Melanie Vogltanz - Schwarzmondlicht

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Die angehende Studentin Laura Seibach, Internist Johannes Hansen und der IT-ler Hiroshi Taoyama – drei Personen, die scheinbar überhaupt nicht zusammenpassen, aber dennoch gemeinsam gegen einen größenwahnsinnigen Magier ankämpfen müssen.

    Melanie Vogltanz hat es mit „Schwarzmondlicht“ geschafft, einen Fantasyroman zu schreiben, der sich zu Beginn jedoch gar nicht wie ein solcher anfühlt. Fast könnte man meinen, es mit einem Jugendroman bzw. mit Slice Of Life zu tun zu haben, bis das Ganze auf einmal eskaliert und sehr schnell merkwürdige Züge annimmt. Dabei gibt es zahlreiche spannende, verwirrende und humorvolle Szenen und Plottwists, so dass das dramatische Ende bis zu seinem Eintreffen völlig unvorhersehbar ist.

    Großartig ist auch die Beschreibung der Charaktere. Jeder Charakter hat seine großen Auftritte und emotionalen Szenen, so dass es auch gelingt, zu jedem Charakter eine Bindung aufzubauen und zu verstehen, warum er so handelt, wie er handelt. So hat der Bösewicht des Romans auch Seiten, die man verstehen kann und auch die gut handelnden Menschen haben Phasen, bei denen man nur den Kopf schütteln möchte.

    So gibt es an „Schwarzmondlicht“ nichts zu kritisieren, im Gegenteil, ich freue mich, dass hier das Genre der Fantasy herrlich schön unkonventionell und ohne jegliche Klischees bearbeitet wurde. Höchstpunktzahl und eine dicke Kaufempfehlung für diesen großartigen Roman!



    5ratten

    :tipp:

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