02 - Seite 91 (Das Auge des Styx) bis Seite 173

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 33 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rhea.

  • Hier könnt Ihr zum zweiten Abschnitt Seite 91 bis Seite 173 schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    :lesen:





  • Mensch, in diesem Abschnitt war ja mächtig was los. Jetzt muss man sich schon wieder an eine ganz neue Welt gewöhnen und ehrlich gesagt haben manche Dinge mich etwas verwirrt.

    Ich hatte erst Schwierigkeiten mir den See vorzustellen der eben noch ein Himmel war in dem Fische herum schwimmen. Und plötzlich hängt da ein Netz und Mailín wird wie ein Fisch an Land gezogen. Und warum die Raben plötzlich auf die Idee kamen, Mailín in diese Welt hinter den Wolken zu tragen? Ich nehme an das lag an der Melodie?

    Bei den Wikingern sind die Raben die Boten der Götter (das weiß ich von Uthred Ragnarson höchstpersönlich), Nina Blazon hat ja schon angedeutet dass sie von den vielen Sagen aus dem Norden inspiriert wurde. Und die Raben scheinen ihr ja zuzuhören und sie auch zu verstehen.


    Mich hat ein wenig erstaunt das die Jungs Mailín so schnell im Wald sitzen gelassen haben. Selbst Joun hat sich nicht getraut ihr nachzuspringen. Darüber war sie ja maßlos enttäuscht. Irgendwo ist das ja ein Zeichen das er in diesem Moment nicht hinter ihr stand. Zumindest scheint sie in diese Richtung zu denken. Er ist eben einfach nicht der Richtige für sie...


    Diese neue Welt ist ja wieder komplett was neues. Aber als Mailín und Toma im Lager ankommen, habe ich mich schon wieder zurecht gefunden. Auch wenn Tomas Leute nicht besonders nett mit Mailín umgehen.

    Es gibt wieder viele neue Dinge zu entdecken. Bei der Spinne hat es mich als alte Arachnophobikerin richtig gegruselt. Die hat aber auch eine fiese Art ihre Opfer anzulocken.

    Interessant auch dass in der Himmelwelt alles spiegelverkehrt zu sein scheint. Der Süden ist Norden und anders herum. Das erinnerte mich sofort an eine Szene aus einem der "Fluch der Karibik"-Filme. Da war die Anderswelt auch komplett spiegelverkehrt.


    Ich finde es gut das die Beiden sich zusammen getan haben. Silja muss so etwas im Sinn gehabt haben als sie die Sachen für Mailín im Keller versteckte.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • @nanu?

    Den Gedanken zu Joun hatte ich auch. Ich denke er ist einfach bodenständiger und Mailin ist eher jemand die auch träumt und etwas riskiert. Ich denke sie hat vielleicht ohne zu ahnen in dem Moment schon erkannt, das sie etwas anderes möchte als er und das sie keinen gemeinsamen Weg einschlagen werden. Den Gedanken hatte sie ja selbst ein bisschen vorher auch schon. Nur wurde er da noch überdeckt, weil er zumindest mal bis zum Abgrund mit ihr ging.


    Ich mag Toma sehr :elch: sie erinnert mich sehr an das Räubermädchen aus der Schneekönigin und die fand ich auch immer super :err: Aber auch ihre ganze ruppige Art und wie man merkt, das sie sich ärgert, das Mailin sie vielleicht doch ein klein wenig dazu gebracht hat, mit ihr zu gehen.

    Wobei ich zugebe, das ich es genauso interessant gefunden hätte, wenn Mailin ganz auf sich allein gestellt gewesen wäre. Aber mich amüsieren die bissigen Bemerkungen von Toma und von daher, finde ich es trotzdem gut das sie erstmal Begleitung hat.


    Ich bin ganz in dieser Winterwelt. Allein wie Mailin schon in diese andere Welt gekommen ist. Und die Raben - ich finde Raben soo toll. Und in Märchen sowieso. Bin ganz gespannt, was sie eigentlich genau von ihr wollen. Und warum sie ihr folgen.


    Was mir besonders gefällt ist auch, das es in beiden Welten Märchen gibt und wie eben darin auch ein wahrer Kern zu finden ist. Diesen Aspekt von Märchen fand ich schon immer interessant.

  • Guten Morgen zusammen


    Es wird jetzt echt richtig spannend.

    Diese andere Welt mit ihren anderen Geschöpfen und Regeln, das ist toll und macht mir viel Spaß beim Lesen.


    Selbst Joun hat sich nicht getraut ihr nachzuspringen. Darüber war sie ja maßlos enttäuscht. Irgendwo ist das ja ein Zeichen das er in diesem Moment nicht hinter ihr stand. Zumindest scheint sie in diese Richtung zu denken

    Ja, ich fand es auch sehr sinnbildlich, dass er ihr nicht gefolgt ist. Aber ob er nun versteht wo sie hin ist?



    Und warum die Raben plötzlich auf die Idee kamen, Mailín in diese Welt hinter den Wolken zu tragen? Ich nehme an das lag an der Melodie?

    Ich denke auch, dass die Melodie die "Tür" zur anderen Welt geöffnet hat. Wie ärgerlich, dass Mailín die Flöte verloren hat


    Ob Silja wirklich aus dieser Welt kommt? Und wieder dahin verschleppt wurde? Ob sie vielleicht versucht hat,alle Durchgänge zu verschließen?

    Und warum sieht Toma dem Jungen aus Mailíns Traum so ähnlich? Ganz bestimmt kein Zufall


    Ich freue mich wieder sehr, weiterlesen zu können

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Zu Joun und Mailin: Ihr gehört ja alle der Fraktion "gleich und gleich gesellt sich gerne an", wie es scheint.

    Ich bin mehr die Fraktion "Gegensätze ziehen sich an". :elch:


    Aber sei's drum. Der Aspekt "Liebesgeschichte" wird für mich immer unwichtiger. Vielmehr knoble ich, zwischen all diesen Märchen, Mythen und Rätseln die Wahrheit zu erkennen.


    Mailin ist ja mal holter di polter in eine Parallelwelt gefallen/geflogen. Ich bewundere, wie souverän sie damit zurecht kommt. Das Mädel ist patent und furchtlos zugleich. Dass Joun nicht gesprungen ist, finde ich gar nicht so schlimm. Ich wäre auch nicht gesprungen. Vor Abgründen hab ich einen Heidenrespekt und Höhenangst hoch drei. Kann ich also nachvollziehen, seine Ängste. Für mich ist das kein Hinweis auf die Größe seiner Liebe oder seinen fehlenden Mut. Wobei es ihm natürlich sehr an Abenteuerlust fehlt. Und ab und zu klingt er etwas nörgelig. :autsch:


    Wie Mailin die Kinder auf ihre Seite zieht und überlistet, fand ich Klasse beschrieben. Ich hoffe mal, die Kinder sind nicht zu enttäuscht von ihr und ich hoffe, wir sehen die drei Knirpse nochmal wieder und sie kann sich bei ihnen entschuldigen.


    Bei der Spinne hat es mich als alte Arachnophobikerin richtig gegruselt. Die hat aber auch eine fiese Art ihre Opfer anzulocken.

    Ich musste da sofort an die garstige Spinne aus Herr der Ringe denken. Nur die Farbe passt nicht. Aber die Größe und die Gefährlichkeit allemal. Das da plötzlich Toma da war und die Retterin in der Not, war überraschend aber auch schön. Endlich ist Mailin nicht mehr alleine. Und zwei Mädels auf dem Weg durch die Abenteuer... Leserinnenherz was willst du mehr. :breitgrins:

    :lesen:





  • Und die Raben - ich finde Raben soo toll. Und in Märchen sowieso. Bin ganz gespannt, was sie eigentlich genau von ihr wollen. Und warum sie ihr folgen.

    Also im wahren Leben finde ich Rabenvögel nicht mehr so nett, seit sie meinem jährlich wiederkehrenden Grünfinkenpärchen auf meinem Balkon die Baby-Vögelchen weggefressen haben, kaum, dass sie geschlüpft waren. :explodier:


    In Fantasy-Büchern und Fantasy-Filmen finde ich sie aber auch Klasse. Und die hier scheinen ja sogar zu machen, was Mailin sagt. (Nicht nur kleine Schriftröllchen überbringen, wie andernorts.:finger:

    :lesen:





  • gagamaus

    Nun ja, das ist ja nicht aus Bösartigkeit passiert, sondern weil das ihr Jagdverhalten ist.

    Insofern: Sorry, find sie immernoch toll ;)


    Ja, das sie hier mehr als nur Boten sind finde ich spannend. Vor allem weil sie sie ja auch zu beobachten scheinen und auch insgesamt nicht so passiv wirken.

  • Bösartig hab ich auch nicht gemeint. Aber fünf kleine nackte Grünfinken verschlingen fand ich dennoch nicht nett und ich bin heilfroh, dass meine Meisen in einem Häuschen brüten. Wenn sie flügge werden, kreisen die Raben trotzdem hungrig vor unserem Balkon. Die Grünfinken sind nie wieder zum brüten gekommen.:(

    :lesen:





  • Ein wenig Schaue ich ja traurig der alten Welt, wo Norden noch oben und Süden noch unten lag, hinterher. Ich hatte mich so auf die Abenteuer in der Welt eingelassen und mich so heimisch gefühlt. Hach ja ... Umso spannender ist die neue Welt. Sie steckt so voller Kälte, Geheimnisse und Abenteuer und keiner ist gefeit gegen Mailins Märchen (awww) - ich fand es so schön, als die kleine Jägermeute einer nach dem anderen ihrer Stimme und ihren Geschichten verfallen ist. Das hat meim Herz erwärmt.


    Toma finde ich toll. Sie ist nicht auf den Kopf und schon gar nicht auf den Mund gefallen und hat schon einiges durchmachen müssen. In gewisser Weise ähnelt sie Mailin. Beide mussten ihre Erfahrungen mit der Welt machen, sind anders damit um-, aber gestärkt daraus hervorgegangen. Und solche Charaktere liebe ich ja persönlich sehr.


    In einem muss ich gagamaus recht geben. Die Liebesgeschichte steht für mich jetzt, wo ihre Loveinterests erst mal weit fort sind, auf definitiv im Hintergrund. Sie muss sich erst mal zurecht finden, neue Freunde und neue Verbündete finden, die ihr helfen, ihre Freundin zu retten (und sie zur Rede zu stellen, sie hat ihr ja einiges verschwiegen).



    Bei den Wikingern sind die Raben die Boten der Götter (das weiß ich von Uthred Ragnarson höchstpersönlich), Nina Blazon hat ja schon angedeutet dass sie von den vielen Sagen aus dem Norden inspiriert wurde. Und die Raben scheinen ihr ja zuzuhören und sie auch zu verstehen.

    Ja, die Raben fand ich auch sehr spannend und den Link zu den nordischen Sagen und Mythen mewga gut. Da haben auch meine Augen gestrahlt.


    Nicht nur kleine Schriftröllchen überbringen, wie andernorts.

    hahaha xDDD Ja, die sind hier noch zu mehr gut!

    Bösartig hab ich auch nicht gemeint. Aber fünf kleine nackte Grünfinken verschlingen fand ich dennoch nicht nett und ich bin heilfroh, dass meine Meisen in einem Häuschen brüten. Wenn sie flügge werden, kreisen die Raben trotzdem hungrig vor unserem Balkon. Die Grünfinken sind nie wieder zum brüten gekommen.:(

    Oh nein =( die Geschichte ist ja traurig =(

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Die Raben finde ich als Boten (in Mailíns Fall waren sie ja eher ein Taxi) gut gewählt. Raben sind gruselig wenn man sie sich mal genauer anschaut. Sie sind nie alleine, fliegen immer in Schwärme. Sie umkreisen manchmal stundenlang (jedenfalls kommt es mir immer so vor) von hoch oben eine für sie interessante Stelle. Und wenn sie aufgeregt sind krächzen sie alle durcheinander. Die sind organisiert, ich sags euch!

    Ich wohne in der Nähe eines Waldes und habe sehr viel mit ihnen zu tun. Manchmal scheinen sie überhaupt keine Angst zu haben und im Winter kommen sie noch näher ans Haus als sonst. Und die klauen was das Zeug hält, da können meine Hühner ein Liedchen von gackern.

    Ich freue mich in Geschichten über Raben weil sie so mystische Wesen sind, in der Wirklichkeit sehe ich sie aber lieber von weitem.


    Ein wenig Schaue ich ja traurig der alten Welt, wo Norden noch oben und Süden noch unten lag, hinterher. Ich hatte mich so auf die Abenteuer in der Welt eingelassen und mich so heimisch gefühlt.

    Genauso habe ich mich auch erst gefühlt. Das kleine Dorf mit den vielen Dorfbewohnern die alle ihre Eigenheiten haben, vermisse ich auch. Ich weiß genau was du meinst.

    Zitat

    In einem muss ich gagamaus recht geben. Die Liebesgeschichte steht für mich jetzt, wo ihre Loveinterests erst mal weit fort sind, auf definitiv im Hintergrund. Sie muss sich erst mal zurecht finden, neue Freunde und neue Verbündete finden, die ihr helfen, ihre Freundin zu retten (und sie zur Rede zu stellen, sie hat ihr ja einiges verschwiegen).

    Ich glaube ja, auf ihrer Reise durch die neue Welt wird Mailín jemanden treffen der viel besser zu ihr passt als Joun. Und es wird sie treffen wie ein Blitz und sie wird unsterblich verliebt sein.

    Aber eigentlich würde es mir auch gefallen wenn das Buch ein reines Abenteuerbuch bleiben würde, ohne große Liebe.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Ich glaube ja, auf ihrer Reise durch die neue Welt wird Mailín jemanden treffen der viel besser zu ihr passt als Joun. Und es wird sie treffen wie ein Blitz und sie wird unsterblich verliebt sein.

    Aber eigentlich würde es mir auch gefallen wenn das Buch ein reines Abenteuerbuch bleiben würde, ohne große Liebe.

    Oh da kann ich dir nur recht geben. Von mir aus kann es auch ein Abenteuerbuch bleuben xD

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • in Mailíns Fall waren sie ja eher ein Taxi

    :D

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • nanu?!

    Zu den Raben :err: hier rotten sich gerne am Rhein zusammen und beäugen die Jogger*innen und Spaziergänger*innen misstrauisch. Ich hab immer den Eindruck sie diskutieren wie sie Menscheit versklaven und die Weltherrschaft an sich reißen können :lachen:


    Ich hätte auch kein Problem damit, wenn es mal einfach keine Liebesgeschichte geben würde. Ich finde es langsam ehrlich gesagt etwas ermüdend, das die Hauptfiguren immer irgendwann einen Loveinterest vor die Nase gesetzt bekommen.

    Allerdings ist das ganze hier ja doch sehr wie ein Märchen, daher würde ich mir zumindest wünschen, das es jemand ist, mit dem sie auf Augenhöhe agiert und der sie vor allem nicht erretteten muss, weil man das mit Frauen und Mädchen ja so macht (und sie sich ja keinesfalls selbst helfen könnten).

  • nanu?!

    Zu den Raben :err: hier rotten sich gerne am Rhein zusammen und beäugen die Jogger*innen und Spaziergänger*innen misstrauisch. Ich hab immer den Eindruck sie diskutieren wie sie Menscheit versklaven und die Weltherrschaft an sich reißen können :lachen:

    Ooooh ja, das tun sie. Das tun sie! :verschwoerung:

    In einer Doku habe ich mal gesehen, dass sie sich sogar Gesichter von Menschen merken, wiedererkennen und Infos zu diesen Personen auch an die anderen Raben weitergeben. Wenn also ein Mensch durch den Park läuft, der einem Raben mal zu nahe kam oder ihn verscheucht hat, dann meiden ihn auch die anderen Raben und warnen sich mit Rufen. Umgekehrt ebenso: Wer nett zu ihnen ist und ihnen zum Beispiel Erdnüsse dalässt, wird manchmal sogar im Gegenzug mit kleinen Geschenken bedacht. Peter Wohlleben hat das mal in einem seiner Bücher schön beschrieben. Er und seine Frau hatten die Gartenkrähe immer wieder mal gefüttert - und bekamen im Gegenzug dann kleine Gegengeschenke wie kleine glänzende Metallfundstücke oder ähnliches. Bei mir in der Gegend gibt es auf dem Parkfriedhof, auf dem ich oft spazieren gehe, auch eine Gruppe von Rabenkrähen - und die kennen mich auch genau, weil ich oft Nüsse für die Eichhörnchen und Vögel dalasse. Ist faszinierend zu beobachten, wie die Meute sich gegenseitig sofort ruft und einen umrundet. Aber Meise möchte ich in deren Nähe auch nicht sein ... ;)

  • nanu?!

    Zu den Raben :err: hier rotten sich gerne am Rhein zusammen und beäugen die Jogger*innen und Spaziergänger*innen misstrauisch. Ich hab immer den Eindruck sie diskutieren wie sie Menscheit versklaven und die Weltherrschaft an sich reißen können :lachen:

    Ooooh ja, das tun sie. Das tun sie! :verschwoerung:

    In einer Doku habe ich mal gesehen, dass sie sich sogar Gesichter von Menschen merken, wiedererkennen und Infos zu diesen Personen auch an die anderen Raben weitergeben. Wenn also ein Mensch durch den Park läuft, der einem Raben mal zu nahe kam oder ihn verscheucht hat, dann meiden ihn auch die anderen Raben und warnen sich mit Rufen. Umgekehrt ebenso: Wer nett zu ihnen ist und ihnen zum Beispiel Erdnüsse dalässt, wird manchmal sogar im Gegenzug mit kleinen Geschenken bedacht. Peter Wohlleben hat das mal in einem seiner Bücher schön beschrieben. Er und seine Frau hatten die Gartenkrähe immer wieder mal gefüttert - und bekamen im Gegenzug dann kleine Gegengeschenke wie kleine glänzende Metallfundstücke oder ähnliches. Bei mir in der Gegend gibt es auf dem Parkfriedhof, auf dem ich oft spazieren gehe, auch eine Gruppe von Rabenkrähen - und die kennen mich auch genau, weil ich oft Nüsse für die Eichhörnchen und Vögel dalasse. Ist faszinierend zu beobachten, wie die Meute sich gegenseitig sofort ruft und einen umrundet. Aber Meise möchte ich in deren Nähe auch nicht sein ... ;)

    Bei mir gibt es auch viele Raben. Meistens sind sie wirklich faszinierend ... aber wenn sie sich zusammenrotten, es dämmert und du auf dem Heimweg bist, hast du doch das ungute Gefühl, die Vögel würden dich verfolgen xD Aber schlau sind sie allemal =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • nanu?!

    Ich hätte auch kein Problem damit, wenn es mal einfach keine Liebesgeschichte geben würde. Ich finde es langsam ehrlich gesagt etwas ermüdend, das die Hauptfiguren immer irgendwann einen Loveinterest vor die Nase gesetzt bekommen.

    Allerdings ist das ganze hier ja doch sehr wie ein Märchen, daher würde ich mir zumindest wünschen, das es jemand ist, mit dem sie auf Augenhöhe agiert

    Ich finde Liebesgeschichten auch nicht zwingend notwendig in Jugendbüchern, aber inzwischen ist es tatsächlich so, dass man als Autor kaum noch reine Abenteuerromane an den Verlag bringen könnte. Wenn ich so zurückblicke, scheint es da die Zeit vor "Biss zum Morgengrauen" und die Zeit danach zu geben, in der ein Love Interest plötzlich als Standardelement dazugehörte. Deshalb schreibe ich auch sehr gerne immer wieder mal Fantasy für Leser ab 10 Jahren, da darf man sich dann ganz auf Abenteuer konzentrieren. ;) Im Jugendbuch lasse natürlich auch gerne eine Liebesgeschichte "mitlaufen", aber meistens sind mir die Freundschafts- und Handlungselemente im Buch genauso wichtig. Und ich persönlich lese sehr gerne Bücher, die einen Fokus auf starke Freundschaften legen, gerade zwischen Mädchen und Frauen, also nicht im Standard-Drama-Dreieck à la "Wer kriegt am Ende den Prinzen", sondern für sich stehend.

  • :love: Tolle Vögel!

    Und monogam! 😄 Ich bin auch großer Raben- und Krähenfan, weil das so intelligente und faszinierende Tiere sind!

    NinaB : Die Geschichte von Peter Wohlleben kenne ich auch. 😄


    Aber jetzt zu diesem im wahrsten Sinne atemberaubenden Abschnitt! Ich war eigentlich gestern Abend totmüde, hab aber trotzdem den ganzen Abschnitt durchgelesen. Die Geschichte gefällt mir von Seite zu Seite immer besser! 😍


    Es hat mich schon überrascht, dass die Jungs Mailin einfach so alleine lassen, aber andererseits kann ich nachvollziehen, dass sie nicht verstehen, warum Mailin unbedingt Siljas finden will. Um Joun tut es mir fast weniger leid als um Pjott...


    Die Stelle, als Mailin von der Klippe/Brücke hängt, war für mich ziemlich schrecklich, weil ich extreme Höhenangst habe! Und dann der freie Fall... Hilfe! Gut, dass es ein Buch ist und kein Film, sonst wäre es noch schlimmer gewesen.


    Und dann kommen wir mit Mailin in einer völlig neuen Welt an. Den Flug durch den Himmel/See konnte ich mir richtig bildhaft vorstellen.


    Mir gefällt die neue Welt noch besser als die andere, einfach weil ich Eis und Schnee liebe und diese Jäger und Sammler Gemeinschaft mich fasziniert (da kommt die Archäologin durch).


    Toma fand ich erst nicht so wirklich sympathisch, während mir Mailin gerade in den Szenen mit den Kindern immer mehr ans Herz gewachsen ist. Aber die beiden als Team ergänzen sich perfekt. Wie Feuer und Wasser, das wird bestimmt noch lustig!

    Ich hätte auch kein Problem damit, wenn es mal einfach keine Liebesgeschichte geben würde. Ich finde es langsam ehrlich gesagt etwas ermüdend, das die Hauptfiguren immer irgendwann einen Loveinterest vor die Nase gesetzt bekommen.

    Allerdings ist das ganze hier ja doch sehr wie ein Märchen, daher würde ich mir zumindest wünschen, das es jemand ist, mit dem sie auf Augenhöhe agiert und der sie vor allem nicht erretteten muss, weil man das mit Frauen und Mädchen ja so macht (und sie sich ja keinesfalls selbst helfen könnten).

    Ja, ja und ja! Wobei ich auch das Gefühl habe, dass Mailin nicht der Typ ist, der sich retten lassen will. Gegen Toma konnte sie sich ja auch sehr gut behaupten!

    :kaffee:

    Ulf Schiewe - Der Attentäter

  • NinaB.

    Ich freue mich űber jede Freundschaft zwischen Frauen/Mädchen. Leider hat es sich eine Zeitlang total eingeschlichen, Mädchen/Frauen allzu oft nur als Feindinnen oder Konkurrentinnen zu beschreiben. Das ärgert mich total. Daher freue ich mich immer wenn ich Bücher lese in denen das mal aufgebrochen wird.

    Zum Punkt Verlag: ja das kann ich mir vorstellen. Und wenn ich zb auf Youtube so schaue, kommt das ja wohl zumindest beim Mainstream gut an. Mich ermüdet das zum Teil etwas, weil ich finde das viele Geschichten diesen Punkt nicht zwingend gebraucht hätten. Vorallem wenn eine weibliche Hauptfigur eigentlich ziemlich cool ist und dann aber ihr Gehirn abgibt und gerettet werden muss... Aber ich geb Dir einen Vorschussbonus;), weil ich z. B. Im Winter der schwarzen Rosen die Liebesgeschichte sehr mochte.