"-Bücher ganz nett, ein bisschen Wohlfühlen für Kinder mit Anregungen für jahreszeitliche Aktivitäten.


    LG von

    Keshia


    PS

    Vielleicht solltest du "jünger" mal genauer definieren, also Kindergartenalter, Grundschule, nur einfacher Text, aber anspruchsvolles Thema usw.

    Ich sammele Kochbücher, Foodfotos und Zitate.


    <3 Aktuelle Lieblingsbücher: "The good people" von Hannah Kent, "Plate to pixel" von Hélène Dujardin und "The elegance of the hedgehog" von Muriel Barbery.

  • Gesine: Ich empfinde es als extrem positiv, wenn mal jemand die "analytische Leistungsfähigkeit" seiner Kinder ganz entspannt und klarsichtig (?) so akzeptieren kann und auch darstellt, wie sie nun mal ist. Dazu sind nach meinen Erfahrungen nur wenige Leute in der Lage - und das bei einer Eigenschaft (und nur einer Eigenschaft!), die (bei "normaler" Umwelt) weitgehend vorgegeben ist und für die niemand etwas kann. Für die betreffenden Kinder ist diese Vorgabe "Mein Kind ist eigentlich an der Grenze zu hochbegabt, aber psychisch irgendwie gestört!" (tatsächlich mehrfach gehört!) ein wahnsinniger Stress und für diese Eltern in meinen Augen eher ein Armutszeugnis.

    Resultat einer gelungenen familiären Erziehung sind in meinen Augen erst mal entspannte, (am Ende.. ;-) ) für ihre Umwelt angenehme Kinder, die mit und in sich zufrieden sind, weil sie positiv unterstützt ihren individuellen Weg gehen dürfen. Wenn Eigenschaften wie Kreativität, besondere soziale Kompetenz oder Intelligenz hinzukommen, hat man Glück gehabt. In diesem Buchforum haben anscheinend einige Leute Glück bei Letzterem - aber ich hatte auch immer das Gefühl, dass sie das so sehen wie beschrieben.

  • Danke, Alice!

    Stimmt, ist für mich kein Problem, wenn ein Kind maximal durchschnittlich oder auch unterdurchschnittlich begabt ist - warum das für viele doch so ist, konnte ich nie so richtig nachvollziehen.

    Aber lesen tun sie gerne!